HERZENSTÜRÖFFNER FÜR DEZEMBER: Ich sah eine grosse Lichtkugel. Von dieser gingen leuchtende Lichtstrahlen aus, und ganz matte Strahlen kehrten in sie zurück. Ich hörte die Worte: «Wenn du den Kreis vollendet hast, wirst du zu Mir, der Quelle allen Lebens, zurückkehren, und du wirst eins mit Mir werden.» (Eileen Caddy Findhorn)- BILD: www.messerforum.net
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Die Bilderberger - hinter den Kulissen der Macht (Fosar+Bludorf)
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futureisnow



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Die Bilderberger - hinter den Kulissen der Macht (Fosar+Bludorf) , 11 Mar. 2008 17:00


nachdem wir hier im Forum schon verschiedentlich auf diesen Club aufmerksam gemacht haben....



Die Bilderberger

Hinter den Kulissen der Macht

von Grazyna Fosar und Franz Bludorf



Wenn es keine Bilderberger gäbe, müssten sie erfunden werden. Die Menschheit braucht sie –
als Wirtschaftskapitäne, als Gesprächsstoff, als Global Players und als Stoff für so manche

Verschwörungstheorien (sehr frei nach Erich Kästner).


Seit vielen Jahren bereits kursieren die abenteuerlichsten Legenden über eine geheimnisumwitterte Gruppe einflussreicher Politiker und Wirtschaftsmagnaten, die hinter den Kulissen der Weltpolitik operieren soll – die Bilderberger. Nahezu unbeachtet von der Öffentlichkeit sollen sie die Geschicke der Menschheit lenken, weder kontrolliert von den nationalen Parlamenten oder gar vom Wähler, noch kommentiert von der Presse. Erst in letzter Zeit fangen auch die seriösen Massenmedien an, sich der Thematik zuzuwenden. Fazit: Wir brauchen die Bilderberger nicht zu erfinden. Es gibt sie. Ob ihre Macht wirklich so allumfassend ist, wie manchmal behauptet wird, ist fraglich. Tatsache ist aber auch, dass sie auf wichtige Entwicklungen der Weltgeschichte nach dem zweiten Weltkrieg tatsächlich Einfluss genommen haben.

Eine interessante Begegnung

1993 veranstaltete die Potsdamer Fördergemeinschaft zur Gründung einer Friedensuniversität in Berlin einen Diskussionsabend. Im Haus der Weltkulturen trafen sich drei Politpensionäre besonderer Art – der ehemalige amerikanische Aussenminister Henry Kissinger, der frühere sowjetische Botschafter in der DDR, Valentin Falin, sowie Egon Bahr, in den sechziger und siebziger Jahren persönlicher Berater und Chefunterhändler des damaligen Bundeskanzlers Willy Brandt. Thema der Diskussion waren die Erinnerungen der drei Herren an die große Zeit der deutschen Ostpolitik sowie an die Verhandlungen zum Abkommen über den Status Berlins. Als Moderator fungierte der Journalist Giovanni di Lorenzo, seinerzeit Chefredakteur des Berliner „Tagesspiegel“.



Abb. 1: 1993 in Berlin: Henry Kissinger (2. v. links),
Valentin Falin (2. v. rechts) und Egon Bahr (rechts)
diskutieren unter der Leitung von Giovanni di Lorenzo (3. v. rechts).
Nach dieser Diskussion hatten die Autoren Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch mit Egon Bahr und Henry Kissinger. Foto: Franz Bludorf


Im Verlauf der - ansonsten gar nicht so besonders erhellenden - Diskussion sprach Henry Kissinger, fast beiläufig, einen vielsagenden Satz aus, dessen Tragweite wohl der Mehrheit der anwesenden Zuhörer nicht bewusst war: „Die vier Botschafter (der Siegermächte des zweiten Weltkrieges, Anm. d. Red.) brauchten über das Berlin-Abkommen nicht viel zu verhandeln. Sie brauchten nur den Text zu unterzeichnen, den die Bilderberger ausgearbeitet hatten.“
Wir jedenfalls wurden bei dieser Äußerung sofort hellhörig. Die Frage, wer die Bilderberger eigentlich sind, kam – natürlich – im weiteren Verlauf der Diskussion nicht mehr zur Sprache. Doch nach dem Ende der Veranstaltung hatten wir die Gelegenheit, mit Egon Bahr und Henry Kissinger noch ein persönliches Gespräch im kleinen Kreis zu führen. Dabei stellten wir den beiden Herren diese Frage direkt – gespannt auf ihre Reaktionen.
Wir wurden überrascht: Abseits des großen Auditoriums hob Egon Bahr zu einer längeren Rede an und erklärte uns ganz ruhig und sachlich, was wir wissen wollten. Nach dem zweiten Weltkrieg, so begann Willy Brandts ehemaliger Chefdiplomat, habe sich spontan ein Gesprächskreis aus europäischen und amerikanischen Spitzenkräften der Wirtschaft und Politik zusammengefunden, um in der Zeit des beginnenden kalten Krieges den transatlantischen Dialog zu beleben. Initiator dieser ersten Gesprächsrunde war Prinz Bernhard der Niederlande, der Ehemann der damaligen Königin Juliana, und folgerichtig fand das erste Treffen dann im Mai 1954 auch im Hotel Bilderberg in der niederländischen Stadt Oosterbeek statt, wodurch die Gruppe zu ihrem Namen kam.


Abb. 2: Das erste Bilderberger-Treffen 1954 in Oosterbeek (Niederlande).
Auf dem Podium in der Mitte Prinz Bernhard der Niederlande


Seither – so Bahr – treffen sie sich einmal im Jahr, jeweils in einer anderen Stadt. Prinz Bernhard fungierte bis 1976 als Chairman der Bilderberger. Es war ursprünglich tatsächlich vor allem eine europäische Initiative, die von niederländischen Industriellen an den Prinzen herangetragen worden war. Heute gehört seine Tochter, die niederländische Königin Beatrix, ebenfalls zu den regelmäßigen Gästen bei den Treffen. Die Bilderberger sind ein exklusiver und in sich geschlossener Kreis, zu dem man nur durch Einladung Zutritt erhält. Das Hotel, in dem sie sich jeweils treffen, nimmt während der Konferenzdauer keine anderen Gäste auf. Auch Journalisten werden weiträumig abgeschirmt, mit Ausnahme von ein paar Auserwählten, die ebenfalls zum erlauchten Kreis der Bilderberger gehören (derzeit u.a. Donald E. Graham, Chef der „Washington Post“, Hasan Cemal, Chefkolumnist der türkischen Tageszeitung „Milliyet“ und von deutscher Seite Matthias Naas, stellvertretender Chefredakteur der „Zeit“).



Abb. 3: Der erste Tagungsort,
das Hotel „De Bilderberg“ in Oosterbeek,
gab der Gruppe ihren Namen


Sie wirken im Hintergrund

Dass die Bilderberger-Treffen jährlich stattfinden, steht außer Frage. Wieso, so fragt man sich aber, hört man dann nie etwas darüber in den Nachrichtensendungen? Bei anderen Gelegenheiten, etwa bei den G8-Treffen oder Weltwirtschaftsgipfeln, scharen sich doch Tausende von Journalisten um die Teilnehmer. Wie gesagt, zum unmittelbaren Konferenzort erhält kein externer Journalist Zugang, und die Teilnehmer selbst verpflichten sich, über alles, was sie im Verlauf der Tagung hören oder sagen, Stillschweigen zu bewahren. Haben sie etwas zu verbergen? Insider wiegeln ab: Es gehe lediglich darum, dass im Verlauf der Konferenz jeder Teilnehmer die Chance haben soll, frei und manchmal auch unausgegoren seine Ideen zu äußern, ohne befürchten zu müssen, dies sofort am nächsten Tag in den Zeitungen zu lesen.
Das mag sein, aber wenn sich eine so große Gruppe bedeutender politischer und ökonomischer Spitzenkräfte trifft, sollte da nicht die Öffentlichkeit auch einen Anspruch auf Information haben?
Es ist unbestritten, dass wichtige Entwicklungen in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg auf Ideen und Initiativen der Bilderberger zurückgehen. Dazu gehört nicht nur das anfangs zitierte Berlin-Abkommen- Als erstes Resultat dieses neuen Dialogs kam es 1957, drei Jahre nach Gründung der Gruppe, zum Abschluss der Römischen Verträge, also zur Gründung der EWG, dem unmittelbaren Vorläufer der Europäischen Union. Diesen Zusammenhang bestätigte George McGhee, früherer US-Botschafter in Bonn.

Der Club der „großen Grauen“

Vielfach wird spekuliert, in der Bilderberger-Gruppe träfen sich die bekannten Größen der Weltpolitik hinter verschlossenen Türen. Nichts könnte falscher sein als das.
Wenn man die Teilnehmerlisten der Jahre 2004 und 2005 liest, wird man Namen wie George W. Bush, Tony Blair, Gerhard Schröder oder Wladimir Putin vergeblich suchen. Nur in wenigen Fällen werden aktive Politiker während ihrer Amtszeit zu den Tagungen eingeladen (von deutscher Seite z. B. Bundesinnenminister Otto Schily und die CDU-Vorsitzende Angela Merkel). Es waren Wirtschaftsführer dabei wie z. B.
David Rockefeller,
Pepsi-Cola-Chef Indra K. Nooyi,
Heather Reisman (Indigo Books & Music Inc.),
Vertreter von Shell Oil und BP
oder der Daimler-Chrysler-Vorsitzende Jürgen Schrempp,
von politischer Seite dagegen eher ehemalige Größen wie Henry Kissinger
oder Belgiens früherer Premierminister Jean-Luc Dehaene.
Königin Beatrix der Niederlande
Henry Kissinger
Etienne Davignon
Otto Schily
Angela Merkel


Königin Beatrix der Niederlande


Henry Kissinger


Etienne Davignon


Otto Schily


Angela Merkel


David Rockefeller

Abb. 4: Einige prominente Bilderberger



Hinzu kommen vor allem „graue Eminenzen“ der Weltpolitik, z. B. Richard N. Perle vom American Enterprise Institute for Public Policy Research, eine der schillerndsten Figuren im Umfeld der Bush-Administration. Der bekennende „Falke“ Perle gilt als wichtigster Berater von US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld und dessen Stellvertreter Paul Wolfowitz und ist als solcher auch einer der Architekten des Irak-Krieges gewesen. Auch die Pläne zum NATO-Krieg gegen Serbien sollen im Kreis der Bilderberger entstanden sein. Es ist schon bemerkenswert, welch großen Einfluss auf wichtige Weichenstellungen der Weltpolitik dieser „Club der großen Grauen“ besitzt, dessen Mitglieder zum größten Teil keine gewählten Volksvertreter sind und über dessen Aktivitäten der Öffentlichkeit fast nichts bekannt wird.

Sprungbrett für politische Karrieren

Wenn auch die meisten Bilderberger selbst nicht in politischen Ämtern sitzen, gilt die Gruppe doch als wichtiges Sprungbrett für politische Karrieren. Einige Beispiele:
Bill Clinton war als Gouverneur von Arkansas Teilnehmer des Treffens von 1991 und wurde 1992 erstmals zum US-Präsidenten gewählt. Tony Blair wurde ein Jahr nach seiner Teilnahme am Bilderberger-Treffen 1993 in Griechenland Chef der Labour Party. 1997 erfolgte seine Wahl zum Premierminister.
Romano Prodi war 1999 eingeladen und wurde noch im gleichen Jahr Chef der EUKommission.
George Robertson nahm 1998 am Treffen in Schottland teil und wurde 1999 NATOGeneralsekretär.
Diese Tatsache sorgte dafür, dass gerade das Jubiläumstreffen 2004 in Stresa (Italien) zum 50. Jahrestag der Gründung der Gruppe besonderes Interesse bei der Weltpresse erweckte.
Auf dieser Tagung hielt nämlich der Senator des USBundesstaats North Carolina, John Edwards,
eine vielbeachtete Rede. Nur einen Monat später berief ihn John F. Kerry zu seinem Vizepräsidentschaftskandidaten.
Die Bilderberger haben in ihrer fünfzigjährigen Geschichte nicht immer auf Sieger gesetzt, wie auch die New York Times konstatiert. Vielleicht muss man zur Durchsetzung bestimmter Ziele auch einmal jemand verlieren lassen?





Abb. 5: Die Tagungsorte 2004 und 2005 in Stresa (Italien, oben) und
Rottach-Egern (Oberbayern, unten)



Zu den Delegierten der Konferenz von Stresa 2004 hatte auch Italiens Wirtschafts- und Finanzminister Tremonti gehört. Nur wenige Wochen später trat Tremonti von seinem Amt zurück, nachdem er sich in einem Koalitionsstreit um geplante Haushaltskürzungen von Ministerpräsident Berlusconi nicht hatte durchsetzen können. Auch die zwei Skull&Bones-Logenbrüder George W. Bush und John F. Kerry veranstalteten für die Öffentlichkeit im Herbst 2004 ein riesiges Wahlspektakel, dessen Ergebnis wir alle kennen. Dies alles zeigt, dass keineswegs alle nationalen oder internationalen Entwicklungen von den Bilderbergern „vorausbestimmt“ werden. Zumindest scheinen ihre Mitglieder nicht unantastbar zu sein. Man findet also unter den Bilderbergern ehemalige Politiker, deren Aufgabe es zu sein scheint, zukünftige Politiker aufzubauen. Und wer kümmert sich um die Gegenwart? Die machen sie vermutlich selbst!

Der innere Kreis der Macht

Überhaupt wäre es grundfalsch, in den Bilderbergern eine Art von geheimer „Bruderschaft“ zu sehen.
Die Mitgliederliste verändert sich von Jahr zu Jahr erheblich. Oft erhalten auch sehr prominente Politiker nur ein einziges Mal eine Einladung (Bill Clinton z. B. 1991, noch bevor er Präsident war, Helmut Kohl im Jahre 1988. Interessant: genau ein Jahr vor dem Fall der Mauer!). Institutionalisiert sind nur die Treffen, nicht jedoch die Gruppe an sich. Wer bestimmt die Auswahl der Teilnehmer?
Hierzu muss man wissen, dass die Bilderberger eine pyramidenförmige hierarchische Organisation haben. An der Spitze steht ein Inner Circle („innerer Kreis“), der auch den Namen Advisory Group trägt. Diese kleine Gruppe kommt auch zwischen den jährlichen Treffen regelmäßig zusammen und bestimmt die Teilnehmerliste der nächsten Konferenz. Zu diesem inneren Kreis gehören zur Zeit David Rockefeller, der Brite Eric Roll of Ipsden, Mitglied des Oberhauses und Ex-Chef der Warburg-Bank, sowie der deutsche Industrielle Otto Wolff von Amerongen.
Die nächste Ebene bildet das Steering Committee (Führungskomitee), auch Outer Circle („äußerer Kreis“) genannt. Ehren-Generalsekretär ist der Brite J. Martin Taylor von Goldman Sachs International, als sein Stellvertreter fungiert Etienne Davignon von der Societé Generale de Belgique.
Hinzu kommt als Executive Secretary die Niederländerin Maja Banck-Polderman, die auch das ständige Bilderberger-Büro in Leiden leitet. Zusätzlich entsenden die Mitgliedsstaaten nationale Vertreter in dieses Gremium, das insgesamt 31 Mitglieder umfasst. Die große Gruppe der eigentlichen Mitglieder trifft sich, wie gesagt, in wechselnder Besetzung nur einmal im Jahr.

Verschwörung oder Lobby?

Man liest über die Bilderberger meist in der klassischen Verschwörungsliteratur. Das ist sicher kein Wunder, wenn eine Gruppe so einflussreicher Personen sich regelmäßig abgeschirmt von der Außenwelt trifft. Dennoch stellen die Bilderberger sicher keine Gruppe von Verschwörern im klassischen Sinne dar, die hinter verschlossenen Türen sinistre Pläne über unsere Zukunft machen.
Es ist wesentlich subtiler. Die Bilderberger sind eher eine äußerst einflussreiche Lobby, die daran arbeitet, zusammen mit den eingeladenen Politikern eine Art Grundkonsens über bestimmte Werte herzustellen, die dann von den Politikern umgesetzt werden. Dass dies durchaus nicht immer gelingt, zeigt das Beispiel des Italieners Tremonti. Etwas ketzerisch könnte man jedoch sagen, die Bilderberger tagen nicht nur total abgeschottet von der Öffentlichkeit, sondern auch von der Realität. Zu ihren wichtigsten Grundüberzeugungen gehört natürlich die Globalisierung, und sie vertreten vehement den Standpunkt, es sei unbestreitbar, dass die Globalisierung für die gesamte Menschheit gut und auch populär sei.

Globalisierung und Global Players

Der britische Journalist Will Hutton vom Londoner Observer bezeichnete sie einmal als „Hohepriester der Globalisierung“, was inzwischen in Journalistenkreisen so etwas wie ein zweiter Name der Bilderberger geworden ist. Das bedeutet nicht, dass die Bilderberger amerikanische Hegemonialpläne fördern würden, wie sie etwa der Doktrin des Bush-Clans entsprechen. Sie propagieren zwar auch eine Weltregierung, aber eher als multilaterale Lösung, unter dem Dach einer gestärkten UNO.
So müssen die USA auf den Bilderberger-Treffen für ihre Politik durchaus auch manchmal „Prügel“ einstecken. Prominentester Kritiker der Bush-Politik im Outer Circle ist der Belgier Etienne Davignon. Auch Tony Blair wurde schon des öfteren im Kreis der Bilderberger gescholten, zum Beispiel, weil er seine Zusage, in Großbritannien den Euro einzuführen, nicht einhalten konnte.



Abb. 6: Mögliches Modell einer neuen Weltordnung,
wie sie die Bilderberger favorisieren


Über die Themen, die bei der diesjährigen Bilderberger-Konferenz im bayerischen Rottach-Egern diskutiert wurden, drang natürlich auch wieder nicht viel an die Öffentlichkeit. Hauptthemen sollen die europäisch-amerikanischen Beziehungen, Russland, Iran, Irak, der nahe Osten, Asien, ökonomische Probleme sowie die Nonproliferation von Atomwaffen gewesen sein. Die Bilderberger favorisieren als langfristiges Ziel, in den beiden Amerikas sowie in Asien Freihandelszonen nach Art der Europäischen Union zu schaffen. Am Ende soll dann die Welt im Grunde nur noch in drei große Machtblöcke aufgeteilt sein. Entsprechend soll es dann auch nur noch drei wichtige Währungen geben - den Dollar, den Euro und eine noch zu schaffende asiatische Einheitswährung. Wenn Sie sich fragen, wo bei diesen ganzen Sandkastenspielen eigentlich die Afrikaner bleiben - danach fragt bei den Bilderbergern offenbar niemand. Ihnen scheint nur die Dauerrolle des Käufers, Almosenempfängers und billigen Rohstofflieferanten zugedacht zu sein.
So wird es klar, dass man nicht alles glauben soll, was über die Bilderberger kursiert. Aber sie sind auf jeden Fall ein höchst schillerndes Element der Weltpolitik!

Die Herren der Zeit

Die Agendas der Bilderberger-Konferenzen seit 1954 lesen sich - naturgemäß - wie ein Geschichtsbuch europäischer und internationaler Nachkriegsgeschichte. Allerdings mit einer wichtigen Veränderung, wodurch die Bilderberger doch als Gestalter unserer Zukunft - als Herren der Zeit sozusagen – erscheinen (wenn natürlich auch einige Damen dabei sind!): Bei einigen wichtigen politischen und wirtschaftlichen Themen wird nämlich deutlich, dass die Bilderberger keineswegs nur auf historische Entwicklungen reagieren, sondern sie prägen und ausarbeiten, denn ihre Agenda läuft in diesen Fällen den äußeren Ereignissen voraus. Einige Beispiele haben wir schon im Artikel erwähnt, so etwa die europäische Einigung. Sie stand 1955 und 1956, also vor dem Abschluss der Römischen Verträge von 1957, auf der Tagesordnung. Aus deutscher Sicht ist auch die Tagung 1988 in Telfs-Buchen (Österreich) von großem Interesse. Zum ersten und einzigen Mal gehörte der langjährige Bundeskanzler Helmut Kohl zu den Teilnehmern, und zum ersten Mal seit den fünfziger Jahren wurde „die deutsche Frage wieder aufgegriffen“. Wohlgemerkt - 1988, nicht 1989, als die Berliner Mauer tatsächlich fiel! Was soll der äußere Anlass gewesen sein, 1988 über „die deutsche Frage“ zu reden? Das Kulturabkommen zwischen Deutschland und Kamerun? Steffi Grafs zweiter Wimbledon-Sieg oder der sechste Europameistertitel für Katarina Witt? Nach einem Blick ins Geschichtsbuch würde man über 1988 eigentlich sagen: „Nothing important happened this year.“ Planten also die Bilderberger den Fall der Mauer?


Abb. 7: Diese unscheinbare und unauffällige Broschüre
enthält gewaltigen Zündstoff –
die Agendas der Bilderberger der letzten 50 Jahre!


Allerdings konnten wir inzwischen auch hochinteressante Verbindungen zum Vatikan recherchieren, über die wir in unserem Buch „Zeitfalle“ ausführlicher berichten. Danach stand die „deutsche Frage“ im Vatikan bereits 1987 auf der Tagesordnung!
„Wenn wir wirklich glauben würden, dass wir die Welt steuern, würden wir sofort in totaler Verzweiflung resignieren.“, sagte Bilderberger-Chairman Etienne Davignon in einem Interview der Financial Times. Vielleicht war das ja nur eine scherzhafte Bemerkung. Vielleicht aber ist es auch wahr. In diesem Falle allerdings wissen die Bilderberger genau, wer die Welt wirklich steuert, da sie auf seine Pläne reagieren...
(Grazyna Fosar / Franz Bludorf)


Ergänzung:
Deutsche Teilnehmer an Bilderberg-Konferenzen

Vom letzten Treffen füge ich die amerikanischen Teilnehmer ein. Ich habe die Teilnehmer im
Internet zusammengesucht, kann aber nicht definitiv sagen, ob sie so absolut richtig sind. Da sie
teilweise von ausländischen Seiten stammen, sind die Funktionen in englisch.
Die Teilnehmer-Listen von 2004 und 2005 gesamt finden Sie unter diesen Links:
Teilnehmerliste 2004
Teilnehmerliste 2005

Bilderberg Konferenz 2005 - Rottach-Egern, Deutschland 5. - 8. Mai
Teilnehmer aus den USA:
James Wolfenson, Präsident der Weltbank,
Paul Wolfowitz, design. Präsident der Weltbank,
Richard Perle, Mitglied bei American Enterprice Institute for Public Research,
David Rockefeller, US-Milliardär
Henry R. Kravis, US-Milliardär
Henry Kissinger, ehemals US-Außenminister
Timothy F. Geithner, Präsident der Federal Reserve Bank von New York
Franco Bernabè, stellv. Vorsitzender von Rothschild Europe
Peter Weinberg, bei Goldman Sachs
Peter Sutherland, Goldman Sachs International.
Aus Deutschland nahmen teil:
Otto Schily, Bundesminister des Inneren
Angela Merkel, Parteivorsitzende CDU
Friedbert Pflüger, Bundestagsabgeordneter CDU
Matthias Wissmann, Bundestagsabgeordneter CDU
Josef Ackermann, Vorstandschef Deutsche Bank AG
Mathias Döpfner, Vorstandschef Axel Springer Verlag
Klaus Kleinfeld, Vorstandschef Siemens AG
Jürgen Schrempp, Vorstandsvorsitzender der Daimler-Chrysler AG
Hilmar Kopper, Vorstandsmitglied der Daimler-Crysler AG
Hubert Burda, Vorsitzender bei Hubert-Burda-Media
Klaus Zumwinkel, Vorsitzender der Deutschen Post AG
Matthias Nass, Stellv. Herausgeber "Die Zeit".
Eckehard Schulz, Vorsitz Thyssen Krupp AG

Bilderberg Konferenz 2004 - Stresa, Italien 3. - 6. Juni
deutsche Teilnehmer: (8)
Ackermann, Josef - Chairman, Group Executive Committee, Deutsche Bank AG
Naas, Matthias - Deputy Editor, Die Zeit
Sandschneider, Eberhard - Director, Research Institute, German Society for Foreign Policy
Schilly, Otto - Minister of the Interior
Schrempp, Jurgen E. - Chairman, DaimlerChrysler AG
Weber, Jurgen - Chairman of the Supervisory Board, Deutche Lufthansa AG
Wissmann, Matthias - Member of Parliament
Zumwinkel, Klaus - Chairman, Deutche Post Worldnet AG; Chairman, Deutche Telekom

Bilderberg Konferenz 2003 - Versailles, Paris, Frankreich - 15. - 18. Mai
deutsche Teinehmer (7)
Burda, Hubert - Publisher and CEO, Hubert Burda Media Holding GmbH & Co.
Kopper, Hilmar - Former Chairman of the Supervisory Board, Deutsche Bank AG
Naas, Matthias - Deputy Editor, Die Zeit
Schäuble, Wolfgang - Deputy Parliamentary Leader, CDU/CSU Group
Schily, Otto - Minister of the Interior
Schrempp, Jurgen E - Chairman of the Board of Management, Daimler Chrysler AG
Zumwinkel, Klaus - Chairman, Deutsche Post Worldnet AG

Bilderberg Konferenz 2002 - Chantilly, Virginia, USA, 30. Mai - 2. Juni
deutsche Teilnehmer (6)
Ischinger, Wolfgang - Deutscher Botschafter in den USA
Kopper, Hilmar - Chairman of the Supervisory Board, Deutsche Bank AG
Polenz, Ruprecht - Member of Parliament, CDU/CSU
Schrempp, Jurgen E. - Chairman of the Board of Management, DaimlerChrysler AG
Schulz, Ekkehard - Chairman, ThyssenKrupp AG
Zumwinkel, Klaus - Chairman of the Board of Management, Deutsche Post AG

Bilderberg Konferenz 2001 - Gothenburg, Stenungsund, Schweden, 24. - 27. Mai
deutsche Teilnehmer (6)
Burda, Hubert - Germany, Publisher, Burda Verlag (magazines) media
Kopper, Hilmar - Chairman of Supervisory Board, Deutsche Bank A.G.
Mosdorf, Siegmar - Secretary of State for Economics and Technology
Nass, Matthias - Deputy Editor, Die Zeit
Schrempp, Jürgen E. - Chairman of the Board of Management, DaimlerChrysler AG

Bilderberg Konferenz, 2000 - Brüssel, Belgen, 1. - 3. Juni
deutsche Teilnehmer (5)
Betz, Hans-Georg; Visiting Proffessor, European Studies, Centre for European Studies, Columbia
and New York Universities
Cromme, Gerhard; Chairman of the Executive Board, Thyssen Krupp AG
Kopper, Hilmar; Chairman of the Supervisory Board, Deutsche Bank AG
Nass, Matthias; Deputy Editor, Die Zeit
Wolff von Amerongen, Otto; Chairman and CEO of Otto Wolff GmbH

Bilderberg Konferenz, 1999 - Sintra, Portugal, 3. - 6. Juni
deutsche Teilnehmer (7)
Ischinger, Wolfgand - State Secretary, Ministry of Foreign Affairs.
Kopper, Hilmar - Chairman of the Supervisory Board, Deutsche Bank A.G.
Nass, Mathias - Deputy Editor, Die Zeit.
Perger, Werner A. - Political Correspondent, Die Zeit.
Scharping, Rudolf - Minister of Defence
Schrempp, Jurgen E. - Chairman of the Board of Management, Daimler Chrysler AG.
Wolff von Amerongen, Otto - Chairmand and CEO of Otto Wolff GmbH.

Bilderberg Konferenz, 1998 - Turnberry, Ayrshire, Schottland, 14. - 17. Mai
deutsche Teilnehmer (10)
Bertram, Christoph - Director, Foundation Science and Policy, Former Diplomatic Correspondent,
Die Zeit
Burda, Hubert - Chairman, Burda Media
Engelen-Kefer, Ursula - Deputy Chairman of the Board of Management, Deutscher
Gewerkschaftsbund, DGB
Ishinger, Wolfgang - Political Director, Foreign Office
Issing, Otmar - Member of the Board, Deutsche Bundesbank
Kopper, Hilmar - Chairman of the Supervisory Board, Deutsche Bank A.G.
Nass, Matthias - Deputy Editor, Zie Deit
Schremp, Jurgen E. - Chairman of the Board of Mangagement, Daimler Benz A.G.
Wissmann, Matthias - Federal Minister for Transport
Wolff von Amerongen, Otto - Chairman and CEO of Otto Wolff GmbH

Bilderberg Konferenz 1997 - Lake Lanier, Atlanta, Georgia, USA, 12. - 15. Juni
deutsche Teinehmer (6 )
Burda, Hubert. Chairman, Burda Media.
Cartellieri, Ulrich Member of the Supervisory Board, Deutsche Bank AG.
Issing, H.C. Otmar. Member of the Board, Deutsche Bundesbank.
Nass, Matthias. Managing Editor, Die Zeit.
Schrempp, Jurgen E. Chairman of the Board of Management, Daimler-Benz AG.
Wolff von Amerongen, Otto. Chairman and CEO of Otto Wolff GmbH.

Bilderberg Konferenz 1996 - Toronto, Kanada, 30. Mai - 2. Juni
deutsche Teilnehmer (8)
Bertram, Christoph Diplomatic Correspondent, Die Zeit; Former Director International Institute for
Strategic Studies
Cartellieri, Ulrich Member of the Board, Deutsche Bank, A.G.
Haussmann, Helmut Member of Parliament, Free Democratic Party
Lauk, Kurt Member of the Board, Veba A.G.
Schrempp, Jurgen F. Chairman of the Board of Management, Daimler-Benz AG
Strubo, Jurgen CEO, BASF Aktiengesellschaft
Voschherau, Henning Mayor of Hamburg
Wolff von Amerongen, Otto Chairman and CEO of Otto Wolff GmbH

Bilderberg Konferenz 1995 - Zürich, Schweiz, June 8. - 11. Juni
deutsche Teilnehmer (9)
Cristoph Bertram - Fmr Dir Intl Instit Intl Studies
Uffe Jensen - Fmr Min Foreign Affairs Germany
Hans Peter Keitel - Chair Hochtief AG
Hilmarr Kopper - Man Dir. Deutche Bank AG
Karl Lamers - Foreign Affairs Germany
Hans Fredeich von Ploetz - For. Affairs Germany
Jurgens Schrempp - Chair Daimler Benz AG
Günther Verheugen - Sec Gen Social Democratic Party Germany
Otto Wolff von Amerongen - CEO, Otto Wolf GmbH

Bilderberg Konferenz 1994 - Helsinki, Finland, 2. - 5. Juni
deutsche Teilnehmer (7)
Cristoph Bertram, diplomatic correspondent, Die Zeit; former director, Intl. Institute for
Strategic Studies.
Birgit Breuel, chairman,Treuhandanstalt.
Hilmar Kopper, spokesman of the board of managing directors, Deutsche Bank A.G.
Volker Rühe, minister of defense.
Jürgen E. Schrempp, CEO, Daimler-Benz-Luft-und-Raumfahrt Holding AG.
Jurgen Strube, chairman of the board of executive directors BASF AG.
Otto Wolff von Amerongen, chairman and CEO, Otto Wolff GmbH.

Bilderberg Konferenz 1993 - Vouliagmeni, Athens, Greece, 22. - 25. April
deutsche Teilnehmer (8 )
Christoph Bertram; Diplomatic correspondant, Die Zeit; Former Director, International Institute for
Strategic Studies
Ulrich Cartellieri; Member of the Board of Managing Directors, Deutsche Bank AG
Josef Joffe; Foreign Editor, Suddeutsche Zeitung
Wolfgang Reitzle; Member of the Board, BMW AG
Volke Ruhe; Minister of Defense
Theo Sommer; Editor in Chief, Die Zeit
Lothar Spath; CEO, Jenoptik; Former Prime Minister of Baden-Wuertemberg
Otto Wolff von Amerongen; Chairman and CEOof Otto Wolff Industrieberatung und GmbH

Bilderberg Konferenz 1991 - Baden-Baden, Germany, 6. - 9. Juni
deutsche Teilnehmer (15 )
Christoph Bertram (Editor)
*Hans-Otto Bräutigam (Minster of Justice in the Federal State of Brandenburg)
Birgit Breuel (Businesswoman)
Günther F.W Dicke
Werner H. Dieter (Businessman)
Björn Engholm (head of the german Social Democratic Party)
Dieter Kastrup (Politician)
Hilmar Kopper (Banker)
Kurt Lauk (Audi)
Karl Otto Pohl (Banker)
Volker Rühe (Politician)
Heinz Ruhnau (Lufthansa Airlines)
Theo Sommer (Editor)
Erwin Teufel
Otto Wolf von Amerongen (Businessman)

Teilnehmer, die mindestens einmal an einem Bilderberg-Treffen teilgenommen haben:
Abs, Hermann - Deutsche Bank
Bahr, Egon
Barzel, Rainer
Becker, Kurt - Kölner Stadtanzeiger
Beitz, Berthold - Krupp-Konzern
Berg, Fritz - BDI-Präsident
Bertram, Christoph
Biedenkopf, Kurt
Birrenbach, Kurt -DGAP
Boden, Hans C.
Brandt, Willy
Brauer, Max
Bräutigam, Hans-Otto
Breuel, Birgit - Treuhand
Carstens, Carl
Dahrendorf, Ralf
Dethleffsen, Erich
Dieter, Werner - H. Mannesmann AG
Dohnanyi, Klaus von
Eckard, Felix von
Emminger, Ottmar - Bundesbank
Engholm, Björn
Erhard, Ludwig
Erler, Fritz
Falkenheim, Ernst
Geyer, Gerhard
Gross, Herbert
Hallstein, Walter
Herrhausen, Alfred - Deutsche Bank
Herwarth von Bittenfeld, Hans Heinrich
Heyn, Rolf
Kaiser, Karl
Kastrup, Dieter
Kiep, Walter Leisler
Kiesinger, Kurt-Georg
Kohl, Helmut
Kopper, Hilmar - Deutsche Bank
Krapf, Franz - Diplomat
Kühlmann-Stumm, Knut von
Lambsdorff, Otto Graf
Leverkühn, Paul
Löwenthal, Richard
Majonica, Ernst
Mehnert, Klaus
Menne, Alexander
Merkel, Hans
Mertes, Alois Staatsminister Auswärtiges Amt
Mommer, Karl
Müller, Rudolf
Müller-Armack, Alfred
Pöhl, Karl Otto ehem. Bundesbankpräsident
Ponto,Jürgen Dresdner Bank
Reitzle, Wolfgang BMW AG
Rosenberg, Ludwig
Rühe, Volker
Ruge, Friedrich
Ruhnau, Heinz Lufthansa
Scheel, Walter
Schiller, Karl
Schmidt, Carlo
Schmidt, Helmut
Schneider, Ernst Georg
Schröder, Gerhard
Sohl, Hans-Günther Thyssen
Sommer, Theo Die Zeit
Speidel, Hans NATO-Militär
Springer, Axel Bild
Sternberger, Dolf Polit-Professor
Stoltenberg, Gerhard
Strauß, Franz Joseph
Teufel, Erwin
Troeger, Heinrich Bundesbank
Westrick, Ludger
Wieczorek, Norbert
Wischnewski, Hans-Jürgen
Wolff von Amerongen, Otto Großindustrieller







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Vorstufe der Weltregierung (Bilderberger-Treffen 2004 v/Doris Auerbach), 13 Mar. 2008 16:54


Vorstufe der Weltregierung

50. Bilderberger-Treffen vom 3. bis 6. Juni 2004 in Stresa (Lago Maggiore)

von Doris Auerbach


Die Bilderberger-Konferenz von 2004 ging am 6. Juni in Stresa zu Ende. Wie zu erwarten, blieb sie von den grossen deutschsprachigen Tageszeitungen so gut wie «unangetastet», zumindest war nicht festzustellen, dass sie dort eine Erwähnung fand. Dies ganz ungeachtet der Tatsache, dass auch in diesem Jahr zahlreiche einflussreiche Medienvertreter zugegen waren, nämlich Matthias D. Nass von der Zeit, Martin H. Wolf von der «Financial Times», London, Donald E. Graham von der «Washington Post», Gianni Riotta vom «Corriere della Sera» und Hasan Cemal (Türkei) von der «Milliyet Newspaper». Allerdings heisst es im Internet, dass Medien in Italien, Frankreich, England und Holland in diesem Jahr über die Konferenz berichtet hätten. Anwesend war auch Juan Luis Cebrian als Vertreter des in Wien ansässigen International Press Institute (IPI). Der Bericht des IPI für 2002 stellte «nüchtern und dadurch um so schockierender fest», dass in jenem Jahr zahlreiche nationale Regierungen in bis dahin beispielloser Weise versucht hätten, auf den Informationsfluss ihrer Länder direkt einzuwirken und die Pressefreiheit zu unterdrücken, und dass Journalisten weltweit Opfer von Auftragsmorden wurden. An dieser Situation hat sich inzwischen nichts geändert. Man sollte daher annehmen dürfen, dass wenigstens das IPI dafür sorgen würde, dass mit der Geheimhaltung gebrochen wird, um die Öffentlichkeit über mögliche getroffene Absprachen zu unterrichten, was offenbar nicht geschah. Insofern verlagert sich die Glaubwürdigkeit des IPI in meinen Augen auf die Ebene der üblichen für uns aufgebauten Fassaden.

Die der Schweigepflicht unterliegenden Teilnehmer bezeichnen die Konferenz, wenn sie sich überhaupt äussern, als private Zusammenkunft, eine Aussage, die hinsichtlich ihres Wahrheitsgehalts ungefähr der Behauptung entspricht, die EU-Verfassung bringe ihren Bürgern mehr direkte Demokratie. Was an Informationen zu uns gelangt, verdanken wir in der Hauptsache den Internetseiten von Tony Gosling (England) und James P. Tucker von der American Free Press. Diesjährige Themen waren vermutlich die Beziehungen zwischen Europa und den USA, der Irak sowie der Mittlere Osten und die Nato. Wie Richard Greaves darlegt, ist die seit Jahren vor sich gehende, sich gegenwärtig jedoch hochgradig beschleunigende «Zentralisierung der Macht» mit grosser Wahrscheinlichkeit den Übereinkommen zuzuschreiben, die auf den Bilderberger-Treffen erzielt werden. Unter dieser Macht lässt sich inzwischen nichts anderes mehr als die uns ständig nahegebrachte «neue Weltordnung» - ein anderes Etikett für die Weltregierung - verstehen. Die Bilderberger kommen aus allen Bereichen, Geheimdienste und Hochfinanz eingeschlossen. Von Anfang an wurde danach getrachtet, Personen als Teilnehmer zu gewinnen, die später Spitzenpositionen in ihren Ländern antraten, so z.B. Blair, Clinton, Solana, Bolkestein, Trichet, Lord Robertson, der an der Spitze des EU-Parlaments stehende Pat Cox und jetzt wieder Jaap G. de Hoop Scheffer. Auch Kohl und Schröder werden als Bilderberger bezeichnet. Nicht umsonst nehmen auch immer wieder EU-Kommissare teil, wie Günther Verheugen, dem gegenwärtig die Erarbeitung einer «Kommunikationsstrategie» obliegt, mit der die öffentliche Meinung in den EU-Ländern auf den geplanten Beitritt der Türkei vorbereitet werden soll. Es sei vermerkt, dass die EU der Türkei 1999 in Helsinki auf Druck der USA hin den Status einer Beitrittskandidatin einräumte.

Kriege zur Zerstörung der nationalen Souveränität

Die Vorstufe einer Weltregierung bedeutet in Wirklichkeit nichts anderes als die Zerstörung der nationalen Souveränität der Staaten, was gleichbedeutend mit der Überführung der Macht in eine Handvoll supranationaler, nicht gewählter Organisationen ist, die gegenüber
niemandem verantwortlich sind. So schreiben Christopher Booker und Richard North bei der Besprechung des Buches von John Laughland «The great Deception: The Secret History of the European Union» im englischen Spectator vom 29.11.03, dass der Kosovo-Krieg explizit deswegen geführt wurde, um die Zerschlagung der nationalen Souveränität zu erzielen, da deren Vernichtung den Grundstein zur Errichtung eines internationalen Systems bildet. John Whitley hat in seinem Bericht zum Bilderberger-Treffen im Mai 1998 in Ayrshire, Schottland, dargelegt, welche Mechanismen bereits von 1996 an erwogen wurden, um den Kosovo-Krieg auszulösen, und führende Serben Jugoslawiens haben die Bilderberger für den Krieg verantwortlich gemacht, der zum Sturz von Slobodan Milosevic führte (Jonathan Duffy von der BBC News Online, news.bbc.co.uk/ /1/hi/magazine/3773019.stm _new).

