HERZENSTÜRÖFFNER FÜR SEPTEMBER: Ich sah einen tiefen, dunklen Brunnen und einen Eimer, der an einem Seil angebunden war. Ich sah, wie der Eimer in den Brunnen hinuntergelassen wurde, und als er aus der Dunkelheit heraufgezogen wurde, war er bis zum Rand mit reinem, klaren Wasser gefüllt. Ich hörte die Worte: „Tief in jeder Seele liegt die Reinheit des Geistes. Nimm dir Zeit, danach zu suchen, bis du sie findest, und dann bringe sie zum Vorschein.“ (Eileen Caddy Findhorn)
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Die Bilderberger - hinter den Kulissen der Macht (Fosar+Bludorf)
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futureisnow



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Die Bilderberger - hinter den Kulissen der Macht (Fosar+Bludorf) , 11 Mar. 2008 17:00


nachdem wir hier im Forum schon verschiedentlich auf diesen Club aufmerksam gemacht haben....



Die Bilderberger

Hinter den Kulissen der Macht

von Grazyna Fosar und Franz Bludorf



Wenn es keine Bilderberger gäbe, müssten sie erfunden werden. Die Menschheit braucht sie –
als Wirtschaftskapitäne, als Gesprächsstoff, als Global Players und als Stoff für so manche

Verschwörungstheorien (sehr frei nach Erich Kästner).


Seit vielen Jahren bereits kursieren die abenteuerlichsten Legenden über eine geheimnisumwitterte Gruppe einflussreicher Politiker und Wirtschaftsmagnaten, die hinter den Kulissen der Weltpolitik operieren soll – die Bilderberger. Nahezu unbeachtet von der Öffentlichkeit sollen sie die Geschicke der Menschheit lenken, weder kontrolliert von den nationalen Parlamenten oder gar vom Wähler, noch kommentiert von der Presse. Erst in letzter Zeit fangen auch die seriösen Massenmedien an, sich der Thematik zuzuwenden. Fazit: Wir brauchen die Bilderberger nicht zu erfinden. Es gibt sie. Ob ihre Macht wirklich so allumfassend ist, wie manchmal behauptet wird, ist fraglich. Tatsache ist aber auch, dass sie auf wichtige Entwicklungen der Weltgeschichte nach dem zweiten Weltkrieg tatsächlich Einfluss genommen haben.

Eine interessante Begegnung

1993 veranstaltete die Potsdamer Fördergemeinschaft zur Gründung einer Friedensuniversität in Berlin einen Diskussionsabend. Im Haus der Weltkulturen trafen sich drei Politpensionäre besonderer Art – der ehemalige amerikanische Aussenminister Henry Kissinger, der frühere sowjetische Botschafter in der DDR, Valentin Falin, sowie Egon Bahr, in den sechziger und siebziger Jahren persönlicher Berater und Chefunterhändler des damaligen Bundeskanzlers Willy Brandt. Thema der Diskussion waren die Erinnerungen der drei Herren an die große Zeit der deutschen Ostpolitik sowie an die Verhandlungen zum Abkommen über den Status Berlins. Als Moderator fungierte der Journalist Giovanni di Lorenzo, seinerzeit Chefredakteur des Berliner „Tagesspiegel“.



Abb. 1: 1993 in Berlin: Henry Kissinger (2. v. links),
Valentin Falin (2. v. rechts) und Egon Bahr (rechts)
diskutieren unter der Leitung von Giovanni di Lorenzo (3. v. rechts).
Nach dieser Diskussion hatten die Autoren Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch mit Egon Bahr und Henry Kissinger. Foto: Franz Bludorf


Im Verlauf der - ansonsten gar nicht so besonders erhellenden - Diskussion sprach Henry Kissinger, fast beiläufig, einen vielsagenden Satz aus, dessen Tragweite wohl der Mehrheit der anwesenden Zuhörer nicht bewusst war: „Die vier Botschafter (der Siegermächte des zweiten Weltkrieges, Anm. d. Red.) brauchten über das Berlin-Abkommen nicht viel zu verhandeln. Sie brauchten nur den Text zu unterzeichnen, den die Bilderberger ausgearbeitet hatten.“
Wir jedenfalls wurden bei dieser Äußerung sofort hellhörig. Die Frage, wer die Bilderberger eigentlich sind, kam – natürlich – im weiteren Verlauf der Diskussion nicht mehr zur Sprache. Doch nach dem Ende der Veranstaltung hatten wir die Gelegenheit, mit Egon Bahr und Henry Kissinger noch ein persönliches Gespräch im kleinen Kreis zu führen. Dabei stellten wir den beiden Herren diese Frage direkt – gespannt auf ihre Reaktionen.
Wir wurden überrascht: Abseits des großen Auditoriums hob Egon Bahr zu einer längeren Rede an und erklärte uns ganz ruhig und sachlich, was wir wissen wollten. Nach dem zweiten Weltkrieg, so begann Willy Brandts ehemaliger Chefdiplomat, habe sich spontan ein Gesprächskreis aus europäischen und amerikanischen Spitzenkräften der Wirtschaft und Politik zusammengefunden, um in der Zeit des beginnenden kalten Krieges den transatlantischen Dialog zu beleben. Initiator dieser ersten Gesprächsrunde war Prinz Bernhard der Niederlande, der Ehemann der damaligen Königin Juliana, und folgerichtig fand das erste Treffen dann im Mai 1954 auch im Hotel Bilderberg in der niederländischen Stadt Oosterbeek statt, wodurch die Gruppe zu ihrem Namen kam.


Abb. 2: Das erste Bilderberger-Treffen 1954 in Oosterbeek (Niederlande).
Auf dem Podium in der Mitte Prinz Bernhard der Niederlande


Seither – so Bahr – treffen sie sich einmal im Jahr, jeweils in einer anderen Stadt. Prinz Bernhard fungierte bis 1976 als Chairman der Bilderberger. Es war ursprünglich tatsächlich vor allem eine europäische Initiative, die von niederländischen Industriellen an den Prinzen herangetragen worden war. Heute gehört seine Tochter, die niederländische Königin Beatrix, ebenfalls zu den regelmäßigen Gästen bei den Treffen. Die Bilderberger sind ein exklusiver und in sich geschlossener Kreis, zu dem man nur durch Einladung Zutritt erhält. Das Hotel, in dem sie sich jeweils treffen, nimmt während der Konferenzdauer keine anderen Gäste auf. Auch Journalisten werden weiträumig abgeschirmt, mit Ausnahme von ein paar Auserwählten, die ebenfalls zum erlauchten Kreis der Bilderberger gehören (derzeit u.a. Donald E. Graham, Chef der „Washington Post“, Hasan Cemal, Chefkolumnist der türkischen Tageszeitung „Milliyet“ und von deutscher Seite Matthias Naas, stellvertretender Chefredakteur der „Zeit“).



Abb. 3: Der erste Tagungsort,
das Hotel „De Bilderberg“ in Oosterbeek,
gab der Gruppe ihren Namen


Sie wirken im Hintergrund

Dass die Bilderberger-Treffen jährlich stattfinden, steht außer Frage. Wieso, so fragt man sich aber, hört man dann nie etwas darüber in den Nachrichtensendungen? Bei anderen Gelegenheiten, etwa bei den G8-Treffen oder Weltwirtschaftsgipfeln, scharen sich doch Tausende von Journalisten um die Teilnehmer. Wie gesagt, zum unmittelbaren Konferenzort erhält kein externer Journalist Zugang, und die Teilnehmer selbst verpflichten sich, über alles, was sie im Verlauf der Tagung hören oder sagen, Stillschweigen zu bewahren. Haben sie etwas zu verbergen? Insider wiegeln ab: Es gehe lediglich darum, dass im Verlauf der Konferenz jeder Teilnehmer die Chance haben soll, frei und manchmal auch unausgegoren seine Ideen zu äußern, ohne befürchten zu müssen, dies sofort am nächsten Tag in den Zeitungen zu lesen.
Das mag sein, aber wenn sich eine so große Gruppe bedeutender politischer und ökonomischer Spitzenkräfte trifft, sollte da nicht die Öffentlichkeit auch einen Anspruch auf Information haben?
Es ist unbestritten, dass wichtige Entwicklungen in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg auf Ideen und Initiativen der Bilderberger zurückgehen. Dazu gehört nicht nur das anfangs zitierte Berlin-Abkommen- Als erstes Resultat dieses neuen Dialogs kam es 1957, drei Jahre nach Gründung der Gruppe, zum Abschluss der Römischen Verträge, also zur Gründung der EWG, dem unmittelbaren Vorläufer der Europäischen Union. Diesen Zusammenhang bestätigte George McGhee, früherer US-Botschafter in Bonn.

Der Club der „großen Grauen“

Vielfach wird spekuliert, in der Bilderberger-Gruppe träfen sich die bekannten Größen der Weltpolitik hinter verschlossenen Türen. Nichts könnte falscher sein als das.
Wenn man die Teilnehmerlisten der Jahre 2004 und 2005 liest, wird man Namen wie George W. Bush, Tony Blair, Gerhard Schröder oder Wladimir Putin vergeblich suchen. Nur in wenigen Fällen werden aktive Politiker während ihrer Amtszeit zu den Tagungen eingeladen (von deutscher Seite z. B. Bundesinnenminister Otto Schily und die CDU-Vorsitzende Angela Merkel). Es waren Wirtschaftsführer dabei wie z. B.
David Rockefeller,
Pepsi-Cola-Chef Indra K. Nooyi,
Heather Reisman (Indigo Books & Music Inc.),
Vertreter von Shell Oil und BP
oder der Daimler-Chrysler-Vorsitzende Jürgen Schrempp,
von politischer Seite dagegen eher ehemalige Größen wie Henry Kissinger
oder Belgiens früherer Premierminister Jean-Luc Dehaene.
Königin Beatrix der Niederlande
Henry Kissinger
Etienne Davignon
Otto Schily
Angela Merkel


Königin Beatrix der Niederlande


Henry Kissinger


Etienne Davignon


Otto Schily


Angela Merkel


David Rockefeller

Abb. 4: Einige prominente Bilderberger



Hinzu kommen vor allem „graue Eminenzen“ der Weltpolitik, z. B. Richard N. Perle vom American Enterprise Institute for Public Policy Research, eine der schillerndsten Figuren im Umfeld der Bush-Administration. Der bekennende „Falke“ Perle gilt als wichtigster Berater von US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld und dessen Stellvertreter Paul Wolfowitz und ist als solcher auch einer der Architekten des Irak-Krieges gewesen. Auch die Pläne zum NATO-Krieg gegen Serbien sollen im Kreis der Bilderberger entstanden sein. Es ist schon bemerkenswert, welch großen Einfluss auf wichtige Weichenstellungen der Weltpolitik dieser „Club der großen Grauen“ besitzt, dessen Mitglieder zum größten Teil keine gewählten Volksvertreter sind und über dessen Aktivitäten der Öffentlichkeit fast nichts bekannt wird.

Sprungbrett für politische Karrieren

Wenn auch die meisten Bilderberger selbst nicht in politischen Ämtern sitzen, gilt die Gruppe doch als wichtiges Sprungbrett für politische Karrieren. Einige Beispiele:
Bill Clinton war als Gouverneur von Arkansas Teilnehmer des Treffens von 1991 und wurde 1992 erstmals zum US-Präsidenten gewählt. Tony Blair wurde ein Jahr nach seiner Teilnahme am Bilderberger-Treffen 1993 in Griechenland Chef der Labour Party. 1997 erfolgte seine Wahl zum Premierminister.
Romano Prodi war 1999 eingeladen und wurde noch im gleichen Jahr Chef der EUKommission.
George Robertson nahm 1998 am Treffen in Schottland teil und wurde 1999 NATOGeneralsekretär.
Diese Tatsache sorgte dafür, dass gerade das Jubiläumstreffen 2004 in Stresa (Italien) zum 50. Jahrestag der Gründung der Gruppe besonderes Interesse bei der Weltpresse erweckte.
Auf dieser Tagung hielt nämlich der Senator des USBundesstaats North Carolina, John Edwards,
eine vielbeachtete Rede. Nur einen Monat später berief ihn John F. Kerry zu seinem Vizepräsidentschaftskandidaten.
Die Bilderberger haben in ihrer fünfzigjährigen Geschichte nicht immer auf Sieger gesetzt, wie auch die New York Times konstatiert. Vielleicht muss man zur Durchsetzung bestimmter Ziele auch einmal jemand verlieren lassen?





