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HERZENSTÜRÖFFNER FÜR APRIL: Ich sah, wie ein eben flügge gewordener Vogel fliegen lernte. Seine ersten Versuche waren noch sehr schwach. Als er aber seine Flügel immer mehr gebrauchte, wurden sie stärker, bis er seine Freiheit im Flug fand und sich in grosse Höhen erheben und lange Strecken ohne jede Anstrengung zurücklegen konnte. Ich hörte die Worte: "Der Glaube stellt sich durch Übung ein. Lebe im Glauben, bis er felsenfest und unverrückbar geworden ist, und entdecke die wahre Freiheit des Geistes."(Eileen Caddy Findhorn 1986) - BILD: naturfotografen-forum.de/
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Eine fiktive Studie - Was passiert, wenn der Euro stirbt? (k.o.15.12.10)


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von futureisnow am 16 Dec. 2010 16:40

Kopp online 15.12.2010:




Eine fiktive Studie: Was passiert, wenn der Euro stirbt?


Michael Grandt

Derzeit wird viel über das mögliche Ende des Euro als EU-Währung gesprochen. Britische Wirtschaftsfachleute haben eine Studie erstellt und skizzieren in einer fiktiven Geschichte, was passieren könnte, wenn der Euro beispielsweise im Jahr 2013 abgeschafft und die nationalen Währungen wieder eingeführt würden.


Berlin, 29. September 2013: Angela Merkel ist nach ihrer Wiederwahl auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. »Die Frau, die Deutschland gerettet hat« befindet sich mit Hunderttausenden ihrer Anhänger auf einer Kundgebung im Schatten des Brandenburger Tores. Die Stimmung ist ausgelassen und fröhlich. Seit dem Mauerfall hat es keine solchen Szenen mehr gegeben: »Merkelmania«, wohin man schaut. Nach ein paar Worten des Dankes greift die Kanzlerin in ihre Jackentasche, holt einen neuen 100-D-Mark-Schein hervor und winkt mit ihm in die Menge. Laute Jubelschreie und »Merkel Hoch!«-Rufe erschallen. Jeder hier im Herzen Berlins versteht diese symbolische Geste und Botschaft: Der Euro-Albtraum ist endgültig vorbei, die D-Mark ist wieder da.

Zwei Jahre zuvor: Die Ereignisse des 16. September 2011, »des Tages, an dem der Euro starb«, hätten kaum dramatischer sein können. Alles begann in einem stickigen Konferenzraum im Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Dem Euro wurde der Prozess gemacht. Acht deutsche Juristen des Ersten Senats zerschlugen die europäische Einheitswährung ein für alle Mal: »Die Monetarisierung von exterritorialen Schuldtiteln ist gegen das Grundgesetz der Bundesrepublik.« Das heißt aus der Juristensprache übersetzt: Es ist verfassungswidrig, dass der deutsche Steuerzahler den ganzen Rest Europas finanziert. Der Euro war tot. Widerstand vonseiten der Regierung gab es nicht, denn Kanzlerin Merkel hatte schon Monate lang zuvor deutlich gemacht, dass sie den Richterspruch akzeptieren würde.

Kurz nach Bekanntwerden des Urteils schlossen fast alle Banken in der Eurozone, weil man einen Run der Menschen auf ihre Vermögen befürchtete. Die Geldautomaten waren bald leer, da verängstigte Sparer verzweifelt versuchten, an ihr Geld zu kommen. Überall in Europa schlugen Randalierer die Glasfassaden von Banken ein, Landwirte blockierten mit Traktoren die Autobahnen und Gewerkschaften riefen zu Streiks auf.



Den Volltext dieses Artikels lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Hintergrundinformationsdienstes KOPP Exklusiv.


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