Wie Conrad C. Stein1 schreibt, vertrat der eigentliche Initiator der Bilderberger, der Pole und Jesuit Joseph Retinger (1888-1960), schon früh die Idee einer föderalen Union von nachbarschaftlich verbundenen europäischen Staaten, in der diese Teile ihrer Souveränität aufgeben. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Retinger Generalsekretär der Economic League for European Cooperation, aus der die Europäische Bewegung hervorging. Booker und North verdanken wir ferner den Hinweis, dass zwischen 1949 und 1960 zwei Drittel der dieser Bewegung zur Verfügung stehenden Mittel von der CIA finanziert wurden. Weitere, aus einer Geheimkasse des US-Aussenministeriums stammende Zuschüsse erhielt die Brüsseler Zentrale der Bewegung von dem 1949 gegründeten Amerikanischen Komitee für ein Vereinigtes Europa, dessen stellvertretender Vorsitzender der CIA-Direktor Allen Dulles war. So haben die US-Regierung und insbesondere die CIA und das Aussenministerium eine Schlüsselrolle bei der Schaffung eines supranational vereinigten Europas gespielt. Wenig bekannt ist der Fakt, dass die US-Regierung die italienische Loge Propaganda Due (P2) mit enorm hohen Summen unterstützte. Die CIA nutzte die Einrichtung, um in den siebziger Jahren günstige Bedingungen für eine regelrechte Explosion des Terrorismus in Italien und in anderen Ländern zu schaffen.2

Nicht ein Hauch von Demokratie

Der Bilderberger Giovanni Agnelli liess sich wie folgt vernehmen: «Die europäische Integration ist unser Ziel, und wo die Politiker versagten, werden wir Industriellen erfolgreich sein.» Dazu sind sie auf dem besten Weg, denn der Einfluss der multinationalen Konzerne ist in stetem Wachsen begriffen. Der erste Vorsitzende der Bilderberger, Prinz Bernhard der Niederlande, bekannte: «Es ist schwierig, die im Nationalismus aufgewachsenen Völker umzuerziehen und sie an die Idee zu gewöhnen, ihre Souveränität an übernationale Organisationen abzutreten.» Es darf nicht verkannt werden, dass letztere auch nicht einen Hauch von Demokratie aufweisen. Er machte auch keinen Hehl aus dem Hauptziel der Bilderberger, eine Weltregierung und eine globale Armee durch die Uno einzusetzen. Zwar verfügen die Bilderberger nicht über eine Exekutive, es stehen ihnen jedoch mächtige nationale und transnationale Instrumente zur Verfügung, um ihre Interessen, die ganz offenbar nicht die unsrigen sind, unter Umgehung der nationalen Parlamente zu koordinieren. Im Zusammenhang mit dem, was als Umgehung bezeichnet wird, sei daran erinnert, dass der für das Machtgefüge entscheidende institutionelle Teil der EU-Verfassung nicht etwa in den Arbeitsgruppen des Konvents erstellt, sondern von Giscard d‘Estaing und dem von ihm beherrschten Konventspräsidium mehr oder weniger diktiert wurde. Merkwürdig ist der Zusatz, der sich bei dem jetzt an der Konferenz anwesenden holländischen Parlamentsmitglied Bert Koenders findet: «President of the Parliamentary Network of the World Bank». Einen Hinweis auf ein derartiges Netzwerk konnte ich bislang nirgends finden. Es stellt sich somit die Frage, ob dieses mit dem Ausschuss 133 zusammenarbeiten soll, damit ein zusätzliches, über die Weltbank laufendes Lobbying aufgebaut werden kann. Der Ausschuss 133 regelt die Zuständigkeiten der Mitgliedsstaaten der EU bei Verhandlungen
über Handelsfragen. Dort haben sich die Beauftragten der transkontinentalen Gesellschaften eingenistet. Er unterliegt keinerlei Kontrolle, da er in den Statuten und Verträgen der EU gar nicht vorkommt, was den Ausschuss 133 nicht daran hindert, die Interessen und Gesichtspunkte der wichtigsten transnationalen Gesellschaften und Finanzgruppen Europas vor jeder neuen Verhandlungsrunde unter einen Hut zu bringen.3 Ich zweifle daran, dass dieser Ausschuss der Mehrheit der EU-Parlamentsmitglieder überhaupt bekannt ist. Offenbar sind auch die wenigsten über die Bilderberger-Treffen orientiert.

«Was wir brauchen, ist die eine richtig grosse Krise»

Der wie üblich anwesende David Rockefeller liess sich bereits 1994 vor dem Wirtschafts-ausschuss der Vereinten Nationen (UN Business Council) wie folgt vernehmen: «Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs. Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig grosse Krise und die Nationen werden die ÐNeue Weltordnungð akzeptieren.» Wie man solche Krisen auslöst, dürfte mittlerweile jedermann klar sein. Dem Buch von Robin de Ruiter «Der 11. September 2001 - Osama bin Ladin und die okkulten Kräfte hinter den Anschlägen auf die USA» ist eine weitere vielsagende, an Arroganz nicht zu überbietende Erklärung David Rockefellers zu entnehmen. Dieser sagte an der Bilderberger-Konferenz im Juni 1991 in Baden-Baden: «Wir sind der ÐWashington Postð, der ÐNew York Timesð, dem Time Magazine und anderen grossen Publikationen dankbar, deren Direktoren seit fast vierzig Jahren unseren Treffen beigewohnt und ihr Versprechen der Verschwiegenheit gehalten haben. Es wäre für uns unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, wenn wir während dieser Jahre dem Licht der Öffentlichkeit ausgesetzt worden wären. Inzwischen ist aber die Welt höher entwickelt und darauf vorbereitet, einer Weltregierung entgegenzugehen. Die supranationale Souveränität einer intellektuellen Elite und der Weltbanker ist mit Sicherheit der nationalen Selbstbestimmung vorzuziehen.»

EU und USA: gemeinsam für eine «neue Weltordnung»

Der im November 2003 in Princeton gehaltenen Grundsatzrede des deutschen Aussen-ministers Joseph Fischer ist folgendes zu entnehmen: Fischer hat der US-Administration eine gleichberechtigte Partnerschaft offeriert, um den Kampf für eine «neue Weltordnung» gemeinsam zu gewinnen. Die neue Weltordnung werde internationale Ordnungsverluste beseitigen und eine positive Globalisierung durchsetzen. Dabei müssten sämtliche Mittel zur Anwendung kommen, so dass kriegerische Gewaltaktionen ausdrücklich nicht ausgeschlossen sind. Vielmehr gelte es, die militärischen Fähigkeiten Europas zu stärken. Deswegen, so Fischer, hätten Deutschland und die EU ihrer Politik einen erweiterten Sicherheitsbegriff zugrunde zu legen. Der europäischen Aufrüstung müsse quantitativ wie qualitativ Priorität eingeräumt werden. - Die Ankündigung kriegerischer Handlungsoptionen durchzieht die gesamte Grundsatzrede. Sie ist aus meiner Sicht nichts anderes als die totale Unterordnung der EU unter die Ziele der Hegemonialmacht USA. Es ist bekannt, dass Fischer den Aussenministerposten der EU anstrebt, und dieser will verdient sein.

Nicht umsonst wurde Fischer in der «International Herald Tribune» vom 14. Mai 2004 mit folgenden Worten zitiert: «We need the United States; we need the moral leadership of the United States.» Tiefer kann er in meinen Augen gar nicht mehr sinken. Wo hätten die USA in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg in ihrer Aussenpolitik eine Moral offenbart? Hierzu Michel Chossudovsky in einem Vortrag vom Dezember 2003: «Die Kriege in Afghanistan und Irak sind Teil einer umfassenderen militärischen Agenda. Die Zeit nach dem Ende des kalten Krieges ist darüber hinaus von zahlreichen US-amerikanischen Geheimdienstoperationen auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion gekennzeichnet, welche dem Ziel dienten, Bürgerkriege in mehreren früheren Sowjetrepubliken zu
provozieren bzw. eskalieren zu lassen, wie dies in Tschetschenien (innerhalb der russischen Föderation), Georgien und Aserbaidschan geschehen ist. In den letztgenannten Ländern wurden diese geheimen Operationen mit dem Ziel der strategischen Kontrolle über Korridore für Öl- und Gasleitungen durchgeführt. Die Entwicklung der US-amerikanischen Kriegsmaschinerie dient dazu, das ökonomische Einflussgebiet der USA zu vergrössern.» Die von Berlin abgesegneten Bestimmungen des EU-Verfassungsentwurfs, die sämtliche EU-Mitglieder dazu verpflichten, ihren Rüstungshaushalt fortlaufend zu erhöhen, passen genau in dieses Bild. Soviel für den «Frieden», der die EU-Bürger erwartet.

Den USA die Hegemonie streitig machen?

Für mehr als bedenklich halte ich auch die Vorstellung der deutschen Aussenpolitik, den Versuch zu unternehmen, den Angriffskrieg gegen den Irak für eine «Neuordnung» der gesamten Region zu nutzen. In einem Strategiepapier zur «Neuordnung im Irak nach europäischen Prinzipien» werden die «progressive Überwindung» der bisherigen politischen Ordnung und der schnelle Abbau der bestehenden Grenzen gefordert. Kurz vor Beginn des Krieges gegen den Irak hatte Werner Weidenfeld, Direktor des Zentrums für angewandte Politikforschung (CAP) und Mitglied des Präsidiums der Bertelsmann-Stiftung, erklärt, es sei die Gelegenheit gekommen, den USA die Welthegemonie streitig zu machen; die EU, eine Weltmacht im Werden, müsse diese Chance nutzen.4 Die militärische Niederschlagung der irakischen Regierung und die Besetzung des Landes durch die USA und ihre Verbündeten waren ganz offenbar stillschweigend vorausgesetzt worden. Dies wirft auch ein Licht auf den Stellenwert, den derartige Konzepte der Bevölkerung zubilligen, sei es die des Iraks oder die der EU. Wie sich folgern lässt, ist dieser so gut wie inexistent. Darüber hinaus wird eine solche Neuordnung, wie sie auf dem Balkan vorangetrieben wurde, auch für Asien und Afrika gefordert. Wie man nach zwei Weltkriegen und den derzeit rund 30 Krisenherden noch Ideen von solch abgrundtiefer Anmassung äussern kann, ist nicht nachvollziehbar (www.german-foreign-policy.com/de/news/article/ 1049320800.php, 3.4.03).

Im übrigen war schon im Mai 2002 auf der Bilderberger-Konferenz in Chantilly, Virginia / USA, bei der Donald Rumsfeld vertreten war, die Rede vom Irak-Krieg. Ganz oben auf der Agenda fand sich der Punkt, wie sich der Krieg gegen den Terrorismus ausbeuten liesse, um die Kontrolle einer Welt ohne Grenzen durch die Bilderberger zu verstärken und gleichzeitig enorme Gewinne zu erzielen. Dort hiess es ferner, dass versucht würde, den Antiterrorkrieg dafür zu nutzen, um ein altes Ziel voranzubringen, das schon Prinz Bernhard der Niederlande propagierte, nämlich die Nato formell als die stehende Armee der Uno zu etablieren; weitere Punkte waren die Möglichkeit, der Welt eine Uno-Steuer aufzuerlegen, die globale Kontrolle des privaten Waffenbesitzes zu erzielen und die Wirtschaftsgemeinschaft Free Trade Area of the Americas als einen Schritt zu präsentieren, der notwendig sei, um zukünftige Angriffe abzuwehren. James P. Tucker von der American Free Press bezeichnet die Bilderberger als Herren von Marionetten, als «puppetmasters», die den Internationalen Währungsfonds, die Weltbank, die G-8-Staaten, die Nato, die Uno, die USA und die EU beherrschen (www.bilderberg.org/2002.htm).

Schwächung von Souveränitätsrechten - «Vorbild» EU

Bei der Konferenz im Mai 2001 in Gothenburg, Schweden, befasste man sich unter anderem mit der Frage der Abschaffung des englischen Pfund Sterlings sowie der Stützung einer starken Nato-Allianz. Den Bilderbergern wird im übrigen der Sturz Margaret Thatchers zugeschrieben, da sie gegen die Abtretung der Souveränität Englands an die EU und gegen den Beitritt zur gemeinsamen Währung war. Dies bestätigte Lady Thatcher in der Folge in einem persönlichen Gespräch mit einem Reporter von James Tuckers Spotlight. Während
Präsident Bush 2001 grosse Anerkennung für seine Propagierung der Free Trade Area of the Americas gezollt wurde, zeigten sich sämtliche Teilnehmer darüber enttäuscht, dass er das Kyoto-Abkommen, eines der Bausteine der Kampagne der Bilderberger für eine Weltregierung, ablehnte. Sie drückten jedoch ihre Zuversicht aus, dass Bush unter Druck dennoch dazu gebracht werden könnte, eine Art von «globalem Erderwärmungspakt» zu unterstützen, der die Kontrolle der Uno über die ganze Welt verbessern würde (The Spotlight, Vol. XXVII, Nr. 23, 4.6.2001). Auf dieser Konferenz wurde auch betont, dass von seiten des Kongresses keine Barrieren gegen den Beitritt Chinas zur WTO aufgebaut werden dürften (www.bilderberg.org/2001.htm).

Schon der Vertrag von Nizza schafft Souveränitätsrechte der Bürger in 30 Bereichen ab, so z.B. bei der Zusammensetzung der Kommission, dem Asylrecht und der Einwanderung. Die neue EU-Verfassung sieht neben der Übergabe von Teilen der nationalen Souveränität an Brüssel unter anderem auch die Abtretung der Kontrolle der Mitgliedsstaaten über die Steuerung der Geldmenge (Geldumlauf) in ihrem Land vor, was dem Verlust einer eigenständigen monetären Politik gleichkommt. Was England betrifft, so möchte Blair nicht alle Rechte an die EU abgeben. Die Regierung, so Blair, werde sicherstellen, dass Grossbritannien die Kontrolle über sein Steuerwesen, das Sozial- und Justizsystem sowie über die Verteidigungs- und Aussenpolitik behalte. Als Teil der anglo-amerikanischen Ölmacht und verlässlicher Partner der USA im Irak-Krieg dürfte ihm das ohne Frage gelingen. Es ist bereits verschiedentlich darauf hingewiesen worden, dass bei der Annahme der EU-Verfassung einer der bedenklichsten Aspekte darin liegt, dass über internationale Handelsverträge wie z. B. das Dienstleistungsabkommen GATS künftig nicht mehr in den Parlamenten der Mitglieds-staaten entschieden würde, sondern direkt auf EU-Ebene. Es hat nicht den Anschein, als würden Parlamentarier respektive Abgeordnete erkennen, was das bedeutet.

Die Konferenzteilnehmer

In der Regel pflegen sich die EU-Kommissare, in diesem Jahr waren Frits Bolkestein, Mario Monti und Antonio Vitorino geladen, nicht über ihre Teilnahme zu äussern. Auf der Teilnehmerliste, bei der man nicht mit Sicherheit sagen kann, ob sie vollständig ist, findet sich ein EU-Koordinator zur Terrorabwehr, Gijs M. de Vries, was die Assoziation mit gesteigerten Überwachungsmassnahmen weckt. Es ist nicht auzuschliessen, dass Herr de Vries, dessen Posten völlig neu zu sein scheint, einige präzise Hinweise über die von der Administration Bush gewünschte Ausrichtung der EU-Antiterrormassnahmen erhielt. Es ist unglaublich, mit welcher Hartnäckigkeit und Arroganz die USA beiseite schieben, dass sie die Saat der in den Staaten des Nahen Ostens aufkeimenden Gegenwehr durch ihr jahrelanges Paktieren mit deren repressiven Regimes mitgesät haben. - Bundesrat Pascal Couchepin war erneut anwesend, wie schon zuvor im Mai 2002 in Chantilly und im Mai 2001 in Gothenburg. Von Schweizer Seite waren ferner Daniel Borel von der Logitech International S.A. vertreten sowie Daniel Vasella (auch in 2000, 2001, 2002 und 2003).

Was Jean-Claude Trichet, den Präsidenten der Europäischen Zentralbank betrifft, so sei daran erinnert, dass er letztes Jahr zusammen mit Giscard d‘Estaing an der Bilderberger-Konferenz vom 15. bis 18. Mai in Versailles teilnahm. Zuvor war er 1995 in Zürich, danach im Jahr 2000 in Brüssel und 2002 in Chantilly vertreten. Nach der Rückkehr von Trichet und Giscard d‘Estaing wurde die Anklage gegen Trichet, Anfang der neunziger Jahre als hoher Beamter im Finanzministerium seine Aufsichtspflichten nicht erfüllt und Beihilfe bei der Fälschung von Bilanzen des Crédit Lyonnais geleistet zu haben, am 18.6.2003 fallengelassen. Jacques Chirac verfügte, dass der Prozess gegen Trichet einzustellen sei, wodurch eventuelle Verfehlungen Trichets nicht geklärt sind. Der Gedanke, dass es den Amerikanern durchaus recht sein dürfte, dass der EZB-Chef eine Art «Vorlast» mitbringt, ist nicht ganz abwegig. Denn alte Skandale

können immer wieder dazu dienen, ausgepackt zu werden, um die fragliche Person wieder «auf den richtigen Weg zu bringen», sollte sie von diesen abgewichen sein.

Von den eigentlichen Kriegshetzern war nur Richard Perle als vehementer Befürworter des Irak-Kriegs, auf den er und das neokonservative Netzwerk seit Jahren hingearbeitet hatten, anwesend. Den Vorsitz des einflussreichen Pentagon-Beratergremiums «Defense Policy Board» musste er allerdings auf Grund seiner Gier, seinen politischen Einfluss auch in astronomisch hohe Beraterhonorare und Schmiergelder umzumünzen, inzwischen aufgeben. Da jedoch die Moral als Gradmesser weder bei den Bilderbergern noch beim World Economic Forum in Davos, wo Leute wie Cheney und Powell mit allen Ehren empfangen werden, eine Rolle zu spielen scheint, ist die Anwesenheit eines Mannes wie Perle in keiner Weise störend, ebensowenig wie die Kissingers, der Jahr um Jahr zugegen ist.

Zu John L. Thornton, Professor an der Tsinghua University, Mitglied des Council on Foreign Relations und Vorsitzender der Brookings Institution in Washington, wäre zu vermerken, dass die Brookings Institution recht suspekte Aufträge ausführt. Am 19. November 2002 bildete es einen offiziellen Think tank, um Haiti die «Demokratie» aufzuzwingen. Dieser Think tank unterstützte in der Folge diejenigen Gruppen in Haiti, die damit beauftragt waren, die Opposition gegen Aristide zu organisieren. Es sollte niemanden überraschen, dass zu diesem Zweck auch das International Republic Institute (IRI) und die CIA zugeschaltet wurden.

Council on Foreign Relations

Da insgesamt sechs Vertreter des Council on Foreign Relations (CFR) anwesend waren, sollte nicht unerwähnt bleiben, was Conrad C. Stein über dieses Gremium schreibt: «Als geistiger Urheber des 1921 gegründeten CFR gilt Edward Mandell House, von dem es heisst, dass er Präsident Wilson beherrschte und von 1913 bis 1921 als mächtigste Person der USA angesehen wurde. Sein Ziel war es, die USA einem supranationalen Sozialismus zuzuführen. Die Mitglieder des CFR beherrschen nicht nur die US-Regierung, sondern auch die akademische Welt, die grössten US-Unternehmen und riesige steuerfreie Stiftungen (wie z._B. die Rockefeller- und die Carnegie-Stiftung). Die meisten Amerikaner haben vom CFR noch nie etwas gehört und glauben immer noch, dass sie bei den Präsidentschaftswahlen eine gewisse Wahl hätten. In Wirklichkeit haben die US-Bürger seit mehr als einem halben Jahrhundert nur noch die Wahl zwischen den verschiedenen Mitgliedern des CFR und der Trilateralen Kommission. Konteradmiral Chester Ward, der selbst 16 Jahre lang Mitglied des CFR war, warnte das amerikanische Volk: Die mächtigste Clique in diesen elitären Gruppen hat nur ein gemeinsames Ziel: Sie will die Souveränität und die nationale Unabhängigkeit der USA beseitigen. Der Kongressabgeordnete John R. Rarick bezeichnet das CFR als einer ÐEine-Welt-Regierungð verpflichtet; die Finanzierung erfolgt durch eine Anzahl der grössten steuerbefreiten Stiftungen, und der Einfluss des CFR erstreckt sich auf Finanzen, Handel, Arbeit, Militär und Massenmedien. Dank seiner engen Verflechtung mit dem US-Aussenministerium war es dem CFR auch gelungen, die Gründung der Uno, die natürliche erste Stufe zur Weltregierung, zu verwirklichen. Die zweite Stufe war die regionale Verschmelzung von Nationen zu grösseren wirtschaftlichen und anschliessend politischen Einheiten (wie z._B. die EU oder die Nafta). Auf einer dritten Stufe, so heisst es, bewirkt die fortgesetzte Verschmelzung der grösseren Handelsblöcke, dass diese ihre politische Selbständigkeit und Souveränität verlieren und zu blossen Verwaltungsbezirken absinken.» Dieses Konzept finden wir bereits 1950 in «War and Peace» von John Foster Dulles, der folgendes sagte: «Die Vereinten Nationen stellen keine endgültige Stufe in der Entwicklung einer Weltordnung dar, sondern bilden nur ein elementares Stadium. Daher besteht ihre wesentliche Aufgabe darin, die Bedingungen zu schaffen, die eine höher entwickelte Organisation ermöglichen.» Wie es heisst, fördern die Bilderberger auch die Vorstellung, dass die Idee einer nationalen Souveränität antiquiert und regressiv ist.

Gegen den Teilnehmer Dermot Gleeson aus Irland, Vorsitzender der Allied Irish Bank Group, läuft gegenwärtig eine Untersuchung wegen von ihm persönlich sowie von seinem Unternehmen begangener Steuerhinterziehung. Auch diesem Umstand ist kein Gewicht beizumessen, gehört es doch inzwischen zu der Strategie der Konzerne, wenig oder keine Steuern zu bezahlen, in der EU bestehende Niedrigsteuerinseln nach Massgabe zu nutzen und sich in den Ländern, in die sie ihre Unternehmen verlegen, nach Möglichkeit eine mehrere Jahre lang währende Steuerfreiheit auszubedingen. Wer für die Infrastruktur eines Staates aufkommt, beschäftigt sie nicht weiter.

Widerspruch wird nicht geduldet

Der deutsche Bundesinnenminister Schily hatte sich auch letztes Jahr bei den Bilderbergern eingefunden. Schily hatte sich am 22. April 2002 gegenüber dem Spiegel (Nr. 17) wie folgt geäussert: «Der Grad der Gefährdung der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen durch islamische Krieger hängt wesentlich von Art und Umfang der Beteiligung deutscher Truppen am Kampf gegen die al-Kaida ab. [...] Je mehr sich die Bundesrepublik international am Kampf gegen den Terror beteiligt, desto eher werden wir zu dessen Angriffsziel». Dies dürfte den Amerikanern kaum gefallen haben, so dass er vermutlich erneut eingeladen wurde, um ihm nahezulegen, dass er diese Auffassung ein wenig revidieren möge. Es ist im übrigen unbegreiflich, wieso das Innenministerium der BRD trotz der astronomisch hohen Arbeitslosenzahl nicht etwa ein Rückwanderungsgesetz, sondern ein Einwanderungsgesetz ausarbeitet.

Generell stellt sich die Frage, wie es der Mehrheit der Politiker gelingt, an den bereits in Kraft getretenen, die Souveränität der Nationen einschränkenden respektive aufhebenden Gesetzen, die ganze Teile unserer hart erkämpften Demokratie in einem Handstreich zu nehmen drohen, ganz einfach vorbeizugehen und sich ihren Auswirkungen zu verschliessen. Die Agenda 21 und GATS bilden das unmittelbare Gerüst, auf dem die Entmachtung des Bürges ihren Fortgang nimmt. Es scheint sie in keiner Weise zu beunruhigen, und man hat leider auch den Eindruck, dass die beiden Vertragswerke von den Abgeordneten und sonstigen Volksvertretern weder gründlich gelesen, noch in ihrer ganzen Tragweite erfasst worden sind. Sonst könnte die «Nachhaltigkeit», der Schlüsselbegriff der von der Uno verordneten Agenda 21, die das Einheitsnetz mit den von allen Nationen in gleicher Weise zu vollziehenden Gesetzen bildet, nicht mit der Unbekümmerheit, wenn nicht Ahnungslosigkeit, verwendet werden, wie dies der Fall ist. Ob die Uno-Gesetze der jeweiligen Struktur eines Landes entsprechen, spielt absolut keine Rolle. Es stellt sich ferner die Frage, inwieweit sich die Journalisten Rechenschaft darüber ablegen, was die Souveränität eine Staates für den Bürger bedeutet. Als der französische Abgeordnete der Vendée, Vicomte de Villiers, im November 2003 im Namen derjenigen Franzosen, die keine Aufnahme der Türkei in die EU wünschen und auch nichts von einem föderalen Europa wissen wollen, eine Volksabstimmung über die Erweiterung und die künftige EU-Verfassung verlangte, griff er laut der «Neuen Zürcher Zeitung» «in die Mottenkiste nationalstaatlicher Nostalgie und nationalistischer Demagogie». Ein für meine Begriffe nicht nur absolut arroganter, sondern auch regelrecht absurder Kommentar. Ferner heisst es in der «Neuen Zürcher Zeitung», dass sich Villiers bezüglich des seiner Ansicht nach längst vorbereiteten Beitritts der Türkei - womit er den Nagel auf den Kopf trifft - zu der Frage verstieg, ob man Europa oder Eurasien schaffen wolle. Als ob ihm diese nicht zustünde. Diese bewegt heute alle EU-Bürger, die schon jetzt unter der ihnen mit der letzten Erweiterung aufgebürdeten finanziellen Last stöhnen und die den Beitritt der Türkei keineswegs positiv sehen. Vermutlich wird ihnen ihre neue Verfassung jedoch auch in diesem Punkt kein Mitbestimmungsrecht einräumen, entgegen der lauthals verkündeten verstärkten Bürgernähe.

Der Bürger wird missbraucht

Im übrigen sollte sich niemand irgendwelchen Illusionen hingeben. Zumindest auf einer Ebene funktioniert die Uno bereits seit langem absolut reibungslos als Weltregierung. Im Prinzip lässt sie jeden Krieg geschehen, ob ethnischer oder strategischer Natur. Danach engagiert sie die «Internationale Gemeinschaft», nämlich uns, die Steuerzahler, und nicht etwa die Rüstungs- oder Ölindustrie, um die Kriegskosten, die Friedens- respektive Besatzungstruppen, den Wiederaufbau und die Flüchtlingshilfe zu -finanzieren. Obwohl die westlichen Nationen in kaum mehr zu tilgender Weise überschuldet sind, erhebt sich von seiten ihrer Regierungen kein Widerstand gegen diesen, von mir als regelrechten Missbrauch des Bürgers angesehenen Kreislauf. Insofern fühle ich mich von meiner Regierung regelrecht preisgegeben. Man überlege sich einmal die herrschende Enthemmtheit, die es ermöglicht, dass bei der zweiten Afghanistankonferenz in Berlin über 700 Delegierte aus 56 Ländern zugegen waren, was neben den Afghanistan von der EU für die nächsten drei Jahren zugesagten rund 6,7 Milliarden Euro erneut ungeheure Kosten für den deutschen Steuerzahler verursacht haben muss. Eine Handvoll von Leuten hätte bei der in diesem gepeinigten Land herrschenden verfahrenen Situation, die wir ebenfalls den USA und ihrer «moralischen Führung» verdanken, vollauf genügt. Zbigniew Brzezinski, der Sicherheitsberater von Präsident Carter und eine der Schlüsselfiguren beim Aufbau des al-Kaida-Netzwerks durch die CIA anlässlich des Krieges zwischen der Sowjetunion und Afghanistan, gab 1998 in einem Interview mit der französischen Zeitung «Le Nouvel Observateur» zu, dass im Gegensatz zu der offiziellen Version der Vorgänge, die Hilfe der CIA an die Mujaheddin bereits sechs Monate vor der Invasion der Sowjetunion in Afghanistan einsetzte. Deren Aufbau war dazu beabsichtigt, die Invasion zu provozieren. Brzezinski brüstete sich daher damit, «die Russen in die afghanische Falle gelockt zu haben».

Man sollte ferner nicht übersehen, dass die Bilderberger-Konferenzen meist kurz vor einem G-8-Gipfel abgehalten werden, wie jetzt auf Sea Island und letztes Jahr in Evian. Hierzu schreibt die kanadische Zeitung «The Gateway» am 4. Juni: Der Zweck der Bilderberg-Treffen besteht darin, eine inoffizielle Übereinstimmung zu erzielen, um anschliessend mittels der formellen Organe der Regierungen, wie z.B. das G-8-Gremium, auf die Umsetzung des Konsenses hinzuarbeiten (www.freepressinternational.com/bildercanada.html). Nachdem die USA wiederholt gerade diejenigen Führer von Ländern gestürzt haben, die den Reichtum der Bodenschätze mit ihrer Bevölkerung teilen wollten, und statt dessen wo immer möglich die Kooperation mit Diktatoren eingingen, wünschte sich Bush am G-8-Gipfel jetzt plötzlich die Förderung der Demokratie. Zwecks Umsetzung dieser neuen Ausrichtung, von der sich die USA vermutlich versprechen, unter veränderten Vorzeichen weiterhin die Hand auf fremde Ressourcen halten zu können, wünschten sich die USA daneben die Finanzierung einer Reihe von Demokratisierungsprozessen durch die G-8-Staaten. Wie man sieht, existieren nirgendwo auch nur die geringsten Hemmungen, sich des Zugriffs auf die Steuergelder der G-8-Staaten zu versichern. Auch wenn Schröder keinen Bedarf zur Verteilung zusätzlicher Gelder sieht, werden die G-8-Staaten noch in diesem Jahr ein «Forum für die Zukunft» schaffen, um mit den muslimischen Ländern den Dialog aufzunehmen, was nichts anderes bedeuten kann, als dass die «Internationale Gemeinschaft» in Tat und Wahrheit erneut die finanzielle Basis erstellen wird. Ausserdem hatten die Amerikaner das Ansinnen gestellt, den auf 120 Milliarden US_Dollar geschätzten Schuldenberg des Irak weitgehend zu streichen, wozu weder Russland noch Frankreich bereit waren. Auch hier werden die Steuerzahler der G-8-Staaten in der Folge nicht darum herumkommen, dem Irak trotz dessen immensen Ölreichtums einen substantiellen Teil ihrer ausstehenden Guthaben erlassen zu müssen. Und da möchte uns Bundesrat Couchepin glauben machen, dass nach seiner Überzeugung ein Forum wie das der G-8-Staaten eine positive Rolle spiele, zumal es nur eine
informelle Rolle einnehme und keine Entscheidungsbefugnisse habe. Mit dieser Überzeugung dürfte er ganz allein dastehen.
Auch wenn dem Internet keine konkreten Hinweise auf diesjährige Konferenzbeschlüsse zu entnehmen sind, so bleibt es dennoch offensichtlich, dass das von den Bilderbergern angestrebte Ziel der Weltregierung unvermindert verfolgt wird. Eine solche wäre nicht so erschreckend, wenn ihr Konzept nicht klar erkennen liesse, dass sie nicht etwa den Einbezug der Stimmen der Völker vorsieht, sondern im Gegenteil deren vollständige Ausschaltung und Unterwerfung.



ANM:
1 Conrad C. Stein, «Die Geheime Weltmacht. Die schleichende Revolution gegen die Völker», Tübingen 2001, ISBN 3-89180-063-0

2 Andreas von Bülow: «Im Namen des Staates - CIA, BND und die kriminellen Machenschaften der Geheimdienste», München August 2002, ISBN 3-492-23050-4

3 Jean Ziegler: «Die neuen Herrscher der Welt und ihre globalen Widersacher», München 2002, ISBN 3-570-00679-4

4 Vgl. Strategiepapier mit Skizze einer europäischen Strategie für den Irak, www.cap.uni-muenchen.de/. Zum Europäischen Plan für die Neuordnung des Iraks nach dem Regimewechsel: www.bertelsmann-stiftung.de/

Der gesamte englischsprachige Bericht über die diesjährige Konferenz ist auf www.bilderberg.org/2004.htm. Eine deutsche Website ist www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/4258/1.html.
Zu empfehlen ist auch die Lektüre folgender Bücher:
Hankel, Nölling, Starbatty, Schachtschneider: «Die Euro-Illusion. Ist Europa noch zu retten?», Hamburg 2001, ISBN 3-499-23085-2
Chossudovsky, Michel: «Global brutal», Verlag Zweitausendeins im Versand, Postfach, D-60381 Frankfurt am Main, ISBN 3-86150-441-3
Epperson, Ralph A.: «The Unseen Hand - An introduction to the conspiratorial view of history», Publius Press 3100 So. Philamena Pl Tucson Arizona 85 730,
16th edition 1995, ISBN 0-9614135-0-6
Artikel 7: Zeit-Fragen Nr.32 vom 23.8.2004, letzte Änderung am 25.8.2004


 HomePage   http://www.zeitenschrift.com/news/sn-21904-bilderberger2004.ihtml
 
 
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Bilderberger - Im Paradies der Globalisten (Kopp Verlag 14.5.09), 14 May. 2009 18:32


Harald schrieb:

falls immer noch jemand glauben sollte, die Bilderberger seien eine Erfindung
von "Verschwörungstheoretikern", der wird in diesem Artikel des KOPP-Verlages
eines besseren belehrt. Vor allem ist bemerkenswert die Liste lukrativer
deutscher Politiker, lohnt sich einmal durchzusehen.

Gruß
Harald






Kopp-Verlag 14. Mai 2009


Bilderberger: Im Paradies der Globalisten


Gerhard Wisnewski




Reisen, wohin‘s der Globalist gemütlich findet: Vom 14. bis 17. Mai 2009 tagt
die geheime Bilderberger-Konferenz im griechischen Vougliameni bei Athen.









Über 100 Top-Politiker, Finanz- und Wirtschaftskapitäne lassen es sich unter
Führung von David Rockefeller und Henry Kissinger hier drei Tage lang so
richtig gut gehen und sagen sich, was sie sich schon immer mal sagen wollten
– unter Ausschluss der Öffentlichkeit, versteht sich. Für Normalsterbliche
bleibt da nur ein Blick durchs Schlüsselloch ...

Irgendwas ist mit der Bucht von Vougliameni bei Athen ganz und gar nicht in
Ordnung. Während am sonnenbeschienenen Strand fröhliche Teenager plantschen,
schwirrt oben auf der Uferstraße ein Polizeifahrzeug nach dem anderen vorbei,
als hätte jemand in ein Wespennest gestochen. Folgt man dem umtriebigen
Schwarm mit dem Taxi, gelangt man an den höher am Ende der Uferstraße
gelegenen Hotelkomplex Nafsik Astir Palace.

Und während der Todesstreifen an der innerdeutschen Grenze längst abgebaut
ist, wurde ausgerechnet hier im griechischen Idyll ein neuer errichtet. An
der Pforte des Nafsik Astir Palace starrt man plötzlich in Maschinenpistolen
und auf kugelsichere Westen. Sofort ist das Taxi von zwei, drei mit Spiegeln
ausgerüsteten Sicherheitsleuten umringt, die den Unterboden das Fahrzeugs
akribisch untersuchen. Von wegen "Lunch": Spätestens ab heute ist das Nafsik
Astir Palace für das globale Proletariat geschlossen. Keine Maus kommt rein,
wenn sie nicht auf der Liste des Sicherheitspersonals steht. Und so bleibt
auch uns nur der "U-Turn" - das Umdrehen auf dem Hinterreifen.

Laut Tourismuswerbung ist das Nafsik Astir Palace ein mit Pinien gesprenkeltes
"enchanting paradise" in einer einzigartigen natürlichen Umgebung und mit
einer atemberaubenden Aussicht über den Saronischen Golf. Was der Globalist
eben so "enchanting" findet: Vom Meer aus gesehen, erinnert das Ganze
wirklich eher an ein Insektennest aus wabenförmigen Betonhöhlen.

Dabei sind die eigentlichen Wespen noch gar nicht da. Offiziell beginnt die
1954 nach ihrem ersten Tagungshotel im holländischen Oosterbeek benannte
Bilderberg-Konferenz erst am morgigen 14. Mai 2009. Doch vorsichtshalber wird
der Konferenzort schon mindestens einen Tag vorher abgeriegelt.

Unter der Leitung von Henry Kissinger und dem amerikanischen Öl- und
Finanzdynasten David Rockefeller trifft man sich alljährlich an einem anderen
Ort, um globale Deals und Strategien zu ventilieren. Bei den
Bilderberg-Konferenzen gaben sich beispielsweise zentrale Figuren globaler
Pleite-Fusionen wie etwa Deutsche Bank-Vorstand Hilmar Kopper, der
berüchtigte DaimlerChrysler-Chef Jürgen Schrempp und DHL-Hasardeur und
(damals) Postchef Klaus Zumwinkel mit amerikanischen Politik- und
Wirtschaftsgrößen die Hand. Die bezaubernde Idee vom "Weltkonzern" (Jürgen
Schrempp) und wie man ein paar Milliarden deutsches Firmenvermögen in
amerikanische Pleitefirmen steckt: wahrscheinlich wurde sie in irgendeinem
"enchanting paradise" zwischen Ottawa, Versailles und Helsinki geboren - oder
wo sich die Bilderberger sonst noch treffen.


Zum Gruselkabinett der deutschen Bilderberg-Teilnehmer gehörten - neben eher
zufällig ausgewählten Zeitgenossen - auch Figuren wie Angela Merkel und Klaus
Kleinfeld, Volker Rühe (der die Deutschen als Verteidigungsminister mit
Auslandseinsätzen vertraut machte), Verfassungsfeinde wie Wolfgang Schäuble
und Otto Schily, Chefs von Massenverblödungswaffen wie Hubert Burda (Burda)
und Mathias Döpfner (Springer) sowie globale Zauberlehrlinge wie Joschka
Fischer und Guido Westerwelle. Hier eine (nicht vollständige) Liste der
deutschen Teilnehmer der letzten 18 Jahre:



Ackermann Josef
Bertram Christoph
Burda Hubert
Cromme Gerhard
Döpfner Mathias
Engelen-Kefer Ursula
Fischer Joschka
Haussmann Helmut
Ischinger Wolfgang
Issing H.C. Otmar
Joffe Josef
Kastrup Dieter
Keitel Hans Peter
Klaeden Eckart von
Kleinfeld Klaus
Kopper Hilmar
Lamers Karl A.
Lauk Kurt J.
Merkel Angela
Mosdorf Siegmar
Nass Matthias
Perger Werner A.
Perthes Volker
Pflüger Friedbert
Polenz Ruprecht
Reitzle Wolfgang
Rühe Volker
Sandschneider Eberhard
Scharping Rudolf
Schäuble Wolfgang
Schily Otto
Schrempp Jürgen E.
Schulz Ekkehard D.
Sommer Theo
Späth Lothar
Strube Jürgen
Teufel Erwin
Verheugen Günter
oscherau Henning
Weber Jürgen
Wsterwelle Guido
Wissmann Matthias
Zumwinkel Klaus


So wenig an diesem ersten Tag vor der Bilderberger-Konferenz vor Ort nach
draußen dringt - eine Faustregel der Globalistenkonferenzen lernt denn doch
noch kennen: Das Medienaufgebot verhält sich umgekehrt proportional zur
Bedeutung der internationalen Treffen: Je bedeutender die Konferenz, desto
weniger Journalisten. Stehen bei den G8-Gipfeln einer Hand voll Globalisten
Hunderte von Journalisten gegenüber, tummelt sich beim Meeting von Hunderten
von Globalisten gerade mal eine Handvoll Berichterstatter. Wer den
Medienrummel bei den G8-Konferenzen kennt, würde es nicht glauben, daß sich
zur Elefantenrunde aus über 100 globalen Bilderberg-Strategen nur ein halbes
Dutzend Journalisten einfindet - dem überdies nicht gerade der rote Teppich
ausgerollt wird.

Das "Pressezentrum" in einem dem Nafsik Astir Palace benachbarten Hotel ist
überschaubar und besteht gerade mal aus einer mit Beschlag belegten
Sitzgruppe in der Lobby. Angereist sind nur ein paar Vertreter von
Außenseiter-Medien von links und rechts, die den Globalisten aus
unterschiedlichsten Motiven heraus auf die Finger schauen wollen. Darunter
auch der knorrige amerikanische Bilderberger-"Stalker" Jim Tucker, der
bereits seit Jahrzehnten vor der Macht der Bilderberger warnt.

(Fortsetzung folgt)


Mittwoch, 13.05.2009
Kategorie: Geostrategie, Politik

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Organisation der Bilderberger - Stand 1996, 16 May. 2009 16:53


hier ein kurzer Abriss über die Organisation des >>Bilderberger<< ~ Machtgefüge

~ Stand: 1996





>>Bilderberger<<

Ihr erstes Treffen fand in den Niederlanden im Hotel Bilderberger vom 29.5. bis zum 31.5.1954 statt.
Der
Name der Konferenz und später auch der ganzen Gruppe leitet sich von dem Namen des Hotels ab.
Was ist nun das Anliegen dieser mächtigen Menschen? Sie wollen neben dem Vereinten Europa eine
starke Union mit den USA, eine „Atlantische Gemeinschaft", mit dem Ziel einer einheitlichen
Weltregierung und einem einheitlichen Wirtschaftssystem.



Bilderberger 1996
Die gerne die Öffentlichkeit ausschließende Bilderbergerkonferenz fand 1996 in Toronto statt.
Zwischen dem 30.5.1996 und dem 2.6.1996 trafen sich die Mitglieder dieser Organisation der „Geheimen
Weltregierung".
+: Mitglieder des Lenkungsausschusses der Bilderberger (alle Amerikaner im Lenkungsausschuß sind
ebenfalls Mitglieder im Council on Foreign Relations CFR).
*: Mitglieder des Beratungsausschusses der Bilderberger; sie alle waren früher Mitglieder im
Lenkungsausschuß.
#: Mitglieder der Bilderberger-Führungsgremien, deren Namen jedoch in der Teilnehmerliste 1996 nicht (!)
auftauchen (allerdings können die Namen auf persönlichen Wunsch auch verheimlicht werden).