Abb. 5: Die Tagungsorte 2004 und 2005 in Stresa (Italien, oben) und
Rottach-Egern (Oberbayern, unten)



Zu den Delegierten der Konferenz von Stresa 2004 hatte auch Italiens Wirtschafts- und Finanzminister Tremonti gehört. Nur wenige Wochen später trat Tremonti von seinem Amt zurück, nachdem er sich in einem Koalitionsstreit um geplante Haushaltskürzungen von Ministerpräsident Berlusconi nicht hatte durchsetzen können. Auch die zwei Skull&Bones-Logenbrüder George W. Bush und John F. Kerry veranstalteten für die Öffentlichkeit im Herbst 2004 ein riesiges Wahlspektakel, dessen Ergebnis wir alle kennen. Dies alles zeigt, dass keineswegs alle nationalen oder internationalen Entwicklungen von den Bilderbergern „vorausbestimmt“ werden. Zumindest scheinen ihre Mitglieder nicht unantastbar zu sein. Man findet also unter den Bilderbergern ehemalige Politiker, deren Aufgabe es zu sein scheint, zukünftige Politiker aufzubauen. Und wer kümmert sich um die Gegenwart? Die machen sie vermutlich selbst!

Der innere Kreis der Macht

Überhaupt wäre es grundfalsch, in den Bilderbergern eine Art von geheimer „Bruderschaft“ zu sehen.
Die Mitgliederliste verändert sich von Jahr zu Jahr erheblich. Oft erhalten auch sehr prominente Politiker nur ein einziges Mal eine Einladung (Bill Clinton z. B. 1991, noch bevor er Präsident war, Helmut Kohl im Jahre 1988. Interessant: genau ein Jahr vor dem Fall der Mauer!). Institutionalisiert sind nur die Treffen, nicht jedoch die Gruppe an sich. Wer bestimmt die Auswahl der Teilnehmer?
Hierzu muss man wissen, dass die Bilderberger eine pyramidenförmige hierarchische Organisation haben. An der Spitze steht ein Inner Circle („innerer Kreis“), der auch den Namen Advisory Group trägt. Diese kleine Gruppe kommt auch zwischen den jährlichen Treffen regelmäßig zusammen und bestimmt die Teilnehmerliste der nächsten Konferenz. Zu diesem inneren Kreis gehören zur Zeit David Rockefeller, der Brite Eric Roll of Ipsden, Mitglied des Oberhauses und Ex-Chef der Warburg-Bank, sowie der deutsche Industrielle Otto Wolff von Amerongen.
Die nächste Ebene bildet das Steering Committee (Führungskomitee), auch Outer Circle („äußerer Kreis“) genannt. Ehren-Generalsekretär ist der Brite J. Martin Taylor von Goldman Sachs International, als sein Stellvertreter fungiert Etienne Davignon von der Societé Generale de Belgique.
Hinzu kommt als Executive Secretary die Niederländerin Maja Banck-Polderman, die auch das ständige Bilderberger-Büro in Leiden leitet. Zusätzlich entsenden die Mitgliedsstaaten nationale Vertreter in dieses Gremium, das insgesamt 31 Mitglieder umfasst. Die große Gruppe der eigentlichen Mitglieder trifft sich, wie gesagt, in wechselnder Besetzung nur einmal im Jahr.

Verschwörung oder Lobby?

Man liest über die Bilderberger meist in der klassischen Verschwörungsliteratur. Das ist sicher kein Wunder, wenn eine Gruppe so einflussreicher Personen sich regelmäßig abgeschirmt von der Außenwelt trifft. Dennoch stellen die Bilderberger sicher keine Gruppe von Verschwörern im klassischen Sinne dar, die hinter verschlossenen Türen sinistre Pläne über unsere Zukunft machen.
Es ist wesentlich subtiler. Die Bilderberger sind eher eine äußerst einflussreiche Lobby, die daran arbeitet, zusammen mit den eingeladenen Politikern eine Art Grundkonsens über bestimmte Werte herzustellen, die dann von den Politikern umgesetzt werden. Dass dies durchaus nicht immer gelingt, zeigt das Beispiel des Italieners Tremonti. Etwas ketzerisch könnte man jedoch sagen, die Bilderberger tagen nicht nur total abgeschottet von der Öffentlichkeit, sondern auch von der Realität. Zu ihren wichtigsten Grundüberzeugungen gehört natürlich die Globalisierung, und sie vertreten vehement den Standpunkt, es sei unbestreitbar, dass die Globalisierung für die gesamte Menschheit gut und auch populär sei.

Globalisierung und Global Players

Der britische Journalist Will Hutton vom Londoner Observer bezeichnete sie einmal als „Hohepriester der Globalisierung“, was inzwischen in Journalistenkreisen so etwas wie ein zweiter Name der Bilderberger geworden ist. Das bedeutet nicht, dass die Bilderberger amerikanische Hegemonialpläne fördern würden, wie sie etwa der Doktrin des Bush-Clans entsprechen. Sie propagieren zwar auch eine Weltregierung, aber eher als multilaterale Lösung, unter dem Dach einer gestärkten UNO.
So müssen die USA auf den Bilderberger-Treffen für ihre Politik durchaus auch manchmal „Prügel“ einstecken. Prominentester Kritiker der Bush-Politik im Outer Circle ist der Belgier Etienne Davignon. Auch Tony Blair wurde schon des öfteren im Kreis der Bilderberger gescholten, zum Beispiel, weil er seine Zusage, in Großbritannien den Euro einzuführen, nicht einhalten konnte.



Abb. 6: Mögliches Modell einer neuen Weltordnung,
wie sie die Bilderberger favorisieren


Über die Themen, die bei der diesjährigen Bilderberger-Konferenz im bayerischen Rottach-Egern diskutiert wurden, drang natürlich auch wieder nicht viel an die Öffentlichkeit. Hauptthemen sollen die europäisch-amerikanischen Beziehungen, Russland, Iran, Irak, der nahe Osten, Asien, ökonomische Probleme sowie die Nonproliferation von Atomwaffen gewesen sein. Die Bilderberger favorisieren als langfristiges Ziel, in den beiden Amerikas sowie in Asien Freihandelszonen nach Art der Europäischen Union zu schaffen. Am Ende soll dann die Welt im Grunde nur noch in drei große Machtblöcke aufgeteilt sein. Entsprechend soll es dann auch nur noch drei wichtige Währungen geben - den Dollar, den Euro und eine noch zu schaffende asiatische Einheitswährung. Wenn Sie sich fragen, wo bei diesen ganzen Sandkastenspielen eigentlich die Afrikaner bleiben - danach fragt bei den Bilderbergern offenbar niemand. Ihnen scheint nur die Dauerrolle des Käufers, Almosenempfängers und billigen Rohstofflieferanten zugedacht zu sein.
So wird es klar, dass man nicht alles glauben soll, was über die Bilderberger kursiert. Aber sie sind auf jeden Fall ein höchst schillerndes Element der Weltpolitik!

Die Herren der Zeit

Die Agendas der Bilderberger-Konferenzen seit 1954 lesen sich - naturgemäß - wie ein Geschichtsbuch europäischer und internationaler Nachkriegsgeschichte. Allerdings mit einer wichtigen Veränderung, wodurch die Bilderberger doch als Gestalter unserer Zukunft - als Herren der Zeit sozusagen – erscheinen (wenn natürlich auch einige Damen dabei sind!): Bei einigen wichtigen politischen und wirtschaftlichen Themen wird nämlich deutlich, dass die Bilderberger keineswegs nur auf historische Entwicklungen reagieren, sondern sie prägen und ausarbeiten, denn ihre Agenda läuft in diesen Fällen den äußeren Ereignissen voraus. Einige Beispiele haben wir schon im Artikel erwähnt, so etwa die europäische Einigung. Sie stand 1955 und 1956, also vor dem Abschluss der Römischen Verträge von 1957, auf der Tagesordnung. Aus deutscher Sicht ist auch die Tagung 1988 in Telfs-Buchen (Österreich) von großem Interesse. Zum ersten und einzigen Mal gehörte der langjährige Bundeskanzler Helmut Kohl zu den Teilnehmern, und zum ersten Mal seit den fünfziger Jahren wurde „die deutsche Frage wieder aufgegriffen“. Wohlgemerkt - 1988, nicht 1989, als die Berliner Mauer tatsächlich fiel! Was soll der äußere Anlass gewesen sein, 1988 über „die deutsche Frage“ zu reden? Das Kulturabkommen zwischen Deutschland und Kamerun? Steffi Grafs zweiter Wimbledon-Sieg oder der sechste Europameistertitel für Katarina Witt? Nach einem Blick ins Geschichtsbuch würde man über 1988 eigentlich sagen: „Nothing important happened this year.“ Planten also die Bilderberger den Fall der Mauer?


Abb. 7: Diese unscheinbare und unauffällige Broschüre
enthält gewaltigen Zündstoff –
die Agendas der Bilderberger der letzten 50 Jahre!


Allerdings konnten wir inzwischen auch hochinteressante Verbindungen zum Vatikan recherchieren, über die wir in unserem Buch „Zeitfalle“ ausführlicher berichten. Danach stand die „deutsche Frage“ im Vatikan bereits 1987 auf der Tagesordnung!
„Wenn wir wirklich glauben würden, dass wir die Welt steuern, würden wir sofort in totaler Verzweiflung resignieren.“, sagte Bilderberger-Chairman Etienne Davignon in einem Interview der Financial Times. Vielleicht war das ja nur eine scherzhafte Bemerkung. Vielleicht aber ist es auch wahr. In diesem Falle allerdings wissen die Bilderberger genau, wer die Welt wirklich steuert, da sie auf seine Pläne reagieren...
(Grazyna Fosar / Franz Bludorf)


Ergänzung:
Deutsche Teilnehmer an Bilderberg-Konferenzen

Vom letzten Treffen füge ich die amerikanischen Teilnehmer ein. Ich habe die Teilnehmer im
Internet zusammengesucht, kann aber nicht definitiv sagen, ob sie so absolut richtig sind. Da sie
teilweise von ausländischen Seiten stammen, sind die Funktionen in englisch.
Die Teilnehmer-Listen von 2004 und 2005 gesamt finden Sie unter diesen Links:
Teilnehmerliste 2004
Teilnehmerliste 2005

Bilderberg Konferenz 2005 - Rottach-Egern, Deutschland 5. - 8. Mai
Teilnehmer aus den USA:
James Wolfenson, Präsident der Weltbank,
Paul Wolfowitz, design. Präsident der Weltbank,
Richard Perle, Mitglied bei American Enterprice Institute for Public Research,
David Rockefeller, US-Milliardär
Henry R. Kravis, US-Milliardär
Henry Kissinger, ehemals US-Außenminister
Timothy F. Geithner, Präsident der Federal Reserve Bank von New York
Franco Bernabè, stellv. Vorsitzender von Rothschild Europe
Peter Weinberg, bei Goldman Sachs
Peter Sutherland, Goldman Sachs International.
Aus Deutschland nahmen teil:
Otto Schily, Bundesminister des Inneren
Angela Merkel, Parteivorsitzende CDU
Friedbert Pflüger, Bundestagsabgeordneter CDU
Matthias Wissmann, Bundestagsabgeordneter CDU
Josef Ackermann, Vorstandschef Deutsche Bank AG
Mathias Döpfner, Vorstandschef Axel Springer Verlag
Klaus Kleinfeld, Vorstandschef Siemens AG
Jürgen Schrempp, Vorstandsvorsitzender der Daimler-Chrysler AG
Hilmar Kopper, Vorstandsmitglied der Daimler-Crysler AG
Hubert Burda, Vorsitzender bei Hubert-Burda-Media
Klaus Zumwinkel, Vorsitzender der Deutschen Post AG
Matthias Nass, Stellv. Herausgeber "Die Zeit".
Eckehard Schulz, Vorsitz Thyssen Krupp AG