Vorsitz:
Lord Carrington, Großbritannien

Generalsekretär für Europa und Kanada:
Victor Halberstadt, Niederlande

Generalsekretär für die USA:
Casimir A. Yost, USA

Belgien
Etienne Davignon* (Societe Generale de Belgique; davor Vizepräsident der EG-Kommission), Jan
Huyghebaert (Almanij-Krediet-Bank-Gruppe), Philippe Maystadt (Vize Premierminister, Minister für
Finanzen und Außenhandel), H.R.H. Prinz Philippe (als Beobachter anwesend)
Dänemark
Uffe Ellemann-Jensen (Parlamentsmitglied), Toger Seidenfaden+ (Chefredaktor "Politiken")
Deutschland
Christoph Bertram* (Diplomatischer Korrespondent "Die Zeit", ehemaliger Direktor des Internationalen
Instituts für Strategische Studien), Ulrich Cartellieri (Deutsche Bank), Helmut Haussmann
(Parlamentsmitglied, FDP), Kurt Lauk (Veba), Hilmer Kopper# (Deutsche Bank), Jürgen F. Schrempp
(Daimler Benz), Jürgen Strubo (BASF), Henning Voscherau (Bürgermeister von Hamburg), Otto Wolff von
Amerongen* (Otto Wolff Industrieberatung & Beteiligung GmbH)
Finnland
Martti Ahtisaari, (Präsident von Finnland), Jaakko lloniemi+ (Direktor des Center for Finnish Business and
Policy; ehemals Botschafter der USA)
Frankreich
Bertrand Collomb (Lafarge), Lionel Jospin (Erster Sekretär der Sozialistischen Partei, früherer
Staatsminister), Pierre Lellouch (Rassemblement pour la Republique), Andre Lang Levy* (Banque
Paribas), Thierry de Montbrial+ (Dir. Franz. Institut für Internationale Beziehungen; Ökonomieprofessor)
Griechenland
Theodoros G. Pangalos (Außenminister)
Großbritannien
Lord Peter Carrington+ (Christie‘s International; ehemaliger NATO-Generalsekretär), Costa Carras*
(Direktor div. Firmen), George David (Hellenic Bottling Company), Timothy Ash Garton (St. Anthony‘s
College, Oxford), Peter Job (Generaldirektor Reuters Nachrichtenagentur), Andrew Knight* (News
Corporation), John Micklethwait (geschäftl. Herausgeber "The Economist"), John Monks (Trades Union
Congress), Malcolm Rifkind (Außenminister), Simon Robertson (Kleinwort Benson Group), Lord Eric Roll
of Ipsden* (SBC Warburg Bank), J. Martin Taylor* (Barclays Bank)
"Vertreter Internationaler Organisationen"
Carl Bildt (The High Representative), Pieter P. Bottelier (Weltbank China), Stanley Fischer (Internationaler
Währungsfonds), Max Kohnstamm* (European Policy Centre Brüssel), Mario Monti (EUKommissar),
Renator Ruggiero* (Ital. Generaldirektor der Welthandelsorganisation, ehem. Handelsminister), Klaus
Schwab (Präsident Weltwirtschafts-Forum Davos), James D. Wolfensohn* (USA, Weltbank-Präsident)
Irland
Peter D. Sutherland* (Goldman Sachs International Bank; früherer Generaldirektor des GATT und der
World Trade Organisation)
Italien
Giovanni Agnelli* (Ehrenpräsident Fiat), Umberto AgnelliO (Istituto Finanziaro Industriale IFIL), Valter
Veltroni (Herausgeber der Zeitung L‘Unitä), Franco Bernabe (Ente Nationale Idrocarburi)
Kanada
Lloyd Axworthy (Außenminister), Conrad M. Black* (The Telegraph), Jean Chretien (Premierminister),
Marie-Josee Drain* (Hudson Institute of Canada), Fredrik S. Eaton (Eaton‘s of Canada), A.L. Flood,
(Canadian Imperial Bank of Commerce), Aollan E. Gotlieb (früherer Botschafter in den USA), Anthony G.
S. Griffin* (Guardian Group), Michael Harris (Premier von Ontario), Paul Martin (Finanzminister), Sylvia
Ostry (Zentrum für Internationale Studien, Universität Toronto), Edward S. Rogers (Rogers
Communications, Inc.), L. R. Wilson (BCE Inc.)
Niederlande
Ihre Majestät Königin Beatrix, E. H. van der BeugelO (Prof. emeritus für Internationale Beziehungen,
Universität Leiden), Frits Bolkenstein (Parlamentsführer Liberale Partei), Victor Halberstadt* (Professor für
Volkswirtschaft, Universität Leiden), Pieter KortewegO (Robeco Group), Ad P. W. Melkert (Sozial- und
Beschäftigungsminister), Morris Tabaksblat (Unilever), Karel Vuursteen (Heineken), H. R. H. Willem
Alexander, Prinz von Oranien (als Beobachter anwesend)
Norwegen
Westye Hoegh* (Leif Hoegh & Co. A.S.A.; ehemals Präsident des norwegischen Schiffseigner-Verbandes,
Jan Petersen (Parlamentsführer Konservative Partei)
Österreich
Dietrich Karner (Erste Allgemeine-Generali Versicherungsgesellschaft), Max Kothbauer* (Creditanstalt-
Bankverein), Franz Vranitzky (damals Bundeskanzler)
Polen
Andrzej Olechowski (Bank Handlowy W. Warszawie; ehem. Außenminister)
Portugal
Francisco Balsemo+ (Professor für Kommunikation, Lissabon, Präsident IMPRESA; ehemals
Premierminister), Margarida Marante (TV-Journalistin), Antonio Vitorino (stv. Premierminister,
Verteidigungsminister)
Schweden
Anders Aslund (Carnegie-Stiftung für Internationalen Frieden), Percy Barnevik* (ABB Asea Brown Boveri),
Mona Sahlin (Parlamentsmitglied), Marcus Wellenberg (Vizepräsident der Exekutive; Investor AB)
Schweiz
Flavio Cotti (Außenminister), David de Pury+ (ehemaliger Ko-Direktor der ABB-Gruppe), Cornelio
Sommaruga (Präsident Komitee Internationales Rotes Kreuz)
Spanien
Ihre Majestät Königin Sophia, Jaime Urquijo Carvajal+ (Iberfomento), Jüan A. Yanez-Barnuovo
(permanenter Vertreter Spaniens bei der UNO)
Türkei
Selahaltin Beyazit+ (Direktor div. Firmen), Gazi Ercel (Zentralbank der Türkei), Emre Gonensay
(Außenminister)
Ungarn
Gyorgy Suranyi (Nationalbank von Ungarn)
USA
Paul A. Allaire* (Xerox), Dwayne Andreas (Archer-Daniels-Midland Company), Lloyd M. Bentsen (ehem.
Finanzminister),




>>Institutionen, Firmen und Organisationen aus Vergangenheit und
Gegenwart die eng mit dem Komitee der 300 verbunden sind >> 1 3<<


Banken

American Express
Banca de la Svizzeria d‘ltalia
Banca d‘America d‘ltalia
Banco Ambrosiano
Banco Commercial Mexicana
Banco de Ibero-America
Banco de la Nacion
Banco d‘Espana
Banco Internacional
Banco Nacional de Panama und 54 kleinere panamesische Banken
Banco Commercial d‘ltalia
Bank America
Bank für Internationalen Zahlungsausgleich
Bank Leumi
Bank Leu
Bank of Bangkok
Bank of Boston
Bank of Canada
Bank of Credit and Commerce International
Bank of England
Bank of Ireland
Bank of London and Mexico
Banque Bruxelles-Lambert
Banque Commerciale Arabe
Banque du Credit International
BarclaysBank
Baring Brothers Bank
Barnett Banks
Baseler Handelsbank
Basle Committee on Bank Supervision
BCCI (siehe Ende dieses Abschnitts)
Charterhouse Japhet
Chase Manhattan Bank M
Chemical Bank ,-,
Citibank
Corporate Bank and Trust Company
Dresdner Bank
Düsseldorf Global Bank
First American Bank of (u.a.) Georgia, New York etc.
First Empire Bank
First Fidelity Bank
First National Bank of Boston
First National City Bank
Foreign Trade Bank
Hongkong and Shanghai Banking Corporation
Israeli Discount Bank
Lloyds Bank
Midland Bank
Morgan Bank
Morgan Et Cie
Morgan Grenfell Bank
National Westminster Bank
Royal Bank of Canada
Schroeder Bank
Seligman Bank
Shanghai Commercial Bank
Soong Bank
Swiss Israel Trade Bank
Union Bank of Israel Union
Union Bank of Switzeland
Weltbank


Anmerkung: Nach Aussagen von Dr. John Coleman war mit Ausnahme des Basler Bankenkomitees jede
der oben erwähnten Banken in den Handel mit Drogen, Diamanten, Gold oder Waffen verwickelt oder ist
es immer noch.

BCCI:
Gegen diese Bank wurde eine ganze Reihe von Anklagen wegen Verwicklung in das Waschen von
Drogengeldern auf der ganzen Welt erhoben. Mit ihrer Struktur vernetzt sie alle Operationen des
Komitees der 300. Die Körperschaftsstruktur ist nicht uninteressant:

BCCI Middle East Interests:
35% der Aktien halten die Familien von
Bahrain
Sharjah
Dubai
Saudi-Arabien und
eine Gruppe von Geschäftsleuten aus dem Mittleren Osten 41%
BCCI Cayman Islands 24% Bank of America (Hausbank der CIA)
BCCI Cayman Islands und BCCI Luxemburg errichteten Büros in Miami, Boca Raton, Tampa, New
York, San Francisco, LA L.

BCCI, USA:
1992 wurden die Direktoren der BCCI des massiven Betruges für schuldig befunden, doch die Chefs
waren schon aus den USA geflohen, bevor die Anklageschriften ausgestellt wurden. Zwei von denen, die
an der Errichtung der Bank in den USA beteiligt waren, sind Clark Clifford, ein berühmter Washingtoner
Anwalt und »Insider«, und sein Assistent Robert Altman. Nach einem sehr langen Verfahren wurde
Altman wegen einer einzelnen oder einer Reihe von technischen Kleinigkeiten für nicht schuldig befunden.
Clifford wurde für das Verfahren wegen seiner »schlechten Gesundheit« entschuldigt. Es ist in den
vergangenen Jahren nichts geschehen (die Entführung und Einkerkerung von General Noriega vielleicht
ausgenommen), was das Justizsystem der Vereinigten Staaten so pervertiert hat wie die Fälle Clifford und Altman.
Bemerkenswerterweise ist die BCCI von der Stephens-Familie aus Arkansas in die USA gebracht worden,
eine Familie, die das größte Bankensystem außerhalb des New Yorker Bankennetzwerks kontrolliert.
»King« Stephens hat dem Präsidentschaftskandidaten Clinton angeblich 2 Millionen Dollar für den
Wahlkampf gespendet, wobei das Geld aus der BCCI stammen soll.
Die saudische Regierung erzielte eine Einigung mit den Vereinigten Staaten, bei der sie 250 Millionen
Dollar zahlen wird - bei ursprünglichen Forderungen von 300 Millionen Dollar. Das wurde am 27.
Dezember 1993 beschlossen. Die zwei Saudis, denen nachgesagt wird, Geld von BCCI-Konten
genommen zu haben, wird man nicht strafrechtlich verfolgen.



Weitere Organisationen:

Agentur für internationale Entwicklung ,
Akademie für Probleme der Gegenwart
Albert-Previn-Stiftung Alliance Israelite
Universelle Amerikaner für ein sicheres
Israel Amerikanisches Presseinstitut
Amerikanische Verteidigungsgesellschaft
Anti Defamation League Arabisches
Hochkomitee ARCA-Stiftung
Armour Research Foundation
Arthur D. Little Inc. Aspen-Institut
Association for Human Psychology
Augmentation Research Center
Batteile Memorial Institute Baron de
Hirsh Fonds Berger-Nationalstiftung
Biblical Archeological Review
Bilderberger
British Petroleum (BP)
British Newfoundland Corporation
British Royal Society
Brotherhood of Cooperative Commonwealth
Canadian Institute of Foreign Relations
Christlicher Fundamentalismus Club of Rome
Council on Foreign Relations (CFR), New York
David Sassoon Company De Beers Consolidated
Economic and Social Control (Wirtschafts- und Gesellschaftskontrolle ECOSOC)
Föderation amerikanischer Zionisten
Ford-Stiftung
Forschungsrat der Sozialwissenschaften (Social Science Research Council)
Führungsgremium der israelitischen religiösen Gemeinde
Garland-Fonds
Gesellschaft des Himmels (TRIADEN)
Haganah
Harvard-Universität
Hudson-Institut
Imperial College University of London Industrielle christliche Gemeinschaft
Interamerikanisches Institut für Gesellschaftsentwicklung
Institut der Fordham-Universität für Ausbildungsforschung
Institut des Nationalen Zentrums für Produktivität
Institut für Gehirnforschung
Institut für Lebensqualität (The Quality of Life Institution)
Institut für Logistikmanagement Institut für pazifische Beziehungen (IPR)
Institut für politische Studien (IPS) Institut für Weltordnung
Internationales Institut für Strategische Studien (IISS)
Kanadischer jüdischer Kongreß Komitee der Vierzehn
Komitee zur Schaffung einer Verfassung für die Welt
Konferenz zum Boykott japanischer Waren Kongreß industrieller Organisationen
Londoner Vorstand der Stellvertreter der britischen Juden
Londoner Wirtschaftsschule (London School of Economics)
Malteserritter
Massachussets Institute of Technology (MIT)
Nationales Meinungsforschungszentrum
Nationale Aktionsforschung über den militärisch/industriellen Komplex
NATO
Neue-Welt-Stiftung
New Yorker Rand-Institut
Orden des hl. Johannes von Jerusalem
Princeton-Universität
Rand Corporation
Research Triangle Institution
Round Tabie
Royal Dutch Shell Company
Royal Institute for International Affairs (RIIA)
Skull & Bones - Orden
Sozialistische Internationale
Stanford-Forschungsinstitut (SRI)
Sun-Yat-Sen-Gesellschaft
Tavistock Institute of Human Relations
Tempelberg-Stiftung
The Hermetic Order of the Golden Dawn
Thule-Geselischaft
Trilaterale Kommission
US-Vereinigung des Club of Rome
UNITAR
Universale Freimaurerei
Universaler Zionismus
Warburg James P. und Familie
Wharton-Schule der Universität von Pennsylvania
Wong Hong Hon Company



> >Komitee der 300 > >12<<
Mitglieder aus Vergangenheit und Gegenwart<<


Adeane, Lord Michael
Agnelli Giovanni
Alba, Herzog von
Aldington, Lord
Aldridge, Edward C. Jr.
Allibone, Professor T. E.
Arlies, Lord
Asquith, Lord
Astor, John Jacob und Nachfolger Waldorf
Balogh, Lord
Bancroft, Baron Stormont
Barran, Sir John
Battenburg - Familienabg.; Titel verliehen durcti den Großfürsten von Saxen-Coburg
Baxendell, Sir Peter Beatrice von Savoyen,
Prinzessin Besant, Sir Walter Bethai, Lord Nicholas Bradshaw, Thornton
Braunschweig, Fürstin von Bulwer-Lytton,
Edward Bundy, McGeorge Bundy, William
Bush, George
Caccia, Baron Harald Anthony
Carrington, Lord
12 Dr. John Coleman: Komitee der 300
Carter, Edward
Catto, Lord
Cavendish, Victor C. W. Duke of Devonshire
Chamberlain, Houston Stewart
Chang, V. F.
Clark, Howard
Constantini, Haus von Oranien
Coudenhove-Kalergi, Graf
Cumming, Sir Mansfield
De Beneditti, Carlo
De Gunzberg, Baron Alain
De Lamater, Major General Walter
De Vries, Rimmer
De Zulueta, Sir Philip
Delano, Familienabgeordneter
Deterding, Sir Henry
D‘Aremberg, Marquis Charles Louis
Di Spadaforas, Graf Guitierez (Haus von Savoyen)
Diez-Hochleitner, Ricardo
Doria, Graf Andre und Erben
Douglas-Home, Sir Alec
Drake, Sir Eric
Du Pont
D‘Avignon, Graf Etienne
Edward, Herzog von Kent
Eisenberg, Shaul
Finck, Baron August von und Erben
Forbes, John M.
Fräser, Sir Hugh
Frederik IX, König von Dänemark - Familienabgeordneter
Fribourg, Michael
Gladstone, Lord
Gloucester, Herzog von
Haakon, König von Norwegen
Habsburg, Otto von - Haus von Habsburg-Lothringen
Haig, Sir Douglas
Harriman, Averill
Hartman, Arthur H.
Haus von Braganza
Haus von Hohenzollern
Haseltine, Sir William
Hesse, Nachkommen des Großfürsten - FamHienabgeordneter
Home of Hirsel, Lord
House, Colonel Mandel
Ihre Majestät Königin Elisabeth II.
Ihre Majestät Königin Juliana
Ihre Majestät Königin Sofia
Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Beatrix
Ihre Königliche Hoheit Königin Margreta
Japhet, Ernst Israel
Kaufman, Asher
Keswick, Sir William Johnston oder Keswick H. N. L.
Kimberly, Lord
Kissinger, Henry
Kitchener, Lord Horatio
Kohnstamm, Max
Lambert, Baron Pierre
Lehrman, Lewis
Lever, Sir Harald
Lewin, Dr. Kurt
Livingstone, Robert R. - Familienabgeordneter
Lockhart, Bruce
Lockhart, Gordon
Mackay, Lord, of Clasfem
Mackay-Tallack, Sir Hugh
Meyer Frank
Mitterand Francois .
Montague, Samuel
Montefiore, Lord Sebag oder Bischof Hugh
Morgan, John P. ,
Munthe, A. oder Familienabgeordneter
Nicols, Lord Nicholas, of Bethai
Okita, Saburo
Oldfield, Sir Morris
Oppenheimer, Sir Earnest und Nachfolger Ha rry
Ormsby Göre, David (Lord Harlech)
Ortolani, Umberto und Erben
O‘Brien of Lotherby, Lord
Palme, Olof
Peccei, Aurelio
Peek, SirEdmund
Pellegreno, Michael, Kardinal
Philip, Prinz, Herzog von Edinburgh
Prince Waterhouse, Abgeordneter
Rettinger, Joseph
Rockefeller, David
Role, Lord Eric of Ipsden
Rosenthal, Morton
Rothschild, Elie de oder Edmond de und/oder Baron Rothschild ;
Rüssel, Sir Bertrand ;
Samuel, Sir Marcus
Sandberg, M. G.
Schmidheiny, Stephan oder sonst Brüder Thomas, Alexander
Schneider, Bertrand
Schoenberg, Andrew
Schultz, George
Schwartzenburg, E.
Stramp, Lord - Familienabgeordneter
Steel, David
Swaythling, Lord
Temple, Sir R.
Thurn und Taxis, Max von
Thyssen-Bornemisza, Baron Hans Heinrich
Trevelyn, Lord Humphrey
Turner, Ted
Wallenberg, Peter oder Familienabgeordneter
Wang Kwan Cheng, Dr.
Warburg, S. C.
Warner Rawleigh
Warnke, Paul
Warren, Earl
Weinberger, Sir Caspar
Weizman, Chaim
Wheetman, Pearson (Lord Cowdray)
Wittelsbach
Young, Owen



>>Ränge des Illuminismus >>5<<

Obwohl Weishaupt dreizehn (13) Ränge bei seinen bayerischen Hluminati einführte, waren es nur die
oberen 9, aus denen die Hauptpersonen ausgewählt wurden. Freimaurer werden einige der folgenden
Ränge, die Weishaupt erfand, wiedererkennen:
Unterstufenränge: .. ..
1. Vorbereitung ,
2. Noviziat
3. Minerval
4. liluminatus Minor

Freimaurerränge: Symbolisch:
5.Lehrling ;
6. Geselle
7. Meister

Schottisch:
8. liluminatus Major oder Schottischer Novize
9. liluminatus Dirgens oder Schottischer Ritter

Mysterienränge:
Niedere:
10. Epopt o. Priester
11. Prinz o. Regent
Höhere:
12. Weiser / Philosoph
13. Rex, Königlicher oder Areopagite



>>Moderne Freimaurerbewegungen >>7<<

Reste von alten heidnischen Praktiken und Kulturen sind in den nordamerikanischen und europäischen

Freimaurerbewegungen immer noch vorhanden - wie einige der folgenden Namen zeigen:

1. Alt-Ägyptisch-Arabische Ordensadlige des mystischen Schreins, bestehend aus 30 000 Freimaurern der 32. Stufe

2. Alt-Ägyptischer Orden der Scioten, bestehend aus 3000 Freimaurern der Blauen Loge

3. Töchter des Nils, Höchster Tempel, bestehend aus 76 000 Frauen

4. Königlicher Rat des Alt-Arabischen Ordens der Adligen des Mystischen Schreins für Nordamerika.

5. Rotes Kreuz von Konstantin - Vereinter königlicher Rat, bestehend aus 5850 Mitgliedern

6. Höchster Rat, Mystischer Orden, Verschleierte Propheten des verzauberten Königreichs, bestehend aus 100 000 Freimaurern der Blauen Loge

7. Höchster Rat, Alter Anerkannter Schottischer Ritus des Freimaurertums, bestehend aus 511 369
Mitgliedern

8. Höchster Rat der 33. Stufe, Alter und Anerkannter Schottischer Ritus des Freimaurertums

9. Höchster Schrein des Ordens des Weißen Schreins von Jerusalem, bestehend aus 180 303
Freimaurermeistern und weiblichen Verwandten.




 
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Teilnehmerliste Bilderberg-Treffen 2009 in Griechenland (alles-schallundrauch 18.5.09) , 20 May. 2009 15:16


Montag, 18. Mai 2009

Liste der Teilnehmer Bilderberg 2009


aus alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/05/liste-der-teilnehmer-bilderberg-2009.html

Hier die vorläufige Einladungs/Teilnehmerliste des Bilderberg-Treffen in Vouliagmeni bei Athen Griechenland, zwischen dem 14. und 17. Mai 2009. Ich möchte klarstellen, es gibt zwei Listen, die Einladungsliste, wie veröffentlicht in der griechischen Zeitung To Vima und die endgültige Teilnehmerliste. Die welche eingeladen waren, aber nicht gekommen sind, habe ich mit einem Minus versehen, und die welche teilnahmen, aber nicht auf der Einladung standen, mit einem Plus:


Beatrix - Königin der Niederlande
Sofia - Königin von Spanien
Konstantin - ehemaliger König von Griechenland
Philipp - Prinz von Belgien, Mitglied des Club of Rome
Joseph Ackerman - Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank
Kieth Alexander - Direktor der US National Security Agency (NSA), grösster Geheimdienst der Welt
Georgios Alogoskoufis - ehemaliger Wirtschafts- und Finanzminister Griechenland
Roger Altman - Vizefinanzminister unter Präsident Clinton
Efstratios-Georgios A. Arapoglou - Zentralbankchef Griechenland
Ali Babacan - Aussenminister Türkei, Koordinator für die Beitrittsverhandlungen der Türkei mit der EU
Dora Bakoyannis - Aussenminister Griechenland
+Jon Frederik Baksaas - Chef von Telenor Norwegen
Francisco Pinto Balsemão - Portugisischer Ministerpräsident
Nicolas Baverez - Herausgeber Le Point Frankreich
Franco Bernabè - Chef von Telecom Italia, stellvertretender Vorsitzender von Rothschild Europe
-Xavier Bertrand - Generalsekretär der UMP Partei Frankreich
Nils Daniel Carl Bildt - Aussenminister Schweden
Jan Arne Björklund - Bildungsminister, Parteivorsitzenden der Folkpartiet liberalerna Schweden
Christoph Blocher - ehemaliger Bundesrat und ehemaliger Parteichef der SVP
Alexandre Bompard - Journalist Radio Europe 1 Frankreich
+Vendeline von Bredow - Wirtschaftsjournalist The Economist
+Oscar Bronner - Herausgeber Der Standard Österreich
+Max Boot - Autor, Berater, Historiker, Ober-Neocon und CFR Mitglied
-Ana Botín - Tochter des Präsidenten der Banco de Santander Emilio Botín
+Henri de Castries - Chef der AXA
Juan Luis Cebrián - Chef er PRISA Group of Media Spanien
-W. Edmund Clark - Chef Toronto-Dominion Bank Kanada
-Kenneth Harry Clarke - ex-Finanzminister Grossbritannien
Luc Coene - Chef der belgischen Nationalbank
+Timothy C. Collins - Chef von Ripplewood Holdings
George David - Präsident CocaCola Griechenland
Sir Richard Billing Dearlove - ex-Chef des britischen Geheimdienstes MI6
Anna Diamantopoulou - Parlamentsmitglied der PASOK Griechenland
Mario Draghi - Chef der italienischen Zentralbank
+Nicolas N. Eberstadt - American Enterprise Institute
Anders Eldrup - Chef und Präsident von DONG Energy Dänemark
John Jacob Philip Elkann - Vizepräsident des Fiat-Konzerns
Thomas Enders - Chef Airbus
José Manuel Entrecanales - Chef des Baukonzerns Acciona Spanien
+Werner Feymann - Bundesparteivorsitzender der SPÖ österreichischer Bundeskanzler
-Isidro Fainé Casas - Präsident der Caixa Bank und SEAT Berater
Niall Ferguson - Professor für Wirtschaft an der Havard Business School
-Timothy Franz Geithner - Finanzminister der USA
Dermot Gleeson - Berater der irischen Regierung und Geschäftsmann
Donald E. Graham - Chef der Washinton Post
-Alfred Gusenbauer - ex-Bundeskanzler Österreich
Victor Halberstadt - Professor für Wirtschaftswissenschaften Uni Leiden
Ernst Hirsch Ballin - Justizminister der Niederlande
Richard Holbrooke - Sonderbeauftragter für Pakistan und Afghanistan für Obama
+Jan H.M. Hommen - Vorsitzender ING Bank
Jaap de Hoop Scheffer - NATO-Generalsekretär
James Logan Jones Jr. - Sicherheitsberater von Präsident Obama
Vernon Eulion Jordan - ehemaliger Sicherheitsberater von Präsident Clinton
-Robert Kagan - US-Regierungsberater für Sicherheitspolitik, Terrorismus und den Balkan
Jyrki Katainen - Finanzminister Finnland
-Henry Alfred Kissinger - ex-US-Sicherheitsberater und US-Aussenminister, Chef von alles
+John M. Keane - SCP Partner, ex-US-General
+Muhtar Kent - Präsident der Coca Cola Company
+John Kerr - Mitglied des House of Lords, Vizevorsitzender Royal Dutch Shell
+Eckart von Klaeden - MdB, Aussenpolitischer Sprecher der CDU/CSU
+Klaus Kleinfed - Präsident von Alcoa Inc.
Mustafa Koç - Vorsitzender der Koç Holding der grösste türkische Mischkonzern
Roland Koch - hessischer Ministerpräsident
Sami Kohen - aussenpolitische Kolumnist der türkischen Zeitung Milliyet
Henry Kravis - Hudson Institute
Marie-Josee Kravis - Hudson Institute
Neelie Kroes - EU-Kommissar für Wettbewerb
Odysseas Kyriakopoulos - Präsident des Verbandes Griechischer Industrien
+Christine Lagarde - Ministerin für Wirtschaft, Industrie und Arbeit Frankreich
+Pascal Lamy - Generaldirektor Welthandelsorgansation WTO
Manuela Ferreira Leite - Chefin der portugiesischen Sozialdemokraten PSD
Bernardino León - spanische Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten
+Peter Löscher - Chef Siemens AG
+Peter Mandelson - Wirtschaftsminister GB
-Jessica Tuchman Mathews - Präsidentin der Carnegie Endowment for International Peace Denkfabrik
Philippe Maystadt - Präsident der Europäischen Investitionsbank (EIB)
+Edward McBride - Wirtschaftsredaktor The Economist
Frank McKenna - Vizevorsitzender der TD Bank Financial Group
John Micklethwait - Wirtschaftsredakteur The Economist
Thierry Montbrial - President des l‘Institut français des relations internationales
Mario Monti - Präsident der Wirtschaftsuniversität Luigi Bocconi
Miguel Ángel Moratinos - Aussenminister Spanien
Craig Mundie - Chefstratege Microsoft
Egil Myklebust - ex-Vorsitzender der SAS, Norsk Hydro ASA, Mitglied des Weltwirtschaftsrat für Nachhaltige Entwicklung
Matthias Nass - Stellvertretender Herausgeber "Die Zeit"
+Juan Maria Nin Génova - Präsident la Caixa Bank
Denis Olivennes - Direktor Nouvel Observateur Frankreich
+Jorma Ollila - Vorsitzender Royal Dutch Shell
+George Osboren - Schatzkanzler GB
Frederic Oudea - Chef Societe General Bank Frankreich
-Cem Özdemir - Bundesvorsitzender der Partei Bündnis 90/Die Grünen
Tommaso Padoa-Schioppa - ex-Finanzminister Italien
+Alexis Papahelas - Journalist Kathimerini
Dimitris Papalexopoulos - Chef Titan Cement Company S.A. Griechenland
Jannos Papathanasiou - Wirtschafts- und Finanzminister Griechenland
Richard Perle - Sicherheitsberater unter George W. Bush, Hauptverantwortliche für den Irakkrieg
-David Petraeus - US-Viersternegeneral, Kommandeur des US Central Command, zuständig für den Nahen Osten und Zentralasien
Manuel Pinho - Minister für Wirtschaft und Inovation Portugal
+Jean Pisani-Ferry - Direktor von Bruegel
Robert S. Prichard - Chef der Zeitung Toronto Star Kanada
Romano Prodi - ex-Ministerpräsident Italien, ex-Präsident der Europäischen Kommission
+Hanna Rajalahti - Chefredakteur Talouselämä
-Olli Rehn - EU-Erweiterungskommissar Finnland
Heather Reisman - Chefin Indigo Books & Music Inc Kanada
Eivind Reiten - Generaldirektor des Petroleumskonzerns Norsk Hydro
Michael Ringier - Verwaltungsratspräsident der Ringier Holding AG, grösster Verlag der Schweiz
David Rockefeller - Banker, Gründer der Council on Foreign Relations und Trilateralen Kommission, Capo di tutti Capi
-Dennis B. Ross - Direktor des Washington Institute for Near East Policy Denkfabrik
Barnett R. Rubin - Director of Studies and Senior Fellow Center of International Cooperation
-Alberto Ruiz-Gallardòn - Bürgermeister von Madrid
Suzan Sabancı Dinçer - Chefin der Akbank Türkei
Indira Samarasekera - Präsidentin der University of Alberta
Rudolf Scholten - Mitglied des Vorstandes Österreichische Kontrollbank AG
-Jürgen Schrempp - ex-Vorstandsvorsitzender der DaimlerChrysler AG
+Josette Sheeran - Diektor UNO Welternährungsprogramm
+Domenico Siniscalco - Vizevorsitzender Morgan Stanley Int.
Pedro Solbes Mira - ex-Wirtschafts- und Finanzminister Spanien
-Sampatzi Saraz - türkischer Banker
-Sanata Seketa - Kanada
+James B. Steinberg - US-Vizeaussenminister
+Björn Stigson - Präsident des Weltwirtschaftrats für Nachhaltige Entwicklung (WBCSD)
+Yannis Stournaras - Direktor bei der Foundation for Economic & Industrial Research (IOBE)
-Dominique Strauss-Kahn - Chef des Internationalen Währungsfonds
-Lawrence Summers - ex-Chefökonom der Weltbank, ex-Finanzminister unter Clinton, Wirtschaftsberater von Obama
Peter Denis Sutherland - ex-EU-Wettbewerbskommissar, Vorsitzender von BP and Goldman Sachs International
+Nobuo Tanaka - Direktor Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Martin Taylor - ex-Chef der Barclays Bank, Vorsitzender von Syngenta, ex-Generalsekretär der Bilderberg Group
Peter Thiel - ex-Chef PayPal, Clarium Capital Management
+Helle Thorning-Schmidt - Parteichef der Sozialdemokraten Dänemark
+Thomas Thune Andersen - Chef Maersk Oil Dänemark
+Andreas Treichl - Chef Erste Group Bank AG Österreich
Jean-Claude Trichet - Chef der Europäischen Zentralbank
+Loukas Tsoukalis - Sonderberater von Kommissionspräsident Barroso, Chef der ELIAMEP
Agah Ugur - Chef Borusan Holding Türkei
Matti Vanhanen - Premieminister Finnland
Daniel Vasella - Chef von Novartis
Jeroen van der Veer - Chef Royal Dutch Shell
-Guy Verhofstadt - ehemaliger Premierminister Belgien
Paul Volcker - ehemaliger Fed Chef, Wirtschaftsberater von Barack Obama
Jacob Wallenberg - Bankier und Grossindustrieller Schweden
Marcus Wallenberg - Bankier und Grossindustrieller Schweden
Nout Wellink - Chef der niederländischen Zentralbank, Mitglied der Europäischen Zentralbank
Gerardus Johannes Wijers - Chef von AkzoNobel, ex-Wirtschaftsminister der Niederlande
Martin Wolf - Journalist der Financial Times
James David Wolfensohn - ehemaliger Präsident der Weltbank
Paul Wolfowitz - ex-Präsident der Weltbank, Berater von George W. Bush, und stellvertretender ex-Verteidigungsminister der USA, Ober-Neocon und Hauptverantwortlicher für den Irakkrieg
-Fareed Zakaria - Chefredakteur von Newsweek International und politischer Kommentator bei ABC News, New York Times, Wall Street Journal, New Yorker und CNN
Robert Zoellick - Präsident der Weltbank




Es handelt sich um die Einladungsliste, ergänzt um bestätigte Teilnehmer mit ihrer Funktion, die ich aus dem Griechischen umwandeln musste, wo die Namen nicht richtig, sondern nur phonetisch stehen, da sie wahrscheinlich durch einen Insider telefonisch durchgegeben wurde. Danke an die welche geholfen haben die Namen mühsam zu entziffern.

Nicht alle die eingeladen wurden sind auch in Vouliagmeni erschienen und umgekehrt. Ich behaupte nicht die Liste stimmt, sondern gebe nur das wieder was die griechische Zeitung To Vima veröffentlicht hat. Die Skeptiker wollen doch immer Quellen aus der Mainstream-Presse ... hier ist sie, eine griechische landesweite seriöse Tageszeitung.

Wir sehen, niemand aus Russland oder China steht auf der Liste. Bilderberg ist ein exklusiver Club für Nordamerikaner und Europäer.

Was hier ganz klar hervorgeht, ein totaler Interessenskonflikt. Da treffen sich Konzernchefs mit Chefs von Ministerien und Behörden welche die Konzerne kontrollieren sollen, und mit Geheimdienstlern und Militärs, und mit Staatsführer und Politiker, aber gleichzeitig mit Medienbossen und Redakteuren, welche alle zusammen kontrollieren sollen. Das ist doch absurd. Wo ist da die Gewaltentrennung? Ein Gemauschel und eine Farce. Die stecken doch offensichtlich alle unter einer Decke. Wir werden ganz klar von allen Seiten verarscht.

Kein Wunder berichten die Medien nichts darüber und das Treffen wird totgeschwiegen. Die gehören ja dazu. Warum diese Geheimhaltung und Abschottung vor der Öffentlichkeit? Was haben sie zu verbergen? Diese 120 obersten Kader der Wirtschaft, Weltorganisationen, Militärs, Geheimdienste und Medien, plus noch der Blaublüter, treffen sich doch nicht zu einer Plauderstunde bei Kaffee und Kuchen. Da wird doch ganz sicher Weltpolitik abgesprochen, die uns alle früher oder später betrifft, und wir ein Recht haben zu erfahren.

Die Namen die mir besonders auffallen sind: Christoph Blocher (ehemaliger Bundesrat und ehemaliger Parteichef der SVP), Cem Özdemir (Bundesvorsitzender der Partei Bündnis 90/Die Grünen) und Roland Koch (hessischer Ministerpräsident CDU).

Egal ob sie dabei waren oder nicht, alleine die Einladung ist ein verdächtiges Zeichen.


 HomePage   http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/05/liste-der-teilnehmer-bilderberg-2009.html
 
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BZÖ-Strutz: Parlamentarische Anfrage an Faymann wegen Bilderberg-Konferenz Wien 2009-05-17 (OTS) , 21 May. 2009 19:09


Wie war das doch mit "und führe uns nicht in Versuchung..."
da gab es doch mal den Vorschlag: Und FÜHRE UNS IN DER VERSUCHUNG....
Immerhin, viele berechtigte Fragen... Gruß Evelyn



BZÖ-Strutz: Parlamentarische Anfrage an Faymann wegen Bilderberg-Konferenz
Wien 2009-05-17 (OTS)

Das BZÖ wird eine parlamentarische Anfrage an Bundeskanzler Faymann richten, um Aufklärung über seine mysteriöse Teilnahme an der Bilderberg-Konferenz in Athen zu erhalten. Die Bilderberg-Konferenz ist ein vor der Öffentlichkeit streng geheim gehaltenes Treffen von bis zu 140 Spitzenpolitikern und Superindustriellen, ergänzt durch meinungsmachende Wissenschaftler. Alle Bilderberger sind zu strengstem Stillschweigen verpflichtet. Die Finanzierung des Treffens erfolgte am Beginn durch die CIA, mittlerweile durch das Gastland und geheime Stiftungen. BZÖ-Generalsekretär Dr. Martin Strutz verlangt jetzt mittels parlamentarischer Anfrage Aufklärung von Bundeskanzler Faymann über seine Teilnahme am Geheimtreffen der Mächtigen.


"Was hat ein österreichischer Bundeskanzler auf einem solchen Geheimtreffen verloren und anschließend zu verbergen, wenn keine Informationen an die Öffentlichkeit gelangen dürfen? Wer finanziert Faymanns Teilnahme, der Steuerzahler oder private Sponsoren? Wieviel kostet das dreitägige Treffen? Ist dies eine offizielle Dienstreise? Warum ist Faymann als österreichischer Bundeskanzler, wie übrigens auch sein Vorgänger Gusenbauer, Mitglied dieses Geheimbundes, um den sich unzählige Verschwörungstheorien ranken? Was sind die konkreten Ergebnisse dieses Treffens für Österreich und seine Bürger? Ist es demokratisch, versteckt und über die Köpfe der Menschen hinweg, als selbsternannte Elite über das Schicksal der Welt zu beraten. Sind die Bilderberger mit einer Freimaurerloge vergleichbar und ist eine solche geheime Mitgliedschaft mit der Position eines österreichischen Bundeskanzlers vereinbar?", sind nur einige der Fragen, die Strutz an Faymann richten wird. "Mit der Machtergreifung der Sozialisten sitzen offenbar wieder die Freimaurer an Schlüsselstellen der Republik. In einer Demokratie müssen Entscheidungen transparent und öffentlich getroffen werden. Vom Steuerzahler finanzierte Geheimtreffen selbsternannter Eliten, wie Faymanns Bilderberg-Konferenz, lehnen wir als BZÖ ab und werden hier mittels parlamentarischer Anfrage Aufklärung erzwingen", so Strutz abschließend. z

Rückfragehinweis: Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS – www.OTS.AT ***

select.cms.apa.at/cms/bzoe/einzel.html?channel=CH0038&doc=CMS1242545781852




i
Hallo liebe Evelyn,
dies hier hab ich grad von Johanna bekommen mit der Anmerkung:
"Es wird Zeit, daß Evelyn wieder sendet, denn das Treffen von diesen Herrschaften und deren Beschlüsse die dort gefaßt wurden werden nicht in die Tat umgesetzt werden können! Bingo!
Recht hat sie, diese Dinge müssten irgendwie unterbunden werden...!
LG ILSE






________________________________________
Von: Johanna Daniel [info@johanna-daniel.de]
Gesendet: Sonntag, 17. Mai 2009 10:46

Hier die Übersetzung des Textes von der Homepage des holländischen Parlamentariers H. v. Bommel, durch schall und rauch:

Der holländische Parlamentarier der SP Harry van Bommel stellt der Regierung knall harte Fragen über das Bilderberg – Treffen und ihre Teilnahme dort, wie auf seinem Blog zu lesen ist.

Fragen des Mitglieds Van Bommel (SP) an den Ministerpräsident und den Staatssekretär des Auswärtigen hinsichtlich der kommenden Bilderberg-Konferenz:

1. Ist es Ihnen bekannt dass vom 14. bis zum 17. Mai 2009 in Vouliagmeni, Griechenland, die Bilderberg-Konferenz sich treffen wird?

2. Stimmt es das Königin Beatrix an dieser Konferenz teilnehmen wird?

3. Gibt es Kabinettsmitglieder die an dieser Konferenz teilnehmen werden? Wenn ja, um wen geht es dabei?

4. Wird im Kabinett abgestimmt wer an dieser Konferenz teilnehmen wird oder wird dies den individuellen Mitgliedern überlassen? Beratschlagen der Ministerpräsident und die Königin über Teilnahme an der Konferenz?

5. Können Sie, wie im Jahre 2008, bekannt geben welche Themen besprochen werden, und können Sie eine Liste der Teilnehmer erteilen? Wenn nicht, warum nicht?

6. Stimmt es, dass der Vertrag von Lissabon auf der Tagesordnung dieser Bilderberg-Konferenz eine prominente Stelle einnimmt?

7. Ist Ihnen die Nachricht bekannt, dass bei dieser Bilderberg-Konferenz gesprochen wird über die Unschädlichmachung der Anti-Lissabon-Bewegung "Libertas" mit Hilfe einer Verleumdungskampagne gegen Declan Ganley, den Leiter dieser Bewegung? Sind Sie bereit Königin Beatrix oder eventuelle politische Teilnehmer aus den Niederlanden zu bitten sich dagegen zu widersetzen?





Johanna K. Daniel
Astrologin
Schloßtreppe 1
35037 Marburg an der Lahn
Tel. 06421 /12715



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Diese Nachricht wurde von Evelyn Kümmerle verfasst.

 
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Jede Menge ungebetener Besuch für die Bilderberger! (Kopp-Verlag 15.5.09), 23 May. 2009 17:09



ANM. future_is_now:
Es ist eine Freude zu sehen, wieviel Publizität
das so „geheime Treffen“ der Bilderberger heuer hat!






Freitag, 15. Mai 2009
Kategorie: Geostrategie, Wirtschaft & Finanzen, Politik
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Informationen, die Ihnen die Augen öffnen ...








Zweiter Tag der Konferenz:
Jede Menge ungebetener Besuch für die Bilderberger!


Gerhard Wisnewski



Mit einer handstreichartigen Aktion heizte die Kommunistische Partei Griechenlands den Bilderbergern ordentlich ein. Mit etwa acht Bussen fuhren rund 300 mit roten Fahnen und Lautsprechern ausgerüstete Demonstranten direkt vor das »Nafsik Astir Palace« in Vouliagmeni bei Athen und errangen für etwa eine Stunde die akustische Lufthoheit über den Hügel der Bilderberger.