Bilderberg Konferenz 2004 - Stresa, Italien 3. - 6. Juni
deutsche Teilnehmer: (8)
Ackermann, Josef - Chairman, Group Executive Committee, Deutsche Bank AG
Naas, Matthias - Deputy Editor, Die Zeit
Sandschneider, Eberhard - Director, Research Institute, German Society for Foreign Policy
Schilly, Otto - Minister of the Interior
Schrempp, Jurgen E. - Chairman, DaimlerChrysler AG
Weber, Jurgen - Chairman of the Supervisory Board, Deutche Lufthansa AG
Wissmann, Matthias - Member of Parliament
Zumwinkel, Klaus - Chairman, Deutche Post Worldnet AG; Chairman, Deutche Telekom

Bilderberg Konferenz 2003 - Versailles, Paris, Frankreich - 15. - 18. Mai
deutsche Teinehmer (7)
Burda, Hubert - Publisher and CEO, Hubert Burda Media Holding GmbH & Co.
Kopper, Hilmar - Former Chairman of the Supervisory Board, Deutsche Bank AG
Naas, Matthias - Deputy Editor, Die Zeit
Schäuble, Wolfgang - Deputy Parliamentary Leader, CDU/CSU Group
Schily, Otto - Minister of the Interior
Schrempp, Jurgen E - Chairman of the Board of Management, Daimler Chrysler AG
Zumwinkel, Klaus - Chairman, Deutsche Post Worldnet AG

Bilderberg Konferenz 2002 - Chantilly, Virginia, USA, 30. Mai - 2. Juni
deutsche Teilnehmer (6)
Ischinger, Wolfgang - Deutscher Botschafter in den USA
Kopper, Hilmar - Chairman of the Supervisory Board, Deutsche Bank AG
Polenz, Ruprecht - Member of Parliament, CDU/CSU
Schrempp, Jurgen E. - Chairman of the Board of Management, DaimlerChrysler AG
Schulz, Ekkehard - Chairman, ThyssenKrupp AG
Zumwinkel, Klaus - Chairman of the Board of Management, Deutsche Post AG

Bilderberg Konferenz 2001 - Gothenburg, Stenungsund, Schweden, 24. - 27. Mai
deutsche Teilnehmer (6)
Burda, Hubert - Germany, Publisher, Burda Verlag (magazines) media
Kopper, Hilmar - Chairman of Supervisory Board, Deutsche Bank A.G.
Mosdorf, Siegmar - Secretary of State for Economics and Technology
Nass, Matthias - Deputy Editor, Die Zeit
Schrempp, Jürgen E. - Chairman of the Board of Management, DaimlerChrysler AG

Bilderberg Konferenz, 2000 - Brüssel, Belgen, 1. - 3. Juni
deutsche Teilnehmer (5)
Betz, Hans-Georg; Visiting Proffessor, European Studies, Centre for European Studies, Columbia
and New York Universities
Cromme, Gerhard; Chairman of the Executive Board, Thyssen Krupp AG
Kopper, Hilmar; Chairman of the Supervisory Board, Deutsche Bank AG
Nass, Matthias; Deputy Editor, Die Zeit
Wolff von Amerongen, Otto; Chairman and CEO of Otto Wolff GmbH

Bilderberg Konferenz, 1999 - Sintra, Portugal, 3. - 6. Juni
deutsche Teilnehmer (7)
Ischinger, Wolfgand - State Secretary, Ministry of Foreign Affairs.
Kopper, Hilmar - Chairman of the Supervisory Board, Deutsche Bank A.G.
Nass, Mathias - Deputy Editor, Die Zeit.
Perger, Werner A. - Political Correspondent, Die Zeit.
Scharping, Rudolf - Minister of Defence
Schrempp, Jurgen E. - Chairman of the Board of Management, Daimler Chrysler AG.
Wolff von Amerongen, Otto - Chairmand and CEO of Otto Wolff GmbH.

Bilderberg Konferenz, 1998 - Turnberry, Ayrshire, Schottland, 14. - 17. Mai
deutsche Teilnehmer (10)
Bertram, Christoph - Director, Foundation Science and Policy, Former Diplomatic Correspondent,
Die Zeit
Burda, Hubert - Chairman, Burda Media
Engelen-Kefer, Ursula - Deputy Chairman of the Board of Management, Deutscher
Gewerkschaftsbund, DGB
Ishinger, Wolfgang - Political Director, Foreign Office
Issing, Otmar - Member of the Board, Deutsche Bundesbank
Kopper, Hilmar - Chairman of the Supervisory Board, Deutsche Bank A.G.
Nass, Matthias - Deputy Editor, Zie Deit
Schremp, Jurgen E. - Chairman of the Board of Mangagement, Daimler Benz A.G.
Wissmann, Matthias - Federal Minister for Transport
Wolff von Amerongen, Otto - Chairman and CEO of Otto Wolff GmbH

Bilderberg Konferenz 1997 - Lake Lanier, Atlanta, Georgia, USA, 12. - 15. Juni
deutsche Teinehmer (6 )
Burda, Hubert. Chairman, Burda Media.
Cartellieri, Ulrich Member of the Supervisory Board, Deutsche Bank AG.
Issing, H.C. Otmar. Member of the Board, Deutsche Bundesbank.
Nass, Matthias. Managing Editor, Die Zeit.
Schrempp, Jurgen E. Chairman of the Board of Management, Daimler-Benz AG.
Wolff von Amerongen, Otto. Chairman and CEO of Otto Wolff GmbH.

Bilderberg Konferenz 1996 - Toronto, Kanada, 30. Mai - 2. Juni
deutsche Teilnehmer (8)
Bertram, Christoph Diplomatic Correspondent, Die Zeit; Former Director International Institute for
Strategic Studies
Cartellieri, Ulrich Member of the Board, Deutsche Bank, A.G.
Haussmann, Helmut Member of Parliament, Free Democratic Party
Lauk, Kurt Member of the Board, Veba A.G.
Schrempp, Jurgen F. Chairman of the Board of Management, Daimler-Benz AG
Strubo, Jurgen CEO, BASF Aktiengesellschaft
Voschherau, Henning Mayor of Hamburg
Wolff von Amerongen, Otto Chairman and CEO of Otto Wolff GmbH

Bilderberg Konferenz 1995 - Zürich, Schweiz, June 8. - 11. Juni
deutsche Teilnehmer (9)
Cristoph Bertram - Fmr Dir Intl Instit Intl Studies
Uffe Jensen - Fmr Min Foreign Affairs Germany
Hans Peter Keitel - Chair Hochtief AG
Hilmarr Kopper - Man Dir. Deutche Bank AG
Karl Lamers - Foreign Affairs Germany
Hans Fredeich von Ploetz - For. Affairs Germany
Jurgens Schrempp - Chair Daimler Benz AG
Günther Verheugen - Sec Gen Social Democratic Party Germany
Otto Wolff von Amerongen - CEO, Otto Wolf GmbH

Bilderberg Konferenz 1994 - Helsinki, Finland, 2. - 5. Juni
deutsche Teilnehmer (7)
Cristoph Bertram, diplomatic correspondent, Die Zeit; former director, Intl. Institute for
Strategic Studies.
Birgit Breuel, chairman,Treuhandanstalt.
Hilmar Kopper, spokesman of the board of managing directors, Deutsche Bank A.G.
Volker Rühe, minister of defense.
Jürgen E. Schrempp, CEO, Daimler-Benz-Luft-und-Raumfahrt Holding AG.
Jurgen Strube, chairman of the board of executive directors BASF AG.
Otto Wolff von Amerongen, chairman and CEO, Otto Wolff GmbH.

Bilderberg Konferenz 1993 - Vouliagmeni, Athens, Greece, 22. - 25. April
deutsche Teilnehmer (8 )
Christoph Bertram; Diplomatic correspondant, Die Zeit; Former Director, International Institute for
Strategic Studies
Ulrich Cartellieri; Member of the Board of Managing Directors, Deutsche Bank AG
Josef Joffe; Foreign Editor, Suddeutsche Zeitung
Wolfgang Reitzle; Member of the Board, BMW AG
Volke Ruhe; Minister of Defense
Theo Sommer; Editor in Chief, Die Zeit
Lothar Spath; CEO, Jenoptik; Former Prime Minister of Baden-Wuertemberg
Otto Wolff von Amerongen; Chairman and CEOof Otto Wolff Industrieberatung und GmbH

Bilderberg Konferenz 1991 - Baden-Baden, Germany, 6. - 9. Juni
deutsche Teilnehmer (15 )
Christoph Bertram (Editor)
*Hans-Otto Bräutigam (Minster of Justice in the Federal State of Brandenburg)
Birgit Breuel (Businesswoman)
Günther F.W Dicke
Werner H. Dieter (Businessman)
Björn Engholm (head of the german Social Democratic Party)
Dieter Kastrup (Politician)
Hilmar Kopper (Banker)
Kurt Lauk (Audi)
Karl Otto Pohl (Banker)
Volker Rühe (Politician)
Heinz Ruhnau (Lufthansa Airlines)
Theo Sommer (Editor)
Erwin Teufel
Otto Wolf von Amerongen (Businessman)

Teilnehmer, die mindestens einmal an einem Bilderberg-Treffen teilgenommen haben:
Abs, Hermann - Deutsche Bank
Bahr, Egon
Barzel, Rainer
Becker, Kurt - Kölner Stadtanzeiger
Beitz, Berthold - Krupp-Konzern
Berg, Fritz - BDI-Präsident
Bertram, Christoph
Biedenkopf, Kurt
Birrenbach, Kurt -DGAP
Boden, Hans C.
Brandt, Willy
Brauer, Max
Bräutigam, Hans-Otto
Breuel, Birgit - Treuhand
Carstens, Carl
Dahrendorf, Ralf
Dethleffsen, Erich
Dieter, Werner - H. Mannesmann AG
Dohnanyi, Klaus von
Eckard, Felix von
Emminger, Ottmar - Bundesbank
Engholm, Björn
Erhard, Ludwig
Erler, Fritz
Falkenheim, Ernst
Geyer, Gerhard
Gross, Herbert
Hallstein, Walter
Herrhausen, Alfred - Deutsche Bank
Herwarth von Bittenfeld, Hans Heinrich
Heyn, Rolf
Kaiser, Karl
Kastrup, Dieter
Kiep, Walter Leisler
Kiesinger, Kurt-Georg
Kohl, Helmut
Kopper, Hilmar - Deutsche Bank
Krapf, Franz - Diplomat
Kühlmann-Stumm, Knut von
Lambsdorff, Otto Graf
Leverkühn, Paul
Löwenthal, Richard
Majonica, Ernst
Mehnert, Klaus
Menne, Alexander
Merkel, Hans
Mertes, Alois Staatsminister Auswärtiges Amt
Mommer, Karl
Müller, Rudolf
Müller-Armack, Alfred
Pöhl, Karl Otto ehem. Bundesbankpräsident
Ponto,Jürgen Dresdner Bank
Reitzle, Wolfgang BMW AG
Rosenberg, Ludwig
Rühe, Volker
Ruge, Friedrich
Ruhnau, Heinz Lufthansa
Scheel, Walter
Schiller, Karl
Schmidt, Carlo
Schmidt, Helmut
Schneider, Ernst Georg
Schröder, Gerhard
Sohl, Hans-Günther Thyssen
Sommer, Theo Die Zeit
Speidel, Hans NATO-Militär
Springer, Axel Bild
Sternberger, Dolf Polit-Professor
Stoltenberg, Gerhard
Strauß, Franz Joseph
Teufel, Erwin
Troeger, Heinrich Bundesbank
Westrick, Ludger
Wieczorek, Norbert
Wischnewski, Hans-Jürgen
Wolff von Amerongen, Otto Großindustrieller







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Vorstufe der Weltregierung (Bilderberger-Treffen 2004 v/Doris Auerbach), 13 Mar. 2008 16:54


Vorstufe der Weltregierung

50. Bilderberger-Treffen vom 3. bis 6. Juni 2004 in Stresa (Lago Maggiore)

von Doris Auerbach


Die Bilderberger-Konferenz von 2004 ging am 6. Juni in Stresa zu Ende. Wie zu erwarten, blieb sie von den grossen deutschsprachigen Tageszeitungen so gut wie «unangetastet», zumindest war nicht festzustellen, dass sie dort eine Erwähnung fand. Dies ganz ungeachtet der Tatsache, dass auch in diesem Jahr zahlreiche einflussreiche Medienvertreter zugegen waren, nämlich Matthias D. Nass von der Zeit, Martin H. Wolf von der «Financial Times», London, Donald E. Graham von der «Washington Post», Gianni Riotta vom «Corriere della Sera» und Hasan Cemal (Türkei) von der «Milliyet Newspaper». Allerdings heisst es im Internet, dass Medien in Italien, Frankreich, England und Holland in diesem Jahr über die Konferenz berichtet hätten. Anwesend war auch Juan Luis Cebrian als Vertreter des in Wien ansässigen International Press Institute (IPI). Der Bericht des IPI für 2002 stellte «nüchtern und dadurch um so schockierender fest», dass in jenem Jahr zahlreiche nationale Regierungen in bis dahin beispielloser Weise versucht hätten, auf den Informationsfluss ihrer Länder direkt einzuwirken und die Pressefreiheit zu unterdrücken, und dass Journalisten weltweit Opfer von Auftragsmorden wurden. An dieser Situation hat sich inzwischen nichts geändert. Man sollte daher annehmen dürfen, dass wenigstens das IPI dafür sorgen würde, dass mit der Geheimhaltung gebrochen wird, um die Öffentlichkeit über mögliche getroffene Absprachen zu unterrichten, was offenbar nicht geschah. Insofern verlagert sich die Glaubwürdigkeit des IPI in meinen Augen auf die Ebene der üblichen für uns aufgebauten Fassaden.

Die der Schweigepflicht unterliegenden Teilnehmer bezeichnen die Konferenz, wenn sie sich überhaupt äussern, als private Zusammenkunft, eine Aussage, die hinsichtlich ihres Wahrheitsgehalts ungefähr der Behauptung entspricht, die EU-Verfassung bringe ihren Bürgern mehr direkte Demokratie. Was an Informationen zu uns gelangt, verdanken wir in der Hauptsache den Internetseiten von Tony Gosling (England) und James P. Tucker von der American Free Press. Diesjährige Themen waren vermutlich die Beziehungen zwischen Europa und den USA, der Irak sowie der Mittlere Osten und die Nato. Wie Richard Greaves darlegt, ist die seit Jahren vor sich gehende, sich gegenwärtig jedoch hochgradig beschleunigende «Zentralisierung der Macht» mit grosser Wahrscheinlichkeit den Übereinkommen zuzuschreiben, die auf den Bilderberger-Treffen erzielt werden. Unter dieser Macht lässt sich inzwischen nichts anderes mehr als die uns ständig nahegebrachte «neue Weltordnung» - ein anderes Etikett für die Weltregierung - verstehen. Die Bilderberger kommen aus allen Bereichen, Geheimdienste und Hochfinanz eingeschlossen. Von Anfang an wurde danach getrachtet, Personen als Teilnehmer zu gewinnen, die später Spitzenpositionen in ihren Ländern antraten, so z.B. Blair, Clinton, Solana, Bolkestein, Trichet, Lord Robertson, der an der Spitze des EU-Parlaments stehende Pat Cox und jetzt wieder Jaap G. de Hoop Scheffer. Auch Kohl und Schröder werden als Bilderberger bezeichnet. Nicht umsonst nehmen auch immer wieder EU-Kommissare teil, wie Günther Verheugen, dem gegenwärtig die Erarbeitung einer «Kommunikationsstrategie» obliegt, mit der die öffentliche Meinung in den EU-Ländern auf den geplanten Beitritt der Türkei vorbereitet werden soll. Es sei vermerkt, dass die EU der Türkei 1999 in Helsinki auf Druck der USA hin den Status einer Beitrittskandidatin einräumte.

Kriege zur Zerstörung der nationalen Souveränität

Die Vorstufe einer Weltregierung bedeutet in Wirklichkeit nichts anderes als die Zerstörung der nationalen Souveränität der Staaten, was gleichbedeutend mit der Überführung der Macht in eine Handvoll supranationaler, nicht gewählter Organisationen ist, die gegenüber
niemandem verantwortlich sind. So schreiben Christopher Booker und Richard North bei der Besprechung des Buches von John Laughland «The great Deception: The Secret History of the European Union» im englischen Spectator vom 29.11.03, dass der Kosovo-Krieg explizit deswegen geführt wurde, um die Zerschlagung der nationalen Souveränität zu erzielen, da deren Vernichtung den Grundstein zur Errichtung eines internationalen Systems bildet. John Whitley hat in seinem Bericht zum Bilderberger-Treffen im Mai 1998 in Ayrshire, Schottland, dargelegt, welche Mechanismen bereits von 1996 an erwogen wurden, um den Kosovo-Krieg auszulösen, und führende Serben Jugoslawiens haben die Bilderberger für den Krieg verantwortlich gemacht, der zum Sturz von Slobodan Milosevic führte (Jonathan Duffy von der BBC News Online, news.bbc.co.uk/ /1/hi/magazine/3773019.stm _new).

Wie Conrad C. Stein1 schreibt, vertrat der eigentliche Initiator der Bilderberger, der Pole und Jesuit Joseph Retinger (1888-1960), schon früh die Idee einer föderalen Union von nachbarschaftlich verbundenen europäischen Staaten, in der diese Teile ihrer Souveränität aufgeben. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Retinger Generalsekretär der Economic League for European Cooperation, aus der die Europäische Bewegung hervorging. Booker und North verdanken wir ferner den Hinweis, dass zwischen 1949 und 1960 zwei Drittel der dieser Bewegung zur Verfügung stehenden Mittel von der CIA finanziert wurden. Weitere, aus einer Geheimkasse des US-Aussenministeriums stammende Zuschüsse erhielt die Brüsseler Zentrale der Bewegung von dem 1949 gegründeten Amerikanischen Komitee für ein Vereinigtes Europa, dessen stellvertretender Vorsitzender der CIA-Direktor Allen Dulles war. So haben die US-Regierung und insbesondere die CIA und das Aussenministerium eine Schlüsselrolle bei der Schaffung eines supranational vereinigten Europas gespielt. Wenig bekannt ist der Fakt, dass die US-Regierung die italienische Loge Propaganda Due (P2) mit enorm hohen Summen unterstützte. Die CIA nutzte die Einrichtung, um in den siebziger Jahren günstige Bedingungen für eine regelrechte Explosion des Terrorismus in Italien und in anderen Ländern zu schaffen.2

Nicht ein Hauch von Demokratie

Der Bilderberger Giovanni Agnelli liess sich wie folgt vernehmen: «Die europäische Integration ist unser Ziel, und wo die Politiker versagten, werden wir Industriellen erfolgreich sein.» Dazu sind sie auf dem besten Weg, denn der Einfluss der multinationalen Konzerne ist in stetem Wachsen begriffen. Der erste Vorsitzende der Bilderberger, Prinz Bernhard der Niederlande, bekannte: «Es ist schwierig, die im Nationalismus aufgewachsenen Völker umzuerziehen und sie an die Idee zu gewöhnen, ihre Souveränität an übernationale Organisationen abzutreten.» Es darf nicht verkannt werden, dass letztere auch nicht einen Hauch von Demokratie aufweisen. Er machte auch keinen Hehl aus dem Hauptziel der Bilderberger, eine Weltregierung und eine globale Armee durch die Uno einzusetzen. Zwar verfügen die Bilderberger nicht über eine Exekutive, es stehen ihnen jedoch mächtige nationale und transnationale Instrumente zur Verfügung, um ihre Interessen, die ganz offenbar nicht die unsrigen sind, unter Umgehung der nationalen Parlamente zu koordinieren. Im Zusammenhang mit dem, was als Umgehung bezeichnet wird, sei daran erinnert, dass der für das Machtgefüge entscheidende institutionelle Teil der EU-Verfassung nicht etwa in den Arbeitsgruppen des Konvents erstellt, sondern von Giscard d‘Estaing und dem von ihm beherrschten Konventspräsidium mehr oder weniger diktiert wurde. Merkwürdig ist der Zusatz, der sich bei dem jetzt an der Konferenz anwesenden holländischen Parlamentsmitglied Bert Koenders findet: «President of the Parliamentary Network of the World Bank». Einen Hinweis auf ein derartiges Netzwerk konnte ich bislang nirgends finden. Es stellt sich somit die Frage, ob dieses mit dem Ausschuss 133 zusammenarbeiten soll, damit ein zusätzliches, über die Weltbank laufendes Lobbying aufgebaut werden kann. Der Ausschuss 133 regelt die Zuständigkeiten der Mitgliedsstaaten der EU bei Verhandlungen
über Handelsfragen. Dort haben sich die Beauftragten der transkontinentalen Gesellschaften eingenistet. Er unterliegt keinerlei Kontrolle, da er in den Statuten und Verträgen der EU gar nicht vorkommt, was den Ausschuss 133 nicht daran hindert, die Interessen und Gesichtspunkte der wichtigsten transnationalen Gesellschaften und Finanzgruppen Europas vor jeder neuen Verhandlungsrunde unter einen Hut zu bringen.3 Ich zweifle daran, dass dieser Ausschuss der Mehrheit der EU-Parlamentsmitglieder überhaupt bekannt ist. Offenbar sind auch die wenigsten über die Bilderberger-Treffen orientiert.

«Was wir brauchen, ist die eine richtig grosse Krise»

Der wie üblich anwesende David Rockefeller liess sich bereits 1994 vor dem Wirtschafts-ausschuss der Vereinten Nationen (UN Business Council) wie folgt vernehmen: «Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs. Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig grosse Krise und die Nationen werden die ÐNeue Weltordnungð akzeptieren.» Wie man solche Krisen auslöst, dürfte mittlerweile jedermann klar sein. Dem Buch von Robin de Ruiter «Der 11. September 2001 - Osama bin Ladin und die okkulten Kräfte hinter den Anschlägen auf die USA» ist eine weitere vielsagende, an Arroganz nicht zu überbietende Erklärung David Rockefellers zu entnehmen. Dieser sagte an der Bilderberger-Konferenz im Juni 1991 in Baden-Baden: «Wir sind der ÐWashington Postð, der ÐNew York Timesð, dem Time Magazine und anderen grossen Publikationen dankbar, deren Direktoren seit fast vierzig Jahren unseren Treffen beigewohnt und ihr Versprechen der Verschwiegenheit gehalten haben. Es wäre für uns unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, wenn wir während dieser Jahre dem Licht der Öffentlichkeit ausgesetzt worden wären. Inzwischen ist aber die Welt höher entwickelt und darauf vorbereitet, einer Weltregierung entgegenzugehen. Die supranationale Souveränität einer intellektuellen Elite und der Weltbanker ist mit Sicherheit der nationalen Selbstbestimmung vorzuziehen.»

EU und USA: gemeinsam für eine «neue Weltordnung»

Der im November 2003 in Princeton gehaltenen Grundsatzrede des deutschen Aussen-ministers Joseph Fischer ist folgendes zu entnehmen: Fischer hat der US-Administration eine gleichberechtigte Partnerschaft offeriert, um den Kampf für eine «neue Weltordnung» gemeinsam zu gewinnen. Die neue Weltordnung werde internationale Ordnungsverluste beseitigen und eine positive Globalisierung durchsetzen. Dabei müssten sämtliche Mittel zur Anwendung kommen, so dass kriegerische Gewaltaktionen ausdrücklich nicht ausgeschlossen sind. Vielmehr gelte es, die militärischen Fähigkeiten Europas zu stärken. Deswegen, so Fischer, hätten Deutschland und die EU ihrer Politik einen erweiterten Sicherheitsbegriff zugrunde zu legen. Der europäischen Aufrüstung müsse quantitativ wie qualitativ Priorität eingeräumt werden. - Die Ankündigung kriegerischer Handlungsoptionen durchzieht die gesamte Grundsatzrede. Sie ist aus meiner Sicht nichts anderes als die totale Unterordnung der EU unter die Ziele der Hegemonialmacht USA. Es ist bekannt, dass Fischer den Aussenministerposten der EU anstrebt, und dieser will verdient sein.