Die Nerven liegen blank bei den griechischen Polizeibeamten an der letzten Kreuzung vor dem Bilderberger-Hotel in Vouliagmeni.
Ob Köpfe rollen werden, ist nicht die Frage, sondern nur wann. Seit Tagen kontrollieren sie jeden kleinen Smart, der die Uferstraße von Vouliagmeni in Richtung Nafsik Astir Palace hinauffahren will, und nun das. Soeben sind acht große Reisebusse voller kommunistischer Demonstranten an ihnen vorbeigerauscht, um vor dem Nafsik Astir Palace zu stoppen und ihre lautstarken Insassen zu entlassen. Wie das möglich war, ist noch nicht ganz klar, nur geplant und genehmigt war das sicher nicht.

Das sieht man daran, dass die düpierten Beamten nun an der Kreuzung jeden Autofahrer zusammenstauchen, der ihnen in die Quere kommt. Zu spät, denn die Busse sind schon durch. Ob hier Köpfe rollen werden, ist nicht die Frage, sondern nur wann. Die Polizisten schreien, pfeifen und fuchteln wild mit den Armen herum. Die Staatsmacht hat völlig die Nerven verloren; dass kein Unfall passiert, liegt allein an der Besonnenheit der Autofahrer. Ein Fahrzeuglenker lässt aus Protest mitten auf der Kreuzung sein Auto stehen und will zu Fuß weiter die Uferstraße hinauf. »Verhaftet mich doch!«, antwortet der Mann, als die Ordnungshüter ihn zurückpfeifen wollen und hält einigen schwarz gekleideten Anti-Terror-Beamten seine gekreuzten Unterarme hin.

Die reagieren jedoch gar nicht. Anders als die normalen
Streifenpolizisten sind sie auf Schlachtenlärm trainiert wie
Militärpferde auf Geschützdonner. Äußerlich steht die im letzten
Anti-Terror-Chic gekleidete Staatsmacht gelassen da, innerlich dürfte es jedoch kochen angesichts dieser herben Niederlage lässig zur Schau getragener Überlegenheit. Wie es aussieht, setzte die Polizei an diesem Kontrollpunkt allein auf die abschreckende Wirkung gegenüber Hausfrauen, Pendlern und Touristen in ihren Personenwagen. Für den Fall, dass jemand einfach duchfahren würde, gab es offenbar keinen Plan B. Tatsächlich zeigt die Aktion die totale Ohnmacht der Staatsgewalt. Denn auf Busse mit Zivilisten zu schießen, dürfte im Umfeld der Konferenz, die es ja gar nicht geben darf, wohl kaum in Frage kommen.

Im Unterschied zu versprengten Protestierern und Grüppchen, die dem
Treiben der globalen Negativ-Eliten hilflos zusehen, demonstrierten die
Kommunisten, was möglich ist, wenn man weiß, was man will, einen Plan und auch genaue Kenntnisse über den Veranstaltungsort hat.

Nachdem ich genügend staatlichen Nervenzusammenbrüchen gelauscht hatte, drückte ich mich an den desolaten Ordnungshütern vorbei, um oben vor dem Bilderberger-Hotel die Demo zu beobachten. Hören Sie hier den Telefonbericht frisch von der Bilderberger-Konferenz (im Gespräch mit Schall und Rauch-blogspot).



Freitag, 15.05.2009
Kategorie: Geostrategie, Wirtschaft & Finanzen, Politik
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Geändert von futureisnow am 23.May.2009 17:18

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Das gläserne Wespennest der Bilderberger (Kopp-Verlag 18.5.09), 23 May. 2009 17:12



Informationen, die Ihnen die Augen öffnen ...

Montag, 18. Mai 2009
Kategorie: Geostrategie, Politik






Das gläserne Wespennest der Bilderberger

Gerhard Wisnewski


Bei den griechischen Sicherheitsbehörden liegen die Nerven blank. Am Rande der Proteste in Vougliameni wurden erneut Reporter und private Beobachter festgenommen, Berichten zufolge Journalisten-Handys abgehört. Die Bilderberger verschanzen sich hinter einer fast unsichtbaren, aber allgegenwärtigen Sicherheitskette und machen alles um sich herum gläsern.


16. Mai. Das Polizeirevier von Vouliagmeni ist ein flaches, weißes Gebäude. Das Grundstück ist von einem grünen Metallgitterzaun umgeben, dessen Tor von einem griechischen Polizisten mit Maschinenpistole bewacht wird. Drinnen tummeln sich zwei Dutzend Streifenpolizisten, Bereitschaftpolizisten, Geheimdienstler und Security-Leute. Und unser Freund Richard Toibin aus Irland. Und genau das ist das Problem.

Richard kam aus Interesse an dem Bilderberg-Phänomen mit seiner Freundin aus Irland nach Vouliagmeni. Und nun wurde er schon zum zweiten Mal festgenommen. Und Richard kommt und kommt nicht wieder aus dem Polizeirevier heraus. Gemeinsam mit meinem Kollegen Giorgio aus Brüssel berate ich, was zu tun ist. Wir überlegen, ob ich mit dem mit seiner Kamera verbundenen Funkmikrophon am Hemdkragen in das Polizeirevier gehen soll, während er von der anderen Straßenseite aus die Kamera draufhält. Wir verwerfen die Idee jedoch; wahrscheinlich wäre es besser, »unbewaffnet« zu kommen. Die Beamten könnten sich durch den »Lauschangriff« provoziert fühlen. Also ziehe ich den Sender aus der Innentasche meines Sakkos und fummele das kleine Funkmikrophon von meinem Hemdkragen. Stattdessen hole ich meinen Presseausweis heraus und halte ihn in der rechten Hand hoch. Dann gehe ich betont langsam über die Straße und melde mich bei dem Mann mit der Maschinenpistole mit einem freundlichen »Hi« an. »Does somebody speak english?«, frage ich. Er überlegt einen Moment, dann nickt er und öffnet das quietschende Tor. Betont gelassen gehe ich das halbe Dutzend Stufen bis zur Eingangstür hinauf. Sie steht offen, denn es geht zu wie in einem Taubenschlag. Hinter der Tür blicke ich in total gestreßte Gesichter. Es ist heiß, sehr heiß. Manchen Beamten läuft der Schweiß in Strömen von der Stirn: »Is this your press ID?«, fragt mich einer. »Yes«, antworte ich, gebe ihm aber statt des Presseausweises die Hand. Lächeln ist angesagt; Kontakt aufbauen, die Leute als Menschen und vor allem als einzelne Persönlichkeiten zu behandeln, ist wichtig. Ich stelle mich ganz freundlich vor.

Das Polizeirevier ist ein Nest voller aufgeregter Wespen; dass sie stechen, kann nun wirklich niemand wollen. Langsam, den Presseausweis immer in der rechten Hand erhoben, gehe ich durch den Flur und schaue beiläufig in die Räume. Überall aufgeregt diskutierende und verschwitzte Gesichter. Sämtliche griechischen Polizeiuniformen sind hier zu besichtigen. Angefangen bei der blauen Kombination der regulären Streifenpolizei über die dunklen bis schwarzen Uniformen der Bereitschaftspolizei und der Anti-Terror-Einsatzgruppen, vergleichbar der deutschen GSG 9. Dazwischen elegant in schwarz gekleidete Sicherheitsleute mit irgendwelchen Symbolen am Hemdkragen. Wahrscheinlich Geheimdienst.

Doch geheim ist hier zur Zeit verdammt wenig, am allerwenigsten das bescheidene Kaffeekränzchen von über 100 globalen Führungsfiguren im Luxushotel Nafsik Astir Palace – angefangen bei David Rockefeller und Henry Kissinger über NATO-Generalsekretäre, Parteivorsitzende, Konzernchefs bis hin zu Medienmogulen wie Mathias Döpfner und Hubert Burda, die jedenfalls in den vergangenen Jahren dabei waren. Nur erzählen wollen sie nichts über die Konferenz. Klammheimlich stehlen sich daheim im Rampenlicht stehende Politiker davon, um drei Tage lang beim Geheimtreffen der Bilderberger im schwarzen publizistischen Loch zu verschwinden. Während Bundeskanzler und Präsidenten beim G8-Zirkus nur allzugern im Blitzlichtgewitter stehen, reisen die Mitglieder und Gäste der Bilderberger lieber mitten in der Nacht an – mit Polizeieskorte und hinter schwarzen Autoscheiben. Während beim G8-Gipfel die Zirkuspferde tagen, treffen sich beim Bilderberger-Gipfel die Zirkusdirektoren. Und wie im richtigen Zirkus auch, tagen die natürlich nicht in der öffentlichen Arena.

Die Stimmung ist nicht gut im Polizeirevier. Es ist eben so einiges schief gegangen in den letzten Tagen. Die größte Pleite und auch Kränkung bestand wohl in der handstreichartigen Aktion der Kommunistischen Partei, die einfach in Bussen an dem Polizei-Kontrollpunkt vor dem Bilderberger-Hotel vorbeifuhr und die Bilderberger vor Ort lautstark zusammenstauchte. Wie die hysterischen Reaktionen zeigten, wurden die Beamten davon kalt erwischt. Auch der Umstand, dass bei der heutigen Demonstration der griechischen Nationalisten die Straßen schon zwei KIlometer vor dem ursprünglichen Checkpoint abgesperrt wurden zeigt, dass es sich bei dem gestrigen Vorfall um ein Polizei-Versagen handelte.

Am Ende des Flurs, im letzten Zimmer rechts, finde ich Richard. Er sitzt mit dem Rücken zum Erdgeschossbalkon am Fenster. Senkrecht zu ihm steht ein Schreibtisch, um den Polizeibeamte herumwuseln. Ich grüße freundlich und sage, ich wollte nur mal nach Richard sehen. Er ist ziemlich geschockt und reibt sich ständig die Hände. Wir können kurz reden. Ich frage ihn, was los war. Er meinte, er hätte Polizeibeamte fotografiert und daraufhin hätten sie ihn festgenommen. Ich frage den Wortführer der Beamten, was gegen Richard vorliegt. Er sagt, Richard habe Beamte fotografiert, daraufhin habe man Richard kontrollieren wollen, er habe aber keinen Ausweis dabeigehabt. Deshalb habe man ihn mit auf die Wache genommen. Schließlich wisse man nicht, wer er sei. Beamte zu fotografieren sei nicht erlaubt.

Bis auf das geschockte Gesicht ist der Junge wohlauf. Ich wende mich wieder an den Wortführer der Beamten. Ich hätte vorhin bei der Demo ebenfalls Beamte fotografiert, sage ich. Das passt dem Mann in der blauen Uniform nicht. Sie würden hier nur ihre Arbeit tun, weicht er aus. Offenbar gibt es keine wirkliche Handhabe, jemanden wegen Fotografierens von Polizeibeamten festzunehmen. Ich antworte, auch ich würde hier nur meine Arbeit tun. Ja, ja, meint er und winkt ab. Dann fängt er an zu schreien: »Get out of here! Get out of here!« Ich schaue ihn an. Er ist definitiv nicht gut drauf. »I will also do my Job«, betone ich erneut mit einem Blick auf Richard. Deutlichere Drohungen sind hier derzeit eindeutig nicht hilfreich. »Take care«, sage ich zu Richard. Dann verlasse ich das Zimmer und gehe ebenso langsam zurück zum Ausgang wie ich gekommen bin.

Auf der anderen Straßenseite warten schon die Kollegen. So gut es eben ging, haben sie von draußen mitgefilmt.

Wenig später ist Richards Freundin auch mit seinem Ausweis da. Kurz darauf ist er frei. Allerdings hat er seinen Schock weg. Er habe gehört, wie die Beamten griechische »Insassen« des Polizeireviers in die Mangel genommen und angeschrieen hätten. Dabei sei immer wieder das Wort »Bilderberger« gefallen. Währenddessen seien unsere Handygepräche die ganze Zeit glasklar aus irgendwelchen Lautsprechern gedrungen. Die Polizei habe offenbar den ganzen Tag unsere Handykonversationen mitgehört.

Die Demo der Nationalisten ist vorüber; wir gehen unbehelligt zum Hotel zurück. Jedenfalls scheinbar. Von der metergenauen Ortung der Handys über das Mitschneiden jedes Telefongesprächs bis hin zu jeder SMS ist schließlich alles möglich.


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Bilderberger - Die Jagd nach Rockefellers Badehose (Kopp-Verlag 23.5.09), 02 Jun. 2009 16:50



Bilderberger: Die Jagd nach Rockefellers Badehose

Gerhard Wisnewski



Fast hätte ich‘s vergessen: Auch vom Meer aus versuchten wir, dem Bilderberger-Hotel zu Leibe zu rücken. Mit einer Zehn-Meter-Yacht machten wir uns auf den Weg von Athen nach Vouliagmeni, um wenigstens einen Schnappschuss von Rockefeller in der Badehose zu bekommen. Hier der Bericht von einer Bootsfahrt in die seltsame Welt der Bilderberger ...


Um zehn scheint in Vouliagmeni bereits eine sehr warme Sonne vom Himmel; während Salam aus Deutschland, Bernie und Peter aus den USA und ich auf ein Taxi warten, lasse ich den Plan, mir hier demnächst ein ruhiges Domizil zum Schreiben zu mieten, schleunigst fallen. Denn jetzt ist es erst Mitte Mai. Im Juni, Juli und August wird es in Athen und Umgebung schlicht unerträglich.

Wir nennen die Taxis hier »Cab«, und tatsächlich sind sie genauso knallgelb wie in New York. Wir steigen ein und fahren los. Unser Ziel: Irgendein »Marina« (Yachthafen) in Richtung Athen, wo wir ein Boot mieten können, um den Bilderberger-Hotel-Bunker von See aus unter die Lupe zu nehmen, vielleicht auch das eine oder andere Foto von den Mächtigen zu knipsen. Denn der Hotelkomplex der Bilderberger liegt zum Meer hin abfallend am Westhang der Halbinsel von Vouliagmeni, ist also nur von See aus einzusehen.





Das Hotel Nafsik Astir Palace
liegt am Westhang der kleinen Halbinsel von Vouliagmeni
und ist nur vom Meer aus einzusehen. Foto: Google




Doch je länger wir mit dem Taxi durch die Mastenwälder der Yachthäfen kreuzen, umso schwieriger gestaltet sich das Vorhaben. Schnittige Motoryachten sind ab 1.200 Euro pro Tag zu haben, aber so viel wollen wir nun doch nicht in einen Schnappschuss von David Rockefeller in der Badehose investieren. Nach etwa zwei Stunden Irrfahrt treffen wir weit oben bei Piräus, in einem der größten Yachthafen Griechenlands, auf Antonis. Er sitzt auf ein paar Sperrmüllmöbeln unter einem zerfledderten Sonnenschirm am Wasser. Auf den ersten Blick wirkt er in seinen zerschlissenen Klamotten nicht vertrauenerweckend. Sein langes, gelblich-graues Haar hat er hinten zu einem Zopf geknotet, oben drauf sitzt eine Schirmmütze. Über den dicken Bauch spannt sich ein zu kleines rotes T-Shirt. Da Peter ursprünglich aus Griechenland stammt, übernimmt er die Verhandlungen. Nach etwa einer halben Stunde sind wir uns einig: 160 Euro pro Tag für das Segelboot, 140 Euro für Antonis. Denn zwar besitzt Bernie jede Menge Kapitänspatente, trotzdem müsste er sich mit dem unbekannten Boot in der unbekannten Umgebung erst einmal zurechtfinden. Antonis dagegen kann zu unserem Ziel schippern, wie andere Leute mit dem Auto zum nächsten Getränkemarkt.

In einem Supermarkt kaufen wir noch etwas Wasser, Bier, Sandwiches und Schokolade ein, dann geht es los. Die Yacht liegt mit dem Heck zum Pier. Die schmale Planke vom Pier zum Heck wird hoffentlich das gefährlichste an dem Unternehmen bleiben. Wir verstauen den Proviant im Bordkühlschrank, dann legt Antonis mit wenigen geübten Griffen ab. Ein schönes Boot: Etwa zehn Meter lang, mit Faltdächern über dem Cockpit. Besonders aber haben es mir das Rollsegel und die Rollfock angetan – so ein Ding kann man glatt alleine segeln. Aber segeln wollen wir an dem Tag natürlich gar nicht – viel zu aufwändig und schwer zu manövrieren. Stattdessen lässt Antonis nach dem Verlassen des Yachthafens den Diesel weitertuckern. Ein perfekter Tag: Der Bug plätschert leise durch das Wasser, die Yacht schaukelt nur sanft. Ich frage mich wirklich, was ich hier mache. Ständig drohen sich das nur leicht gekräuselte blaue Meer, die Sonne und die Yacht meiner zu bemächtigen und meine Arbeitsmotivation zu untergraben. Mehrmals kämpfe ich dagegen an, die Kamera wegzulegen und es mir an Deck einfach bequem zu machen.

Doch wir haben ja etwas vor. Antonis tuckert schnurstracks nach Süden am Festland entlang Richtung Vouliagmeni, also dieselbe Route, die wir an Land mit dem Taxi nach Athen »hochgefahren« sind. Nach etwa einer dreiviertel Stunde Fahrt, etwa zwei bis drei Seemeilen von unserem Ziel entfernt, bekommen wir den ersten dezenten Hinweis. Wie aus dem Nichts fährt plötzlich ein Marine-Schlauchboot neben uns her. Diese Bote sind sehr schnell, und aufgrund der eigenen Fahrgeräusche hört man sie kaum kommen. Die dunkel gekleidete Besatzung redet gestenreich auf Antonis ein.




Ein freundlicher Fingerzeig von der griechischen Marine:
hier geht’s nicht weiter.
Foto: Wisnewski



Anschließend lässt sich das Boot zu unserem Heck abfallen und jagt zu einem weiteren Segelboot davon. Da man ja nicht bei jedem Behördenwink schon spuren muss, schippern wir einfach Richtung Vouliagmeni und Nafsik Astir Palace weiter. Doch schon eine Viertelstunde später ahnen wir, dass aus dem Schnappschuss von Rockefeller in der Badehose wohl nichts werden könnte. Am Horizont tauchen im Dunst plötzlich bedrohliche Silhouetten auf: Kriegsschiffe. Nicht groß vielleicht, aber gegenüber einer Segelyacht doch von beeindruckender Statur. Still und scheinbar regungslos liegen die schnittigen Rümpfe wie graue Haie vor der Küste der Vouliagmeni-Halbinsel. Dahinter tafeln Josef Ackermann, Roland Koch und Siemens-Vorstandschef Peter Löscher mit 125 Finanz- und Industrie-Kapitänen aus ganz Europa und vor allem aus den USA. Und auch die Geheimdienste sitzen mit am Tisch. Mit dabei: Keith D. Alexander, Direktor der amerikanischen National Security Agency (NSA), des mächtigsten Geheimdienstes der Welt.
Durch unsere Zooms erkennen wir regungslose Gestalten auf der Brücke des grauen Marineschiffes. Dass auch sie uns im Auge haben, ist wohl keine Frage. Und tatsächlich: Während die grauen Rümpfe langsam näherrücken, kriegen wir erneut Besuch von »unserem Schlauchboot«. Mit diesmal deutlichem Drohgehabe rast es auf uns zu, um uns zu umkreisen. Zwischen der Besatzung und Antonis gibt es einen lauten Wortwechsel auf griechisch. Dann verschwindet das Boot wieder. Antonis grummelt irgendetwas, dass wir hier nicht weiterdürfen. Aber sein Kurswechsel scheint die Wächter der Bilderberger nicht zu befriedigen. Mit lauten Hornsignalen kommt als nächstes ein größeres Schnellboot der griechischen Küstenwache auf uns zugerast. Das große Boot neben unserer Yacht macht schon etwas mehr Eindruck. »No Kameras!«, schallt es gleich herüber. Diesmal scheint es ernst zu werden. Sofort verschwinde ich mit der Kamera unter Deck, nehme die Speicherkarte heraus und lasse die winzige »Tablette« irgendwo verschwinden. Die Bilder zu retten, hat für mich erste Priorität, eine Einstellung, die sich angesichts der bevorstehenden Festnahmen der nächsten Tage noch als durchaus adäquat erweisen sollte.





Marine und Küstenwache vor dem »Bilderberger-Wohnsitz«.
Foto: Wisnewski



Wenn wir keine Festnahme und Antonis keine gesalzene Strafe riskieren wollen, gibt es diesmal keine Alternative zum Abdrehen. Wir geben auf. Dem Bilderberger-Hotel konnten wir uns höchstens auf zwei Meilen Entfernung nähern. Antonis schippert uns zum Ausspannen in die Bucht einer nahegelegenen ehemaligen griechischen Gefängnisinsel, die heute nur noch von Möwen bewohnt wird. Dort gehen wir vor Anker und genehmigen uns erst mal ein Bier, noch etwas schockiert von dem martialischen Aufgebot. Wir sind uns einig: Für einen Gipfel, den es eigentlich gar nicht gibt, werden hier doch beträchtliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen.


Samstag, 23.05.2009
Kategorie: Geostrategie, Wirtschaft & Finanzen, Politik
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Grafik der Verflechtungen der Bilderberger (blogpoliteia), 02 Jun. 2009 18:12


aus Rundschreiben Politik/Wirtschaft Nr. 143 von Dasgibtsdochnicht vom 1.6.09:


Karte der Bilderbergteilnehmer mitsamt ihren Verbindungen zu Politik, Wirtschaft, Militär und Presse


Die Netzseite Politeia hat in einer eindrucksvollen, hoch auflösenden Grafik [zur Großansicht auf obiges Bild klicken] die Vielzahl der Verbindungen der Besucher der diesjährigen Bilderbergkonferenz kartografiert. Es wurde dabei versucht, möglichst viele der Besucher abzubilden. Die Tafel ist zwar nicht vollständig, jedoch sollten die einflussreicheren Personen darunter sein. Man erkennt schnell die immense Verflechtung von Politik, Wirtschaft, Think Tanks, Presse und Militär auf globaler Ebene.

deutschlandpolitik.wordpress.com/2009/05/22/verbindungen-der-bilderbergteilnehmer-2009/

Auch bei den nächsten beiden Links kann man eindrucksvoll die Verflechtungen erkennen:

powerstructureresearch.files.wordpress.com/2009/05/exxon-mobile.jpg

blogpoliteia.files.wordpress.com/2009/03/bilderberg2009karte1.jpg



 HomePage   http://www.das-gibts-doch-nicht.info
 
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Neues aus der Illusionswelt - Oder auch: "Geld oder Wahrheit, denn an beides gleichzeitig zu glauben, ist nicht möglich." (MmgZ 30.6.09), 02 Jun. 2009 19:17




mmgz.de/ newsletter 30.5.2009



Neues aus der Illusionswelt
- Oder auch:
"Geld oder Wahrheit, denn an beides gleichzeitig zu glauben, ist nicht möglich."




....Übrigens: "Die Bilderberger" schreibt sich hebräisch: h-b-j-l-d-r-b-j-r-g-r
in Zahlen: 5+2+10+30+4+200+2+10+200+3+200 = 666 !!!



Liebe Mitmenschen! Unlängst erhielt ich Post aus Neuseeland. Von Freunden, die auch mein Buch GELDGEHEIMNIS WELTGEHEIMNIS gelesen hatten. Sie gaben mir darin einen Hinweis auf eine Bewegung in ihrem Land, die von Robert Scheinfelds Buch RAUS AUS DEM GELDSPIEL ausgegangen ist. In seinem Buch beschreibt der Autor die Wirklichkeit als ein Spiel. Wobei es zunächst darauf ankommt, dieses Spiel als solches zu erkennen, insbesondere das, was mit dem Thema "Geld" zutun hat. Und dann, als "Phase 2", geht es schließlich darum, selber zu einem Spieler zu werden. Das heißt, daß man irgendwann beginnt, statt weiterhin bloß Figur auf dem Schachfeld in den Händen jener "unbekannten Mächte" zu sein, aus dem Spiel auszuscheren, und die Regeln fortan selber zu bestimmen.

Dieses "Geh-in-Phase-2"-Szenario ist also derzeit südöstlich von Australien der große Renner. Und ich war erfreut, zu hören, daß somit überall auf der Welt die Menschen von den gleichen Prinzipien fasziniert sind, wie ich sie beispielsweise anhand der verborgenen Chiffren-Rollen, etwa im Subtext der Tora, herausarbeiten durfte. Und das, ohne womöglich die jüdische Kabbala zu kennen oder islamische Mystik oder gar die geheimen Entschlüsselungs-Techniken, wie sie mir aufgrund meines Studiums im Laufe der Jahre zuteil geworden sind. Nur daß die Menschen diese Loslösung aus der Illusionswelt (arabisch: dunya) - deren Wirkungsweise sie, nach Robert Scheinfeld, "Phase 1" nennen, und ich "die Welt der ayin" - nicht mit einer hebräischen Chiffre bezeichnen, sondern eben "Phase 2", während sie laut der in meinem Buch vorgestellten Methode (m-th-o-d), "Rückkehr zur Welt der aleph" bezeichnet wird. Oder auch: "Gelt statt Geld - orientieren wir uns doch einfach wieder an der Ebene d! er Werte-an-sich!"

Kurzum: Wir können auch den direkten Weg gehen und sagen: "Liebe dort, wo vorher Angst herrschte. Wo vorher die Illusion des Geldes war - denn Geld ist nichts anderes, als das Mittel der Illusionswelt, den Traum für möglichst viele für möglichst lange aufrechtzuhalten." Oder auch: "Geld oder Wahrheit, denn an beides gleichzeitig zu glauben, ist nicht möglich." Dann lieber das Spiel als solches erkennen und aussteigen. Denn es ist wie in Las Vegas: Die einzige, die gewinnt, ist die Bank. Und die einzige Möglichkeit, diesen Zustand zu ändern, ist, das Spiel zu beenden. Und zwar jetzt, hier, auf der Stelle.

Das ist also der direkte Weg. Und er betrifft nicht nur das Pekuniäre (von lateinisch: pecunia "Rind", als "Goldenes Kalb" hebräisiert auch: ay-g-l "das Runde", das angebetet wird.). Denn das Geldgeheimnis ist gleichzeitig ein Weltgeheimnis, so wie die Münze als Abbild des Himmels und der Kaiser darauf als Abbild Gottes verehrt wurden ("Kasier Nero" q-s-r n-r-w-n in Zahlen: 666).

Oder, anders gesagt: Wenn Geld, wie im Konzept HuMan-Wirtschaft von Hans-Jürgen Klaussner beschrieben, der Mittler ist, zwischen Geist und Gewalt, dann haben wir jetzt unsere Realität, so wie unser limitierter Geist sie hervorgebracht hat.

Und solche Beschränkungen, wie sie durch Begriffe, wie "Kreditlinie", "Schuldlast", "Tilgungsrate", "Inflation", "Hyperinflation", "Steuerbescheid" oder "Staatsbankrott" Einzug in unsere Wirklichkeit gehalten haben, sind demnach alles nur Energiemuster, die von uns selbst kreiert wurden. Weil sie von allen anderen auch kreiert werden, tagtäglich und solange wir denken können. Und zwar "aus der Kombination von Vorlagen" (Scheinfeld) heraus aus etwas, was die Quantenphysiker "Nullpunkt-Feld" nennen - die ain suph, aus der ihrerseits die sphiroth des Kabbala-Baums hervorgegangen sind.

Das Entscheidende ist, daß wir selbst dort diese Begrenzungen inform solcher Begriffe angelegt haben, um sie dann mit Energie anzureichern. Energie, die uns den ganzen Film erst entstehen lassen, den wir "Wirklichkeit" nennen.

Und sobald wir die Energie lieber für etwas anderes verwenden - etwa für das, was in meinen Büchern "Schöpfungsprogramme" genannt wird - passiert es, daß diese "Wirklichkeits"-Felder, die eigentlich aus holografischen Projektionen bestehen, in sich zusammenbrechen und die Illusion kollabiert: etwas, was sich derzeit gerade am internationalen Immobilien-, Aktien- und vor allen Derivatemarkt abspielt. (Die hebräische Wort-Chiffre für diesen Zustand "kollabierender ‚Wirklichkeits‘-Felder" lautet übrigens: tohu wabohu, siehe auch: geldgeheimnis-saba.de

Die Zahlen-Chiffre für diesen Zusammenbruch einer Illusionswelt - auch die "Altäre der Verdrängung" genannt - lautet: 9-11. "Der Mensch, der nicht am Ursprung ‚1‘ orientiert ist, sondern der das Ego als Götzen verehrt bzw. die imitatio dei ‚11‘. Und die Kraft, die diesen Versuch, die Illusionswelt aufrechtzuerhalten forciert, trägt das Siegel "666": "das Geistige ‚6‘, das hinabgestiegen ist auf die Ebene des Physischen - der sechste Schöpfungstag - und Erfüllung in sich selbst findet". Der Träger dessen ist laut Offenbarung 13 das "Tier" (kh-j-h die "23" laut Gematria), wiederum identisch mit dem "Kleinen Rat" des Sanhedrin (s-n-h-d-r-i-n). Und der doch von dem, was beispielsweise Moshe a.s. via Gottesurteil aus dem Brennenden Dornbusch (s-n-h) offenbart worden war, nur noch eine Projektion in der Linearität widerspiegelt, also im weltlichen Sinne Recht spricht: Schuld(en) festlegt und Urteile fällt. Die Frage derzeit ist, was stärker ist: Die Kraft der Realität (thohu),! wie sie uns von der Ebene der Werte-an-sich als Schöpfungsprogramme eingegeben worden sind, oder der Sog des holografischen Universums (wabohu), das jener Geist kreierte, der schließlich auch das Geld hervorgebracht hat. Und das wir auch das "Tier" nennen (Gematria: 23), und wiederum das Siegel 666 trägt.



Übrigens: "Die Bilderberger" schreibt sich hebräisch: h-b-j-l-d-r-b-j-r-g-r
in Zahlen: 5+2+10+30+4+200+2+10+200+3+200 = 666



Doch wie jede Zahl, besteht auch die "666" aus lauter Einsen. So lasst uns "1" realisieren… Saba
geldgeheimnis-saba.de

www.newsmax.de/geldgeheimnis-weltgeheimnis--das-ebook-der-hintergruende-news71766.html

Ende des Berichtes

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Das schreibt MaxNews zur derzeitigen Situation

Die Wahlmänner-Demokratie muss abgeschafft werden.
Eine freie Gesellschaft entsteht nur durch Dezentralisierung der Macht,
Verlagerung der Geldkreierung unter das Volk und dessen Mitbestimmung.
Die Ziele einer freien souveränen Gesellschaft müssen beinhalten:

. Souveräne Erstellung eigener leistungsbasierter Währung des Volkes.
. Gemeinnützige Lehren, Gesetze und Handelsabkommen.
. Demokratie gegen Föderalismus tauschen - ähnl. Schweizer Model.
. Abschaffung der Parteien und ersetzen durch Volksabstimmungen.
. Finanzierung ist staatl. Dienstleistung mit kommunaler Absicherung.
. Importzoll auf Güter über den Wert lokaler Angebote.
. Waren-Kennzeichnung heimischen Arbeitskostanteils ähnl. Mwst. in %
. Sozialkostenumlage auf VK-Preis reziprok zu heimischem Lohnanteil
. Ehrenamtlich haftbare Politiker mit Aufwandsentschädigung.
. Nur privater ausländischer Besitz, an unseren Firmen und Immobilien.
. Öffentl. Dienste, Strom, Wasser, Post, Medien in kommunalen Besitz.
. Land und Rohstoffe unter kommunales Eigentum & individueller Nutzung.
. Natur-Raubbau ausbremsen durch werbefreie Medien ohne Konsumanreiz.
. Arzthonorare nur solange Patient gesund ist - altchinesisches System.
. Anwalt- und sonstige Beraterhonorare nur bei Erfolg.
. Autarkes Wirtschaftsmodell nach Friedrich List.
. Ersetzung von Beamtenstatus durch haftbaren Mitarbeiterstatus.
. Umwandlung von GmbHs und AGs in haftbare Personengesellschaften.
. Abschaffung der doppelten Buchführung & Buchführungspflicht
. Steuerfreiheit auf alle Arbeitsleistungen - für Firmen und Personen
. Export nur von Überkapazitäten und bei Tauschbedarf.
. Detaillierte Volksaufklärung über Geld und Wohlstandskreierung

Kommentar und Dialog willkommen.



Europa versagt weil die Mitglieder die Kontrolle über ihr Recht und
finanzielles Schicksal verloren haben.

Mehr unter mailstar.net/ziele.htm


 
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Deutsche Teilnehmer an Bilderberg-Treffen, 22 Sep. 2009 16:03


Beitrag von Maria

Extrem wichtig, bitte weiterleiten:


Deutsche Teilnehmer bei der Bilderberg Gruppe logisch sortiert

Mehr Info zu Bilderberg unter anderem auf

www.globalresearchproject.com








Deutsche Teilnehmer an Bilderberg-Treffen



Teilnehmerlisten über Bilderberg-Treffen finden sich häufig im Netz. Der Nachteil; sie listen auf, wer in einem bestimmten Jahr an deren Treffen teilgenommen hat. Dass die meisten dieser Listen alphabetisch geordnet sind, macht es schwierig, diejenigen zu finden, die aus dem eigenen Land an den Treffen teilgenommen haben. Deshalb habe ich einmal versucht, eine Liste der deutschen Teilnehmer an Bilderbergtreffen aufzustellen, beginnend mit dem ersten Treffen 1954 bis zum Treffen 2008. Hinter jedem Namen steht, in welchen Jahren der Teilnehmer oder die Teilnehmerin an den Treffen teilgenommen hat. Weil auch zumeist die Angabe der ausgeübten Funktionen in den üblichen Listen eher spärlich ist, habe ich versucht, alle mir wesentlich erscheinenden Funktionen dieser Personen aufzuführen, die sie im Laufe ihrer politischen oder wirtschaftlichen Aktivität ausübten. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und die ausgeübten Funktionen sind auch nicht immer chronologisch geordnet. Sie sollen nur aufzeigen, welche Machtpositionen die Teilnehmer im Laufe der Zeit bekleidet haben. Die Teilnehmer wurden als deutsche Funktionsträger aufgelistet, auch wenn sie, wie Ackermann, ursprünglich einer anderen Nation angehören.

Ich gehe davon aus, dass man die Personen die mehrfach an den Treffen teilgenommen haben, getrost als Bilderberger bezeichnen darf. Unter den Teilnehmern, die nur einmal teilgenommen haben, sind vermutlich einige Personen, die sich nicht unbedingt mit den Zielen der Bilderberger identifizieren, auch wenn sie sich über Inhalte nicht geäußert haben. Aber auch nicht jeder, der nur einmal an den Treffen teilgenommen hat, ist damit jemand, der sich nicht mit den Zielen der Bilderberger identifiziert, denn mancher von ihnen ist in anderen, mit den Bilderbergern in Verbindung stehenden Organisationen wie z. B. der Trilateralen Kommissione aktiv.

Gerne werden in der Öffentlichkeit die Bilderberg-Treffen als ein Treffen von Leuten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft dargestellt, die sich "zwanglos" und vor allem ohne Presse über politische Themen austauschen, also eine Art politischer Debattierclub. Alle gegen die Bilderberger geäußerten Aussagen werden als Verschwörungstheorien abgewertet. Das ist mit die beste Methode, Kritik zu diskreditieren, denn der Normalbürger winkt gleich ab, wenn er Verschwörungstheorie hört, so, als könne eine als Verschwörungstheorie bezeichnete Sache von vorneherein nicht eine wirkliche Verschwörung beinhalten. Stellt sich dann heraus, dass einer Verschwörungstheorie eine echte Verschwörung zugrunde lag, erinnert sich niemand mehr, dass er zuvor abgewunken hat, als man versuchte, ihn darauf aufmerksam zu machen.

Praktische Beispiele sind der Auslöser des Vietnam-Krieges oder Gladio. Die absolute Geheimhaltung der besprochenen Inhalte dieser Treffen sind mehr als ein bloßes Indiz, denn ein Gedankenaustausch zwischen derart hochrangigen Persönlichkeiten müsste in politischen Überlegungen münden, die der Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden dürften. Dass aktive politische Aktivitäten aus dem Kreise der Bilderberger initiiert werden, beweisen die römischen Verträge, die von den Bilderbergern ausgearbeitet wurden.

Alle Personen sind zu den Bilderberg-Treffen dabei als Privatpersonen eingeladen. Dagegen spricht nach meiner Kenntnis, dass deutsche Politiker auf Kosten des Steuerzahlers an den Treffen teilnehmen. Dagegen sprechen auch politische Schwenks, die unmittelbar nach Bilderbergtreffen politisch verwirklicht wurden.

Als Beispiel, auch wegen gewisser Ähnlichkeiten:

• 1982 waren Kohl und Lambsdorff auf dem Bilderbergtreffen und nachfolgend wurde mit dem so genannten Lambsdorff-Papier als Auslöser die sozial-liberale Koalition beendet und von einer schwarz-gelben Koalition mit Kohl als Kanzler abgelöst.

• 2005 waren Schröder und Merkel auf dem Bilderberg-Treffen (Schröder war offiziell nicht eingeladen und stand auch nicht auf der Teilnehmerliste). Unmittelbar nach dem Treffen verkündet Schröder, dass er über ein Misstrauensvotum gegen sich den Bundestag auflösen und Neuwahlen einleiten will. In der Folge wurde Merkel Bundeskanzlerin.

Die Bilderberg-Treffen sind nur eine von vielen Aktivitäten, die von Leuten ausgeführt werden, die hierfür nicht gewählt wurden. Dazu gehören die zahlreichen als Think Tanks oder Denkfabriken bezeichneten Organisationen, die in einem direkten oder indirekten Zusammenhang zu den Bilderbergern stehen, wie z. B. das Aspen Institut, die Atlantikbrücke und die Trilaterale Kommission, der Council on Foreign Relations, der Club of Rome und etliche weitere Institutionen und Stiftungen, die mit immensem politischen Einfluss ausgestattet sind. Ein direkter Zusammenhang besteht zu der ebenfalls von Rockefeller gegründeten Trilateralen Kommission, die auch wieder als harmloses Instrument politischen Austausches in der Öffentlichkeit ausgewiesen wird, während lt. Verschwörungstheorien ihr Einfluss größer als der westlicher Regierungen ist, einer Ansicht, der ich mich anschließe.

Einige Mitglieder der trilateralen Kommission:

Josef Ackermann,
Kurt Biedenkopf,
Zbigniew Brzezinski,
Dianne Feinstein,
Arkadiusz Górski,
Richard Holbrooke,
Henry Kissinger,
Horst Köhler,
Otto Graf Lambsdorff,
Joseph Nye,
Norbert Wieczorek,
Paul Wolfowitz,
Robert Zoellick,
George H. W. Bush,
Bill Clinton,
John McCain,
Robert McNamara,
David Rockefeller,
John D. Rockefeller III,
Edmund Rothschild,
Otto Wolff von Amerongen,
Kurt Birrenbach,
Horst Ehmke,
Hans Hartwig,
Dieter Hoffmann,
Ludwig Huber,
Horst Janott,
Karl Kaiser,
Norbert Kloten,
Erwin Kristoffersen,
Walther Leisler Kiep,
Hanns W. Maull,
Alwin Münchmeyer,
Friedrich Neumann,
Volker Rühe,
Hans Günther Sohl,
Theo Sommer,
Helmut Schmidt,
Ronaldo Schmidt,
Gerhard Schröder,
Heinz-Oskar Vetter,
Joachim Zahn.



Ab hier sollten Sie sich selbst Gedanken machen, was Sie glauben bzw. was Sie glauben wollen. Ich für meinen Teil glaube, Dass das Ziel dieser Organisationen und der Bilderberger eine NWO ist. So hat das Rockefeller einmal ausgedrückt:

"Wir sind der Washington Post, der New York Times, dem Time Magazine und anderen großen Medien dankbar, deren Direktoren unseren Treffen beiwohnten und sich an ihr Versprechen Diskretion zu wahren, beinahe vierzig Jahre lang gehalten haben. Es wäre uns unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, hätten wir all diese Jahre im hellen Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit gestanden. Aber die Welt ist jetzt entwickelter und vorbereitet, sich in Richtung auf eine Weltregierung zu bewegen, die niemals wieder Krieg kennen wird, sondern nichts als Frieden und Wohlstand für die ganze Menschheit. Die supranationale Souveränität einer intellektuellen Elite und der Bankiers der Welt ist der in den vergangenen Jahrhunderten praktizierten nationalen Selbstbestimmung sicherlich vorzuziehen."


Na, dann Prost, denn solch eine Welt wäre selbst im Suff kaum noch zu ertragen!



 
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Jagd auf die Bilderberger - Interview mit dem Autor Gerhard Wisnewski (kopp-verlag 4.3.10), 30 Mar. 2010 13:49



Drahtzieher der Macht
von Gerhard Wisnewski



Jagd auf die Bilderberger - Interview mit dem Autor Gerhard Wisnewski

Carola Kickers


Preisfrage:
Was ist das? Der Konferenzort wird von Polizei und Geheimdiensten abgeriegelt. Die Teilnehmer, darunter gewählte Regierungschefs, schweigen eisern. Die »Qualitätsmedien« verlieren über die Veranstaltung kein Wort. Demokratie? Richtig – aber genauer? Natürlich die Bilderberger-Konferenz, die alljährliche Versammlung von globalen Drahtziehern, die älter ist als die G8-Gipfel und sogar älter als die Europäische Union. In seinem neuen Buch »Drahtzieher der Macht« schaut Gerhard Wisnewski den Bilderbergern auf die Finger. Carola Kickers sprach mit dem Autor.

 HomePage   http://info.kopp-verlag.de/news/jagd-auf-die-bilderberger-interview-mit-dem-autor-gerhard-wisnewski.html
 
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Treffen der Trilateral Commission (TC) 6. - 9.5.10 in Dublin, 11 May. 2010 17:10




Donnerstag, 6. Mai 2010






Treffen der Trilateral Commission in Dublin





Heute beginnt das viertägige Treffen der Trilateral Commission (TC) im exklusiven Four Seasons Hotel in Dublin Irland. Etwa 300 Personen werden an der jährlichen geheimen Zusammenkunft teilnehmen, die immer einen Monat vor dem Bilderberg-Meeting stattfindet.