Nicht umsonst wurde Fischer in der «International Herald Tribune» vom 14. Mai 2004 mit folgenden Worten zitiert: «We need the United States; we need the moral leadership of the United States.» Tiefer kann er in meinen Augen gar nicht mehr sinken. Wo hätten die USA in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg in ihrer Aussenpolitik eine Moral offenbart? Hierzu Michel Chossudovsky in einem Vortrag vom Dezember 2003: «Die Kriege in Afghanistan und Irak sind Teil einer umfassenderen militärischen Agenda. Die Zeit nach dem Ende des kalten Krieges ist darüber hinaus von zahlreichen US-amerikanischen Geheimdienstoperationen auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion gekennzeichnet, welche dem Ziel dienten, Bürgerkriege in mehreren früheren Sowjetrepubliken zu
provozieren bzw. eskalieren zu lassen, wie dies in Tschetschenien (innerhalb der russischen Föderation), Georgien und Aserbaidschan geschehen ist. In den letztgenannten Ländern wurden diese geheimen Operationen mit dem Ziel der strategischen Kontrolle über Korridore für Öl- und Gasleitungen durchgeführt. Die Entwicklung der US-amerikanischen Kriegsmaschinerie dient dazu, das ökonomische Einflussgebiet der USA zu vergrössern.» Die von Berlin abgesegneten Bestimmungen des EU-Verfassungsentwurfs, die sämtliche EU-Mitglieder dazu verpflichten, ihren Rüstungshaushalt fortlaufend zu erhöhen, passen genau in dieses Bild. Soviel für den «Frieden», der die EU-Bürger erwartet.

Den USA die Hegemonie streitig machen?

Für mehr als bedenklich halte ich auch die Vorstellung der deutschen Aussenpolitik, den Versuch zu unternehmen, den Angriffskrieg gegen den Irak für eine «Neuordnung» der gesamten Region zu nutzen. In einem Strategiepapier zur «Neuordnung im Irak nach europäischen Prinzipien» werden die «progressive Überwindung» der bisherigen politischen Ordnung und der schnelle Abbau der bestehenden Grenzen gefordert. Kurz vor Beginn des Krieges gegen den Irak hatte Werner Weidenfeld, Direktor des Zentrums für angewandte Politikforschung (CAP) und Mitglied des Präsidiums der Bertelsmann-Stiftung, erklärt, es sei die Gelegenheit gekommen, den USA die Welthegemonie streitig zu machen; die EU, eine Weltmacht im Werden, müsse diese Chance nutzen.4 Die militärische Niederschlagung der irakischen Regierung und die Besetzung des Landes durch die USA und ihre Verbündeten waren ganz offenbar stillschweigend vorausgesetzt worden. Dies wirft auch ein Licht auf den Stellenwert, den derartige Konzepte der Bevölkerung zubilligen, sei es die des Iraks oder die der EU. Wie sich folgern lässt, ist dieser so gut wie inexistent. Darüber hinaus wird eine solche Neuordnung, wie sie auf dem Balkan vorangetrieben wurde, auch für Asien und Afrika gefordert. Wie man nach zwei Weltkriegen und den derzeit rund 30 Krisenherden noch Ideen von solch abgrundtiefer Anmassung äussern kann, ist nicht nachvollziehbar (www.german-foreign-policy.com/de/news/article/ 1049320800.php, 3.4.03).

Im übrigen war schon im Mai 2002 auf der Bilderberger-Konferenz in Chantilly, Virginia / USA, bei der Donald Rumsfeld vertreten war, die Rede vom Irak-Krieg. Ganz oben auf der Agenda fand sich der Punkt, wie sich der Krieg gegen den Terrorismus ausbeuten liesse, um die Kontrolle einer Welt ohne Grenzen durch die Bilderberger zu verstärken und gleichzeitig enorme Gewinne zu erzielen. Dort hiess es ferner, dass versucht würde, den Antiterrorkrieg dafür zu nutzen, um ein altes Ziel voranzubringen, das schon Prinz Bernhard der Niederlande propagierte, nämlich die Nato formell als die stehende Armee der Uno zu etablieren; weitere Punkte waren die Möglichkeit, der Welt eine Uno-Steuer aufzuerlegen, die globale Kontrolle des privaten Waffenbesitzes zu erzielen und die Wirtschaftsgemeinschaft Free Trade Area of the Americas als einen Schritt zu präsentieren, der notwendig sei, um zukünftige Angriffe abzuwehren. James P. Tucker von der American Free Press bezeichnet die Bilderberger als Herren von Marionetten, als «puppetmasters», die den Internationalen Währungsfonds, die Weltbank, die G-8-Staaten, die Nato, die Uno, die USA und die EU beherrschen (www.bilderberg.org/2002.htm).

Schwächung von Souveränitätsrechten - «Vorbild» EU

Bei der Konferenz im Mai 2001 in Gothenburg, Schweden, befasste man sich unter anderem mit der Frage der Abschaffung des englischen Pfund Sterlings sowie der Stützung einer starken Nato-Allianz. Den Bilderbergern wird im übrigen der Sturz Margaret Thatchers zugeschrieben, da sie gegen die Abtretung der Souveränität Englands an die EU und gegen den Beitritt zur gemeinsamen Währung war. Dies bestätigte Lady Thatcher in der Folge in einem persönlichen Gespräch mit einem Reporter von James Tuckers Spotlight. Während
Präsident Bush 2001 grosse Anerkennung für seine Propagierung der Free Trade Area of the Americas gezollt wurde, zeigten sich sämtliche Teilnehmer darüber enttäuscht, dass er das Kyoto-Abkommen, eines der Bausteine der Kampagne der Bilderberger für eine Weltregierung, ablehnte. Sie drückten jedoch ihre Zuversicht aus, dass Bush unter Druck dennoch dazu gebracht werden könnte, eine Art von «globalem Erderwärmungspakt» zu unterstützen, der die Kontrolle der Uno über die ganze Welt verbessern würde (The Spotlight, Vol. XXVII, Nr. 23, 4.6.2001). Auf dieser Konferenz wurde auch betont, dass von seiten des Kongresses keine Barrieren gegen den Beitritt Chinas zur WTO aufgebaut werden dürften (www.bilderberg.org/2001.htm).

Schon der Vertrag von Nizza schafft Souveränitätsrechte der Bürger in 30 Bereichen ab, so z.B. bei der Zusammensetzung der Kommission, dem Asylrecht und der Einwanderung. Die neue EU-Verfassung sieht neben der Übergabe von Teilen der nationalen Souveränität an Brüssel unter anderem auch die Abtretung der Kontrolle der Mitgliedsstaaten über die Steuerung der Geldmenge (Geldumlauf) in ihrem Land vor, was dem Verlust einer eigenständigen monetären Politik gleichkommt. Was England betrifft, so möchte Blair nicht alle Rechte an die EU abgeben. Die Regierung, so Blair, werde sicherstellen, dass Grossbritannien die Kontrolle über sein Steuerwesen, das Sozial- und Justizsystem sowie über die Verteidigungs- und Aussenpolitik behalte. Als Teil der anglo-amerikanischen Ölmacht und verlässlicher Partner der USA im Irak-Krieg dürfte ihm das ohne Frage gelingen. Es ist bereits verschiedentlich darauf hingewiesen worden, dass bei der Annahme der EU-Verfassung einer der bedenklichsten Aspekte darin liegt, dass über internationale Handelsverträge wie z. B. das Dienstleistungsabkommen GATS künftig nicht mehr in den Parlamenten der Mitglieds-staaten entschieden würde, sondern direkt auf EU-Ebene. Es hat nicht den Anschein, als würden Parlamentarier respektive Abgeordnete erkennen, was das bedeutet.

Die Konferenzteilnehmer

In der Regel pflegen sich die EU-Kommissare, in diesem Jahr waren Frits Bolkestein, Mario Monti und Antonio Vitorino geladen, nicht über ihre Teilnahme zu äussern. Auf der Teilnehmerliste, bei der man nicht mit Sicherheit sagen kann, ob sie vollständig ist, findet sich ein EU-Koordinator zur Terrorabwehr, Gijs M. de Vries, was die Assoziation mit gesteigerten Überwachungsmassnahmen weckt. Es ist nicht auzuschliessen, dass Herr de Vries, dessen Posten völlig neu zu sein scheint, einige präzise Hinweise über die von der Administration Bush gewünschte Ausrichtung der EU-Antiterrormassnahmen erhielt. Es ist unglaublich, mit welcher Hartnäckigkeit und Arroganz die USA beiseite schieben, dass sie die Saat der in den Staaten des Nahen Ostens aufkeimenden Gegenwehr durch ihr jahrelanges Paktieren mit deren repressiven Regimes mitgesät haben. - Bundesrat Pascal Couchepin war erneut anwesend, wie schon zuvor im Mai 2002 in Chantilly und im Mai 2001 in Gothenburg. Von Schweizer Seite waren ferner Daniel Borel von der Logitech International S.A. vertreten sowie Daniel Vasella (auch in 2000, 2001, 2002 und 2003).

Was Jean-Claude Trichet, den Präsidenten der Europäischen Zentralbank betrifft, so sei daran erinnert, dass er letztes Jahr zusammen mit Giscard d‘Estaing an der Bilderberger-Konferenz vom 15. bis 18. Mai in Versailles teilnahm. Zuvor war er 1995 in Zürich, danach im Jahr 2000 in Brüssel und 2002 in Chantilly vertreten. Nach der Rückkehr von Trichet und Giscard d‘Estaing wurde die Anklage gegen Trichet, Anfang der neunziger Jahre als hoher Beamter im Finanzministerium seine Aufsichtspflichten nicht erfüllt und Beihilfe bei der Fälschung von Bilanzen des Crédit Lyonnais geleistet zu haben, am 18.6.2003 fallengelassen. Jacques Chirac verfügte, dass der Prozess gegen Trichet einzustellen sei, wodurch eventuelle Verfehlungen Trichets nicht geklärt sind. Der Gedanke, dass es den Amerikanern durchaus recht sein dürfte, dass der EZB-Chef eine Art «Vorlast» mitbringt, ist nicht ganz abwegig. Denn alte Skandale

können immer wieder dazu dienen, ausgepackt zu werden, um die fragliche Person wieder «auf den richtigen Weg zu bringen», sollte sie von diesen abgewichen sein.

Von den eigentlichen Kriegshetzern war nur Richard Perle als vehementer Befürworter des Irak-Kriegs, auf den er und das neokonservative Netzwerk seit Jahren hingearbeitet hatten, anwesend. Den Vorsitz des einflussreichen Pentagon-Beratergremiums «Defense Policy Board» musste er allerdings auf Grund seiner Gier, seinen politischen Einfluss auch in astronomisch hohe Beraterhonorare und Schmiergelder umzumünzen, inzwischen aufgeben. Da jedoch die Moral als Gradmesser weder bei den Bilderbergern noch beim World Economic Forum in Davos, wo Leute wie Cheney und Powell mit allen Ehren empfangen werden, eine Rolle zu spielen scheint, ist die Anwesenheit eines Mannes wie Perle in keiner Weise störend, ebensowenig wie die Kissingers, der Jahr um Jahr zugegen ist.

Zu John L. Thornton, Professor an der Tsinghua University, Mitglied des Council on Foreign Relations und Vorsitzender der Brookings Institution in Washington, wäre zu vermerken, dass die Brookings Institution recht suspekte Aufträge ausführt. Am 19. November 2002 bildete es einen offiziellen Think tank, um Haiti die «Demokratie» aufzuzwingen. Dieser Think tank unterstützte in der Folge diejenigen Gruppen in Haiti, die damit beauftragt waren, die Opposition gegen Aristide zu organisieren. Es sollte niemanden überraschen, dass zu diesem Zweck auch das International Republic Institute (IRI) und die CIA zugeschaltet wurden.

Council on Foreign Relations

Da insgesamt sechs Vertreter des Council on Foreign Relations (CFR) anwesend waren, sollte nicht unerwähnt bleiben, was Conrad C. Stein über dieses Gremium schreibt: «Als geistiger Urheber des 1921 gegründeten CFR gilt Edward Mandell House, von dem es heisst, dass er Präsident Wilson beherrschte und von 1913 bis 1921 als mächtigste Person der USA angesehen wurde. Sein Ziel war es, die USA einem supranationalen Sozialismus zuzuführen. Die Mitglieder des CFR beherrschen nicht nur die US-Regierung, sondern auch die akademische Welt, die grössten US-Unternehmen und riesige steuerfreie Stiftungen (wie z._B. die Rockefeller- und die Carnegie-Stiftung). Die meisten Amerikaner haben vom CFR noch nie etwas gehört und glauben immer noch, dass sie bei den Präsidentschaftswahlen eine gewisse Wahl hätten. In Wirklichkeit haben die US-Bürger seit mehr als einem halben Jahrhundert nur noch die Wahl zwischen den verschiedenen Mitgliedern des CFR und der Trilateralen Kommission. Konteradmiral Chester Ward, der selbst 16 Jahre lang Mitglied des CFR war, warnte das amerikanische Volk: Die mächtigste Clique in diesen elitären Gruppen hat nur ein gemeinsames Ziel: Sie will die Souveränität und die nationale Unabhängigkeit der USA beseitigen. Der Kongressabgeordnete John R. Rarick bezeichnet das CFR als einer ÐEine-Welt-Regierungð verpflichtet; die Finanzierung erfolgt durch eine Anzahl der grössten steuerbefreiten Stiftungen, und der Einfluss des CFR erstreckt sich auf Finanzen, Handel, Arbeit, Militär und Massenmedien. Dank seiner engen Verflechtung mit dem US-Aussenministerium war es dem CFR auch gelungen, die Gründung der Uno, die natürliche erste Stufe zur Weltregierung, zu verwirklichen. Die zweite Stufe war die regionale Verschmelzung von Nationen zu grösseren wirtschaftlichen und anschliessend politischen Einheiten (wie z._B. die EU oder die Nafta). Auf einer dritten Stufe, so heisst es, bewirkt die fortgesetzte Verschmelzung der grösseren Handelsblöcke, dass diese ihre politische Selbständigkeit und Souveränität verlieren und zu blossen Verwaltungsbezirken absinken.» Dieses Konzept finden wir bereits 1950 in «War and Peace» von John Foster Dulles, der folgendes sagte: «Die Vereinten Nationen stellen keine endgültige Stufe in der Entwicklung einer Weltordnung dar, sondern bilden nur ein elementares Stadium. Daher besteht ihre wesentliche Aufgabe darin, die Bedingungen zu schaffen, die eine höher entwickelte Organisation ermöglichen.» Wie es heisst, fördern die Bilderberger auch die Vorstellung, dass die Idee einer nationalen Souveränität antiquiert und regressiv ist.

Gegen den Teilnehmer Dermot Gleeson aus Irland, Vorsitzender der Allied Irish Bank Group, läuft gegenwärtig eine Untersuchung wegen von ihm persönlich sowie von seinem Unternehmen begangener Steuerhinterziehung. Auch diesem Umstand ist kein Gewicht beizumessen, gehört es doch inzwischen zu der Strategie der Konzerne, wenig oder keine Steuern zu bezahlen, in der EU bestehende Niedrigsteuerinseln nach Massgabe zu nutzen und sich in den Ländern, in die sie ihre Unternehmen verlegen, nach Möglichkeit eine mehrere Jahre lang währende Steuerfreiheit auszubedingen. Wer für die Infrastruktur eines Staates aufkommt, beschäftigt sie nicht weiter.

Widerspruch wird nicht geduldet

Der deutsche Bundesinnenminister Schily hatte sich auch letztes Jahr bei den Bilderbergern eingefunden. Schily hatte sich am 22. April 2002 gegenüber dem Spiegel (Nr. 17) wie folgt geäussert: «Der Grad der Gefährdung der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen durch islamische Krieger hängt wesentlich von Art und Umfang der Beteiligung deutscher Truppen am Kampf gegen die al-Kaida ab. [...] Je mehr sich die Bundesrepublik international am Kampf gegen den Terror beteiligt, desto eher werden wir zu dessen Angriffsziel». Dies dürfte den Amerikanern kaum gefallen haben, so dass er vermutlich erneut eingeladen wurde, um ihm nahezulegen, dass er diese Auffassung ein wenig revidieren möge. Es ist im übrigen unbegreiflich, wieso das Innenministerium der BRD trotz der astronomisch hohen Arbeitslosenzahl nicht etwa ein Rückwanderungsgesetz, sondern ein Einwanderungsgesetz ausarbeitet.

Generell stellt sich die Frage, wie es der Mehrheit der Politiker gelingt, an den bereits in Kraft getretenen, die Souveränität der Nationen einschränkenden respektive aufhebenden Gesetzen, die ganze Teile unserer hart erkämpften Demokratie in einem Handstreich zu nehmen drohen, ganz einfach vorbeizugehen und sich ihren Auswirkungen zu verschliessen. Die Agenda 21 und GATS bilden das unmittelbare Gerüst, auf dem die Entmachtung des Bürges ihren Fortgang nimmt. Es scheint sie in keiner Weise zu beunruhigen, und man hat leider auch den Eindruck, dass die beiden Vertragswerke von den Abgeordneten und sonstigen Volksvertretern weder gründlich gelesen, noch in ihrer ganzen Tragweite erfasst worden sind. Sonst könnte die «Nachhaltigkeit», der Schlüsselbegriff der von der Uno verordneten Agenda 21, die das Einheitsnetz mit den von allen Nationen in gleicher Weise zu vollziehenden Gesetzen bildet, nicht mit der Unbekümmerheit, wenn nicht Ahnungslosigkeit, verwendet werden, wie dies der Fall ist. Ob die Uno-Gesetze der jeweiligen Struktur eines Landes entsprechen, spielt absolut keine Rolle. Es stellt sich ferner die Frage, inwieweit sich die Journalisten Rechenschaft darüber ablegen, was die Souveränität eine Staates für den Bürger bedeutet. Als der französische Abgeordnete der Vendée, Vicomte de Villiers, im November 2003 im Namen derjenigen Franzosen, die keine Aufnahme der Türkei in die EU wünschen und auch nichts von einem föderalen Europa wissen wollen, eine Volksabstimmung über die Erweiterung und die künftige EU-Verfassung verlangte, griff er laut der «Neuen Zürcher Zeitung» «in die Mottenkiste nationalstaatlicher Nostalgie und nationalistischer Demagogie». Ein für meine Begriffe nicht nur absolut arroganter, sondern auch regelrecht absurder Kommentar. Ferner heisst es in der «Neuen Zürcher Zeitung», dass sich Villiers bezüglich des seiner Ansicht nach längst vorbereiteten Beitritts der Türkei - womit er den Nagel auf den Kopf trifft - zu der Frage verstieg, ob man Europa oder Eurasien schaffen wolle. Als ob ihm diese nicht zustünde. Diese bewegt heute alle EU-Bürger, die schon jetzt unter der ihnen mit der letzten Erweiterung aufgebürdeten finanziellen Last stöhnen und die den Beitritt der Türkei keineswegs positiv sehen. Vermutlich wird ihnen ihre neue Verfassung jedoch auch in diesem Punkt kein Mitbestimmungsrecht einräumen, entgegen der lauthals verkündeten verstärkten Bürgernähe.

Der Bürger wird missbraucht

Im übrigen sollte sich niemand irgendwelchen Illusionen hingeben. Zumindest auf einer Ebene funktioniert die Uno bereits seit langem absolut reibungslos als Weltregierung. Im Prinzip lässt sie jeden Krieg geschehen, ob ethnischer oder strategischer Natur. Danach engagiert sie die «Internationale Gemeinschaft», nämlich uns, die Steuerzahler, und nicht etwa die Rüstungs- oder Ölindustrie, um die Kriegskosten, die Friedens- respektive Besatzungstruppen, den Wiederaufbau und die Flüchtlingshilfe zu -finanzieren. Obwohl die westlichen Nationen in kaum mehr zu tilgender Weise überschuldet sind, erhebt sich von seiten ihrer Regierungen kein Widerstand gegen diesen, von mir als regelrechten Missbrauch des Bürgers angesehenen Kreislauf. Insofern fühle ich mich von meiner Regierung regelrecht preisgegeben. Man überlege sich einmal die herrschende Enthemmtheit, die es ermöglicht, dass bei der zweiten Afghanistankonferenz in Berlin über 700 Delegierte aus 56 Ländern zugegen waren, was neben den Afghanistan von der EU für die nächsten drei Jahren zugesagten rund 6,7 Milliarden Euro erneut ungeheure Kosten für den deutschen Steuerzahler verursacht haben muss. Eine Handvoll von Leuten hätte bei der in diesem gepeinigten Land herrschenden verfahrenen Situation, die wir ebenfalls den USA und ihrer «moralischen Führung» verdanken, vollauf genügt. Zbigniew Brzezinski, der Sicherheitsberater von Präsident Carter und eine der Schlüsselfiguren beim Aufbau des al-Kaida-Netzwerks durch die CIA anlässlich des Krieges zwischen der Sowjetunion und Afghanistan, gab 1998 in einem Interview mit der französischen Zeitung «Le Nouvel Observateur» zu, dass im Gegensatz zu der offiziellen Version der Vorgänge, die Hilfe der CIA an die Mujaheddin bereits sechs Monate vor der Invasion der Sowjetunion in Afghanistan einsetzte. Deren Aufbau war dazu beabsichtigt, die Invasion zu provozieren. Brzezinski brüstete sich daher damit, «die Russen in die afghanische Falle gelockt zu haben».

Man sollte ferner nicht übersehen, dass die Bilderberger-Konferenzen meist kurz vor einem G-8-Gipfel abgehalten werden, wie jetzt auf Sea Island und letztes Jahr in Evian. Hierzu schreibt die kanadische Zeitung «The Gateway» am 4. Juni: Der Zweck der Bilderberg-Treffen besteht darin, eine inoffizielle Übereinstimmung zu erzielen, um anschliessend mittels der formellen Organe der Regierungen, wie z.B. das G-8-Gremium, auf die Umsetzung des Konsenses hinzuarbeiten (www.freepressinternational.com/bildercanada.html). Nachdem die USA wiederholt gerade diejenigen Führer von Ländern gestürzt haben, die den Reichtum der Bodenschätze mit ihrer Bevölkerung teilen wollten, und statt dessen wo immer möglich die Kooperation mit Diktatoren eingingen, wünschte sich Bush am G-8-Gipfel jetzt plötzlich die Förderung der Demokratie. Zwecks Umsetzung dieser neuen Ausrichtung, von der sich die USA vermutlich versprechen, unter veränderten Vorzeichen weiterhin die Hand auf fremde Ressourcen halten zu können, wünschten sich die USA daneben die Finanzierung einer Reihe von Demokratisierungsprozessen durch die G-8-Staaten. Wie man sieht, existieren nirgendwo auch nur die geringsten Hemmungen, sich des Zugriffs auf die Steuergelder der G-8-Staaten zu versichern. Auch wenn Schröder keinen Bedarf zur Verteilung zusätzlicher Gelder sieht, werden die G-8-Staaten noch in diesem Jahr ein «Forum für die Zukunft» schaffen, um mit den muslimischen Ländern den Dialog aufzunehmen, was nichts anderes bedeuten kann, als dass die «Internationale Gemeinschaft» in Tat und Wahrheit erneut die finanzielle Basis erstellen wird. Ausserdem hatten die Amerikaner das Ansinnen gestellt, den auf 120 Milliarden US_Dollar geschätzten Schuldenberg des Irak weitgehend zu streichen, wozu weder Russland noch Frankreich bereit waren. Auch hier werden die Steuerzahler der G-8-Staaten in der Folge nicht darum herumkommen, dem Irak trotz dessen immensen Ölreichtums einen substantiellen Teil ihrer ausstehenden Guthaben erlassen zu müssen. Und da möchte uns Bundesrat Couchepin glauben machen, dass nach seiner Überzeugung ein Forum wie das der G-8-Staaten eine positive Rolle spiele, zumal es nur eine
informelle Rolle einnehme und keine Entscheidungsbefugnisse habe. Mit dieser Überzeugung dürfte er ganz allein dastehen.
Auch wenn dem Internet keine konkreten Hinweise auf diesjährige Konferenzbeschlüsse zu entnehmen sind, so bleibt es dennoch offensichtlich, dass das von den Bilderbergern angestrebte Ziel der Weltregierung unvermindert verfolgt wird. Eine solche wäre nicht so erschreckend, wenn ihr Konzept nicht klar erkennen liesse, dass sie nicht etwa den Einbezug der Stimmen der Völker vorsieht, sondern im Gegenteil deren vollständige Ausschaltung und Unterwerfung.