Wir mir aus Dublin berichtet wird, ist das Hotel hermetisch abgeriegelt und von Polizisten mit Wachhunden geschützt. Keiner kommt rein. Der Flughafen Dublin war bis gestern wegen der neuen Aschewolke geschlossen, aber heute wieder offen, damit die Bonzen mit ihren Privatjets einfliegen können. Ich werde versuchen die Namen einiger Teilnehmer am Treffen der Trilateral Commission herauszufinden. Was sicher feststeht, der Premierminister von Irland oder auch An Taoiseach genannt, Brian Cowen, wird die Eröffnungsrede halten.

Die TC entstand aus den Bilderbergern, als David Rockefeller mit Widerstand konfrontiert wurde, weil er auch Japaner in die Gruppe einführen wollte. Die versnobten „Weissen“ duldeten unter keinen Umständen, dass Asiaten in ihren Klub aufgenommen werden. Deshalb entschied er sich eine neue Dreieckgruppe zu gründen, welche Europa, Amerika und Asien verbindet, darum der Name „Trilateral“.

So beauftragte Rockefeller seinen Ziehsohn Zbigniew Brzezinski 1973 die Trilaterale Commission als Architekt mit Sitz in New York aufzubauen und finanzierte die Gründung. Die erste Versammlung fand dann auch symbolisch in Tokyo statt.

Insgesamt hat die TC als exklusiver Klub 390 Mitglieder, die alle führende Positionen in der Wirtschaft, den Medien, in Regierungen oder Weltorganisationen einnehmen. Davon kommen 160 aus Europa, 120 aus Nordamerika und 110 aus Asien und dem pazifischen Raum.

Die TC ist wie gesagt in drei Regionen aufgeteilt, mit jeweils einen Vorsitzenden. Chef der europäischen Gruppe ist Peter Sutherland, Vorstandsvorsitzender von BP, Vorstandsvorsitzender von Goldman Sachs, Vorstandsvorsitzender der London School of Economics, UNO Sonderbeauftragter für Migration und Entwicklung, ehemaliger Generaldirektor von GATT/WTO, ehemaliges Mitglied der Europäischen Kommission und ehemaliger Justizminister von Irland.

Wow, was für ein Kaliber, kann man da nur sagen, oder hier sehen wir einen der obersten Verbrecher, mit dem üblichen Verdächtigen Goldman Sachs auch dabei.

Der ehemalige Chef des europäischen Ablegers von TC war von 1992 bis 2001 der ehemalige deutsche Wirtschaftsminister und Parteivorsitzender der FDP Otto Graf Lambsdorff. Auch so einer der wegen Steuerhinterziehung rechtskräftig verurteilt wurde und in der "Flick-Affäre" beteiligt war.




Das Four Season Hotel in Dublin ist schwer bewacht


Laut eigenen Angaben besteht das Programm der jährlichen Treffen aus vier oder fünf Sessionen. Es gibt Vorträge über bestimmte Themen und anschliessenden Diskussionen, aber auch Mittag- und Abendessen in entsprechenden Rahmen. Meistens wird die Politik und Wirtschaft des Gastgeberlandes behandelt, aber hauptsächlich geht es um das volle Spektrum der globalen Themen. Aktuell setzt die TC den Schwerpunkt auf "die Tätigkeit der internationalen Institutionen und die Mechanismen der globalen Problemlösung."

So lautete es jedenfalls offiziell und verharmlosend, aber in anderen Worten, es geht um eine Weltregierung zu etablieren, welche für alles zuständig ist und alle globalen Probleme löst. Also eine Weltdiktatur.

Es gilt die strenge Regel, keine internen Vorgänge der TC dürfen ohne Erlaubnis an eine dritten Person mitgeteilt werden. Deshalb antworten auch Teilnehmer der Konferenzen auf die Frage, was dort besprochen und beschlossen wird, „es handelt sich nur um ein privates Treffen das völlig harmlos ist.“

Die gleiche Antwort bekommt man auch von den Bilderbergern, der noch exklusivere Klub mit ca. 120 Mitgliedern, es wäre nur ein Kaffeekränzchen. Die meinen auch wir sind blöd. Wie wenn die oberste Elite vier Tage aus ihrem vollen Terminkalender opfert, um die halbe Welt reist und sich trifft, nur um bei Kaffee und Kuchen über das Wetter zu reden. Lächerlich. Da geht es um wichtige Informationen, Absprachen und Entscheidungen der Weltpolitik, ist doch logisch.

Die einzelnen Mitglieder haben dann die Aufgabe, die gemeinsame Agenda und Beschlüsse, oder besser gesagt die Befehle, nach ihrer Rückkehr in ihren Ländern entsprechend umzusetzen und auszuführen.

Laut neusten Insiderwissen, welches von einem internationalen Finanzberater stammt, der persönlich mit einigen Mitgliedern zu tun hat, soll die Weltwirtschaftskrise für mindestens ein Jahr weiter fortgesetzt werden. Der Hauptgrund dafür ist, die Bilderberger wollen ein globales „Finanzministerium“ erschaffen, welches unter der Kontrolle der UNO steht. Diese Absicht wurde bereits beim letzten Treffen in Griechenland beschlossen und wir haben ja die Versuche in den vergangenen 12 Monaten gesehen, diese zentrale Finanzinstitution den Leuten schmackhaft zu machen.

Der Weg dort hin ist aber bisher auf Widerstand von „Nationalisten“ in Europa und den USA gestossen, ein Fluchwort übrigens unter den Bilderbergern, welche ihre Souveränität nicht an die UNO aushändigen wollen.

Aber der Oberverräter Nicolas Sarkozy, der Frankreich ausverkauft, genau wie die anderen Marionetten Merkel und Brown, die ihre Länder an die Globalisten verraten, hat bei seiner Ansprache vom 29. März an der Columbia Universität gesagt: „Wir sollten eine neue globale monetäre Ordnung erfinden“ und er hat sich für ein neues weltweites Finanzsystem ausgesprochen. Damit bezog er sich ganz klar auf dieses globale „Finanzministerium“ das alles zentral kontrollieren soll.

Die ganzen Finanzkrisen die wir erleben sind geplant und inszeniert, um Chaos und Not zu schaffen. Dann kann man den Menschen als „Rettung“ die globale „Lösung“ der Bilderberger ohne Widerstand verkaufen. Zuerst schafft man das Problem, um dann die Lösung durchdrücken zu können. Ein alter Trick der immer schon in der Politik angewendet wird.

Was wir also im Augenblick mit der Euro-Krise und den Ereignissen in Griechenland sehen und was demnächst in Spanien und Portugal passieren wird, ist alles mit Absicht gemacht und kein Zufall. Auch die Orte wo ihre Treffen stattfinden haben eine symbolische Bedeutung. Washington 2008, da wurde Obama als Präsident gekührt, Griechenland 2009, wir sehen was dort passiert, Spanien 2010, der nächste Krisenfall und Irland für die Trilateralen ist auch ein kranker Patient der vor der Pleite steht.

Das Ziel der Trilateralen, wie auch der Bilderberger als höchstes Gremium, ist die UNO in eine Weltregierung umzuwandeln, wo dann einzelne Länder keinerlei Bedeutung mehr haben, mit einer einheitlichen Weltwährung.

Aber diese undemokratische, menschenverachtende, ja faschistische Agenda der Bilderberger und Trilateralen ist durch die wachsende Wahrnehmung der Öffentlichkeit auf Widerstand gestossen. Dank den alternativen Medien sind ihre Treffen und Absichten ins Rampenlicht gerückt. Was hinter verschlossenen Türen abläuft, war bis vor wenigen Jahren völlig unbekannt.

Die etablierten Medien schweigen ja alles tot, berichten überhaupt nichts darüber. Wie denn auch? Die Verleger und Chefredakteure der wichtigsten Medien sind Mitglieder in diesen Vereinigungen und nehmen an den Treffen teil, versprechen die totale Geheimhaltung. Sie stecken alle unter einer Decke und sind Teil der Ausführung der Pläne mit ihrer Propaganda.

Nur als Beispiel, berichtet ein deutsches Medium jemals negativ über die EU oder wie gefährlich der Lissabon-Vertrag ist, die Vorstufe zur Weltregierung? Sicher nicht. Im Gegenteil, es werden nur Lobeshymnen verbreitet, wie gut doch die EU und der Euro wären und die Auflösung der Länder in diesem EU-Einheitsbrei. Und überhaupt, die ganze Zentralisierung der Macht in Brüssel und das Diktat von nicht gewählten Kommissaren und Bürokraten wäre ganz toll. Man muss dafür schon seine Souveränität aufgeben, sagen sie uns, denn Nationalstaaten wären ganz was schlechtes und sind überflüssig. Das verkaufen die Medien schon seit Jahrzehnten ohne Kritik.

Und über die Treffen der Trilateralen und der Bilderberger wird kein Wort verloren. Da kommen alljährlich die wichtigsten Entscheidungsträger der Welt zusammen und kein einziger sogenannter Journalist ist Vorort und berichtet darüber. So ein Stillschweigen kann nur von oben befohlen sein.

Das diesjährige Treffen der Bilderberger findet vom 6. bis 10 Juni in Sitges Spanien statt. Ich war bereits dort und hab mir die ganze Lage angeschaut, werde demnächst darüber berichten.

Verwandter Artikel: Bilderberg-Treffen 2010 in Spanien

Barack Obama wurde 2008 anlässlich ihres Treffens in Washington DC von Bilderberg ausgewählt und gegenüber Hillary Clinton vorgezogen, weil sie ihn für besser geeignet hielten ihre Agenda dem Publikum zu verkaufen. Er ist rundherum von Bilderbergern oder Mitgliedern der anderen beiden Eliteklubs in seiner Regierung umgeben. Hier der innere Kreis:

1. Tomothy Geithner – Finanzminister, Bilderberg, Council on Foreign Relations, Trilateral Commission

2. Paul Volcker – Wirtschaftsberater, Bilderberg, Council on Foreign Relations, Eherenvorsitzender der nordamerikanischen Gruppe der Trilateral Commission

3. Lawrence Summers – Wirtschaftsberater, Bilderberg, Council on Foreign Relations, Trilateral Commission

4. Hillary Clinton – Aussenministerin, Bilderberg, Council on Foreign Relations, Trilateral Commission

5. Joseph Biden - Vizepräsident, Bilderberg, Council on Foreign Relations

6. Bill Richardson – Wirtschaftsminister, Bilderberg, Council on Foreign Relations

7. Robert Gates - Verteidigungsminister, Bilderberg, Council on Foreign Relations

8. Tom Daschle Gesundheitsminister, Bilderberg, Council on Foreign Relations

9. Janet Napolitano - Heimatschutzminister, Council on Foreign Relations

10. General James L. Jones - Nationaler Sicherheitsberater, Bilderberg, Trilateral Commission

11. Susan Rice - UNO-Botschafterin, Council on Foreign Relations


Die US-Regierung ist komplett von Marionetten der wirklichen Besitzer der Welt besetzt. Und in Europa ist es genau so. Kein Politiker kommt in eine Führungsposition, ohne von Bilderberg ausgelesen und gefördert zu werden. Wer später nicht spurt verschwindet in der Versenkung. Der neue EU-Präsident Herman Van Rompuy wurde ja auch von Bilderberg genehmigt.

Siehe: Herman Van wer? Ach so, Van Bilderberg




UPDATE: Freitag 7.5.2010 - Die irischen Journalisten durften nur zur Eröffnungsrede von Brian Cowen kommen und mussten danach den Saal verlassen. Die Presse wurde aufgefordert keinen der Konferenzteilnehmer anzusprechen und Kopien des Veranstaltunsgprogramms wurden wieder konfiziert. Eine Teilnehmerliste wurde nicht an die Medien verteilt, wir mir ein Reporter der anwesend war berichtet hat. Die Geheimhaltung und Abschottung ist schon bemerkenswert.

Grosse Sorge macht den Trilateralen die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, für die BP verantwortlich ist, und noch nie war die Stimmung bei einem Treffen so getrübt. Das hat ihnen scheinbar pr-mässig und auch kostenmässig einen Strich durch die Rechnung gemacht. BP ist einer der Hauptkräfte hinter den Trilateralen und Bilderbergern.

Auf jeden Fall wollen sie den Benzinpreis erhöhen, damit die Konsumenten für den Schaden bezahlen, ist ja klar. Aber es geht ihnen hauptsächlich um eine künstliche Verknappung, denn die Welt schwimmt im Öl und die Raffinerien laufen nur mit 80 Prozent der Kapazität, wegen dem geringen Bedarf durch die Weltwirtschaftskrise.



Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Treffen der Trilateral Commission in Dublin
alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/05/treffen-der-trilateral-commission-in.html

 
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RE: Die Bilderberger - hinter den Kulissen der Macht (Fosar+Bludorf) , 20 May. 2010 19:46


KOPP AKTUELL 18. Mai 2010:




Bilderberg 2010 - Treffen in Spanien


Andreas von Rétyi


Nun ist es raus: Die mächtige Gruppe der Bilderberger wird sich dieses Jahr in Spanien treffen.
Die »Hohepriester der Globalisierung« wollen sich zwischen dem 3. und 6. Juni 2010
nahe Barcelona versammeln, um über das weitere Geschick dieser Welt zu entscheiden.






In zwei Wochen ist es wieder soweit. Dann nämlich konzentriert sich alle weltliche Macht wieder einmal auf einen einzigen Ort dieser Erde. Was für den einen allerdings der Blocksberg, das ist für den anderen der Bilderberg, auch wenn der jedes Jahr an einem anderen Ort vorzufinden ist. Und das seit 1954. Damals fand bekanntlich das erste Treffen hochrangiger Politiker und führender Wirtschaftsgrößen, gekrönter Häupter und prominenter Medienmagnaten statt, natürlich unter strengster Abschottung und dem Siegel der absoluten Verschwiegenheit. Zum Treffpunkt hatte man das niederländische Hotel de Bilderberg auserkoren, nach dem die jährliche Konferenz fortan auch benannt wird.

Nie zuvor hatte es eine derart geballte Ansammlung an Macht gegeben. Die diesseits und jenseits des Atlantiks alles bestimmenden Kräfte setzten sich nun an einen großen Tisch, um die Zukunft dieses Planeten für die kommenden Jahrzehnte zu planen. Die Europäische Union, der Euro, die Ölkrise, der Irakkrieg sowie viele Entwicklungen und Ereignisse der jüngeren Geschichte gehen auf das Konto jener Weltstrategen, ebenso wie das Kommen und Gehen so mancher Staatsoberhäupter. In den vergangenen Jahren konnten wir erleben, wie die aggressive Globalisierung mit entsprechendem Nachdruck vorangetrieben wurde und die Vereinten Nationen zum zunehmenden Machtfaktor heranwuchsen.

Insiderquellen decken die Vorgehens- und Denkweise der »Elitisten« auf. Aktuelle Beispiele: Schweinegrippe und Wirtschaftskrise. Die Panikmache um das Grippevirus ist ganz offenkundig. Erinnern wir uns nur, wie uns die Medienwelt geradezu mittelalterliche Schreckensszenarien pandemischer Vernichtung unterjubelte – und das in einer geradezu erbarmungslosen, umfassenden Gleichschaltung. Als schließlich die kostbaren Verträge für den Impfstoff unterzeichnet waren, gab es immerhin leichte Entwarnung. Ja, warum wohl?

Bald war ohnehin klar: Die große Epidemie blieb aus. Gott oder wem auch immer sei Dank! Alsbald hieß es dann, die eigentliche große Bedrohung stehe uns noch bevor, wir müssten im Herbst mit einer Rückkehr der Schweinegrippe rechnen. Das klang bald wie eine Drohung, bald wie der dritte Akt der berühmten Trilogie des George Lucas. Wie auch immer, die meisten Leute blieben verblüffenderweise recht gelassen und die düstere Programmvorschau bewahrheitete sich nicht.




Allmählich sickerte in bestimmten Kreisen der tatsächliche Hintergrund der ganzen »Schweinerei« durch. Unter Ausschluss aller Öffentlichkeit tagende Gruppen, allen voran die Bilderberger, beabsichtigten mit der Panikmache eine erhöhte Bereitschaft zur Einrichtung übergeordneter Instanzen, inbesondere eines Weltgesundheitsministeriums, repräsentiert durch die Weltgesundheitsbehörde WHO. Dies lässt auch der langjährige Bilderberger-Jäger James P. Tucker, Jr. von der American Free Press verlauten. Ähnlich soll auch eine neue, globale Geldordnung unter einem Weltfinanzministerium geschaffen werden – keine Frage, zur Neuen Weltordnung gehört auch eine Neue Geldordnung!

Um dieses Konzept ebenfalls allgemein »schmackhaft« zu machen und darüber hinaus seine absolute Notwendigkeit deutlich zu unterstreichen, kümmerten sich die elitären Kräfte sorgsam um eine umfassende globale Rezession. Nach dem Willen der Bilderberger soll diese Krise noch ein Jahr aufrecht erhalten werden, um das Verlangen nach einem solchen Über-Ministerium unter der Ägide der Vereinten Nationen zu stärken, während Nationalisten gegen eine Aufgabe der Souveränität einzelner Staaten kämpfen und den Erneuerern damit ein ziemlich spitzer Dorn im Auge sind. Der Trend geht eben in die Gegenrichtung – eine stufenweise erfolgende Umsetzung der Weltregierung, bei der die uns vertraute EU in eine Amerikanische Union und darauf schließlich in die Asiatisch-Pazifische Union übergehen soll. Natürlich sind sich auch die Bilderberger nicht allesamt über den weiteren Verlauf einig, denn manche unter ihnen befürchten einen weitreichenden Kontrollverlust. Die geschürte Krise könnte soweit eskalieren, dass sie auch den Mächtigsten selbst schadet. Wer anderen eine Grube gräbt …

Doch in diesem (tiefen) Fall würde eben der – nicht ganz unerhebliche – Rest der Welt mit in die Apokalypse gerissen.

Bald werden sich die Machthaber unseres Planeten wieder über die nach ihrer Auffassung gangbaren Wege der näheren und ferneren Zukunft beraten. Wenn hinter den gegenwärtigen Informationen nicht eines der zunehmenden Ablenkungsmanöver jener höchst einflussreichen Gruppe steht, so wird das nächste Treffen vom 3. bis zum 6. Juni 2010 in Sitges stattfinden, rund 30 Kilometer von Barcelona entfernt. Die eng mit Bilderberg verwandte Trilaterale Kommission gab sich bereits zwischen dem 6. und 10. Mai dieses Jahres ein Stelldichein im Hotel Vierjahreszeiten im irischen Dublin. Nun aber steht der Gipfel aller geheimen Gipfel bevor, der Bilderberg eben.





Dienstag, 18.05.2010
Kategorie: Geostrategie, Wirtschaft & Finanzen, Politik

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Bilderberg-Meeting 2010 Spanien (alles-schallundrauch.blogspot.com 3.6.10), 09 Jun. 2010 18:06



Video mit englischen Untertiteln der DEMO-Rede hier:
vodpod.com/watch/3768176-bilderberg-demo-sitges-spain



Donnerstag, 3. Juni 2010

Bilderberg-Meeting Spanien - Tag 2


Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Bilderberg-Meeting Spanien - Tag 2
alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/06/bilderberg-meeting-spanien-tag-2.html#ixzz0qN9YZURy




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Bilderberg-Ableger - Trilaterale Kommission trifft sich in Washington (k.o. , 28 Jan. 2011 06:58


kopp online 18.01.2011




Bilderberg-Ableger:

Trilaterale Kommission trifft sich in Washington



Redaktion

Seit 2010 sorgt sich die Machtelite zunehmend um die Verwirklichung ihrer Ziele. Das vor einer Woche erschienene KOPP-Jahrbuch Unzensiert 2011 – Was die Massenmedien Ihnen verschweigen widmet sich neben so manchem Reizthema auch der ungewöhnlichen letzten Bilderberg-Konferenz und dem enormen Spannungsfeld, das sich gegenwärtig auf unserem Globus auftut. Die Machtelite kämpft verbissen um die Weltregierung. Es ist ein Kampf gegen die Bevölkerung, der mit immer drastischeren Mitteln von Zwang, Geheimhaltung, Unterdrückung und totaler Kontrolle gewonnen werden soll.

Zwischen dem 10. und 12. April 2011 werden sich Mitglieder der Trilateralen Kommission (TC) erneut an den großen runden Tisch setzen, um über die Rettung der Globalisierung zu beraten. Dieser zunächst noch geheim gehaltene Termin wird mittlerweile sogar auf der offiziellen TC-Homepage bekannt gegeben.


In wenigen Wochen wird sich die Trilaterale Kommission als mächtiger Ableger der Bilderberg-Gruppe in Washington D.C. treffen. Dabei gibt es im Vorfeld der möglicherweise dieses Jahr in Großbritannien stattfindenden Bilderberger-Konferenz sehr viel zu besprechen. Beschlossen werden sollen vor allem effektive Maßnahmen zur Gewährleistung einer totalen Kontrolle dieses Globus. Die Verwirklichung der beängstigenden Konzepte hinkt dem ursprünglichen Zeitplan jener Elite hinterher, was auch den unerwarteten Enthüllungen durch unabhängige Medien und Journalisten zu verdanken ist.

Bilderberg wird zunehmend dem Licht der Öffentlichkeit ausgesetzt, einer Öffentlichkeit, die deshalb mittlerweile eben doch mehr weiß als der Gruppe recht sein kann. Immerhin haben sich 2010 auch etliche Vertreter der großen Massenmedien in die Nähe des letzten Bilderberg-Treffens in Spanien gewagt. Die vermeintliche Verschwörungstheorie erweist sich allmählich auch für sie als Realität. Nie war die so unerwünschte Publicity für Bilderberg größer! Doch immer noch haftet dem Thema die Aura einer konspirativen Fiktion an. Überhaupt baut sich weltweit gegenwärtig ein gefährliches Spannungsfeld auf, um dessen elektrisierende Effekte es innerhalb eines breiten Themenspektrums auch im vor kurzem erschienenen KOPP-Jahrbuch geht: Unzensiert 2011 – Was die Massenmedien Ihnen verschweigen. Neben unerwarteten Neuigkeiten von Bilderberg und der besonderen Rolle des ersten EU-Ratspräsidenten Herman van Rompuy geht es vor allem auch um die Bestrebungen der Elite, immer härter zur Umsetzung des einen großen Ziels vorzugehen. Dabei zeigt sich für sie zunehmend die offenkundige Notwendigkeit einer vollständigen Kontrolle der Massen. Die Welt steht unter Starkstrom. Unsere Gesellschaft soll von allen Seiten in die Zange genommen, notfalls durch Sonderkommandos zur Räson gebracht und in immer engere Schranken gewiesen werden. Zeitgemäße CIA-Aktivitäten, der Einsatz von Aufklärungsdrohnen und die Anwendung nicht-lethaler Waffen ergänzen sich, um den modernen Menschen bei Bedarf auszuhorchen und ruhig zu stellen. Und alles unter dem seit Jahren gleichen Deckmantel von Sicherheit und Terrorbekämpfung.

Dass es sich bei diesen Aussagen um weit mehr als Spekulation handelt, ergibt sich aus sehr direkten Insider-Informationen, manchmal auch aus purem Zufall. So auch im Umfeld des letzten Treffens der Trilateralen Kommission in Dublin. Mikhail Slobodovsici, TC-Mitglied und führender russischer Regierungsberater, betonte dort gegenüber einem Gesprächspartner: »Wir entscheiden über die Zukunft der Welt, wir benötigen eine Weltregierung«. Er erklärte auch, wie notwendig es sei, das Iranproblem »loszuwerden«.

Zu spät erkannte Slobodovsici, dass er gar nicht mit einem TC-Kollegen sprach, denn plötzlich fiel ihm das abweichend gestaltete Namensschild seines Gegenübers auf. In diesem Augenblick erklärte er nur noch: »Ich kann nicht sprechen – wir handeln unter den Chatham-House-Regeln«, den Maßgaben der Machtelite also. Doch die Bestätigung ihres Hauptziels war nun explizit ausgesprochen. Slobodovsicis Gesprächspartner war übrigens der irische Aktivist Alan Keenan.

Der Vorfall könnte bei künftigen TC-Versammlungen für striktere Sicherheitsstandards sorgen, die bislang bei weitem nicht Bilderberg-Level erreichen. Wie der langjährige »Bilderberg-Jäger« Jim Tucker in Erfahrung bringen konnte, scheinen zumindest einige Repräsentanten der Elite angesichts des zunehmenden öffentlichen Widerstands beinahe schon zu resignieren. Ein ungenannter »Trilaterist« stellte demnach bereits die Frage, warum man überhaupt noch Treffen durchführe, worauf ein anderer stoisch erwiderte: »Wir können nicht einfach aufgeben – Bilderberg erwartet von uns einen Plan«.

Die Katerstimmung auf dem Olymp der Macht resultiert laut Tucker vor allem daraus, nicht schon bis zum Jahr 2000 eine vollständig operative Weltregierung geschaffen zu haben. Die »Hohepriester von Macht und Globalisierung« hinken bei ihrem Plan nunmehr über zehn Jahre hinterher und konnten auch die gesteuerte Wirtschaftskrise bisher nicht im gewünschten Ausmaß nutzen, um vor allem ein globales Finanzministerium zu schaffen.

Das letzte Jahr schloss eine spannungsgeladene Dekade ab und überraschte die Welt mit bizarren Ereignissen und brisanten Enthüllungen, im In- wie im Ausland. KOPP-Autor Andreas v. Rétyi lässt dieses außergewöhnliche Jahr in mehr als 30 Kapiteln noch einmal sehr lebendig werden, vom rasanten Abstieg Obamas über die Golf-Katastrophe und Milliardengeschäfte mit der Gesundheit bis hin zum WikiLeaks-Skandal. Ein stark nachwirkendes Jahr der weithin erfolgreich praktizierten Verschwörung und Vertuschung!

info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/redaktion/bilderberg-ableger-trilaterale-kommission-trifft-sich-in-washington.html










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»…Oder wie läuft des?« (k.o.20.3.11), 21 Mar. 2011 17:48


kopp online 20.03.2011:



»…Oder wie läuft des?«


Niki Vogt

Seit die Weltfinanzkrise in fast allen Ländern wütet und dem »kleinen Mann von der Straße« immer größere Zumutungen auferlegt werden, fängt eben jener kleine Mann an, darüber nachzudenken, was »die da oben« denn eigentlich treiben, wer an der Misere schuld ist und wohin es denn geht. Plötzlich ist das »die da oben – wir hier unten«-Gefühl wieder ganz präsent. Ob Bilderberger, Council on Foreign Relations, Young Leaders, das Bertelsmann-Netzwerk oder die Similauner – immer wieder dieselben Namen, irgendwie »kungeln die alle zusammen«. Doch auf die exklusiven Netzwerke der Eliten richtet sich immer mehr Aufmerksamkeit.


info.kopp-verlag.de/hintergruende/wirtschaft-und-finanzen/niki-vogt/-oder-wie-laeuft-des-.html







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Bilderberger Treffen 09.06 - 12.06.2011 in St. Moritz Schweiz , 14 Jun. 2011 16:55



Bilderberger Treffen 09.06 - 12.06.2011 Teil 1/3 in St. Moritz Schweiz
youtu.be/RPLT61kbH8w











Bilderberger Treffen 09.06 - 12.06.2011 "Peer Steinbrück SPD" Teil 2/3 in St. Moritz Schweiz
http://youtu.be/yQvek4xw5K4





Bilderberger Treffen Freeman ASR 09.06 - 12.06.2011 Teil 3/3 in St. Moritz Schweiz
http://youtu.be/4y5vzdL6Onc




Hochgeladen von HomosapienFloraFauna am 12.06.2011

alles-schallundrauch.blogspot.com
www.wearechange.ch/
www.youtube.com/user/TheAlexJonesChannel
infokrieg.tv/wordpress/

Tags: Bilderberger 2011 Teil 1/3 in St. Moritz Schweiz Bilderberg Konferenz Sitges 2010Josef Ackerman Deutsche Bank Thomas Enders Airbus Peer Steinbrück SPD David Rockefeller Angela Merkel CDU Cem Ödzdemir Grüne Olaf Scholz SPD Helmut Schmidt Gerhard Schröder SPD Eckart von Klaeden CDU Guido Westerwelle FDP Bilderberg Bilderberger Außenminister Minister Löscher Peter Siemens AG Zetsche Dieter Daimler AG Aktivisten Jim Tucker Alex Jones Daniel Estulin Freeman Manfred Petritsch Alles Schall und Rauch Alex Alexander Benesch


Kategorie:
Nachrichten & Politik






_______________________
kopp online 14.06.2011:



Bilderberger-Treffen: Polizeiaktionen, Geheimniskrämerei und die Namensliste


Redaktion

Das Bilderberger-Treffen in St. Moritz hat ein juristisches Nachspiel: Der italienische Lega-Nord-Vertreter Borghezio, der am Donnerstag versucht hatte, ohne Einladung zu der Konferenz zu gelangen und daraufhin festgenommen wurde, will Klage erheben, meldet die Aargauer Zeitung. Borghezio hatte darauf hingewiesen, Abgeordneter des EU-Parlaments zu sein. Nach mehreren Stunden auf der Polizeistation in St. Moritz hatten die Beamten dem Politiker eine Ausweisung aus Graubünden erteilt, die bis zum Ende der Konferenz befristet wurde. Die italienische Botschaft in Bern hat laut der Nachrichtenagentur Ansa die Schweiz um genaue Prüfung des Vorfalles ersucht. Die Schweiz wurde zudem aufgefordert, Verantwortliche für den Eklat zu benennen.


Die Bilderberger haben in diesem Jahr im Vergleich zu den vorherigen Treffen vieles anders gemacht: Schon im Vorfeld gaben sie die Zusammenkunft öffentlich bekannt, inklusive Datum und Treffpunkt. Ein Novum. Denn bislang fanden die Bilderberg-Zusammenkünfte immer geheim statt, mit geheimen Themen und geheimen Einladungen. Warum bloß die plötzliche Offenheit? Lag es allein daran, dass im Vorfeld im Internet und sogar in der Mainstream-Presse schon Wochen zuvor über das Bilderbergtreffen im Suvretta House im Schweizer Nobelferienort St. Moritz getrommelt wurde?

Oder ist doch etwas dran an dem Gerücht, das zeitweise durchs Netz geisterte, die internationalen Könige, Staats- und Unternehmenslenker tagten in Wahrheit zeitgleich in Genf, während St. Moritz eher eine Art »Damenprogramm« gewesen sei? Nicht zuletzt, um »dem interessierten Pöbel« einen fetten Knochen zum Kauen hinzuwerfen? Der hatte sich denn auch brav verhalten, meldet die Schweizer Polizei. Mehrere hundert Demonstranten hätten sich an die Anweisungen der Beamten gehalten.

Ein Internetvideo, aufgetaucht beim amerikanischen Chefaufklärer Alex Jones, spricht allerdings eine andere Sprache: Laut pöbelnde Demonstranten belästigen hier die Bilderbegrer beim Spaziergang massiv, sie beschimpfen und beleidigen diese, und jeder objektive Beobachter möchte sich gleich fremdschämen. Berechtigte Kritik an den Bilderbergern sieht anders aus.

Unterm Strich jedenfalls kam trotz der neuen, jedoch dennoch sehr eingeschränkten Offenheit der Initiatoren nicht viel heraus: Die berühmt-berüchtigten Bilderberger sind wieder abgereist, und man weiß letztlich genau so viel wie vorher. Jedenfalls gelangte nichts von den Beschlüssen und Verabredungen nach außen. Vielleicht, weil zwar das Treffen nicht mehr geheim, die Inhalte jedoch nach wie vor ein Mysterium für die Öffentlichkeit bleiben sollen?

Es ist ja nicht so, als wären an den Konferenzen nicht auch Journalisten beteiligt. Zum Beispiel ist der Chefkorrespondent der Zeit, Matthias Nass, seit Jahren Mitglied des »steering commitee«, des Organisationskommitees, das sich unter anderem um die Einladung der richtigen Teilnehmer kümmert. Er war am vergangenen Wochenende ebenfalls in St. Moritz zugegen.

Auf fundierte Hintergrundberichte braucht man jedoch nicht zu hoffen. Nass hat genauso wie alle anderen Teilnehmer der Bilderberg-Konferenzen eine Verschwiegenheitserklärung unterzeichnet, die sogenannte »Chatham House Rules«, an die er sich erwiesenermaßen hält.

Es bleibt also die Aufgabe der alternativen Medien, die Öffentlichkeit über diese »harmlose Gesprächsrunde« und die weitreichenden Konsequenzen des dort Beschlossenen zu informieren, so gut es geht.



Die offizielle Teilnehmerliste der Bilderberg-Konferenz 2011 erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit:



Belgien

Coene, Luc, Governor, National Bank of Belgium

Davignon, Etienne, Minister of State

Leysen, Thomas, Chairman, Umicore



China

Fu, Ying, Vice Minister of Foreign Affairs

Huang, Yiping, Professor of Economics, China Center for Economic Research, Peking University



Dänemark

Eldrup, Anders, CEO, DONG Energy

Federspiel, Ulrik, Vice President, Global Affairs, Haldor Topsøe A/S

Schütze, Peter, Member of the Executive Management, Nordea Bank AB



Deutschland

Ackermann, Josef, Chairman of the Management Board and the Group Executive Committee, Deutsche Bank

Enders, Thomas, CEO, Airbus SAS

Löscher, Peter, President and CEO, Siemens AG

Nass, Matthias, Chief International Correspondent, Die Zeit

Steinbrück, Peer, Member of the Bundestag; Former Minister of Finance



Finnland

Apunen, Matti, Director, Finnish Business and Policy Forum EVA

Johansson, Ole, Chairman, Confederation of the Finnish Industries EK

Ollila, Jorma, Chairman, Royal Dutch Shell

Pentikäinen, Mikael, Publisher and Senior Editor-in-Chief, Helsingin Sanomat



Frankreich

Baverez, Nicolas, Partner, Gibson, Dunn & Crutcher LLP

Bazire, Nicolas, Managing Director, Groupe Arnault/LVMH

Castries, Henri de, Chairman and CEO, AXA

Lévy, Maurice, Chairman and CEO, Publicis Groupe S.A.

Montbrial, Thierry de, President, French Institute for International Relations

Roy, Olivier, Professor of Social and Political Theory, European University Institute



Großbritannien

Agius, Marcus, Chairman, Barclays PLC

Flint, Douglas J., Group Chairman, HSBC Holdings

Kerr, John, Member, House of Lords; Deputy Chairman, Royal Dutch Shell

Lambert, Richard, Independent Non-Executive Director, Ernst & Young

Mandelson, Peter, Member, House of Lords; Chairman, Global Counsel

Micklethwait, John, Editor-in-Chief, The Economist

Osborne, George, Chancellor of the Exchequer

Stewart, Rory, Member of Parliament

Taylor, J. Martin, Chairman, Syngenta International AG



Griechenland

David, George A., Chairman, Coca-Cola H.B.C. S.A.

Hardouvelis, Gikas A., Chief Economist and Head of Research, Eurobank EFG

Papaconstantinou, George, Minister of Finance

Tsoukalis, Loukas, President, ELIAMEP Grisons



Internationale Organisationen

Almunia, Joaquín, Vice President, European Commission

Daele, Frans van, Chief of Staff to the President of the European Council

Kroes, Neelie, Vice President, European Commission; Commissioner for Digital Agenda

Lamy, Pascal, Director General, World Trade Organization

Rompuy, Herman van, President, European Council

Sheeran, Josette, Executive Director, United Nations World Food Programme

Solana Madariaga, Javier, President, ESADEgeo Center for Global Economy and Geopolitics

Trichet, Jean-Claude, President, European Central Bank

Zoellick, Robert B., President, The World Bank Group



Irland

Gallagher, Paul, Senior Counsel; Former Attorney General

McDowell, Michael, Senior Counsel, Law Library; Former Deputy Prime Minister

Sutherland, Peter D., Chairman, Goldman Sachs International



Italien

Bernabè, Franco, CEO, Telecom Italia SpA

Elkann, John, Chairman, Fiat S.p.A.

Monti, Mario, President, Univers Commerciale Luigi Bocconi

Scaroni, Paolo, CEO, Eni S.p.A.

Tremonti, Giulio, Minister of Economy and Finance



Kanada

Carney, Mark J., Governor, Bank of Canada

Clark, Edmund, President and CEO, TD Bank Financial Group

McKenna, Frank, Deputy Chair, TD Bank Financial Group

Orbinksi, James, Professor of Medicine and Political Science, University of Toronto

Prichard, J. Robert S., Chair, Torys LLP

Reisman, Heather, Chair and CEO, Indigo Books & Music Inc. Center, Brookings Institution



Niederlande

Bolland, Marc J., Chief Executive, Marks and Spencer Group plc

Chavannes, Marc E., Political Columnist, NRC Handelsblad; Professor of Journalism

Halberstadt, Victor, Professor of Economics, Leiden University; Former Honorary Secretary General of Bilderberg Meetings

H.M. the Queen of the Netherlands

Rosenthal, Uri, Minister of Foreign Affairs

Winter, Jaap W., Partner, De Brauw Blackstone Westbroek



Norwegen

Myklebust, Egil, Former Chairman of the Board of Directors SAS, sk Hydro ASA

H.R.H. Crown Prince Haakon of Norway

Ottersen, Ole Petter, Rector, University of Oslo

Solberg, Erna, Leader of the Conservative Party



Österreich

Bronner, Oscar, CEO and Publisher, Standard Medien AG

Faymann, Werner, Federal Chancellor

Rothensteiner, Walter, Chairman of the Board, Raiffeisen Zentralbank Österreich AG

Scholten, Rudolf, Member of the Board of Executive Directors, Oesterreichische Kontrollbank AG



Portugal

Balsemão, Francisco Pinto, Chairman and CEO, IMPRESA, S.G.P.S.; Former Prime Minister

Ferreira Alves, Clara, CEO, Claref LDA; writer

Nogueira Leite, António, Member of the Board, José de Mello Investimentos, SGPS, SA



Russland

Mordashov, Alexey A., CEO, Severstal



Schweden

Bildt, Carl, Minister of Foreign Affairs

Björling, Ewa, Minister for Trade

Wallenberg, Jacob, Chairman, Investor AB



Schweiz

Brabeck-Letmathe, Peter, Chairman, Nestlé S.A.

Groth, Hans, Senior Director, Healthcare Policy & Market Access, Oncology Business Unit, Pfizer Europe

Janom Steiner, Barbara, Head of the Department of Justice, Security and Health, Canton

Kudelski, André, Chairman and CEO, Kudelski Group SA

Leuthard, Doris, Federal Councillor

Schmid, Martin, President, Government of the Canton Grisons

Schweiger, Rolf, Ständerat

Soiron, Rolf, Chairman of the Board, Holcim Ltd., Lonza Ltd.

Vasella, Daniel L., Chairman, Novartis AG

Witmer, Jürg, Chairman, Givaudan SA and Clariant AG



Spanien

Cebrián, Juan Luis, CEO, PRISA

Cospedal, María Dolores de, Secretary General, Partido Popular

León Gross, Bernardino, Secretary General of the Spanish Presidency

Nin Génova, Juan María, President and CEO, La Caixa

H.M. the Queen of Spain



Türkei

Ciliv, Süreyya, CEO, Turkcell Iletisim Hizmetleri A.S.

Gülek Domac, Tayyibe, Former Minister of State

Koç, Mustafa V., Chairman, Koç Holding A.S.

Pekin, Sefika, Founding Partner, Pekin & Bayar Law Firm



USA

Alexander, Keith B., Commander, USCYBERCOM; Director, National Security Agency

Altman, Roger C., Chairman, Evercore Partners Inc.

Bezos, Jeff, Founder and CEO, Amazon.com

Collins, Timothy C., CEO, Ripplewood Holdings, LLC

Feldstein, Martin S., George F. Baker Professor of Economics, Harvard University

Hoffman, Reid, Co-founder and Executive Chairman, LinkedIn

Hughes, Chris R., Co-founder, Facebook

Jacobs, Kenneth M., Chairman and CEO, Lazard

Johnson, James A., Vice Chairman, Perseus, LLC

Jordan, Jr., Vernon E., Senior Managing Director, Lazard Frères & Co. LLC

Keane, John M., Senior Partner, SCP Partners; General, US Army, Retired

Kissinger, Henry A., Chairman, Kissinger Associates, Inc.

Kleinfeld, Klaus, Chairman and CEO, Alcoa

Kravis, Henry R., Co-Chairman and co-CEO, Kohlberg Kravis, Roberts & Co.

Kravis, Marie-Josée, Senior Fellow, Hudson Institute, Inc.

Li, Cheng, Senior Fellow and Director of Research, John L. Thornton China Center, Brookings Institution

Mundie, Craig J., Chief Research and Strategy Officer, Microsoft Corporation

Orszag, Peter R., Vice Chairman, Citigroup Global Markets, Inc.

Perle, Richard N., Resident Fellow, American Enterprise Institute for Public Policy Research

Rockefeller, David, Former Chairman, Chase Manhattan Bank

Rose, Charlie, Executive Editor and Anchor, Charlie Rose

Rubin, Robert E., Co-Chairman, Council on Foreign Relations; Former Secretary of the Treasury

Schmidt, Eric, Executive Chairman, Google Inc.

Steinberg, James B., Deputy Secretary of State

Thiel, Peter A., President, Clarium Capital Management, LLC

Varney, Christine A., Assistant Attorney General for Antitrust

Vaupel, James W., Founding Director, Max Planck Institute for Demographic Research

Warsh, Kevin, Former Governor, Federal Reserve Board

Wolfensohn, James D., Chairman, Wolfensohn & Company, LLC







Geändert von futureisnow am 14.Jun.2011 17:14



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Erschreckende Enthüllungen eines Schweizer Bankinsiders (wearechange.ch/9.6.11), 27 Jun. 2011 10:18



Details Kategorie: We Are Change
Veröffentlicht am Donnerstag, 09 Juni 2011 16:24
Geschrieben von Dominic


Erschreckende Enthüllungen eines Schweizer Bankinsiders

Peter Odintsov –
Interview with a Swiss banker done in Mosсow 30.05.2011
(Quelle: noviden.info)


Übersetzung des Originalinterviews by We Are Change Switzerland.