ANM:
1 Conrad C. Stein, «Die Geheime Weltmacht. Die schleichende Revolution gegen die Völker», Tübingen 2001, ISBN 3-89180-063-0

2 Andreas von Bülow: «Im Namen des Staates - CIA, BND und die kriminellen Machenschaften der Geheimdienste», München August 2002, ISBN 3-492-23050-4

3 Jean Ziegler: «Die neuen Herrscher der Welt und ihre globalen Widersacher», München 2002, ISBN 3-570-00679-4

4 Vgl. Strategiepapier mit Skizze einer europäischen Strategie für den Irak, www.cap.uni-muenchen.de/. Zum Europäischen Plan für die Neuordnung des Iraks nach dem Regimewechsel: www.bertelsmann-stiftung.de/

Der gesamte englischsprachige Bericht über die diesjährige Konferenz ist auf www.bilderberg.org/2004.htm. Eine deutsche Website ist www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/4258/1.html.
Zu empfehlen ist auch die Lektüre folgender Bücher:
Hankel, Nölling, Starbatty, Schachtschneider: «Die Euro-Illusion. Ist Europa noch zu retten?», Hamburg 2001, ISBN 3-499-23085-2
Chossudovsky, Michel: «Global brutal», Verlag Zweitausendeins im Versand, Postfach, D-60381 Frankfurt am Main, ISBN 3-86150-441-3
Epperson, Ralph A.: «The Unseen Hand - An introduction to the conspiratorial view of history», Publius Press 3100 So. Philamena Pl Tucson Arizona 85 730,
16th edition 1995, ISBN 0-9614135-0-6
Artikel 7: Zeit-Fragen Nr.32 vom 23.8.2004, letzte Änderung am 25.8.2004


 HomePage   http://www.zeitenschrift.com/news/sn-21904-bilderberger2004.ihtml
 
 
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Bilderberger - Im Paradies der Globalisten (Kopp Verlag 14.5.09), 14 May. 2009 18:32


Harald schrieb:

falls immer noch jemand glauben sollte, die Bilderberger seien eine Erfindung
von "Verschwörungstheoretikern", der wird in diesem Artikel des KOPP-Verlages
eines besseren belehrt. Vor allem ist bemerkenswert die Liste lukrativer
deutscher Politiker, lohnt sich einmal durchzusehen.

Gruß
Harald






Kopp-Verlag 14. Mai 2009


Bilderberger: Im Paradies der Globalisten


Gerhard Wisnewski




Reisen, wohin‘s der Globalist gemütlich findet: Vom 14. bis 17. Mai 2009 tagt
die geheime Bilderberger-Konferenz im griechischen Vougliameni bei Athen.









Über 100 Top-Politiker, Finanz- und Wirtschaftskapitäne lassen es sich unter
Führung von David Rockefeller und Henry Kissinger hier drei Tage lang so
richtig gut gehen und sagen sich, was sie sich schon immer mal sagen wollten
– unter Ausschluss der Öffentlichkeit, versteht sich. Für Normalsterbliche
bleibt da nur ein Blick durchs Schlüsselloch ...

Irgendwas ist mit der Bucht von Vougliameni bei Athen ganz und gar nicht in
Ordnung. Während am sonnenbeschienenen Strand fröhliche Teenager plantschen,
schwirrt oben auf der Uferstraße ein Polizeifahrzeug nach dem anderen vorbei,
als hätte jemand in ein Wespennest gestochen. Folgt man dem umtriebigen
Schwarm mit dem Taxi, gelangt man an den höher am Ende der Uferstraße
gelegenen Hotelkomplex Nafsik Astir Palace.

Und während der Todesstreifen an der innerdeutschen Grenze längst abgebaut
ist, wurde ausgerechnet hier im griechischen Idyll ein neuer errichtet. An
der Pforte des Nafsik Astir Palace starrt man plötzlich in Maschinenpistolen
und auf kugelsichere Westen. Sofort ist das Taxi von zwei, drei mit Spiegeln
ausgerüsteten Sicherheitsleuten umringt, die den Unterboden das Fahrzeugs
akribisch untersuchen. Von wegen "Lunch": Spätestens ab heute ist das Nafsik
Astir Palace für das globale Proletariat geschlossen. Keine Maus kommt rein,
wenn sie nicht auf der Liste des Sicherheitspersonals steht. Und so bleibt
auch uns nur der "U-Turn" - das Umdrehen auf dem Hinterreifen.

Laut Tourismuswerbung ist das Nafsik Astir Palace ein mit Pinien gesprenkeltes
"enchanting paradise" in einer einzigartigen natürlichen Umgebung und mit
einer atemberaubenden Aussicht über den Saronischen Golf. Was der Globalist
eben so "enchanting" findet: Vom Meer aus gesehen, erinnert das Ganze
wirklich eher an ein Insektennest aus wabenförmigen Betonhöhlen.

Dabei sind die eigentlichen Wespen noch gar nicht da. Offiziell beginnt die
1954 nach ihrem ersten Tagungshotel im holländischen Oosterbeek benannte
Bilderberg-Konferenz erst am morgigen 14. Mai 2009. Doch vorsichtshalber wird
der Konferenzort schon mindestens einen Tag vorher abgeriegelt.

Unter der Leitung von Henry Kissinger und dem amerikanischen Öl- und
Finanzdynasten David Rockefeller trifft man sich alljährlich an einem anderen
Ort, um globale Deals und Strategien zu ventilieren. Bei den
Bilderberg-Konferenzen gaben sich beispielsweise zentrale Figuren globaler
Pleite-Fusionen wie etwa Deutsche Bank-Vorstand Hilmar Kopper, der
berüchtigte DaimlerChrysler-Chef Jürgen Schrempp und DHL-Hasardeur und
(damals) Postchef Klaus Zumwinkel mit amerikanischen Politik- und
Wirtschaftsgrößen die Hand. Die bezaubernde Idee vom "Weltkonzern" (Jürgen
Schrempp) und wie man ein paar Milliarden deutsches Firmenvermögen in
amerikanische Pleitefirmen steckt: wahrscheinlich wurde sie in irgendeinem
"enchanting paradise" zwischen Ottawa, Versailles und Helsinki geboren - oder
wo sich die Bilderberger sonst noch treffen.


Zum Gruselkabinett der deutschen Bilderberg-Teilnehmer gehörten - neben eher
zufällig ausgewählten Zeitgenossen - auch Figuren wie Angela Merkel und Klaus
Kleinfeld, Volker Rühe (der die Deutschen als Verteidigungsminister mit
Auslandseinsätzen vertraut machte), Verfassungsfeinde wie Wolfgang Schäuble
und Otto Schily, Chefs von Massenverblödungswaffen wie Hubert Burda (Burda)
und Mathias Döpfner (Springer) sowie globale Zauberlehrlinge wie Joschka
Fischer und Guido Westerwelle. Hier eine (nicht vollständige) Liste der
deutschen Teilnehmer der letzten 18 Jahre:



Ackermann Josef
Bertram Christoph
Burda Hubert
Cromme Gerhard
Döpfner Mathias
Engelen-Kefer Ursula
Fischer Joschka
Haussmann Helmut
Ischinger Wolfgang
Issing H.C. Otmar
Joffe Josef
Kastrup Dieter
Keitel Hans Peter
Klaeden Eckart von
Kleinfeld Klaus
Kopper Hilmar
Lamers Karl A.
Lauk Kurt J.
Merkel Angela
Mosdorf Siegmar
Nass Matthias
Perger Werner A.
Perthes Volker
Pflüger Friedbert
Polenz Ruprecht
Reitzle Wolfgang
Rühe Volker
Sandschneider Eberhard
Scharping Rudolf
Schäuble Wolfgang
Schily Otto
Schrempp Jürgen E.
Schulz Ekkehard D.
Sommer Theo
Späth Lothar
Strube Jürgen
Teufel Erwin
Verheugen Günter
oscherau Henning
Weber Jürgen
Wsterwelle Guido
Wissmann Matthias
Zumwinkel Klaus


So wenig an diesem ersten Tag vor der Bilderberger-Konferenz vor Ort nach
draußen dringt - eine Faustregel der Globalistenkonferenzen lernt denn doch
noch kennen: Das Medienaufgebot verhält sich umgekehrt proportional zur
Bedeutung der internationalen Treffen: Je bedeutender die Konferenz, desto
weniger Journalisten. Stehen bei den G8-Gipfeln einer Hand voll Globalisten
Hunderte von Journalisten gegenüber, tummelt sich beim Meeting von Hunderten
von Globalisten gerade mal eine Handvoll Berichterstatter. Wer den
Medienrummel bei den G8-Konferenzen kennt, würde es nicht glauben, daß sich
zur Elefantenrunde aus über 100 globalen Bilderberg-Strategen nur ein halbes
Dutzend Journalisten einfindet - dem überdies nicht gerade der rote Teppich
ausgerollt wird.

Das "Pressezentrum" in einem dem Nafsik Astir Palace benachbarten Hotel ist
überschaubar und besteht gerade mal aus einer mit Beschlag belegten
Sitzgruppe in der Lobby. Angereist sind nur ein paar Vertreter von
Außenseiter-Medien von links und rechts, die den Globalisten aus
unterschiedlichsten Motiven heraus auf die Finger schauen wollen. Darunter
auch der knorrige amerikanische Bilderberger-"Stalker" Jim Tucker, der
bereits seit Jahrzehnten vor der Macht der Bilderberger warnt.

(Fortsetzung folgt)


Mittwoch, 13.05.2009
Kategorie: Geostrategie, Politik

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Organisation der Bilderberger - Stand 1996, 16 May. 2009 16:53


hier ein kurzer Abriss über die Organisation des >>Bilderberger<< ~ Machtgefüge

~ Stand: 1996





>>Bilderberger<<

Ihr erstes Treffen fand in den Niederlanden im Hotel Bilderberger vom 29.5. bis zum 31.5.1954 statt.
Der
Name der Konferenz und später auch der ganzen Gruppe leitet sich von dem Namen des Hotels ab.
Was ist nun das Anliegen dieser mächtigen Menschen? Sie wollen neben dem Vereinten Europa eine
starke Union mit den USA, eine „Atlantische Gemeinschaft", mit dem Ziel einer einheitlichen
Weltregierung und einem einheitlichen Wirtschaftssystem.



Bilderberger 1996
Die gerne die Öffentlichkeit ausschließende Bilderbergerkonferenz fand 1996 in Toronto statt.
Zwischen dem 30.5.1996 und dem 2.6.1996 trafen sich die Mitglieder dieser Organisation der „Geheimen
Weltregierung".
+: Mitglieder des Lenkungsausschusses der Bilderberger (alle Amerikaner im Lenkungsausschuß sind
ebenfalls Mitglieder im Council on Foreign Relations CFR).
*: Mitglieder des Beratungsausschusses der Bilderberger; sie alle waren früher Mitglieder im
Lenkungsausschuß.
#: Mitglieder der Bilderberger-Führungsgremien, deren Namen jedoch in der Teilnehmerliste 1996 nicht (!)
auftauchen (allerdings können die Namen auf persönlichen Wunsch auch verheimlicht werden).