- Können Sie uns etwas über Ihre Involvierung im Schweizer Bankgeschäft erzählen?

Ich arbeitete viele Jahre für Schweizer Banken. Ich wurde zu den Top-Direktoren in einer der grössten Schweizer Banken ernannt. Während meiner Arbeit war ich involviert mit der Zahlung, der direkten Zahlung in Cash an eine Person zum Zwecke der Ermordung eines Staatspräsidenten. Ich war an einer Sitzung, an der beschlossen wurde, das Geld an den Killer auszuzahlen.
Dies hinterließ bei mir dramatische Kopfschmerzen und Gewissensbisse. Dies war kein Einzelfall, aber es war das schlimmste. Es handelte sich um eine Zahlungsanweisung im Auftrag eines ausländischen Geheimdienstes, handgeschrieben, die den Auftrag erteilte, eine Person zu bezahlen, die einen Staatsführer tötete. Dies war nicht der einzige Fall. Wir erhielten einige solcher handgeschriebenen Briefe von ausländischen Geheimdiensten, die Anweisungen für Barzahlungen aus geheimen Konten enthielten um Revolutionen zu finanzieren oder um Menschen zu töten. Ich kann bestätigen, was John Perkins in seinem Buch ‘Confessions of an Economic Hit Man‘ schrieb. Ein solches System existiert wirklich, und Schweizer Banken sind involviert in solche Fälle.

- Perkins‘ Buch ist auch in russischer (und auch in deutscher) Übersetzung erhältlich. Können Sie uns sagen, um welche Bank es sich handelt und wer verantwortlich war?

Es war eine der führenden drei Banken dieser Zeit, und es ging um den Präsidenten eines Drittwelt-Landes.
Aber ich möchte nicht zu viele Details offenbaren, weil man mich sehr einfach aufspüren würde, wenn ich den Namen der Bank oder den Namen des Präsidenten preisgeben würde. Ich riskiere mein Leben.

- Sie können auch keine Namen innerhalb der Bank nennen?

Nein, das kann ich nicht. Aber ich kann ihnen versichern, dass dies geschah. Wir waren mehrere Personen im Sitzungszimmer. Die Person, die über die physische Barauszahlung verfügte, kam zu uns und fragte uns, ob sie bemächtigt sei, einen so hohen Betrag in bar an diese Personen auszuzahlen und einer der Direktoren erklärte ihm den Fall und alle anderen gaben ihm das OK, zum handeln.

- Ist dies oft passiert? War es eine Art Geheimfond?

Ja. es war ein spezieller Fond, der in einem speziellen Departement in der Bank verwaltet wurde, wo alle verschlüsselten Nachrichten aus dem Ausland ankamen. Die wichtigsten Briefe waren handgeschrieben. Wir mussten die Briefe dechiffrieren, und darin enthalten war der Befehl, eine gewisse Summe in bar aus einem Konto auszuzahlen für Attentate, um Revolutionen und Streiks zu finanzieren, und um diverse Parteifinanzierungen zu tätigen. Ich weiss, dass einige Personen, die Bilderberger sind, in solche Aufträge involviert waren. Ich meine damit, dass Sie die Tötungsbefehle erteilten.

- Können Sie uns erzählen, in welchem Jahr oder Jahrzehnt dies geschah?

Ich möchte lieber nicht das genaue Jahr angeben, aber es war in den 80er Jahren.


- Machte Ihnen die Arbeit zu schaffen?

Ja, sehr sogar. Ich konnte viele Tage nicht schlafen und nach einiger Zeit verliess ich die Bank. Wenn ich Ihnen zu viele Details gebe, werden sie mich ausfindig machen. Mehrere Geheimdienste, meistens englischsprachig, gaben Aufträge für illegale Machenschaften, sogar Attentate wurden von Schweizer Banken finanziert. Wir mussten auszahlen nach den Anweisungen von fremden Mächten, zur Ermordung von Leuten, welche die Befehle der Bilderberger, des IWF oder zum Beispiel der Weltbank nicht befolgten.

- Dies ist eine erschreckende Enthüllung, die sie hier machen. Warum hatten Sie den Wunsch, jetzt damit an die Öffentlichkeit gehen?

Weil sich die Bilderberg-Gruppe in der Schweiz trifft. Weil die Lage der Welt sich stetig verschlechtert. Und weil die grössten Schweizer Banken in unethische Aktivitäten involviert sind. Die meisten dieser Operationen geschehen ausserhalb der Bilanz. Es geht um ein vielfaches dessen, was offiziell deklariert wird. Es ist nicht verbucht und wird nicht versteuert. Die betreffenden Zahlen haben viele Nullen. Es geht um gigantische Beträge.

- Also um Milliarden?

Um viel mehr, es geht um Billionen, nicht verbucht, illegal und ausserhalb des
Steuersystems. Im Grunde ist es Diebstahl an der Allgemeinheit. Ich meine, die
meisten Leute zahlen Steuern und befolgen die Gesetze. Was hier geschieht ist
absolut gegen die Schweizer Werte, Dinge wie Neutralität, Ehrlichkeit, und
Vertrauen. Ich war in Sitzungen involviert an welchen Diskussionen geführt
wurden die komplett gegen unsere demokratischen Prinzipien verstossen, sie
missbrauchen die Schweizer Banken für ihre illegalen Machenschaften.
Sehen Sie, die meisten der Schweizer Bankdirektoren sind nicht mehr Schweizer, sie sind fremde, meistens Anglo-Saxen, entweder Amerikaner oder Briten, sie respektieren unsere Neutralität nicht, sie respektieren unsere Werte nicht, sie
sind gegen unsere direkte Demokratie und benutzen die Schweizer Banken für
ihre illegalen Machenschaften. Sie verwenden riesige Geldbeträge, die sie aus
dem Nichts generieren und zerstören damit unsere Gesellschaft und die
Bevölkerung weltweit nur für ihre Gier. Sie streben nach Macht und zerstören
ganze Staaten, wie Griechenland, Portugal oder Irland und die Schweiz wird als eines der letzen Länder dran sein. Und sie benutzen die Menschen in China als ihre Arbeitssklaven. Und jemand wie Josef Ackermann, der Schweizer Bürger ist, ist der führende Mann einer deutschen Bank und missbraucht seine Macht für des Gieres Willen und respektiert die gewöhnlichen Leute nicht. Einige Rechtsverfahren in Deutschland und jetzt auch in den Vereinigten Staaten laufen gegen ihn. Er ist ein Bilderberger und schert sich nicht um die Schweiz oder irgend ein anderes Land.

- Wollen Sie sagen, einigen der Leute, die Sie erwähnten werden am kommenden Bilderberg-Treffen in St. Moritz im Juni sein?

Ja.

- Also sind sie gegenwärtig in einer Machtposition?

Ja, sie verfügen über gigantische Geldsummen und benutzen es, um ganze Nationen zu zerstören. Sie zerstören unsere Industrie und verlagern sie nach China. Andererseits öffnen sie die Tore Europas für alle chinesischen Produkte. Die Arbeiterklasse Europas verdient weniger und weniger. Das wirkliche Ziel ist es, Europa zu zerstören.

- Glauben Sie, dass die Bilderberg-Konferenz in St. Moritz einen Symbolcharakter hat? Weil 2009 waren sie in Griechenland, 2010 in Spanien, und man sah, was mit diesen Ländern geschehen ist. Glauben Sie die Schweiz muss etwas Schlechtes erwarten?

Ja, die Schweiz ist eines der wichtigsten Länder für sie, weil hier so viel Kapital vorhanden ist. Sie treffen sich hier unter anderem, weil sie alle Werte zerstören wollen, für die die Schweiz steht. Sehen Sie, es ist für die ein Hindernis, dass die Schweiz nicht in der EU ist, nicht den Euro hat, nicht vollständig von Brüssel kontrolliert wird und so weiter. Was Wertvorstellungen betrifft, rede ich nicht von Schweizer Banken, denn die sind nicht mehr schweizerisch, die meisten werden von Amerikanern geführt. Ich spreche vom wirklichen Schweizer Geist, den die Schweizer achten und in Ehren halten. Natürlich hat es Symbolcharakter, wie Sie sagten, in Anbetracht von Griechenland und Spanien. Ihr Ziel ist es, eine exklusive Elite zu bilden, während der Rest verarmt ist.

- Denken Sie, es ist das Ziel der Bilderberger, eine globale Diktatur aufzubauen, die von den globalen Konzernen kontrolliert wird, wo es keine souveränen Staaten mehr gibt?

Ja, und die Schweiz ist das letzte verbleibende Land mit direkter Demokratie und ist ihnen somit im Weg. Sie verwenden die Erpressung des "Too Big to Fail" wie im Fall der UBS, um unser Land in riesige Schulden zu stürzen, genauso wie sie es mit anderen Nationen gemacht haben. Am Ende wollen sie mit der Schweiz vielleicht das tun, was sie mit Island gemacht haben, mit all den Banken führte zu dem Staatsbankrott.

- Um die Schweiz auch in die EU bringen?

Natürlich. Die EU ist im eisernen Griff der Bilderberger.

- Was denken Sie könnte diesen Plan stoppen?

Nun, das ist der Grund, warum ich mit Ihnen spreche. Es ist die Wahrheit. Die Wahrheit ist der einzige Weg. Werfen Sie Licht auf diese Situation, decken Sie diese Machenschaften auf. Sie mögen es nicht im Rampenlicht zu stehen. Wir müssen Transparenz schaffen im Bankgeschäft und in allen Ebenen der Gesellschaft.

- Was Sie sagen, ist, es gibt eine korrekte Seite des Schweizer Bankwesens und es gibt einige grossen Banken, die das Finanzsystem für ihre illegalen Aktivitäten missbrauchen?

Die grossen Banken trainieren ihre Angestellten mit anglo-sächsischen Wertvorstellungen. Sie trainieren sie dazu, gierig und skrupellos zu sein. Und Gier zerstört die Schweiz und alle Anderen. Als Land haben wir eine Mehrheit von korrekt operierenden Banken in der Welt, wenn Sie die kleinen und mittleren Banken betrachten. Es sind nur die grossen, die global operieren, die ein Problem darstellen. Sie sind nicht mehr schweizerisch und betrachten sich nicht als solche.

- Begrüssen Sie es, das die Leute die Bilderberger exponieren, um zu zeigen, wer sie wirklich sind?

Ich glaube, der Fall Strauss-Kahn ist eine gute Chance für uns, weil es zeigt, dass diese Leute korrupt, sind und krank, krank und voller Laster, und diese Laster werden im Verborgenen gehalten auf ihre Befehle hin. Einige von ihnen, wie Strauss-Kahn, vergewaltigen Frauen, andere bevorzugen Sado-Maso, andere sind pädophil und viele sind Satanisten. Wenn Sie in einige Banken gehen, sehen Sie die satanistischen Symbole, wie in der Rothschild Bank in Zürich. Diese Leute werden durch Erpressung kontrolliert, wegen ihrer Schwächen. Sie müssen Befehle ausführen oder sie werden exponiert, sie werden zerstört oder sogar getötet. Nicht nur der Ruf von Strauss-Kahn wurde durch die Medien vernichtet, er könnte sogar wirklich getötetwerden.

- Da Ackermann im Steering Committee der Bilderberger ist, glauben Sie, er ist einer der grossen Entscheidungsträger?

Ja, aber da gibt es noch einige andere, wie Lagarde, die wahrscheinlich als nächstes den IWF-Chefposten übernimmt, auch eine der Bilderberger, dann noch Sarkozy und Obama. Sie haben einen neuen Plan, das Internet zu zensieren, weil das Internet immer noch frei ist. Sie wollen es unter Kontrolle bringen und dazu Terrorismus oder sonst einen Grund vorgeben. Sie würden sogar etwas schreckliches planen, um eine Rechtfertigung zu haben.

- Das ist Ihre Befürchtung?

Es ist nicht nur eine Befürchtung, es ist eine Gewissheit. Wie ich sagte, sie erteilten Tötungsbefehle, somit sind sie zu schrecklichen Dingen fähig. Wenn sie denken, die Kontrolle zu verlieren, wie in den Aufständen in Griechenland oder in Spanien, und vielleicht ist Italien das nächste Land, dann könnten sie ein weiteres GLADIO anwenden. Ich war mit dem GLADIO Netzwerk vertraut. Wie sie wissen, führten sie Terroranschläge in Italien mit amerikanischem Geld bezahlt, aus, um das politische System in Italien und anderen europäischen Ländern zu kontrollieren. Was den Mord an Aldo Moro betrifft, die Zahlungen liefen durch das selbe System, das ich ihnen beschrieben habe.

- War Ackermann Teil dieses Zahlungssystems in einer Schweizer Bank?

Sie sind der Journalist. Schauen sie seine Kariere an und wie schnell er es an die Spitze geschafft hat.

- Was denken Sie könnte getan werden, Sie zu stoppen?

Nun, es gibt viele gute Bücher, welche die Hintergründe erklären und die Verbindungen herstellen, wie dasjenige von Perkins, das ich erwähnt habe. Diese Leute haben wirklich Profikiller, die fürs Töten bezahlt werden. Einige von ihnen erhalten ihr Geld durch Schweizer Banken. Aber nicht ausschliesslich, sie haben ein System über die ganze Welt verteilt. Es geht darum, diese Leute ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen. Sie sind zu allem fähig, um sich die Kontrolle zu sichern. Ich meine wirklich zu allem.

- Wenn man sie exponiert, könnten diese Leute gestoppt werden?

Ja, die Wahrheit sagen. Wir haben es mit wirklich skrupellosen Verbrechern zu tun, auch grossen Kriegsverbrechern. Es geht um mehr als Völkermord. Sie sind bereit und sie sind in der Lage, Millionen von Menschen zu töten, nur um an der Macht zu bleiben.

- Können Sie aus ihrer Sicht erklären, warum die Massenmedien des Westen über Bilderberg mehr oder weniger Stillschweigen bewahren?

Weil es eine Vereinbarung gibt zwischen ihnen und den Besitzern der Medien. Man spricht nicht darüber. Sie werden gekauft.
Und einige der führenden Medienvertretern sind zum Treffen eingeladen aber werden angehalten, nichts von dem, was sie sehen oder hören, weiterzugeben.

- Gibt es innerhalb der Struktur des Bilderberg-Clubs einen inneren Kreis, der den Plan kennt und eine Mehrheit, die Befehle ausführt?

Ja, es gibt einen inneren Kreis. Sie befassen sich mit Satanismus und dann gibt es die naiven oder weniger gut informierten Leute. Einige des äusseren Kreises glauben sogar, sie täten etwas Gutes.

- Gemäss aufgedeckten Dokumenten und eigenen Aussagen beschlossen die Bilderberger 1955, die EU und den EURO zu erschaffen. Also fallen wichtige und weitreichende Entscheide?

Ja und Sie wissen, Bilderberg wurde von Prinz Bernard gegründet, einem früheren SS- und NSDAP-Mitglied und IG Farben Mitarbeiter. Deren Tochtergesellschaft produzierte Zyklone B. Der andere Herr war der Führer von Occidental Petroleum, der enge Beziehungen zu den Kommunisten in der Sowjetunion hatte. Sie arbeiteten auf beiden Seiten, aber tatsächlich sind diese Leute Faschisten, die alles kontrollieren wollen, und jeden entfernen, der sich ihnen in den Weg stellt.

- Ist das Zahlungssystem, das sie erwähnten, ausserhalb der normalen Operationen, auf Abteilungen beschränkt und geheim?

In diesen Schweizer Banken wissen die normalen Angestellten nicht, was geschieht. Es ist wie eine eigene geheime Abteilung in der Bank. Wie ich sagte, laufen diese Operationen ausserhalb der Bilanz, ohne Oberkontrolle. Einiges läuft im selben Gebäude, anderes ausserhalb. Sie haben ihren eigenen Sicherheitsdienst und spezielle Bereiche, wo nur autorisierte Personen Zugang haben.

- Wie halten sie diese Transaktionen ausserhalb des internationalen Swift Systems?

Nun, einige der Clearstream Einträge waren anfangs echt. Man fügte einfach falsche Namen ein, um den Leuten vorzumachen, dass die ganze Liste gefälscht sei. Sehen Sie, die machen auch Fehler. Die ursprüngliche Liste war echt und man kann viele Dinge zurückverfolgen. Sehen Sie, es gibt Leute, die Ungereimtheiten entdecken und die Wahrheit entdecken und diese äussern. Nachher kommt es zu Strafanzeigen und diese Leute werden gezwungen zu schweigen. Die beste Art sie zu stoppen ist, die Wahrheit zu sagen, sie ins Licht der Öffentlichkeit zu stellen. Wenn wir sie nicht stoppen, werden wir als Sklaven enden.

- Ich danke Ihnen für das Interview.



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Bilderberger 2011: die Weltordnung Rockefellers und die »Hohepriester der Globalisierung (Andrew Gavin Marshall in k.o.1.7.11), 01 Jul. 2011 17:23


kopp online 01.07.2011:




Bilderberger 2011: die Weltordnung Rockefellers und die »Hohepriester der Globalisierung«


Andrew Gavin Marshall

»Zu behaupten, wir strebten nach einer Eine-Welt-Regierung, ist übertrieben, aber nicht gänzlich unfair. Wir in Bilderberg erkannten damals, dass wir uns nicht auf ewig gegenseitig für nichts bekämpfen und Menschen töten und Millionen heimatlos machen könnten. Wir waren der Überzeugung, dass eine einzige Gemeinschaft in der ganzen Welt eine gute Sache wäre.« (1) – Dennis Healey, 30 Jahre Mitglied des Steuerungsausschusses der Bilderberg-Gruppe




Marshall



Die »Grundlagen« der Bilderberg-Gruppe


Die Bilderberg-Gruppe wurde 1954 in den Niederlanden gegründet. Einmal im Jahr sollte von nun an ein weitgehend geheimes Treffen stattfinden, auf dem etwa 130 Angehörige der politischen, finanziellen, militärischen, akademischen und medialen Elite aus Nordamerika und Westeuropa Gelegenheit hätten, sich »als informelles Netzwerk einflussreicher Persönlichkeiten, die sich auch privat und vertraulich auszutauschen« (2). Zu den regelmäßigen Teilnehmern gehören die Vorstandschefs einiger der einflussreichsten und größten Unternehmen der Welt, von Erdölkonzernen wie Royal Dutch Shell, British Petroleum und Total SA sowie verschiedene europäische Monarchen, internationale Banker wie David Rockefeller, einflussreiche Politiker,

Präsidenten, Ministerpräsidenten und Zentralbanker aus aller Welt. (3) Die Bilderberg-Gruppe agierte als »weitgehend abgeschirmte, weltweit vernetzte Denkfabrik« mit der ursprünglichen Absicht, »die Regierungen und Volkswirtschaften in Europa und Nordamerika inmitten des Kalten Krieges untereinander zu verbinden« (4).

Anfang der 1950er-Jahre arbeiteten führende Vertreter der europäischen Elite mit ausgewählten Vertretern der amerikanischen Elite bei der Gründung und dem Aufbau der Bilderberg-Gruppe zusammen, um die einflussreichsten Persönlichkeiten auf beiden Seiten des Atlantiks zusammenzubringen, um »Atlantizismus« und »Globalismus« nach vorne zu bringen. Zu den Teilnehmern gehörten die »üblichen Verdächtigen«: führende Politiker, internationale Geschäftsleute, Banker, führende Vertreter von Denkfabriken und Stiftungen, führende Akademiker und Universitätsleiter, Diplomaten, Medienmogule, Militärvertreter. Hinzu kamen bei den Bilderbergern noch verschiedene Staatschefs, Monarchen sowie hochrangige Geheimdienstvertreter, darunter führende CIA-Vert. (5)

Zu den europäischen Gründern der Bilderberg-Gruppe gehören Joseph Retinger und Prinz Bernhard der Niederlande. Letzterer war bis 1934, also bis drei Jahre vor seiner Hochzeit mit der holländischen Königin Juliana, Mitglied der NSDAP und arbeitete auch für den deutschen Industriekonzern IG Farben, der das Gas Zyklon B herstellte, das in den Konzentrationslagern eingesetzt wurde. (6) Auf amerikanischer Seite gehörten David Rockefeller, Dean Rusk (ein hochrangiger Vertreter des Council on Foreign Relations, der damals die Rockefeller-Stiftung leitete), Joseph Johnson (ein weiterer Führungsvertreter des Councils, der damals die Carnegie Endwoment leitete) und John McCloy (ebenfalls aus der Führungsgruppe des Councils, der 1953 Vorstandschef der Chase Manhattan wurde und auch dem Vorstand der Ford-Stiftung angehörte) zu den prominenten Gründungsmitgliedern. (7)

Es ist keineswegs ein Zufall, dass die großen amerikanischen Stiftungen – Rockefeller, Carnegie und Ford – eine Schlüsselrolle bei der Gründung der Bilderberg-Gruppe einnahmen. Seit ihrer Entstehung zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren die Stiftungen als Institutionen entscheidend daran beteiligt, einen Konsens innerhalb der Eliten herzustellen und Einvernehmlichkeit in Bezug auf die Macht entstehen zu lassen. Kurz gesagt sind sie die Kraftmaschinen zur Steuerung des Sozialverhaltens: sowohl für die Elitekreise im Besonderen, als auch für die Gesellschaft im Allgemeinen. Der Erziehungswissenschaftler Prof. Robert F. Arnove schrieb in seinem Buch Philanthropy and Cultural Imperialism:

»Stiftungen wie Carnegie, Rockefeller und Ford üben einen zersetzenden Einfluss auf eine demokratische Gesellschaft aus; sie stellen relativ unkontrollierte und niemandem Rechenschaft schuldige Konzentrationen von Macht und Reichtum dar, die Talente kaufen, Anliegen voranbringen und als Folge eine Agenda für das entwickeln, was der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit wert ist. Sie dienen als ›Abkühlungs‹-Einrichtungen, die radikalere Veränderungen zeitlich aufschieben oder ganz verhindern. Sie tragen dazu bei, eine wirtschaftliche und politische Ordnung auf internationaler oder begrenzterer Ebene zu erhalten, die den Interessen der herrschenden Klasse von Philanthropen und Philanthropoiden nützt – ein System, das … gegen die Interessen von Minderheiten, der Arbeiterklasse und der Bevölkerung der Dritten Welt gerichtet ist.« (8)

Diese Stiftungen haben wesentlich dazu beigetragen, die Ideologie der Globalisierung zu fördern, die die Grundlage der Existenz von Institutionen wie dem Council on Foreign Relations und der Bilderberg-Gruppe bildet. Vor allem die Rockefeller-Stiftung unterstützte verschiedene Organisationen, die eine »liberale internationalistische Philosophie« auf ihre Fahnen geschrieben hatten, die darauf abzielte:

»Eine Außenpolitik innerhalb einer neuen Weltordnung zu unterstützen, in der den Vereinigten Staaten der Status als Führungsmacht zukam – ein Programm, das die Rockefeller-Stiftung als ›selbstlos‹, ›objektiv‹ und sogar ›nicht-politisch‹ definierte … Das Zustandebringen eines neuen internationalistischen Konsenses erforderte die bewusste und gezielte Finanzierung von Einzelpersonen und Organisationen, die die Befürworter und Unterstützer der ›alten Ordnung‹ infrage stellten und untergruben, während sie gleichzeitig die ›neue Ordnung‹ förderten.« (9)

Die größeren Stiftungen finanzieren und gründen nicht nur politisch orientierte Einrichtungen wie etwa Denkfabriken, sie spielten auch eine Schlüsselrolle bei der Organisation und dem Aufbau von Universitäten und Bildungseinrichtungen selbst. Dies gilt insbesondere für Einrichtungen, die sich mit der Untersuchung »internationaler Beziehungen« befassen. (10) Der Einfluss der Stiftungen auf die Bildung und Universitäten und damit auf Wissen selbst ist beispiellos. In dem Buch Philanthropy and Cultural Imperialism heißt es dazu:

»Der Einfluss der Stiftung besteht nicht darin, dass sie diktiert, was erforscht [und gelehrt] werden soll, ihr Einfluss macht sich daran fest, dass sie die fachlichen und geistigen Maßstäbe festlegt, indem sie entscheidet, wer Unterstützung erhält, um welche Themen unter welchen Rahmenbedingungen zu untersuchen. Darüber hinaus nimmt die Stiftung Einfluss, indem sie bestimmte Arten von Aktivitäten vorschlägt oder anregt, die sie befürwortet und zu unterstützen bereit ist. [Der Politikwissenschaftler und Ökonom Harold] Laski bemerkte: ›Die Stiftungen üben deshalb ihre Kontrolle nicht in unmittelbaren und einfachen Sinn des Wortes aus, weil für sie keine Notwendigkeit dazu besteht. Sie müssen lediglich die unmittelbare Ausrichtung ihrer Gedanken gegenüber der gesamten universitären Welt andeuten, um dann zu erleben, dass dies immer bedeutet, zu dieser Ausrichtung des geistigen Kompasses hingezogen zu werden.‹« (11)

Die großen philanthropischen Stiftungen, die von den »skrupellosen« amerikanischen Industriellen und Bankern ins Leben gerufen wurden, sollen keineswegs, wie es ihre erklärten Ziele behaupten, der Menschheit Nutzen bringen, sondern den Eliten der Banker und Industriellen nützen und das Sozialverhalten steuern. Über die Banken kontrollieren diese einflussreichen Familien die weltweite Wirtschaft, über Denkfabriken haben sie das politische und außerpolitische Establishment im Griff und über die Stiftungen steuern und manipulieren sie die Gesellschaft selbst im Sinne ihrer eigenen Vorstellungen und Interessen. Über diese Stiftungen sind die Eliten in der Lage, die Prozesse, Ideen und Einrichtungen der Bildung zu formen und so ihre anhaltende Herrschaft über die Gesellschaft über die Produktion und Kontrolle von Wissen weiter aufrecht zu erhalten. Die Bildungseinrichtungen bilden die künftigen Eliten für die Regierung, die Wirtschaft, die Wissenschaft und andere berufliche Bereiche und zugleich die Akademiker aus, die den wesentlichen Kern der Denkfabriken wie der Bilderberger-Gruppe ausmachen.

Stiftungen lassen einerseits die »Grenzen« zwischen öffentlichem und privatem Sektor wirksam »verschwimmen«, während sie andererseits die Trennung dieser Bereiche etwa in der sozialwissenschaftlichen Forschung vorantreiben. Diese Öffnung der Grenzen zwischen öffentlicher und privater Sphäre »fügt unserer angeblichen Demokratie feudale Elemente hinzu, auch wenn sich dagegen noch kein Widerstand oder Protest geregt hat und es von den politischen Eliten oder Sozialwissenschaftlern noch nicht einmal bemerkt wurde.« (12) Zbigniew Brzezinski, außenpolitischer Stratege, früherer Direktor des Council on Foreign Relations, Mitglied der Bilderberger und zusammen mit David Rockefeller Mitbegründer der Trilateralen Kommission, schrieb, dieses Aufweichen der Grenzen »dient der weltweiten Vorherrschaft der Vereinigten Staaten«:

»Die Nachahmung amerikanischer Vorbilder durchdringt schrittweise die ganze Welt und erzeugt damit ein angenehmeres Milieu der Ausübung einer indirekten und sich scheinbar in gegenseitigem Einverständnis vollziehenden amerikanischen Vorherrschaft. Und wie im Falle des innenpolitischen amerikanischen Systems gehört zu dieser Vorherrschaft eine komplexe Struktur ineinandergreifender Institutionen und Vorgehensweisen, die darauf abzielen, einen Konsens und unbedeutende Asymmetrien in Macht und Einfluss hervorzurufen.« (13)

Bereits 1915 untersuchte der sogenannte Walsh-Ausschuss den Einfluss der philanthropischen Stiftungen und warnte, »die Macht des Reichtums könnte die demokratische Kultur und Politik überwältigen« (14). Der Schlussbericht der Walsh-Kommission »weist darauf hin, dass Stiftungen wahrscheinlich ihre eigene Ideologie in der Gesellschaft als gesellschaftliche Objektivität verfolgen« (15). In diesem Zusammenhang könnte man die Entwicklung der Bilderberg-Gruppe als einer internationalen Denkfabrik dahingehend verstehen, dass sie darauf abzielt, einen Konsens herzustellen und innerhalb der Elite die Ideologie zu verfestigen.

»Auf ihrem ersten Treffen setzen sich die Bilderberger mit einem breiten Themenspektrum auseinander, das auch auf den folgenden Treffen im Zentrum der Diskussionen stand: Kommunismus und die Sowjetunion, abhängige Regionen und Völker in Übersee, Wirtschaftspolitik und wirtschaftliche Probleme sowie die europäische Integration und die Europäische Verteidigungsgemeinschaft.« (16)

Praktisch jeder amerikanische Teilnehmer an den Bilderberger Treffen gehörte auch dem Council on Foreign Relations an. Zu den namhaften amerikanischen Mitgliedern der Bilderberg-Gruppe in den Anfangsjahren gehörten David Rockefeller, Dean Rusk, John J. McCloy, George McGhee, George Ball, Walt Whitman Rostow, McGeorge Bundy, Arthur Dean und Paul Nitze. Der Politikwissenschaftler Stephen Gill schrieb dazu: »Unter den Amerikanern waren die Netzwerke der Rockefeller-Interessen prominent vertreten.« (18)

Natürlich blieben auch Rothschild-Interessen in der Bilderberger-Gruppe vertreten, wie sich unter anderem daran zeigt, dass Edmond de Rothschild Mitglied des Lenkungsausschusses war und Franco Bernabe, stellvertretender Chef von Rothschild Europe, derzeit diesem Gremium angehört (18), aber es scheint, als wären die Rockefeller-Interessen beherrschend. Nicht nur gehört David Rockefeller als einzige Einzelperson der Mitglieder-Beratungsgruppe dem Lenkungsausschuss an, auch langjährige enge Rockefeller-Vertraute waren Mitglieder dieses Gremiums und waren mit der Organisation verbunden. Dazu gehören etwa Sharon Percy Rockefeller, George Ball, ein langjähriges Führungsmitglied des Council on Foreign Relations, der Staatssekretär für wirtschaftliche Angelegenheiten im Außenministerium unter Kennedy und Johnson war; Henry Kissinger, ein langjähriger Rockefeller-Berater und Verfechter einer amerikanischen imperialen Strategie; Zbigniew Brzezinski, zusammen mit David Rockefeller Mitbegründer der Trilateralen Kommission; Joseph E. Johnson, ein früherer hochrangiger Mitarbeiter des Außenministeriums und Präsident der Carnegie Endowment for International Peace; John J. McCloy, ehemaliger Vorsitzender des Council on Foreign Relations (sein Nachfolger wurde David Rockefeller) und ehemaliger Abteilungsleiter im Kriegsministerium sowie Vorstandschef der Bank Chase Manhattan (sein Nachfolger dort wurde ebenfalls David Rockefeller) und früherer Kurator der Rockefeller-Stiftung, Vorsitzender der Ford-Stiftung und Präsident der Weltbank; und James Wolfensohn, ehemaliger Weltbankpräsident und Treuhänder der Rockefeller-Stiftung.

Ein derzeitiges Mitglied des Vorstandes, das nicht nur für die Kontinuität der Rockefeller-Interessen, sondern für den anhaltenden Einfluss und die Bedeutung der großen Stiftungen steht, ist Jessica T. Matthews. Sie ist Präsidentin der Carnegie Endowment for International Peace, die unter Zbigniew Brzezinski im Nationalen Sicherheitsrat und als »Senior Fellow« im Council on Foreign Relations tätig war (dem David Rockefeller immer noch als Ehrenvorsitzender verbunden bleibt). Zugleich gehört sie der Trilateralen Kommission an, ist Kuratorin der Rockefeller-Stiftung und sitzt im Vorstand der Brookings Institution, des Rockefeller-Brothers-Fonds und der Joyce-Stiftung.


Die Bilderberg-Gruppe und die Europäische Union

Joseph Retinger, einer der Gründer der Bilderberg-Gruppe, gehört auch zu den ursprünglichen Architekten des europäischen Gemeinsamen Marktes und war ein führender Kopf der europäischen Integration. Bereits 1946 erklärte er vor dem Royal Institute of International Affairs (dem britischen Gegenstück und der Schwesterorganisation des Council on Foreign Relations), Europa müsse eine Föderale Union aufbauen und forderte die europäischen Länder auf, »Teile ihrer Souveränität aufzugeben«. Retinger gehört zu den Gründern der »Europäischen Bewegung«, einer Art Lobbyorganisation für den Aufbau eines föderalen Europas. Er organisierte die finanzielle Unterstützung für die Europäische Bewegung seitens einflussreicher amerikanischer Finanzinteressen wie etwa des Councils on Foreign Relations und den Rockefellers. (19) Wichtig ist noch der Hinweis, dass nach dem Zweiten Weltkrieg die finanzielle Unterstützung für den CFR von der Carnegie Corporation, der Ford-Stiftung und in besonderem Maße von der Rockefeller-Stiftung geleistet wurde. (20)

Neben Retinger, dem Gründer der Bilderberg-Gruppe und der Europäischen Bewegung, ist noch ein anderer ideologischer Begründer der europäischen Integration zu nennen: Jean Monnet. Er gründete das Aktionskomitee für die Vereinigten Staaten von Europa (ACUE), eine Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hatte, die europäische Integration voranzutreiben. Er gehörte auch zu den stärksten Befürwortern der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS, »Montanunion«), deren erster Präsident er war. Die EGKS war der Vorläufer der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG). (21)

Freigegebene Dokumente, die 2001 veröffentlicht wurden, zeigen, dass »die amerikanische Nachrichtendienstgemeinschaft in den 1950er- und 1960er-Jahren eine Kampagne durchführte, um einen Impuls für ein vereintes Europa zu geben. Die europäische Föderalistische Bewegung wurde direkt finanziert und gesteuert. (22) Aus den Dokumenten geht hervor, dass »Amerika hinter den Kulissen aggressiv darauf hinarbeitete, England in einen europäischen Staat hineinzudrängen. Eine Denkschrift vom 26. Juli 1950 gibt Anweisungen zu einer Kampagne für ein vollwertiges europäisches Parlament. Es ist von General William J. Donovan unterzeichnet, zu Kriegszeiten Chef des amerikanischen Office of Strategic Services (OSS), dem Vorläufer der CIA.« Des Weiteren heißt es: »Amerikas wichtigstes Werkzeug für die Beeinflussung der europäischen Agenda war das Amerikanische Komitee für ein Vereinigtes Europa, das 1948 gegründet wurde. Vorsitzender war Donovan, damals angeblich ein privater Rechtsanwalt … Stellvertretender Vorsitzender war Allen Dulles, der in den 1950er-Jahren CIA-Direktor wurde. Zum Vorstand gehörten Walter Bedell Smith, der erste CIA-Direktor, sowie zahlreiche weitere frühere OSS-Figuren und andere, die immer wieder einmal für die CIA tätig waren, und dann wieder nicht. Die Dokumente belegen, dass die ACUE die Europäische Bewegung, die wichtigste föderale Organisation in den Nachkriegsjahren, finanzierte … [Interessanterweise] wurden die Führer der Europäischen Bewegung – Retinger, der visionäre Robert Schuman und der frühere belgische Ministerpräsident Paul-Henri Spaak – von ihren amerikanischen Sponsoren wie Handlanger behandelt. Die amerikanische Rolle wurde als verdeckte Operation abgewickelt. Die ACUE-Gelder stammten von der Ford-Stiftung und der Rockefeller-Stiftung sowie von Geschäftskreisen, die über enge Verbindungen zur US-Regierung verfügten.« (23)

Die Montanunion wurde 1951 gegründet und von Frankreich, Westdeutschland, Italien, Belgien und Luxemburg sowie den Niederlanden unterzeichnet. Vor Kurzem freigegebene Dokumente vom Bilderberger-Treffen zeigen, dass die »Europäische Einheit« eines der Hauptthemen war, und »die Diskussion die vorbehaltlose Unterstützung aller Vertreter der sechs Nationen der EKSG, die auf der Konferenz anwesend waren, bestätigte … Ein europäischer Redner zeigte sich über die Notwendigkeit, eine gemeinsame Währung einzurichten, besorgt und deutete an, aus seiner Sicht erfordere das auch die Bildung einer zentralen politischen Behörde … [Interessanterweise] bestätigte ein amerikanischer Teilnehmer, die Vereinigten Staaten hielten an ihrer enthusiastischen Unterstützung für die Idee der Integration fest, es gäbe aber deutliche Differenzen in Amerika, in welcher Form sich dieser Enthusiasmus ausdrücken solle. Ein weiterer amerikanischer Teilnehmer drängte seine europäischen Freunde, die Einigung Europas voranzutreiben, sich dabei aber weniger von ideologischen Überlegungen, sondern von praktischen Erwägungen leiten zu lassen. Zudem dränge die Zeit.« (24) Auf dem Bilderberger-Treffen 1955 einigte man sich darauf, als vorrangiges Ziel einen gemeinsamen europäischen Markt zu schaffen. (25)

Zwei Jahre später, 1957, wurden die Römischen Verträge unterzeichnet, die die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) ins Leben riefen, die später als Europäische Union (EU) bekannt wurde. In den vergangenen Jahren wurden verschiedene weitere Verträge unterzeichnet, und weitere Länder schlossen sich der Gemeinschaft an. 1992 wurde dann der Maastrichter Vertrag unterzeichnet, der die Europäische Union begründete und den Euro schuf. 1994 folgte die Gründung des Europäischen Währungsinstituts, und vier Jahre später entstand die Europäische Zentralbank. Die Einführung des Euro erfolgte am 1. Januar 1999. Etienne Davignon, Vorsitzender der Bilderberg-Gruppe und ein früherer EU-Kommissar, bestätigte im März 2009, der Euro sei auf Bilderberg-Konferenzen diskutiert und geplant worden. (26)

Die Europäische Verfassung (»Vertrag von Lissabon«) war ein Schritt in Richtung eines europäischen Superstaates, in Richtung der Einführung des Postens eines EU-Außenministers und mit ihr einer koordinierten europäischen Außenpolitik, wobei die EU den Sitz Großbritanniens im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen übernehmen und alle EU-Mitgliedsstaaten vertreten und sie dazu drängen sollte, »aktiv und uneingeschränkt« einer EU-Außenpolitik zu folgen. [Mit dem Lissabon-Vertrag] wurde auch ein Rahmen für eine gemeinsame EU-Verteidigungs- und Sicherheitspolitik geschaffen, entweder in Anlehnung oder getrennt von der NATO. Desgleichen rückte die Einrichtung eines EU-weiten Justizsystems näher, wobei die EU sogenannte »Mindeststandards für Delikte und Strafmaße festlegen« würde. Und man war einem gemeinsamen Asylrecht und einer gemeinsamen Einwanderungspolitik einen Schritt näher gekommen. Auf längere Sicht würde man der EU auch die Befugnis übergeben, »die Koordination der Wirtschafts- und Arbeitspolitik sicherzustellen«. EU-Recht wäre dann dem Recht der einzelnen Mitgliedsstaaten übergeordnet und machte so die Mitgliedsnationen eher zu Provinzen in einem zentralisierten föderalen Regierungssystems. (27)

Die Verfassung wurde weitgehend von Valéry Giscard d’Estaing entworfen, der von 1974 bis 1981 französischer Staatspräsident war. Giscard d’Estaing ist – so ein Zufall – ebenfalls Mitglied der Bilderberger und der Trilateralen Kommission und ein enger Freund Henry Kissingers, mit dem zusammen er zahlreiche Abhandlungen verfasste.

Der Lissabon-Vertrag trat am 1. Dezember 2009 in Kraft und schuf die Position des Präsidenten des Europarates, der die EU auf der weltpolitischen Bühne vertritt und den Europarat leitet, der über die politische Ausrichtung der EU entscheidet. Der erste EU-Ratspräsident wurde der frühere belgische Ministerpräsident Herman Van Rompuy. Am 12. November 2009 fand in kleinem Kreis ein Bilderberg-Treffen statt, das von Vicomte Etienne Davignon (dem Vorsitzenden der Bilderberg-Gruppe) geleitet wurde und an dem, »internationale politische Entscheidungsträger und Industrielle«, darunter auch Henry Kissinger, teilnahmen. Herman Van Rompuy »nahm an dem Bilderberger-Treffen teil und präsentierte sich dort als Kandidat für die Präsidentschaft. Er forderte ein neues Abgabensystem zur Finanzierung der EU, um so die immer wiederkehrenden Auseinandersetzungen um den EU-Haushalt zu beenden« (28). Nach seiner Bestätigung als Präsident erklärte er in einer Rede: »Wir durchleben derzeit außerordentlich schwierige Zeiten: die Finanzkrise mit ihren dramatischen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Haushalte, die Klimakrise, die unser aller Überleben gefährdet, eine Periode der Beklemmung, der Unsicherheit und eines Vertrauensverlustes. Aber diese Probleme können durch eine gemeinsame Anstrengung in und zwischen unseren Ländern überwunden werden. 2009 ist mit der Gründung der G-20 inmitten der Finanzkrise zugleich das erste Jahr einer weltweiten Regierungsführung; die Klimakonferenz in Kopenhagen ist ein weiterer Schritt in Richtung eines globalen Managements unseres Planeten.« (29)

Aus Informationen, die vom letzten Bilderberger-Treffen 2011 in der Schweiz durchsickerten, ist zu schließen, dass sich die Eurozone in einer massiven Krise befindet und die Mitglieder der Bilderberger verzweifelt bemüht sind, das Glashaus davor zu bewahren, in Scherben zu gehen. Auf dem diesjährigen Treffen war, wie der investigative Journalist Daniel Estulin, der sich seit Langem mit den Bilderbergern beschäftigt (und angeblich über Insiderquellen verfügt, die ihm Informationen über die Treffen zukommen lassen, die sich in der Vergangenheit als durchaus zutreffend erwiesen hatten), berichtet, die Lage in Griechenland eines der Hauptthemen. Der allgemeine Tenor war, die Lage dort werde sich wahrscheinlich noch verschlimmern, ein weiteres Rettungspaket müsste wohl geschnürt werden, die sozialen Unruhen werden anhalten und möglicherweise werde sogar der Euro aufgegeben. Die Probleme Griechenlands, Irlands und der weltweiten Wirtschaft im breiteren Sinn waren Gegenstand der diesjährigen Diskussionen. (30) Aus Griechenland war George Papaconstantinou, der griechische Finanzminister, neben verschiedenen Bankern und Geschäftsleuten, eingeladen worden. (31)

Unter den einflussreichsten europäischen Schwergewichten, die an dem diesjährigen Treffen teilnahmen, befand sich der erste Präsident des Europarates Herman Van Rompuy, der nach einer Einladung zu einem privaten Bilderberg-Treffen im November 2009 zum Präsidenten ernannt worden war. Dort hatte er sich in einer Rede für eine EU-weite Steuer eingesetzt, die es der EU erlauben würde, über »ihre eigenen Ressourcen« zu verfügen und nicht mehr ausschließlich von den Mitgliedsländern abhängig zu sein. (32) Van Rompuy hatte bereits zuvor erklärt, »2009 sei das erste Jahr einer globalen Regierungsführung« und ist für die Bilderberger beileibe kein Überraschungsgast. Andere Teilnehmer in wichtigen EU-Positionen, die in diesem Jahr an dem Treffen teilnahmen, waren Joaquín Almunia, einer der Vizepräsidenten der EU-Kommission; Frans van Daele, Stabschef des Europaratspräsidenten; Neelie Kroes, eine Vizepräsidentin der Europa-Kommission, und natürlich der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet. (33)

Wie bei jeder Zusammenkunft existiert eine offizielle Liste der Gäste, und dann gibt es noch diejenigen Teilnehmer, deren Namen in keiner offiziellen Verlautbarung auftauchen. In diesem Jahr gehörten einige Berichten zufolge der NATO-Generalsekretär Anders Rasmussen zu den Letzteren, was nicht überrascht, da der NATO-Generalsekretär praktisch bei allen Treffen anwesend ist; der spanische Ministerpräsident Jose Luis Zapatero; die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, der Mit-Vorsitzende der Bill-and-Melinda-Gates-Stiftung und frühere Vorstandschef von Microsoft, Bill Gates, sowie der scheidende amerikanische Vereidigungsminister Robert Gates. (34) Die britische Tageszeitung The Guardian berichtete, diese »inoffiziellen« Gäste seien auf der Konferenz erkannt worden oder hätten ihre Teilnahme »durchsickern« lassen. (35) Angela Merkel hatte Berichten zufolge bereits früher an verschiedenen Treffen teilgenommen, ihre jetzige Anwesenheit ist insofern keine große Überraschung. (36)

Auf dem jüngsten Treffen diskutierten EU-Vertreter über die Notwendigkeit, dass die EU angesichts der massiven Wirtschaftskrise, der sich Europa und die Welt gegenübersehen, jetzt einen deutlichen Machtzuwachs benötige. Ohne diesen Machtzuwachs würden der Euro und die EU selbst wahrscheinlich zusammenbrechen; ein Szenario, das allem widerspräche, was die Bilderberger in ihrer 57-jährigen Geschichte zu erreichen versuchten. Einfach gesprochen ist es das Ziel, dass die EU sich selbst und ihre Mitgliedsnationen kontrollieren könnte, sodass sie Nationen dafür bestrafen kann, wenn sie gegen die Regeln verstoßen. Oder wie ein Bilderberger Berichten zufolge auf dem Treffen erklärte: »Wir bewegen uns auf eine tatsächliche [EU-]Wirtschaftsregierung zu.« (37) Diese Erklärung wurde zwar bisher von anderer Seite nicht bestätigt, aber aus den vorliegenden Veröffentlichungen lässt sich ableiten, dass verschiedene europäische Teilnehmer eine solche Erklärung durchaus abgegeben haben könnten.

Vor dem Treffen hatte der Chef der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, erklärt: »Die Regierungen sollten darüber nachdenken, ein Finanzministerium für die 17 Nationen umfassende Währungsunion einzurichten, da der ganze Block mit der Krise aufgrund der Staatsverschuldung zu kämpfen habe.« Weiter fragte er: »Wäre es im wirtschaftlichen Bereich mit einem gemeinsamen Markt, einer gemeinsamen Währung und einer Zentralbank zu kühn, ein Finanzministerium für die Union ins Auge zu fassen?« In dieser Richtung weiterdenkend und in Übereinstimmung mit den Vorstellungen, die auf dem Treffen der Bilderberger in Bezug auf einen Machtzuwachs der EU geäußert worden waren, sagte Trichet weiter, er unterstütze die Idee, »der Europäischen Union ein Vetorecht gegen Haushaltsmaßnahmen der Länder, die ›erheblich vom rechten Wege abgekommen‹ sind, einzuräumen, auch wenn dies eine Änderung der Verträge erforderlich macht«. Ein solches Finanzministerium müsse, so Trichet, »in mindestens drei Bereichen direkte Zuständigkeiten erhalten«:

»Dies schlösse ›erstens die Überwachung sowohl der Haushaltspolitik als auch der Wettbewerbspolitik‹ sowie ›direkte Zuständigkeiten‹ für Länder in haushaltspolitischer Schieflage ein, erklärte er. Dieses Ministerium würde alle für eine Regierung typischen Zuständigkeiten erhalten, soweit sie den integrierten Finanzsektor der EU beträfen, um auf diese Weise die vollständige Integration der Finanzdienstleistungen begleiten zu können und schlösse drittens die Vertretung der EU in internationalen Finanzinstitutionen ein.«(38)

Im vergangenen Jahr hatte der belgische Ministerpräsident Yves Leterme die Idee einer »Europäischen Wirtschaftsregierung« bereits unterstützt:

»Die Idee einer gestärkten Wirtschaftsregierung liegt jetzt auf dem Tisch und wird Fortschritte machen. Am Ende wird die Europäische Schulden-Behörde oder etwas Ähnliches Wirklichkeit sein. Ich bin davon überzeugt. Es geht um die Finanzstabilität Europas – und nicht um eine ideologische Debatte über Föderalismus. Ich selbst bin Föderalist. Aber weitere Integration und tiefere Integration bilden einfach die logischen Konsequenzen, wenn man eine Einheitswährung eingeführt hat.« (39)

Diese Haltung ist mit Sicherheit keine Überraschung, wenn man bedenkt, dass Herman Van Rompuy, diesjähriger Teilnehmer am Bilderberg-Treffen und EU-Ratspräsident sowie eingefleischter Verfechter einer »Wirtschaftsregierung« und »globaler Regierungsführung«, Letermes Vorgänger in Belgien war. Diese Pläne einer »Wirtschaftsregierung« bedürfen zu ihrer Umsetzung allerdings sowohl Frankreichs als auch Deutschlands, was wiederum die Anwesenheit Merkels auf der Konferenz erklären könnte. Im Herbst 2010 veröffentlichten die deutsche und die französische Regierung einen Entwurf, der »die finanzpolitische Koordination in der die EU stärken« würde. Dieser Plan, so sieht es das deutsche Nachrichtenmagazin Der Spiegel, »fordert eine verstärkte Überwachung der Wettbewerbsfähigkeit einzelner Mitgliedsstaaten, damit frühzeitig gehandelt werden könnte, sollten Probleme auftreten«. Der Luxemburger Ministerpräsident Jean-Claude Juncker erklärte als Reaktion auf diesen Plan: »Wir brauchen eine europäische Wirtschaftsregierung, um die Koordination der Wirtschaftspolitik in der Eurozone zu stärken.« (40) Im Dezember 2010 hatte der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble gesagt, dass »es in zehn Jahren eine Struktur geben wird, die sehr viel stärker mit dem übereinstimmt, was man als politische Union bezeichnet« (41).

In der deutschen Presse wurde bereits Anfang 2011 berichtet, Deutschland und Frankreich seien sich hinsichtlich verschiedener Aspekte einer solchen »Wirtschaftsregierung« uneinig. Aber, so erklärte Merkel, »wir diskutieren offensichtlich schon lange über das Thema einer Wirtschaftsregierung«. Und: »Unsere derzeitigen Vorstellungen stellen einen weiteren Schritt in diese Richtung dar.« Die unterschiedlichen Auffassungen zwischen den beiden Herangehensweisen betreffen im Wesentlichen folgende Punkte:

»Frankreich zöge es vor, wenn der Europarat, der aus den Staats- und Regierungschefs der EU Mitgliedsländer besteht, in einer Art Wirtschaftsregierung umgewandelt würde. Da zu Anfang nur Mitgliedsländer der Eurozone beteiligt wären, bezeichnete die französische Finanzministerin [und Teilnehmerinnen an vergangenen Bilderberg-Konferenzen] Christine Lagarde das Projekt ›16plus‹.

Die Deutschen setzten ganz andere Schwerpunkte. Sie zögen es vor, wenn der derzeitige Rettungsfonds 2013 durch den sogenannten Europäischen Stabilitätsmechanismus ersetzt würde. Nach dieser Vereinbarung müssten sich in Finanznot befindliche Länder als Gegenleistung für jegliche Hilfsleistungen einem strikten Sparzwang unterwerfen.« (42)

Derzeitiger Präsident der italienischen Zentralbank ist Mario Draghi, der auch dem Vorstand der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ – die Zentralbank der Zentralbanken weltweit) angehört. In einem Interview, das im März 2010 auf der Internetseite der BIZ veröffentlicht wurde, erklärte Draghi, als Reaktion auf die Griechenlandkrise »brauchen wir in der Eurozone eine stärkere wirtschaftliche Regelung und Steuerung, die für besser koordinierte Strukturreformen und mehr Disziplin sorgt« (43). Draghi nahm bereits im Jahr 2009 an der Konferenz der Bilderberggruppe teil. (44) Vor diesem Hintergrund überrascht es wenig, dass Mario Draghi von den Finanzministern der Eurozone als Nachfolger des jetzigen europäischen Zentralbankchefs Jean-Claude Trichet vorgesehen ist, der im Oktober 2011 planmäßig aus seinem Amt ausscheiden wird. (45)

Mit Sicherheit wird das Ziel einer europäischen Wirtschaftsregierung auch in den kommenden Jahren weiterhin verfolgt werden, besonders angesichts der anhaltenden Wirtschaftskrise. Dominique Strauss-Kahn, der frühere geschäftsführende Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF) und langjähriger Teilnehmer an Bilderberger-Konferenzen, erklärte kurzerhand die »Krise zu einer Chance« (46). Die Bilderberger sind zwar keineswegs allmächtig, werden aber alles in ihrer Macht Stehende tun, um den Zusammenbruch des Euro oder das Scheitern der Europäischen Union zu verhindern. Schließlich war für die Bilderberger seit ihrer Gründung die europäische Integration eines ihrer zentralen Ziele. In einer offiziellen Biografie des Bilderberg-Gründers und langjährigen Vorsitzenden Hans Bernhard wurde die Bilderberg-Gruppe als der »Geburtsort der Europäischen Gemeinschaft« bezeichnet. (47)


Regimewechsel beim IWF

Die französische Finanzministerin Christine Lagarde, die eine Schlüsselrolle in dem Prozess zum Entwurf und Vorschlag einer »europäischen Wirtschaftsregierung« spielte, gilt auch als aussichtsreichste Kandidatin für die Funktion des Geschäftsführenden Direktors des Internationalen Währungsfonds IWF. Der IWF-Direktor nimmt immer an den Konferenzen der Bilderberger teil. Dieses Jahr bildet eine Ausnahme, da sich der scheidende Direktor Dominique Strauss-Kahn in New York einer Anklage wegen sexueller Belästigung gegenübersieht. Diese wichtige Funktion ist in der Regel denjenigen vorbehalten, die mindestens an einer Konferenz der Bilderberger teilgenommen haben. Das Rennen ist zwar noch offen, aber es lohnt sich der Hinweis, dass Christine Lagarde 2009 an der Bilderberger-Konferenz teilnahm. (48) Macht sie das schon zur Gewinnerin, oder könnte es in naher Zukunft doch noch eine Überraschung geben?


Welchen Platz nimmt China in der Neuen Weltordnung ein?

Der Bericht des investigativen Journalisten Daniel Estulin über die diesjährige Konferenz, der auf Insiderquellen beruht, weist darauf hin, dass ausführlich über die Rolle und Bedeutung Chinas diskutiert wurde, was weniger überrascht, da das Thema seit einigen Jahren immer wieder auf der Tagesordnung stand. China wurde im Zusammenhang mit Pakistan zum Thema, da China immer mehr zum engsten wirtschaftlichen und strategischen Verbündeten Pakistans wird. Dieser Trend verstärkte sich, da Amerika den Afghanistankrieg immer mehr auch ins benachbarte Pakistan verlagert. China ist auch in Afrika ein wichtiger Akteur und bedroht dort die westliche Vorherrschaft über den Kontinent, die vor allen Dingen über die Weltbank und den IWF ausgeübt wird. Aber viel wichtiger noch ist, und das steht durchaus im Zusammenhang mit der Rolle Chinas in Pakistan und Afrika, dass China zum größten wirtschaftlichen Konkurrenten der Vereinigten Staaten weltweit geworden ist. Erst vor Kurzem räumte der IWF sogar ein, dass die chinesische Wirtschaft vermutlich 2016 die der Vereinigten Staaten übertreffen werde. Die Bilderberger widmen diesem Thema nicht nur aufgrund wirtschaftlich-finanzieller Überlegungen ihre Aufmerksamkeit, hier geht es um eine massive geopolitische Veränderung in der Welt: »Die wichtigste Sache der heutigen Zeit« (49).

Die Diskussion über China in diesem Jahr war deshalb einzigartig, weil diesmal erstmalig überhaupt zwei Vertreter Chinas anwesend waren: Huang Yiping, ein bekannter Wirtschaftsprofessor an der Universität von Beijing (der chinesischen Harvard-Universität), und die stellvertretende Außenministerin Fu Ying. (50) Dies ist sehr ungewöhnlich und ein Beleg für die Bedeutung der anstehenden Diskussion, wenn man bedenkt, dass die Bilderberger eine ausschließlich europäische und nordamerikanische Organisation sind, und die Europäer in der Vergangenheit, als die Bilderberg-Mitglieder David Rockefeller und Zbigniew Brzezinski 1972 vorschlugen, Japan solle aufgenommen werden, diesen Vorschlag zurückgewiesen. Stattdessen wurde 1973 dann die Trilaterale Kommission begründet, um die Eliten Westeuropas, Nordamerikas und Japans zu integrieren. Die Trilaterale Kommission erweiterte die japanische Sektion der Gruppe in eine »Pazifisch-asiatische Gruppe«, um nicht nur Japan, sondern auch Südkorea, Australien, Neuseeland, Indonesien, Malaysia, die Philippinen, Singapur und Thailand einzuschließen.

Im Jahr 2009 wurde der G20 dann die Aufgabe übertragen, die »globale Wirtschaftskrise in den Griff zu bekommen«. Dazu wurden auch die »aufstrebenden« Wirtschaftsgiganten China und Indien einbezogen. Dies markierte mit den Worten des Bilderberg-Mitglieds Jean-Claude Trichet »das Auftreten der G20 als die ›erste Adresse‹ für globale wirtschaftliche Regelung und Steuerung« (51). Das gleiche Jahr hatte bereits der neu ernannte Präsident des Europarates, Herman Van Rompuy, zum »ersten Jahr weltweiter Regierungsführung« erklärt. Es überrascht daher nicht, dass China und Indien ebenfalls 2009 als offizielle Mitglieder in die Trilaterale Kommission eingeladen wurden. (52) Dies bedeutet für Indien und besonders für China größeren Einfluss in globalen Angelegenheiten, und die Beteiligung an den Bilderberg-Konferenzen betont das Ziel, China von den etablierten Institutionen, Ideologien und dem System globaler Macht nicht zu entfremden, sondern vielmehr in dieses System vollständig zu integrieren. Die globale Elite, die vielleicht am besten durch die Bilderberg-Gruppe verkörpert wird, will den Zusammenbruch des amerikanischen Weltreiches und den Aufstieg einer neuen Hegemonialmacht verhindern. Stattdessen schwebt ihr vor, den Zusammenbruch der amerikanischen Vorherrschaft dazu zu nutzen, ein völlig neues System globaler Regierungsführung zu errichten. Um dieses »große Ziel« zu erreichen, ist die Beteiligung Chinas unerlässlich, und da die Bilderberger seit Langem die Ideologie einer »globalen Regierungsführung« befürworten, wundert es nicht, dass China eingeladen wurde. Es überrascht vielleicht, dass es so lange gedauert hat.


Sind die Bilderberger dabei, eine Weltregierung aufzubauen?

Jon Ronson schrieb für den Guardian einen Artikel, für den es ihm gelang, verschiedene wichtige Mitglieder der Bilderberg-Gruppe zu interviewen. Daraus machte er ein Exposé über die Organisation, in dem er versuchte, den »Verschwörungstheorien« im Umkreis der Geheimniskrämerei im Zusammenhang mit den Konferenzen der Gruppe den Boden zu entziehen. Dennoch gelang es ihm, in seinen Gesprächen wichtige Informationen, die die soziale Bedeutung der Gruppe betreffen, ans Licht zu bringen. Ronson versuchte auch, einen Gesprächstermin mit David Rockefeller zu erhalten, landete aber dann doch nur beim Pressesekretär, der Ronson gegenüber erklärte, David Rockefeller hätte die »Verschwörungstheorien« über Rockefeller im Besonderen und »global agierende Denkfabriken« wie die Bilderberger im Allgemeinen einfach satt. »Rockefeller sei zu dem Schluss gekommen, dass es hier um eine Auseinandersetzung zwischen rationalem und die irrationalem Denken gehe. Rationale Menschen bevorzugen Globalisierung. Irrationale Menschen zögen Nationalismus vor.« (53)

Ronson lehnt zwar die »Verschwörungstheorien« ab, denen zufolge die Bilderberger »die Welt regieren«, aber er schildert, dass die Bilderberger, mit denen er gesprochen hat, einräumten, dass »internationale Angelegenheiten von Zeit zu Zeit von diesen Gesprächen beeinflusst« worden seien. Denis Healy, 30 Jahr lang Mitglied des Lenkungsausschusses, erklärte pointiert:

»Zu behaupten, wir strebten nach einer Eine-Welt-Regierung, ist übertrieben, aber nicht gänzlich unfair. Wir in Bilderberg erkannten damals, dass wir uns nicht auf ewig gegenseitig für nichts bekämpfen und Menschen töten und Millionen heimatlos machen könnten. Wir waren der Überzeugung, dass eine einzige Gemeinschaft in der ganzen Welt eine gute Sache wäre … Bilderberg ist eine Möglichkeit, Politiker, Industrielle, Finanziers und Journalisten zusammenzubringen. Politik sollte auch die Menschen einbeziehen, die keine Politiker sind. Wir sind daran interessiert, jüngere Politiker, deren Stern im Steigen begriffen ist, einzubeziehen und sie mit Finanzleuten und Industriellen zusammenzubringen, die ihnen ihre Erfahrungen und Erkenntnisse vermitteln können. Dies erhöht die Chance, eine sensible globale Politik zu betreiben.« (54)

Der frühere Herausgeber des Observer, Will Hutton, in der Vergangenheit selbst Gast auf Bilderberg-Konferenzen, bezeichnete die Gruppe einmal mit dem berühmt gewordenen Begriff »Hohepriester der Globalisierung« (55) Hutton sagte, die Leute würden »Teil dieser Netzwerke, um die Art und Weise zu beeinflussen, wie die Welt funktioniert« und um, wie er es nannte, in der Politik »ein gemeinsames Verständnis auf internationaler Ebene« zu erreichen. Der Vorsitzende der Bilderberg-Gruppe, Vicomte Etienne Davignon, erklärte: »Ich bin nicht der Ansicht, dass wir eine weltweit regierende Klasse sind, denn ich glaube nicht, dass es so etwas gibt. Meiner Ansicht nach geht es nur um Menschen mit Einfluss, die daran interessiert sind, mit anderen ebenfalls einflussreichen Menschen ins Gespräch zu kommen.« (56)

Der Psychologie- und Soziologieprofessor G. William Domhoff von der Universität von Kalifornien in Santa Cruz hat sich mit der Bilderberg-Gruppe auseinandergesetzt. In einem Interview wies er die Auffassung zurück, die wissenschaftliche Beschäftigung mit Gruppen wie dieser falle ins Gebiet der Verschwörungstheorie. Ihm gehe es darum, zu erforschen, wie »Eliten versuchen, einen Konsens zu erreichen. Dies geschieht durch solche öffentlich wahrnehmbaren Organisationen wie Unternehmensvorstände und Netzwerke zur politischen Planung, mit denen man sich genau auseinandersetzen kann und über die in den Medien zumindest halbwegs korrekt berichtet wird.« (57)

Die Bilderberger gehören seit Langem schon zu den Befürwortern globaler Lenkung und Steuerung und »globaler Regierung«. Und »Krisen« eignen sich wunderbar dazu, ihre Ziele voranzutreiben. Die Krise in Griechenland hat die Rufe nach einer »europäischen Wirtschaftsregierung« lauter werden lassen, ein Konzept, das schon viel länger existiert, als Griechenland in der Krise steckt. Gleiches gilt für die weltweite Wirtschaftskrise, die ebenfalls als Entschuldigung dafür herhalten muss, jetzt verstärkt eine »globale wirtschaftliche Regierungsführung« zu fordern. Der frühere IWF-Direktor Dominique Strauss Kahn erklärte im Mai 2010, die »Krise ist eine Chance« und forderte eine neue Weltwährung, die durch eine Weltzentralbank mit einer stabilen Regierungsführung und institutionellen Eigenschaften herausgegeben werden sollte. Und diese Weltzentralbank sollte zugleich als Kreditgeber der letzten Instanz dienen. Aber, so fügte er hinzu, »ich fürchte, wir sind immer noch sehr weit von diesem Niveau weltweiter Zusammenarbeit entfernt« (58). Dies könnte sich ändern, sollte die Welt noch tiefer in den wirtschaftlichen und finanziellen Abgrund stürzen, was nach Ansicht einiger Wirtschaftsbeobachter bereits der Fall ist.

Nach dem G20-Gipfel im April 2009 wurden Pläne angekündigt, »eine neue, weltweit akzeptierte Währung einzuführen, die den Dollar als Leitreservewährung ablösen solle«. Unter Punkt 19 des G20-Abschluss-Kommuniques heißt es: »Wir stimmen darin überein, eine allgemeine Umlage von SZR zu unterstützen, über die 250 Mrd. Dollar (oder 170 Mrd. Pfund) in die Weltwirtschaft hineingepumpt werden sollen, um so die weltweite Liquidität zu erhöhen.« Bei den SZR oder Sonderziehungsrechten handelt es sich um eine »künstliche Papierwährung, die vom IWF herausgegeben wird«. Der britische Telegraph berichtete: »Die Führer der G20 haben den IWF bevollmächtigt, Geld zu schaffen und damit begonnen, über den Weg einer globalen ›Quantitativen Lockerung‹ die Geldmenge zu erhöhen. Damit bringen sie praktisch eine Weltwährung ins Spiel, die sich jeglicher Kontrolle durch eine gewählte Körperschaft entzieht.« (59) Und die Washington Post meldete, der IWF sei dazu bereit, sich in »wahrhaftige Vereinten Nationen der weltweiten Wirtschaft« zu verwandeln:

»Der Fonds verfügte über eine deutlich ausgeweitete Befugnis, als globaler Banker gegenüber reichen und armen Regierungen aufzutreten. Und ausgestattet mit einer höheren Flexibilität, sein eigenes Geld zu drucken, wäre er in der Lage, auf eine Weise Liquidität in die Märkte zu pumpen, die bisher nur größere Zentralbanken, einschließlich der amerikanischen Federal Reserve, vorbehalten war … Der IWF wird aller Wahrscheinlichkeit nach eine führende Rolle in der Lenkung der Weltwirtschaft einnehmen. Als Folge wird Washington zum Machtzentrum der weltweiten Finanzpolitik werden, so wie New York durch die Vereinten Nationen zum Weltzentrum der Diplomatie wurde.« (60)

Auch wenn der IWF an die vorderste Front der weltweiten Währungs- und Finanzauseinandersetzungen gestellt wurde, bleibt die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich die wirkliche Autorität in Fragen der »weltweiten Regierungsführung« im Allgemeinen. 2009 hieß es im IWF-Magazin Finance and Developement: »Die 1930 gegründete Bank für Internationalen Zahlungsausgleich bildet das bedeutendste und älteste Zentrum für die Koordination von Vereinbarungen zur weltweiten Regelung und Steuerung.« (61) Und der Chef der Europäischen Zentralbank und langjährige Teilnehmer an Bilderberg-Konferenzen erläuterte in einer Rede vor dem Council on Foreign Relations im April 2010: » … die bedeutende Verwandlung globaler Regierungsführung, die wir derzeit vollziehen, lässt sich durch drei Beispiele illustrieren«:

»Erstens, die G20 entwickelt sich zur wichtigsten Institution für weltweite wirtschaftliche Regierungsführung auf der Ebene von Ministern, Gouverneuren und Staats- oder Regierungschefs. Zweitens, der Ausbau des Global Economy Meetings (GEM) der Zentralbankgouverneure unter der Federführung der BIZ zur wichtigsten Gruppe für die Steuerung und Regelung der Zusammenarbeit der Zentralbanken. Und drittens, die Ausweitung der Mitgliedschaft im Financial Stability Board, um alle für das System wichtigen aufstrebenden Volkswirtschaften einzubeziehen.« (62)

Am Ende seiner Rede betonte Trichet, globale Regelung und Steuerung seien essenziell wichtig,

um die Belastbarkeit des weltweiten Finanzsystems entscheidend zu verbessern. (63) Im darauf folgenden Monat sprach Trichet vor der koreanischen Zentralbank und erklärte dort, die Zusammenarbeit der Zentralbanken sei »Teil einer allgemeineren Entwicklung, die das Konzept der ›Global Governance‹ verändert«. Diese Veränderung sei durch die globale Finanzkrise noch beschleunigt worden. Es sei daher nicht verwunderlich, dass »die Krise zu einem besseren Verständnis ihrer wachsenden wirtschaftlichen Bedeutung und der Notwendigkeit einer vollständigen Integration in eine weltweite Steuerung und Regelung« geführt habe. Und wieder bezeichnete Trichet die BIZ und ihre »unterschiedlichen Foren« wie das GEM und das Financial Stability Board als die »wichtigsten Kanäle« der Zusammenarbeit der Zentralbanken. (64)



(Für weitere Informationen zu »Global Government« und zur weltweiten Wirtschaftskrise siehe auch: Andrew Gavin Marshall, »›Crisis is an Opportunity‹: Engineering a Global Depression to Create a Global Government«, in: Global Research, 26. Oktober 2010.)


Rockefellers Traum

Am vergangenen Wochenende feierte David Rockefeller auf dem Bilderberger-Treffen seinen 96. Geburtstag. Er ist einer der wenigen, wenn nicht sogar der einzige noch lebende der ursprünglichen Gründer des Jahres 1954. Wenn die Bilderberger die »Hohepriester der Globalisierung« sind, ist David Rockefeller der »Papst«.

James Wolfensohn verkörpert die Bedeutung der Rockefellers nicht nur für Amerika, sondern für den gesamten Prozess der Globalisierung. Der Australier James D. Wolfensohn war zwischen 1995 und 2005 Präsident der Weltbank und gründete und leitete danach sein eigenes Unternehmen – Wolfensohn & Company LLC. Er gehörte viele Jahre dem Lenkungsausschuss der Bilderberger an und war Ehrenkurator der Rockefeller-Stiftung und ist Mitglied des Council on Foreign Relations. Wolfensohns Vater Hyman arbeitete für James Armand de Rothschild aus der Rothschild-Bankendynastie, nach dem er benannt wurde. Sein Vater brachte ihm bei, die Beziehungen zu »Mentoren, Freunden und einflussreichen Kontakten« zu pflegen. (65) Wolfensohn legte in der Finanzwelt eine steile Karriere hin, und so wie sein Vater im Dienste der Rotschilds gestanden hatte, der mächtigsten Familie des 19. Jahrhunderts, arbeitete James Wolfensohn in den Diensten der Rockefellers, die man mit einiger Berechtigung zur einflussreichsten Familie des 20. Jahrhunderts erklären könnte. Anlässlich des 90. Geburtstages von David Rockefeller erklärte Wolfensohn in einer Rede vor dem Council on Foreign Relations:

»David Rockefeller ist wahrscheinlich die Person, die den stärksten Einfluss auf mein Berufsleben in diesem Land hatte und ich bin darüber nachträglich sehr glücklich. Er traf mich erstmals 1957 oder 1958 an der Harvard Business School … Wenn wir [zu Beginn des 20. Jahrhunderts] auf die Welt blickten, entschied eine Familie, die Familie Rockefeller, dass diese Probleme nicht nur nationale Probleme der USA seien und sich nicht nur allein auf die reichen Länder bezögen. Damals gründete Davids Großvater, ein außerordentliches und verblüffendes Ereignis, die Rockefeller-Stiftung, die das Ziel verfolgte, die Dinge aus einer globalen Sicht zu betrachten.

… In den vergangenen 100 Jahren hat die Familie Rockefeller auf eine Weise ihren Beitrag geleistet, der die Entwicklung in dieser Zeit außerordentlich vorangebracht hat und diese Themen, mit denen ich zu tun hatte, in den Mittelpunkt rückte. Man kann fairerweise sagen, dass es keine andere Familie gab, deren Einfluss im Zusammenhang mit der Globalisierung und dem ganzen Problem, die Fragen anzusprechen, die heute in gewisser Weise immer noch vor uns liegen, größer war, als der der Rockefellers. Und dafür und für Deinen eigenen Beitrag dazu, diese Dinge auf Deine Weise voranzubringen, sind wir Dir, David, sehr dankbar.« (66)

David Rockefeller selbst war da sehr viel weniger bescheiden (aber vielleicht ehrlicher), was seine Einschätzung der Bedeutung seiner Familie und seiner eigenen Rolle bei der Gestaltung der Welt anging. In seinen 2010 erschienenen Memoiren schreibt er:

»Seit mehr als einem Jahrhundert haben politische Extremisten von beiden Seiten des Spektrums breit veröffentlichte Vorfälle wie meinen Zusammenstoß mit Fidel Castro dazu benutzt, die Familie Rockefeller wegen ihres übermäßigen Einflusses, den wir ihrer Ansicht nach in den amerikanischen politischen und wirtschaftlichen Institutionen ausüben, anzugreifen. Einige sind überzeugt, wir seien Teil einer geheimen Verschwörung, die gegen die besten Interessen der Vereinigten Staaten arbeitet, und sie bezeichnen meine Familie und mich als ›Internationalisten‹ und werfen ihr vor, sich mit anderen auf der ganzen Welt verschworen zu haben, integralere weltweite politische und wirtschaftliche Strukturen aufzubauen – eine Eine Welt, wenn man so will. Wenn das der Vorwurf sein sollte, bekenne ich mich schuldig, und ich bin stolz darauf.« (67)

Und als wäre dieses Eingeständnis noch nicht genug, legte David Rockefeller auf einem Treffen der Bilderberger 1991 noch nach:

»Wir sind der Washington Post, der New York Times, dem Times Magazine und vielen andere wichtigen Publikationen, deren Direktoren an unseren Treffen teilgenommen haben und sich an ihr Versprechen der Diskretion seit mehr als 40 Jahren hielten, sehr dankbar. Es wäre uns unmöglich gewesen, unseren Plan der Welt so zu entwickeln, wenn wir in jenen Jahren dem Licht der Weltöffentlichkeit ausgesetzt gewesen wären. Aber die Welt ist [heute] entwickelter und bereit, sich auf den Weg zu einer Weltregierung zu machen. Die supranationale Souveränität einer geistigen Elite und der Weltbanker ist sicherlich der nationalen Selbstbestimmung vorzuziehen, wie sie in den vergangenen Jahrhunderten praktiziert wurde.« (68)

Na denn, herzlichen Glückwunsch David Rockefeller! Aber es tut mir leid (oder eigentlich gar nicht leid) sagen zu müssen, dass, auch wenn die etablierten Medien »ihr Diskretionsversprechen gehalten haben«, die neuen Medien, die alternativen Medien, dies nicht getan haben. Und wie Sie selbst sagten: »Es wäre uns unmöglich gewesen, unseren Plan der Welt so zu entwickeln, wenn wir in jenen Jahren dem Licht der Weltöffentlichkeit ausgesetzt gewesen wären.« Jetzt scheint es, dass das »Licht der Öffentlichkeit« nun genau auf Ihren Plan der Welt leuchtet – und es damit schwieriger wird, ihn durchzusetzen. Die Welt ist in der Tat weiter entwickelt, aber nicht weil sie nun für Ihren Plan reif wäre, sondern weil sie dabei ist, ihn zurückzuweisen. Sicherlich ist nationale Souveränität nicht immer unproblematisch, und ich halte sie keineswegs für ein »Ideal«, aber die »supranationale Souveränität einer geistigen Elite und der Weltbanker« gehört zum Schlimmsten, was man sich denken kann. Als Geburtstagsgeschenk für Sie, Herr Rockefeller, verspreche ich (und ich bin sicher, dass ich hier für weit mehr Menschen spreche als nur mich selbst), dass ich weiterhin Ihre »Pläne für die Welt« offenlegen werde, damit Ihr Traum – und unser Albtraum – niemals wahr wird. Das Licht wird leuchten, und in gebührender Zeit werden die Menschen bereit sein, diesem Weg zu folgen.






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Anmerkungen:



(1) Jon Ronson, »Who pulls the strings?« (Teil 3), in: The Guardian, 10. März 2001,
www.guardian.co.uk/books/2001/mar/10/extract1.

(2) »Informal forum or global conspiracy?«, in: CBC News Online, 13. Juni 2006,
www.cbc.ca/news/background/bilderberg-group/.

(3) Holly Sklar (Hrg.), Trilateralism: The Trilateral Commission and Elite Planning for World Management, 1980, S. 161–171.

(4) Glen McGregor, »Secretive power brokers meeting coming to Ottawa?«, in: Ottawa Citizen, 24. Mai 2006, www.canada.com/topics/news/world/story.html?id=ff614eb8-02cc-41a3-a42d-30642def1421&k=62840.

(5) Stephen Gill, American Hegemony and the Trilateral Commission, New York 1990, S. 129.

(6) Bruno Waterfield, »Dutch Prince Bernhard ›was member of Nazi party‹«, in: The Telegraph, 5. März 2010,
www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/netherlands/7377402/Dutch-Prince-Bernhard-was-member-of-Nazi-party.html.

(7) Joan Roelofs, Foundations and Public Policy: The Mask of Pluralism, New York 2003, S. 52.

(8) Robert F. Arnove (Hgb.), Philanthropy and Cultural Imperialism: The Foundations at Home and Abroad, Boston 1980, S. 1.

(9) Inderjeet Parmar, »›To Relate Knowledge and Action‹: The Impact of the Rockefeller Foundation on Foreign Policy Thinking During America’s Rise to Globalism 1939–1945«, in: Minerva, Vol. 40, 2002, S. 246.

(10) Ibid, S. 247.

(11) Robert F. Arnove, a.a.O, S. 319.

(12) Joan Roelofs, »Foundations and Collaboration«, in: Critical Sociology, Vol. 33, 2007, S. 480.

(13) Ibid, S. 481.

(14) Ibid, S. 483.

(15) Erkki Berndtson, »Review Essay: Power of Foundations and the American Ideology«, in: Critical Sociology, Vol. 33, 2007, S. 580.

(16) Joan Roelofs, Foundations and Public Policy, a.a.O., S. 52.

(17) Stephen Gill, a.a.O., S. 131–132.

(18) Bilderberg Meetings, Former Steering Committee Members, BilderbergMeetings.org,
bilderbergmeetings.org/former-steering-committee-members.html; Steering Committee,
bilderbergmeetings.org/governance.html.

(19) Holly Sklar (Hrsg.), a.a.O., S. 161–162.

(20) CFR, »The First Transformation. CFR History«,
www.cfr.org/about/history/cfr/first_transformation.html.

(21) William F. Jasper, »Rogues’ gallery of EU founders«, in: The New American, 12. Juli 2004,
findarticles.com/p/articles/mi_m0JZS/is_14_20/ai_n25093084/pg_1?tag=artBody;col1.

(22) Ambrose Evans-Pritchard, »Euro-federalists financed by US spy chiefs«, in: The Telegraph, 19. Juni 2001,
www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/1356047/Euro-federalists-financed-by-US-spy-chiefs.html.

(23) Ibid.

(24) Bilderberg Group, GARMISCH-PARTENKIRCHEN CONFERENCE. The Bilderberg Group: (23–25) September 1955, S. 7,

wikileaks.org/leak/bilderberg-meetings-report-1955.pdf.

(25) »Who are these Bilderbergers and what do they do?«, in: The Sunday Herald, 30. Mai1999, findarticles.com/p/articles/mi_qn4156/is_19990530/ai_n13939252.

(26) Andrew Rettman, »›Jury’s out’ on future of Europe‹, EU doyen says«, in: EU Observer, 16. März 2009, euobserver.com/9/27778.

(27) »EU Constitution – the main points«, in: The Daily Mail, 19. Juni 2004,
www.dailymail.co.uk/news/article-307249/EU-Constitution--main-points.html.

(28) Ian Traynor, »Who speaks for Europe? Criticism of ›shambolic‹ process to fill key jobs«, in: The Guardian, 17. November 2009,
www.guardian.co.uk/world/2009/nov/17/top-european-job-selection-process.

(29) Herman Van Rompuy, »Speech Upon Accepting the EU Presidency«, in: BBC News, 22. November 2009, www.youtube.com/watch?v=pzm_R3YBgPg.

(30) Daniel Estulin, »Bilderberg Report 2011«, in: DanielEstulin.com, 14. Juni 2011,
www.danielestulin.com/2011/06/13/bilderberg-report-2011-informe-club-bilderberg-2011/.

(31) Bilderberg Meetings, Bilderberg 2011: List of Participants, in: BilderbergMeetings.org, Juni 2011:
bilderbergmeetings.org/participants_2011.html

(32) Bruno Waterfield, »EU Presidency candidate Herman Van Rompuy calls for new taxes«, in: The Telegraph, 16. November 2009,
www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/eu/6582837/EU-Presidency-candidate-Herman-Van-Rompuy-calls-for-new-taxes.html.

(33) Bilderberg Meetings, Bilderberg 2011: List of Participants, in: BilderbergMeetings.org, Juni 2011,
bilderbergmeetings.org/participants_2011.html.

(34) »Exclusive: Unnamed Bilderberg Attendees Revealed, Gates Violates Logan Act«, in: Prison Planet, 11. Juni 2011:
www.prisonplanet.com/exclusive-unnamed-bilderberg-attendees-revealed.html.

(35) Charlie Skelton, »Bilderberg 2011: The opposition steps up«, in: The Guardian, 11. Juni 2011:
www.guardian.co.uk/world/blog/2011/jun/11/bilderberg-switzerland.

(36) »World’s Powerful Bilderberg Group Meets In St Moritz«, in: EurasiaReview, 9. Juni2011,
www.eurasiareview.com/worlds-powerful-bilderberg-group-meets-in-st-moritz-09062011/.

(37) Daniel Estulin, »Bilderberg Report 2011«, a.a.O.

(38) Bloomberg, »European Central Bank President Jean-Claude Trichet calls for Euro Finance Ministry«, in: The Economic Times, 3. Juni 2011,
articles.economictimes.indiatimes.com/2011-06-03/news/29617216_1_single-currency-jean-claude-trichet-budget.

(39) Daniel Hannan, »European economic government is inevitable«, in: Telegraph Blogs, 17. März 2010,
blogs.telegraph.co.uk/news/danielhannan/100030219/european-economic-government-is-inevitable/.

(40) »Plans for European Economic Government Gain Steam«, in: Der Spiegel, 1. März 2011,
www.spiegel.de/international/europe/0,1518,680955,00.html.

(41) Andrew Willis, »Germany predicts EU ›political union‹ in 10 years«, in: EU Observer, 13. Dezember 2010, euobserver.com/9/31485.

(42) Peter Müller und Michael Sauga, »France and Germany Split over Plans for European Economic Government«, in: Der Spiegel, 3. Januar 2011,
www.spiegel.de/international/europe/0,1518,737423,00.html.

(43) »Mario Draghi: We need a European economic government«, in: Handelsblatt; The Bank for International Settlements, März 2010,
www.bis.org/review/r100325b.pdf.

(44) Bilderberg Meetings, Participants 2009, BilderbergMeetings.org, Mai 2009,
bilderbergmeetings.org/participants.html.

(45) »Ecofin: Finance Ministers Back Mario Draghi To Lead ECB«, in: The Wall Street Journal, 16. Mai 2011, online.wsj.com/article/BT-CO-20110516-715655.html.

(46) Dominique Strauss-Kahn, »Concluding Remarks by Dominique Strauss-Kahn, Managing Director of the International Monetary Fund, at the High-Level Conference on the International Monetary System«, Zürich, 11. Mai 2010,
www.imf.org/external/np/speeches/2010/051110.htm.

(47) Stephen Gill, a.a.O., S. 131–132.

(48) Bilderberg Meetings, Participants 2009, in: BilderbergMeetings.org, Mai 2009,
bilderbergmeetings.org/participants.html.

(49) Daniel Estulin, »Bilderberg Report 2011«, a.a.O.

(50) Bilderberg Meetings, Bilderberg 2011: List of Participants, in: BilderbergMeetings.org, Juni 2011: bilderbergmeetings.org/participants_2011.html.

(51) Jean-Claude Trichet, »Global Governance Today«, Keynote address by Mr Jean-Claude Trichet, President of the European Central Bank, at the Council on Foreign Relations, New York, 26. April 2010, www.bis.org/review/r100428b.pdf.

(52) The Trilateral Commission, About the Pacific Asian Group, Mai 2011,
www.trilateral.org/go.cfm?do=Page.View&pid=13.

(53) Jon Ronson, »Who pulls the strings?« (Teil 2), in: The Guardian, 10. März 2001,
www.guardian.co.uk/books/2001/mar/10/extract.

(54) Ibid.

(55) Mark Oliver, »The Bilderberg group«, in: The G

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Peer Steinbrück - Kanzler aller Bilderberger? (k.o.6.9.11), 06 Sep. 2011 18:38


kopp online 06.09.2011:




Peer Steinbrück: Kanzler aller Bilderberger?


Gerhard Wisnewski

Der letzte Kanzlerkandidat, den die Bilderberger ins Rennen schicken wollten, war bekanntlich Roland Koch (CDU). Eine Weile sah es so aus, als könnte und sollte er nach seinem Besuch bei der Bilderberger-Konferenz 2009 Angela Merkel ablösen, aber dann wurde er doch bei einem Baukonzern aufs Altenteil geschickt. Doch nun scheint alles nach Plan zu laufen. Mit dem »Wahlsieg« der SPD in Meck-Vorpomm wurde eine weitere Weiche für den Bilderberger-Freund Peer Steinbrück gestellt, den ehemaligen Finanzminister der Grossen Koalition.






»SPD marschiert«, »Die Kraft der SPD kommt aus den Ländern«,»SPD-Sieg im Nordosten«, »Triumph für SPD und Grüne«, die Medien überschlagen sich mit Erfolgsmeldungen über ihren neuen Liebling SPD, der 2013 die Regierung im Bund übernehmen soll. »Die SPD ist als klarer Sieger aus den Landtagswahlen in Meck-Vorpomm hervorgegangen«, heisst es in den Nachrichten. Doch so klar ist der Sieg keineswegs. Denn aufgrund der zusammenbrechenden Wahlbeteiligung (minus acht Prozent) verlor die SPD gegenüber der Landtagswahl 2006 etwa 8.000

Stimmen. Sie ist damit in Wirklichkeit der Einäugige unter den Blinden, denen die Wähler in Scharen davon liefen. Massiv zulegen konnten nur die Grünen. Ihre absolute Stimmenzahl hat sich von 27.000 auf 56.000 glatt verdoppelt. Aber natürlich gibt die SPD noch immer den Ton an. Alles läuft demnach nach Plan und auf den »Bilderberger« Peer Steinbrück hinaus.


Wie wird so ein Bilderberger-Kanzler gemacht? Nehmen wir als Beispiel Roland Koch: Ein dreiviertel Jahr nach Kochs Besuch bei der Globalisten-Konferenz der Bilderberger im Mai 2009 krachte es plötzlich in Berlin. Vier Länder-Fraktionsbosse der CDU rechneten in einem Gastbeitrag für die Website der »Frankfurter Allgemeinen« vom 10. Januar 2010 mit Kanzlerin Angela Merkel ab. Der Artikel war ein einziges Scherbengericht. Nach einem formalen Lippenbekenntnis zu Merkel war da die Rede von dem »enttäuschenden Wahlergebnis der Union« bei der Bundestagswahl 2009, von Versäumnissen, »den Wählern die eigenen Standpunkte zu verdeutlichen« und einer »gewollten Profillosigkeit«, die »in den Hochburgen zu massiven Verlusten« geführt habe. Mitglied dieser »Vierer-Bande« war auch Christean Wagner, Fraktionsvorsitzender der CDU in Hessen und damit ein enger Mitstreiter des damaligen Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch.



Ein Vakuum im Kanzleramt



Und damit war auch klar, aus welcher Ecke der Angriff auf Merkel eigentlich kam: »Roland Koch habe seinen Fraktionsvorsitzenden Christean Wagner vorgeschickt, um seine eigene Kampfansage an die Bundeskanzlerin und Bundesvorsitzende der Union, Angela Merkel, ›zu platzieren‹«, schrieb damals die taz: »Das jedenfalls glaubt der Generalsekretär der hessischen SPD, Michael Roth, zu wissen. Denn ein solcher Vorstoß sei im ›selbsternannten Kampfverband hessische Union‹ ohne das Plazet des Landesvorsitzenden und Ministerpräsidenten Roland Koch ›undenkbar‹.«

Eben. Und damit war der Fehdehandschuh hingeworfen. Auch die Globalisten-Medien (zum Teil ebenfalls ständiger Gast auf den Bilderberger-Konferenzen) schossen sich auf Merkel ein: Merkel wolle ihre Kritiker »einlullen«, nörgelte das Zentralorgan »Spiegel Online« und den Streit über den Kurs der Partei »fix abmoderieren«. Merkel leide an einer »Linksverschiebung«. Selbst das eingeschworene Merkel-Blatt »Bild«, dessen Verleger Mathias Döpfner ein regelmäßiger Bilderberg-Besucher ist, entzog Merkel die Streicheleinheiten, konstatierte einen »Fehlstart auf ganzer Linie« und lieferte gleich eine passende Umfrage, die Merkels Versagen belegen sollte: »Nach nicht mal hundert Tagen im Amt hat die Zoff-Koalition ihre Mehrheit in der Bevölkerung verloren«, schrieb das Revolver-Blatt. Auch das Globalisten-Organ »Die Welt« zeigte Merkel »Die Grenzen der Macht« auf, so die Überschrift eines Artikels: »Die Natur und die Politik lassen das Vakuum nicht zu, am wenigsten im Bundeskanzleramt …“ Merkel, so die »Südwest Presse«, bleibe »im Visier«.



Der unerklärte Krieg



Mitte Januar 2010 bekamen die Aktienmärkte Wind davon, dass sich hier etwas zusammenbraut. Seit dem Morgen des 15. Januar 2010 kursierten an den asiatischen Börsen Gerüchte über einen Rücktritt Angela Merkels, und die Kurse fielen. Mitte Mai 2010 (17.05.2010) hatte das »faz.net« gar einen »unerklärten Krieg« zwischen Koch und Merkel ausgemacht. »Wie gefährlich ist Roland Koch für die Kanzlerin?«, schlagzeilte die »Bild«-Website noch am 24. Mai 2010.



Doch dann blieb Kochs Angriff im (politischen) Matsch stecken, wie weiland Napoleons Marsch auf Moskau. Unerklärt, wie der Krieg nun mal war, entwickelte er sich zum Rohrkrepierer. Am 25. Mai 2010 strich Koch die Segel und trat von allen politischen Ämtern zurück – offensichtlich war der Machtkampf hinter den Kulissen zugunsten Merkels ausgegangen. Koch blieb im Kampf ums Kanzleramt nur die Kapitulation. Worum es eigentlich ging, zeigte auch der Umstand, dass neben Roland Koch auch seine designierte Nachfolgerin für das Ministerpräsidentenamt in Hessen zurücktrat, die Umweltministerin Silke Lautenschläger.



Der nächste Bilderberger-Kandidat sitzt in den Startlöchern


Na, bitte: Von wegen die Bilderberger und »Kanzler-Schmiede«! Moment: Erstens waren fast alle deutschen Kanzler Gast bei den Bilderbergern, die meisten vor ihrem Amtsantritt: Kiesinger genauso wie Schmidt, Kohl genauso wie Merkel. Guido Westerwelle machte den Globalisten 2007 ebenfalls seine Aufwartung - vor seinem Sprung ins Vizekanzler- und Aussenministeramt. Auch ausländische Regierungschefs wie Clinton und Blair schauten vor ihrem Amtsantritt lieber mal bei den Bilderbergern vorbei.




Regierungschefs und hohe Amtsträger bei den Bilderbergern



Zweitens sitzt nun schon der nächste Bilderberger-Kandidat in den Startlöchern für das Kanzlerrennen 2013: Nämlich Peer Steinbrück (SPD). Exakt gleichzeitig mit seiner Teilnahme an der Bilderberg-Konferenz im Juni 2011 in St. Moritz (9.-12. Juni 2011) wurde der farblose SPD-Mann, der bislang niemanden hinter dem Ofen hervorlocken konnte, zum Liebling der Nation und landete wie aus dem Nichts »auf Anhieb von Null auf Platz eins auf der Liste der zehn beliebtesten Politiker Deutschlands« (Tagesspiegel 10.6.2011). Und daran hat sich bis heute nicht viel geändert: »Die SPD hat in ihren Reihen einen, der Kanzler kann«, warb »Spiegel Online« schon am 30. August 2010 für Steinbrück - den Phoenix aus der Asche der Grossen Koalition: »Der Mann heißt Peer Steinbrück.« Der Finanzminister der früheren Grossen Koalition bringe »bei manchen Macken wichtige Voraussetzungen mit«, rührte das Zentralorgan die Werbetrommel für den Globalisten-Freund: »Er ist stabil. Er ist ein Baum unter Büschen. Sein Name steht für eine Regierung, in der die Kanzlerin eine bessere Figur gemacht hat. Mit ihm ließe sich eine für Merkel höchst gefährliche Kampagne konzipieren.«





Steinbrück bei der Bilderberger-Konferenz 2011: Plötzlich der Liebling der Nation?
youtu.be/aM8op48aruA


Allerdings. Denn an seinem sagenhaften Ranking hat sich bislang nichts geändert. Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage für den »Stern« ist Steinbrück der Politiker, »dem die Bürger am meisten vertrauen. Er erhielt 58 von 100 Vertrauenspunkten und liegt damit noch vor Kanzlerin Angela Merkel (57 Punkte)«, hiess es am 2. September 2011 bei »rp-online«. »Peer Steinbrück wird Kanzlerkandidat.« Na, also: Ob FDP, CDU oder SPD - am Hebel sitzen allemal die Bilderberger...





Neuer Wisnewski-Titel: „Operation 9/11“
youtu.be/76EXw4lSY7k











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Doppelschlag der Bilderberger gegen Souveränität der Schweiz und Deutschlands (k.o.8.9.11), 08 Sep. 2011 18:38


kopp online 08.09.2011:




Doppelschlag der Bilderberger gegen Souveränität der Schweiz und Deutschlands


Oliver Janich

Die Entscheidung der Schweizerischen Nationalbank, den Schweizer Franken an den Euro zu binden, bedeutet die Beendigung der nationalen Souveränität des Alpenlandes. Wie ich in mehreren öffentlichen Auftritten beispielsweise in der Schweiz beim Alpenparlament TV im Gespräch mit Kopp-Moderator Michael Vogt sagte, ist die Schweiz der globalen Elite ein Dorn im Auge. Ihr Modell der dezentralen, direkten Demokratie ist das genaue Gegenteil dessen, was der Bilderberger-Club der Globalisten will: zentralistische Steuerung ohne jegliche demokratische Kontrolle.








Wie weit der Arm der Globalisten reicht, zeigt überdeutlich die Entscheidung des deutschen Verfassungsgerichts. Wieder hat das höchste deutsche Gericht die im ohnehin grundgesetzwidrigen Lissabon-Vertrag verbotenen Bail-outs, also das Retten fremder Staaten, für rechtens erklärt. Deutlicher können uns die Verfassungsrichter nicht ins Gesicht sagen, dass Deutschland kein Rechtsstaat mehr ist. In Presseberichten wird behauptet, Rettungsmaßnahmen würden unter Parlamentsvorbehalt gestellt, was suggeriert, der Bundestag müsste zustimmen. In der Pressemitteilung des Bundesverfassungsgerichts heißt es jedoch: »§ 1 Abs. 4 des Euro-Stabilisierungsmechanismus-Gesetzes ist allerdings nur bei verfassungskonformer Auslegung mit dem Grundgesetz vereinbar. Die Vorschrift ist dahingehend auszulegen, dass die Bundesregierung vor Übernahme von Gewährleistungen im Sinne des Gesetzes verpflichtet ist, die vorherige Zustimmung des Haushaltsausschusses einzuholen.«



Der Haushaltausschuss ist nicht das Parlament! Er besteht aus einigen Vertretern der Parteien, die in kleinen Zirkeln machen können, was sie wollen. Aber selbst wenn der Bundestag zustimmen müsste: Es ist offenkundig, dass keine der etablierten Parteien mehr die Bürger vertritt, sondern das Finanzkartell (nicht zu verwechseln mit den Finanzmärkten!), das sich mit der europäischen Zentralbank ein Monopol auf die Erzeugung von Geld verschafft hat. Alle Parteien sind sich darin einig, das Geld der Steuerzahlers für diese Rettungsmaßnahmen zu verpfänden. Künftig entscheidet der jeglicher demokratischer und juristischer Kontrolle entzogene »Gouverneurs-Rat« des ESM (»Europäischer Stabilität Mechanismus« = Europäisches Sado-Maso-Institut: Die Sadisten sind die Gouverneure, die Masochisten die Bürger, die das alles widerstandslos über sich ergehen lassen), wie viele Billionen dem deutschen Steuerzahler gestohlen werden.

Mit der Bindung des Schweizer Franken an den Euro finanzieren die Schweizer diesen Wahnsinn jetzt mit. Die SNB hat erklärt: Sie toleriert »am Devisenmarkt ab sofort keinen Euro-Franken-Kurs unter dem Mindestkurs von 1,20. Die Nationalbank wird den Mindestkurs mit aller Konsequenz durchsetzen und ist bereit, unbeschränkt Devisen zu kaufen.« Das bedeutet, die Schweizer Nationalbank muss Euro in Milliardenhöhe ankaufen, koste es, was es wolle. Gleichzeitig können sich Großbanken in Schweizer Franken zu Zinsen nahe Null verschulden und ohne jedes Währungsrisiko in höherverzinsliche Anleihen investieren. Natürlich kann das die Schweiz unmöglich durchhalten. Das Konstrukt wird genauso scheitern, wie das System fester Wechselkurse vor dem Euro. Bilderberger-Milliardär Georg Soros reibt sich jetzt schon die Hände, am Schweizer Franken und dem Schweizer Volk ähnlich viel Geld verdienen zu können, wie seinerzeit am britischen Pfund. Die SNB wird Milliarden von Euro in ihren Bücher haben, und wenn der Euro crasht, was unvermeidbar ist, ist die Schweiz ruiniert. Mission Accomplished.

In der kommenden Woche beginnen die Parlamentsberatungen in der Schweiz (Herbstsession). SVP-Mitglied Dominique Baettig und andere werden die Machtübernahme der EU zum Hauptthema ihrer Beiträge machen. Wie ich aus Kreisen der SVP höre, wird auch schon an einer Volksabstimmung (Motion) zu diesem Thema gearbeitet. Gelingt es nicht, eine Volksabstimmung zu erreichen, ist das Schicksal der Schweiz als souveräner Nation besiegelt. Man kann den Schweizern nur zurufen: »Erinnert euch an Wilhelm Tell – und kämpft!«

2011 tagten die Bilderberger in St. Moritz in der Schweiz. Vor Ausbruch der Krisen in Griechenland und Spanien tagten die Bilderberger eben dort. Aber natürlich ist das alles Zufall. Selbstverständlich ist es nicht so, dass die Bilderberger auf den Konferenzen per Handzeichen darüber abstimmen, welches Land sie jetzt überfallen wollen. Diese Entscheidungen werden in ganz anderen Zirkeln getroffen.

Aber an all jene, die sich permanent darüber aufregen, wenn man das Wort »Bilderberger« in den Mund nimmt: Wacht endlich auf! Schaut euch zum Beispiel an, was Ron Paul, hoffentlich der nächste US-Präsidentschaftskandidat der Republikaner, zu diesen Kreisen gesagt hat. Vor wenigen Jahren wurde jeder als irrer Verschwörungstheoretiker beschimpft, der behauptet hat, es gäbe solche Konferenzen. Jetzt, wo sie dank Internet aufgeflogen sind, werden sie so dargestellt, als handele es sich nur um ein Kaffekränzchen. Wie naiv kann man sein?










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Die geheime Weltregierung - Bester Vortrag aller Zeiten !, 15 Dec. 2011 15:42




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Geändert von futureisnow am 15.Dec.2011 15:42

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Goldman Sachs’ Bilderberger und Trilateralisten praktizieren Weltregierung in Goldman Sachs’ eingefädelter wirtschaftlicher Katastrophe (euobserver.com/5.12.11), 16 Dec. 2011 18:01




Untergang des Abendlandes II:

Goldman Sachs’ Bilderberger und Trilateralisten praktizieren Weltregierung in Goldman Sachs’ eingefädelter wirtschaftlicher Katastrophe


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Posted by Anders under Deutsch, Euromed

AKTUELLES
EUObserver 5 Dec. 2011: Lega Nord Gesetzgeber Massimo Polledri erklärte: “Wir begrüßen das deutsch-französische Direktorium, bevor es offiziell die Kontrolle über das Land übernommen hat. Vielleicht werden sie uns noch ein bisschen länger Italienisch sprechen lassen, aber die Entscheidungen werden an anderswo getroffen werden.” Die griechische Regierung hat Technokratie-Minister mit Links zur Militärjunta, die im Jahr 1974 fiel.


Zusammenfassung: Nachdem die Talmudisten den Westen in mindestens 8 Wellen angegriffen hat ( durch die Französische Revolution; die Zentralbank-Systeme; Finanzierung des Kommunismus und des Nationalsozialismus sowie die Revolution von 1968; die endlose und zerstörerische muslimische Masseneinwanderung; die EU Technokratie; die Verarmung durch den Klima-Schwindel; den “Krieg gegen Terror” nach der Operation unter falscher Flagge des 11. Sept.; die weltweite Elitisten-verursachte Finanz/Wirtschaftskrise) haben sie nun ihre 9. Angriffswelle gestartet: Rothschilds Technokratie, eine globalistische Ideologie zur Förderung kommunistischer Nachhaltigkeit in der NWO-Gesellschaft, der Agenda 21, die Menschen dazu zwingt, wie Batterie-Hühner zu leben. Die verwendeten Technokraten sind Rothschilds Wall Street Bankster, in erster Linie aus seiner Goldman Sachs Bank, der besten Geld-Maschine, die der globale Kapitalismus jemals hervorgebracht hat– nach der FED. Durch die Berufung von Goldman Sachs/Federal Reserve-bezahlten Technokraten wie Mario Monti, Lucas Papademos, Mario Draghi zu Technokraten-Regierungen in Italien, Griechenland und der Europäischen Zentralbank kassiert Goldman Sachs/Rothschild schnell mehr Geld ab, als sie es tat, als sie das unehrliche Griechenland, Italien und andere ihrer Regierungs-Einkommen beraubte. Das Motto scheint: Die Massen mit Kommunismus durch faschistische Bankster zu regieren.

Prof. James Petras, Global Res. 28 Nov. 2011:
Zehn historische Umgestaltungen dominieren die Tagesordnung der technokratischen Diktaturen und ihrer kolonialen Mentoren. 1) Massive Verschiebungen der Mittelzuweisungen von der Sozialhilfe auf Bonds und Bankenzahlungen. 2) Groß angelegte Veränderungen der Einkommenspolitik von Löhnen auf Gewinne, Zinsen und Mieten. 3) Stark regressive Steuerpolitik mit steigerung der Verbraucher- (Mwst.) und Lohnsteuern sowie Senkung der Steuern auf Anleihegläubiger und Investoren. 4) Beseitigung der Beschäftigungssicherheit (”Flexibilisierung der Arbeit”), Steigerung der Reservearmee von Arbeitslosen zu niedrigeren Löhnen, Intensivierung der Ausbeutung der Arbeitskräfte (”höhere Produktivität”). 5) Neufassung der Arbeitsgesetze untergräbt das Gleichgewicht der Macht zwischen der organisierten Arbeit und dem Kapital. Löhne, Arbeitsbedingungen und Gesundheitsfragen werden den allgemeinen Gewerkschaftern aus den Händen genommen und technokratischen “korporativen Kommissionen” in die Hände gelegt. 6) Der Abbau eines halben Jahrhunderts von öffentlichen Unternehmen und Einrichtungen zugunsten der Privatisierung der Telekommunikation, Energie, Gesundheit, Bildung und Pensionskassen. Billionen-Dollar-Privatisierungen sind Mitnahmeeffekte auf einem welthistorischen Maßstab. 7) Die wirtschaftliche Achse verschiebt sich von Produktion und Dienstleistungen für den Massenkonsum auf dem heimischen Markt auf die Ausfuhr von spezialisierten Waren und Dienstleistungen für ausländische Märkte. Diese neue Dynamik erfordert niedrigere Löhne, um international zu “konkurrieren”, wobei der Inland-Markt schrumpft. Die neue Strategie führt zu einer Erhöhung der Deviseneinnahmen aus dem Export, um die Schulden an die Anleihegläubiger zu zahlen, führt aber zu einer höheren Arbeitslosigkeit und Elend für die heimischen Arbeitskräfte.
Technokratische Diktatur (8) zielt schon vom von Design her auf eine “bipolare Klassenstruktur”, in dem der Großteil der Facharbeiter und die Mittelschicht verarmen, während sie Schichten der lokalen Anleihegläubiger und Unternehmer bereichert. 9) Deregulierung der Kapitalmärkte, Privatisierung und die Zentralität des Finanzkapitals führen zu mehr kolonialem (Fremd-) Eigentum was Grundstücke, Banken, strategische Wirtschaftssektoren und “soziale” Dienstleistungen betrifft. Nationale Souveränität wird durch imperiale Souveränität in der Wirtschaft sowie Politik ersetzt.
10) Die vereinigte Macht der kolonialen Technokraten und imperialen Anleihegläubiger, die die Politik diktieren, konzentriert die Macht in einer nicht gewählten Machtelite. Sie herrscht mit einer schmalen sozialen Basis und keine Legitimität in der Bevölkerung. Sie ist politisch verwundbar und deshalb ständig abhängig von wirtschaftlichen Drohungen oder physischer Gewalt.
Die Lebenslängen der technokratischen Regierungen werden kurzlebig sein, da ihre Sparmaßnahmen die Menschen wütend machen werden - wie bereits in Italien. Streiks und Demonstrationen, möglicherweise Aufstände werden folgen.

Die Technokratie ist mit der kommunistischen Ideologie der “Nachhaltigkeit” / Agenda 21 der EU und der NWO sowie dem CO2-Bekämpfungs- Schwindel im Namen Gaias, eine neu erfundene altheidnischen Religion durch Panikmache mit einem Klima, das ist, wie es war immer war und mit keinen anderen menschgemachten Klimaveränderungen als denjenigen, die auf die NWO HAARP-Manipulationen zurückzuführen sind, eng verflochten.

*

Nichts entgeht dieser Flutwelle der neuen Ordnung, die alles mit sich reisst” (Club of Rome Declaration)




*




Nachdem die Talmudisten und hier, hier, gem. Adam Weishaupts 6-Punkte-Programm den Westen mindestens 8 -mal zuvor ( durch die Französische Revolution; die Zentralbank-Systeme; Finanzierung des Kommunismus und des Nationalsozialismus sowie die Revolution von 1968; die endlose und zerstörerische muslimische Masseneinwanderung; die EU Technokratie; die Verarmung durch den Klima-Schwindel; den “Krieg gegen Terror” nach der Operation unter falscher Flagge des 11. Sept.; die weltweite Elitisten-verursachte Finanz/Wirtschaftskrise) angegriffen haben, haben sie nun die 9. Angriffswelle herausgebracht, um die von ihnen selbst geschaffene Wirtschaftskrise zu “lösen”, und zwar durch Rothschild-Technokraten wie Mario Monti (neuer Ministerpräsident in Italien), den internationalen Berater von Goldman Sachs und vielfachen Bilderberger, Mario Monti, Vorsitzenden der europäischen Trilateralen Kommission, sowie seine technokratische, nicht gewählte Regierung. Hinzu kommt der vielfache Bilderberger und ehemalige Goldman Sachs Vize-Vorsitzende, Mario Draghi (Neuer Chef der Europäischen Zentralbank) sowie der neue griechische Ministerpräsident, der ehemalige FED Boston Chef sowie vielfache Bilderberger, Lucas Papademos, der Trilaterale Kommoissinist, und seine technokratische, nicht gewählte Regierung. Außerdem hat Goldman Sachs mehr schmutzige Geschäfte: Sie ist der wichtigste Spieler bei der Spekulation in Nahrungsmitteln, die Millionen in Entwicklungsländern in ein frühes Grab oder nach Europa vertrieben hat. Ziel ist eine EU-Fiskal-Union, wo nationale Suveränität gar nicht mehr existiert. Henry-Paulson-300x225

Der frühere US-Finanzminister und Goldman Sachs Chefdirektor (1999-2006), Henry Paulson, ist ein typisches Beispiel für einen Rothschild–gekauften Marionetten-Politiker.
Reuters 29 Nov. 2011 dokumentiert, wie Henry Paulson sich mit den Wall Street Banksters zusammensetzte, insbesondere denjenigen von Goldman Sachs, sogar traf Henry Paulson, sich mit dem Goldman Sachs Vorstand bei einem Dinner für den Erzleninisten, Gorbatschow, in Moskau, um ihnen Insider-Informationen zu geben, damit sie sich das Beste aus zB dem Zusammenbruch der Investmentbanken Lehman Brothers, Fannie Mae und Freddie Mac herausziehen könnten.

Goldman Sachs, by Texe Marr zitiert Goldman Sachs´ Chefdirektor, Lloyd Blankfein: “Ich tue das Werk Gottes”, und bezieht sich dabei auf Heinrich Heines Aussage: “Geld (Mammon) ist der Gott unserer Zeit, und Rothschild ist sein Prophet.”
Die offiziellen Aufzeichnungen der Besitzerverhältnisse (von Goldman Sachs) zeigen, dass der Chef-Besitzer Lord Jacob Rothschild ist, und er und andere Rothschild Familienmitglieder dominieren das Konsortium, das über die gigantischte und mächtigste Kraft des Planeten , die des Geldes, herrscht. Goldman Sachs ist der Kern und das Auge sowie das Zentrum des Tornados. Goldman Sachs ist der “Ort der besten Geldmacher-Maschine, die der globale Kapitalismus jemals hervorgebracht hat (nach der FED). The New York Times 13 Febr. 2011: Griechenland engagierte sich in jahrzehntelangen Bemühungen darum, die EU-Schuldengrenzen zu umgehen. Ein Abkommen mit Goldman Sachs hat verholfen, vor dem Haushalt-Aufseher in Brüssel im Jahr 2001 Milliardenschulden zu verstecken. Dies verhalf Athen, Europas Defizit-Regeln gerecht zu werden, während es weiterhin über seine Verhältnisse hinaus spendete. Instrumente, die von Goldman Sachs, JPMorgan Chase und einer breiten Palette von anderen Banken entwickelt waren, ermöglichten es den Politikern in Griechenland, Italien und möglicherweise auch anderswo, zusätzliche Kreditaufnahmen zu maskieren. Im Gegenzug für staatliche Zahlungen verkaufte Griechenland zum Beispiel die Rechte an Flughafengebühren und Lotterie-Einnahmen in den kommenden Jahren – ohne dass dies in den Büchern notiert wurde.

Italian-minister-cries

EUObserver 5 Dec. 2011: Italiens neues Technokraten-geführtes Kabinett hat ein frisches Notfall-Sparpaket einen Tag früher als erwartet gebilligt. Das für die Renten-Änderungen zuständige Kabinettsmitglied, Sozialministerin Elas Fornero, war so von ihrer eigenen Ankündigung überwältigt, dass sie einen Zusammenbruch hatte und nicht weitermachen konnte.

“Gottes Werk” wird durch Technokraten ausgeführt, wobei Technokratie eine Ideologie ist.

Prof. James Petras, Global Res. 28 Nov. 2011: Demokratie im Verfall entwickelt sich zu einer “oligarchischen Demokratie”, wie verwaltende Beamte durch Machtspruch regieren, demokratische Regeln zurückstellen und die Interessen der Mehrheit ignorieren.Van-rompuy-obama-barroso
Eine Verwaltungs-Junta, von gewählten und nicht-gewählten Beamten löst Fragen von Krieg und Frieden, überweisen Milliarden von Dollar oder Euro an eine Finanzoligarchie, und reduzieren den Lebensstandard von Millionen von Bürgern über voreingenomme “Sparpakete”.

Die EU, das Modell der Eine-Weltregierung der korporativen NWO, ist der Prototyp einer Technokratie: EU-Ratspräs. und EU-Kommissionspräsident - der EU-”Premierminister” - vertreten die EU auf höchster Ebene und sind nicht gewählt, sondern vom Europäischen Rat ernannt. Beide sind Bilderberger und hier, also Vertreter der Eine-Welt-beherrschenden Elite, die die Konzerne selbst besitzen. van Rompuy hat erklärt, die talmudische, korporative Weltregierung sei auf dem londoner G20 Gipfel 2.-4. April 2009 ins Leben gerufen.






The gathering storm
youtu.be/vGQIxYfKKtc

Hochgeladen von patcondell am 29.11.2011

Wake up, Europe, and smell the treachery.

Some truths about the EU
www.ukip.org/page/truth








Sogar wie Wut, Ekel und Feindseligkeit sich verbreiten und vertiefen (sehen Sie Pat Condell im Video oben), ist der Bürgerschaft die Rolle der passiven Zuschauer zugewiesen. Vereinzelte Stimmen abweichender Vertreter werden von der Kakophonie der Massenmedien übertönt und vertragliche renommierte “Experten” und Akademiker, die für die Finanzoligarchie Werbung machen, herangezogen. Um ihre absolute Macht zu stärken, entmannen die Oligarchen die Verfassungen unter Berufung auf wirtschaftliche Katastrophen und alles durchdringende “Terroristen”-Bedrohungen. Ein riesiger Polizei-Staatsapparat, mit unbeschränkten Vollmachten erzwingt Einschränkungen für die politische Opposition sowie für die bürgerlichen Freiheiten mittels “bürokratischer Beschränkungen”. Der Zweck ist, die kritische Minderheit an der Mobilisierung einer sympathischen Mehrheit möglichst zu verhindern. Wie die Wirtschaftskrise sich verschlechtert, erweitert und vertieft die Oligarchie ihre Sparmaßnahmen. Die gut bezahlten Facharbeiter, Mittelschicht-Mitarbeiter und Fachkräfte beginnen, die akute Erosion der Löhne, Gehälter, Renten, Arbeitsbedingungen und künftigen Berufsaussichten zu spüren.

Im Laufe der Zeit ist die oligarchische Demokratie nicht mehr nützlich, da die demokratische Vortäuschung der finanziellen Elite die Massen nicht mehr hinters Licht führen kann. Längere Partei-Kriegsführung der Elite erodiert ihre Bereitschaft, die vollständige Agenda der Finanzoligarchie den Völkern aufzuzwingen. An dieser Stelle hat die oligarchische Demokratie als politische Formel ihre Rolle ausgespielt. Die Finanz-Elite ist bereit und willens, jegliche Verstellung, mittels demokratischer Oligarchen zu zu regieren, zu verwerfen. Diese werden als willig, aber zu schwach gesehen, zu sehr unter innenpolitischem Druck seitens der Rivalen und nicht bereit, brutale Kürzungen in den sozialen Budgets sowie größere Senkung des Lebensstandards und der Arbeitsbedingungen durchzusetzen. Die internationalen Bankiers verwerfen die ‘heimische Junta”, auferlegen nicht gewählten Bankern zu herrschen - und benennen ihre Privatbankiers als Technokraten.

Monti-nej

Reuters 17 Nov. 2011 - Hunderte von Studenten in der finanziellen Hauptstadt Italiens, Mailand, protestierten gegen das, was sie als die “Regierung der Bankiers” . Es gab auch Proteste in Turin, Rom, Palermo und Bari. Zero Hedge 17 Nov. 2011 - In Turin, brachen Zusammenstöße zwischen Polizei und Tausenden von Demonstranten, einschließlich Anarchisten aus, Montis Kabinett besteht aus einer Mischung aus akademischen Spezialisten und erfahrenen Administratoren und schliesst Corrado Passera, den Chef der größten Einzelhandelsbank Italiens, der Banca Intesa Sanpaolo, als Industrieminister mit ein.

Der Übergang zu einer kolonialen “technokratischen” Diktatur
Die nackte Regierung durch ausländische Banken ist in eine Ideologie verkleidet, die sie als Regierung durch Technokraten, die Experten, unpolitisch und über privaten Interessen sind, beschreibt. Die Realität hinter der technokratischen Rhetorik ist, dass die ernannten Beamten eine Karriere in der Arbeit mit und für große finanzielle private und internationale Interessen haben. Lucas Papademos, der ernannte griechische Premierminister, hat für die Federal Reserve Bank of Boston (und Goldman Sachs) sowie als Chef der griechischen Zentralbank, gearbeitet und war verantwortlich für die Bücher mit der betrügerischen Haushaltsbuchführung, die Griechenland in die finanzielle Katastrophe stürzte. Mario Monti, der zum Ministerpräsidenten von Italien ernannt wurde, war von der Europäischen Union und Goldman Sachs angestellt. Diese Ernennungen durch die Banken sind auf ihrer völligen Loyalität und unermüdlichem Engagement für die Verhängung der härtesten unterdrückenden Politik gegen die arbeitende Bevölkerung Griechenlands und Italiens basiert.Papademos-monti
Sie sind frei von allen politischen Verpflichtungen … mit einer Ausnahme, und zwar die Zahlung der Schulden an ausländische Anleihegläubiger zu sichern - vor allem die Darlehen bei wichtigen europäischen und nordamerikanischen Finanzinstitutionen.

Rechts: Der Technokrat, Papademos, der griechischische Ministerpräsident + Monti, Italienischer Ministerpräsident.

Den sozialen Institutionen und politischen Prozessen, die mit einer demokratisch-kapitalistischen Wohlfahrtsstaat verbunden sind, droht völliger Abbruch durch die technokratische Diktatur. Öffentliche Unternehmen werden an ausländische und inländische kapitalistische Oligarchen verkauft und Dienstleistungen eingeschränkt. Arbeitgeber schreddern Tarifverträge. Urlaub, Abfertigung, Einstiegsgehälter und Überstunden werden drastisch reduziert.
Die aktuelle “technokratische” Diktatur bekommt ihre Macht von den politischen Eliten der oligarchischen Demokratie übergeben. Die aktuellen Technokraten starten zuerst ihren bösartigen Total-Angriff auf Lebens-und Arbeitsbedingungen, und zwar mit Zustimmung des Parlaments und gehen dann mit der Polizei-staatlichen Unterdrückung stufenweise weiter.

Technocrat-vertical-farming

Technocratic farm. “Zur Minimierung unseres Fußabdrucks auf der Erde: Die vertikale Bauart ermöglicht mehr Menschen pro Fläche und weniger Auswirkungen auf die Natur. Wohn-, Arbeits-und Freizeitbereiche würden alle in in unmittelbarer Entfernung voneinander liegen, was die Transport-Notwendigkeit minimiert.”

Politiken der technokratischen Diktatur
1. Technokratische Regierung: Stufe 1
Die Technokraten projizieren ein sauberes Regierungbild, effizient und kompetent, fähig zum entschlossenen Handeln. Sie versprechen ein Ende der sich verschlechternden Lebensbedingungen, um als “Retter” zu erscheinen. Von Anfang an, auch unter dem Deckmantel der Notstandsgesetze, stehen die Technokraten vor einem Kern der Massen-Opposition.

2. Phase: ‘Shock-Politiken der Technokraten
Die Technokraten führen 100 Tage des krassesten Klassenkampfes ein. Im Namen der Freien Märkte diktieren die Anleihegläubiger und die unheilige Allianz der politischen Oligarchen und Banker Erlasse, und Gesetze werden verabschiedet, wobei sofort Zehntausende von Beschäftigten im öffentlichen Dienst entlassen werden. Job-Sicherheit ist abgeschafft und Entlassung ohne Grund wird das Gesetz des Landes. Regressive Steuern werden beschlossen und Haushalte verarmen. Die Technokraten erweitern und vertiefen Ungleichheiten und Verelendung.Technoctrat-city vertical

Links: Senkrechtes Technokratie-Urbanat:

Die anfängliche Euphorie, die die technokratische Herrschaft begrüsste, wird durch bittere Vorwürfe ausgetauscht. Die untere Mittelschicht erkennt “noch einen politischen Schwindel“. Die Technokratie verlässt sich auf konstante Polizei-Mobilisierung und de facto die Militarisierung der Zivilgesellschaft.

3. Mission erfüllt: Bürgerkrieg oder die Rückkehr der oligarchischen Demokratie?
Die Technokratie wird fast alle wichtigen sozialen Klassen gegen sich (außer den 5% an der Spitze), gegen die koloniale Unterwerfung und nicht gewählten Machthaber vereinen - zur gleichen Zeit zu Gunsten der Demokratie. Die von den Technokraten genehmigten Massnahmen stehen vor der unwahrscheinlichen Aussicht auf vollständige Umsetzung, insbesondere dadurch, dass Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes vor Entlassungen, Lohnkürzungen und gekürzten Renten stehen. Es ist möglich, dass Brüche und Risse im Militär-und Polizeiapparat auftreten, besonders wenn es zu Volksaufständen kommt, die in Gewalt umschlagen. Streiks und Proteste werden vermutlich Raubtier-Käufer von öffentlichen Unternehmen abschrecken. Der grosse Druck wird die Wirtschaft vor Ort untergraben, die Produktion senken und die Rezession vertiefen.Technocratic-city-pyramid

Rechts: Senkrechter Pyramiden-Bau, um Technokratie als Teil der NWO zu zeigen

Technokratische Herrschaft ist von Natur aus vergänglich und kurzlebig, in Anbetracht der drakonischen systemischen Veränderungen und repressiven Strukturen, die sie vorschlägt. Das Beste, was sie erreichen kann, ist Politiken zu diktieren und durchzusetzen, und dann werden unter Androhung einer Massenrevolte die neuen Machthaber zu ihren im Ausland errichteten finanziellen Heiligtümern fliehen.

Die technokratische Diktatur wird sich bemühen, die Macht an die oligarchischen demokratischen Politiker mit dem Vorbehalt zurückzugeben, dass sie die regressiven Veränderungen behalten.
Marx nannte so was die “alten Scheiße der vorherigen Ordnung“ zurückzubringen.


Dollar-billBell-pyramid-200

Um Politik, die massiv Reichtum, Macht und Rechte von Arbeits– und Haushalten auf Kapital, vor allem ausländisches Kapital, überträgt, durchzusetzen, ist ein autoritäres Regime von wesentlicher Bedeutung. Daher ist die letzte Möglichkeit für die Banker in der EU und den USA, einen der ihren direkt zu ernennen



(fertige Pyramide) ,


um eine Serie von langfristigen regressiven Veränderungen grossen Ausmasses aufzuerlegen. Die Mission der Technokraten ist es, einen dauerhaften institutionellen Rahmen durchzusetzen, der langfristig hohe Zinszahlungen auf Jahrzehnte garantiert - auf der Verarmung und Ausgrenzung der Völker basiert. Der Entscheidungsprozess wird geschlossen und begrenzt auf die Clique von Bankern und Technokraten ohne die geringste Transparenz sein. Vor allem unter kolonialer Regierung müssen die Technokraten die Demonstranten, wenn möglich, ignorieren oder, wenn notwendig, ihnen die Köpfe brechen.

Um politischer Opposition vorzubeugen, fordern die Technokraten die Rückendeckung der dekadenten Wählerschafts-Parteien und ihrer Führer sowie ihre totale Unterwerfung unter die kolonialen Bankiers.



Limits to Growth
youtu.be/9y46hJCaHVQ

Technokratie
Laut The Earth Organisation for Sustainability (Nachhaltigkeit) - EOS (= NWO Agenda 21- Verklumpung von Menschen wie Legebatterien) mit einer EU-E-Mail-Adresse, sei die Welt in selbstverwaltende Technate und Urbanate aufgeteilt zu werden - kein Nationalstaat erwähnt. In Bezug auf Nachhaltigkeit -sehen Sie hier.
Die EOS nennt sich eine Ideologie: “Die Untertanen unter der Technokratie sind keine Menschen, sondern die kontinentalen Infrastrukturen, und darunter ihre Ressourcen. Die Rolle des Menschen im Technat würde das eines aufgeklärten Schöpfers sein, mit vollem Zugriff auf einen Anteil der Produktionskapazität über seine / ihre eigenen individuellen Fähigkeiten zum Schaffen hinaus. Das Technat könnte damit keine Gesetze, Steuern oder Gesetzesentwürfe auferlegen. Wie die Technokratie wirklich funktioniert: siehe Zusammenfassung.

Kommentar: Wer glaubt, dass diese autokratische, kommunistische Ideologie der Technokratie am Ende nicht den Weg der Sowjetunion einschlagen wird?
Ich mag nicht die Idee, dass die EU von der Technokratie, die sich als eine Ideologie erklärt, regiert wird - sogar gestützt auf die kommunistische Nachhaltigkeits-Ideologie basiert auf den falschen Prophezeiungen von Umwelt-Apokalypse bis zum Jahr 2000 des kommunistischen Club of Rome in “Grenzen des Wachstums” (Video oben) sowie Steven Rockefellers, Mikhail Gorbatschows und Maurice Strongs Erd Charta und auf James Lovelocks absurder Phantasie, dass die Mutter Erde/Gaia ein atmender, lebender Organismus sei. Dies hat zu einer heidnischen anti-christlichen Gaia Religion (die Buddhismus und Hinduismus lobt) geführt - gefördert durch das Umweltprogramm der Vereinten Nationen, das meint, das Klima solle ”mit Religion wetteifern” - was es tut. Bemerkenswerte Mitglieder des Club of Rome sind Al Gore, Bill Gates, Jimmy Carter sowie Mikhail Gorbachev und der ehemalige EU-Kommissionpräsident, Jacques Delors. Der heidnische, antichristliche Charakter der Technokratie ist dadurch ersichtlich, dass die Nachhaltigkeits-Unterstützer auch in der Weltkommission für Globales Bewusstsein und Spiritualität zu finden sind - einer sehr buddhistischen Organisation des Dalai Lama.

Technokratie und ihre “Nachhaltigkeits-”/Agenda 21 –Ideologie ist am Kern der EU, der die antichristliche, kommunistische Globalisierung ist. Dies ist der Grund für die unablässigen Bemühungen der EU als Modell um CO2-Bekämpfung, wie Don Quijotes Kampf gegen Windmühlen, obwohl der Rest der Welt genug davon hat - wie wir noch einmal auf der Durbaner COP17, die am 28. November 2011 begann, sehen werden .






*) Hyperlinks dazu auf euro-med.dk/?p=25268

 
 
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