Vorsitz:
Lord Carrington, Großbritannien

Generalsekretär für Europa und Kanada:
Victor Halberstadt, Niederlande

Generalsekretär für die USA:
Casimir A. Yost, USA

Belgien
Etienne Davignon* (Societe Generale de Belgique; davor Vizepräsident der EG-Kommission), Jan
Huyghebaert (Almanij-Krediet-Bank-Gruppe), Philippe Maystadt (Vize Premierminister, Minister für
Finanzen und Außenhandel), H.R.H. Prinz Philippe (als Beobachter anwesend)
Dänemark
Uffe Ellemann-Jensen (Parlamentsmitglied), Toger Seidenfaden+ (Chefredaktor "Politiken")
Deutschland
Christoph Bertram* (Diplomatischer Korrespondent "Die Zeit", ehemaliger Direktor des Internationalen
Instituts für Strategische Studien), Ulrich Cartellieri (Deutsche Bank), Helmut Haussmann
(Parlamentsmitglied, FDP), Kurt Lauk (Veba), Hilmer Kopper# (Deutsche Bank), Jürgen F. Schrempp
(Daimler Benz), Jürgen Strubo (BASF), Henning Voscherau (Bürgermeister von Hamburg), Otto Wolff von
Amerongen* (Otto Wolff Industrieberatung & Beteiligung GmbH)
Finnland
Martti Ahtisaari, (Präsident von Finnland), Jaakko lloniemi+ (Direktor des Center for Finnish Business and
Policy; ehemals Botschafter der USA)
Frankreich
Bertrand Collomb (Lafarge), Lionel Jospin (Erster Sekretär der Sozialistischen Partei, früherer
Staatsminister), Pierre Lellouch (Rassemblement pour la Republique), Andre Lang Levy* (Banque
Paribas), Thierry de Montbrial+ (Dir. Franz. Institut für Internationale Beziehungen; Ökonomieprofessor)
Griechenland
Theodoros G. Pangalos (Außenminister)
Großbritannien
Lord Peter Carrington+ (Christie‘s International; ehemaliger NATO-Generalsekretär), Costa Carras*
(Direktor div. Firmen), George David (Hellenic Bottling Company), Timothy Ash Garton (St. Anthony‘s
College, Oxford), Peter Job (Generaldirektor Reuters Nachrichtenagentur), Andrew Knight* (News
Corporation), John Micklethwait (geschäftl. Herausgeber "The Economist"), John Monks (Trades Union
Congress), Malcolm Rifkind (Außenminister), Simon Robertson (Kleinwort Benson Group), Lord Eric Roll
of Ipsden* (SBC Warburg Bank), J. Martin Taylor* (Barclays Bank)
"Vertreter Internationaler Organisationen"
Carl Bildt (The High Representative), Pieter P. Bottelier (Weltbank China), Stanley Fischer (Internationaler
Währungsfonds), Max Kohnstamm* (European Policy Centre Brüssel), Mario Monti (EUKommissar),
Renator Ruggiero* (Ital. Generaldirektor der Welthandelsorganisation, ehem. Handelsminister), Klaus
Schwab (Präsident Weltwirtschafts-Forum Davos), James D. Wolfensohn* (USA, Weltbank-Präsident)
Irland
Peter D. Sutherland* (Goldman Sachs International Bank; früherer Generaldirektor des GATT und der
World Trade Organisation)
Italien
Giovanni Agnelli* (Ehrenpräsident Fiat), Umberto AgnelliO (Istituto Finanziaro Industriale IFIL), Valter
Veltroni (Herausgeber der Zeitung L‘Unitä), Franco Bernabe (Ente Nationale Idrocarburi)
Kanada
Lloyd Axworthy (Außenminister), Conrad M. Black* (The Telegraph), Jean Chretien (Premierminister),
Marie-Josee Drain* (Hudson Institute of Canada), Fredrik S. Eaton (Eaton‘s of Canada), A.L. Flood,
(Canadian Imperial Bank of Commerce), Aollan E. Gotlieb (früherer Botschafter in den USA), Anthony G.
S. Griffin* (Guardian Group), Michael Harris (Premier von Ontario), Paul Martin (Finanzminister), Sylvia
Ostry (Zentrum für Internationale Studien, Universität Toronto), Edward S. Rogers (Rogers
Communications, Inc.), L. R. Wilson (BCE Inc.)
Niederlande
Ihre Majestät Königin Beatrix, E. H. van der BeugelO (Prof. emeritus für Internationale Beziehungen,
Universität Leiden), Frits Bolkenstein (Parlamentsführer Liberale Partei), Victor Halberstadt* (Professor für
Volkswirtschaft, Universität Leiden), Pieter KortewegO (Robeco Group), Ad P. W. Melkert (Sozial- und
Beschäftigungsminister), Morris Tabaksblat (Unilever), Karel Vuursteen (Heineken), H. R. H. Willem
Alexander, Prinz von Oranien (als Beobachter anwesend)
Norwegen
Westye Hoegh* (Leif Hoegh & Co. A.S.A.; ehemals Präsident des norwegischen Schiffseigner-Verbandes,
Jan Petersen (Parlamentsführer Konservative Partei)
Österreich
Dietrich Karner (Erste Allgemeine-Generali Versicherungsgesellschaft), Max Kothbauer* (Creditanstalt-
Bankverein), Franz Vranitzky (damals Bundeskanzler)
Polen
Andrzej Olechowski (Bank Handlowy W. Warszawie; ehem. Außenminister)
Portugal
Francisco Balsemo+ (Professor für Kommunikation, Lissabon, Präsident IMPRESA; ehemals
Premierminister), Margarida Marante (TV-Journalistin), Antonio Vitorino (stv. Premierminister,
Verteidigungsminister)
Schweden
Anders Aslund (Carnegie-Stiftung für Internationalen Frieden), Percy Barnevik* (ABB Asea Brown Boveri),
Mona Sahlin (Parlamentsmitglied), Marcus Wellenberg (Vizepräsident der Exekutive; Investor AB)
Schweiz
Flavio Cotti (Außenminister), David de Pury+ (ehemaliger Ko-Direktor der ABB-Gruppe), Cornelio
Sommaruga (Präsident Komitee Internationales Rotes Kreuz)
Spanien
Ihre Majestät Königin Sophia, Jaime Urquijo Carvajal+ (Iberfomento), Jüan A. Yanez-Barnuovo
(permanenter Vertreter Spaniens bei der UNO)
Türkei
Selahaltin Beyazit+ (Direktor div. Firmen), Gazi Ercel (Zentralbank der Türkei), Emre Gonensay
(Außenminister)
Ungarn
Gyorgy Suranyi (Nationalbank von Ungarn)
USA
Paul A. Allaire* (Xerox), Dwayne Andreas (Archer-Daniels-Midland Company), Lloyd M. Bentsen (ehem.
Finanzminister),




>>Institutionen, Firmen und Organisationen aus Vergangenheit und
Gegenwart die eng mit dem Komitee der 300 verbunden sind >> 1 3<<


Banken

American Express
Banca de la Svizzeria d‘ltalia
Banca d‘America d‘ltalia
Banco Ambrosiano
Banco Commercial Mexicana
Banco de Ibero-America
Banco de la Nacion
Banco d‘Espana
Banco Internacional
Banco Nacional de Panama und 54 kleinere panamesische Banken
Banco Commercial d‘ltalia
Bank America
Bank für Internationalen Zahlungsausgleich
Bank Leumi
Bank Leu
Bank of Bangkok
Bank of Boston
Bank of Canada
Bank of Credit and Commerce International
Bank of England
Bank of Ireland
Bank of London and Mexico
Banque Bruxelles-Lambert
Banque Commerciale Arabe
Banque du Credit International
BarclaysBank
Baring Brothers Bank
Barnett Banks
Baseler Handelsbank
Basle Committee on Bank Supervision
BCCI (siehe Ende dieses Abschnitts)
Charterhouse Japhet
Chase Manhattan Bank M
Chemical Bank ,-,
Citibank
Corporate Bank and Trust Company
Dresdner Bank
Düsseldorf Global Bank
First American Bank of (u.a.) Georgia, New York etc.
First Empire Bank
First Fidelity Bank
First National Bank of Boston
First National City Bank
Foreign Trade Bank
Hongkong and Shanghai Banking Corporation
Israeli Discount Bank
Lloyds Bank
Midland Bank
Morgan Bank
Morgan Et Cie
Morgan Grenfell Bank
National Westminster Bank
Royal Bank of Canada
Schroeder Bank
Seligman Bank
Shanghai Commercial Bank
Soong Bank
Swiss Israel Trade Bank
Union Bank of Israel Union
Union Bank of Switzeland
Weltbank


Anmerkung: Nach Aussagen von Dr. John Coleman war mit Ausnahme des Basler Bankenkomitees jede
der oben erwähnten Banken in den Handel mit Drogen, Diamanten, Gold oder Waffen verwickelt oder ist
es immer noch.

BCCI:
Gegen diese Bank wurde eine ganze Reihe von Anklagen wegen Verwicklung in das Waschen von
Drogengeldern auf der ganzen Welt erhoben. Mit ihrer Struktur vernetzt sie alle Operationen des
Komitees der 300. Die Körperschaftsstruktur ist nicht uninteressant:

BCCI Middle East Interests:
35% der Aktien halten die Familien von
Bahrain
Sharjah
Dubai
Saudi-Arabien und
eine Gruppe von Geschäftsleuten aus dem Mittleren Osten 41%
BCCI Cayman Islands 24% Bank of America (Hausbank der CIA)
BCCI Cayman Islands und BCCI Luxemburg errichteten Büros in Miami, Boca Raton, Tampa, New
York, San Francisco, LA L.

BCCI, USA:
1992 wurden die Direktoren der BCCI des massiven Betruges für schuldig befunden, doch die Chefs
waren schon aus den USA geflohen, bevor die Anklageschriften ausgestellt wurden. Zwei von denen, die
an der Errichtung der Bank in den USA beteiligt waren, sind Clark Clifford, ein berühmter Washingtoner
Anwalt und »Insider«, und sein Assistent Robert Altman. Nach einem sehr langen Verfahren wurde
Altman wegen einer einzelnen oder einer Reihe von technischen Kleinigkeiten für nicht schuldig befunden.
Clifford wurde für das Verfahren wegen seiner »schlechten Gesundheit« entschuldigt. Es ist in den
vergangenen Jahren nichts geschehen (die Entführung und Einkerkerung von General Noriega vielleicht
ausgenommen), was das Justizsystem der Vereinigten Staaten so pervertiert hat wie die Fälle Clifford und Altman.
Bemerkenswerterweise ist die BCCI von der Stephens-Familie aus Arkansas in die USA gebracht worden,
eine Familie, die das größte Bankensystem außerhalb des New Yorker Bankennetzwerks kontrolliert.
»King« Stephens hat dem Präsidentschaftskandidaten Clinton angeblich 2 Millionen Dollar für den
Wahlkampf gespendet, wobei das Geld aus der BCCI stammen soll.
Die saudische Regierung erzielte eine Einigung mit den Vereinigten Staaten, bei der sie 250 Millionen
Dollar zahlen wird - bei ursprünglichen Forderungen von 300 Millionen Dollar. Das wurde am 27.
Dezember 1993 beschlossen. Die zwei Saudis, denen nachgesagt wird, Geld von BCCI-Konten
genommen zu haben, wird man nicht strafrechtlich verfolgen.



Weitere Organisationen:

Agentur für internationale Entwicklung ,
Akademie für Probleme der Gegenwart
Albert-Previn-Stiftung Alliance Israelite
Universelle Amerikaner für ein sicheres
Israel Amerikanisches Presseinstitut
Amerikanische Verteidigungsgesellschaft
Anti Defamation League Arabisches
Hochkomitee ARCA-Stiftung
Armour Research Foundation
Arthur D. Little Inc. Aspen-Institut
Association for Human Psychology
Augmentation Research Center
Batteile Memorial Institute Baron de
Hirsh Fonds Berger-Nationalstiftung
Biblical Archeological Review
Bilderberger
British Petroleum (BP)
British Newfoundland Corporation
British Royal Society
Brotherhood of Cooperative Commonwealth
Canadian Institute of Foreign Relations
Christlicher Fundamentalismus Club of Rome
Council on Foreign Relations (CFR), New York
David Sassoon Company De Beers Consolidated
Economic and Social Control (Wirtschafts- und Gesellschaftskontrolle ECOSOC)
Föderation amerikanischer Zionisten
Ford-Stiftung
Forschungsrat der Sozialwissenschaften (Social Science Research Council)
Führungsgremium der israelitischen religiösen Gemeinde
Garland-Fonds
Gesellschaft des Himmels (TRIADEN)
Haganah
Harvard-Universität
Hudson-Institut
Imperial College University of London Industrielle christliche Gemeinschaft
Interamerikanisches Institut für Gesellschaftsentwicklung
Institut der Fordham-Universität für Ausbildungsforschung
Institut des Nationalen Zentrums für Produktivität
Institut für Gehirnforschung
Institut für Lebensqualität (The Quality of Life Institution)
Institut für Logistikmanagement Institut für pazifische Beziehungen (IPR)
Institut für politische Studien (IPS) Institut für Weltordnung
Internationales Institut für Strategische Studien (IISS)
Kanadischer jüdischer Kongreß Komitee der Vierzehn
Komitee zur Schaffung einer Verfassung für die Welt
Konferenz zum Boykott japanischer Waren Kongreß industrieller Organisationen
Londoner Vorstand der Stellvertreter der britischen Juden
Londoner Wirtschaftsschule (London School of Economics)
Malteserritter
Massachussets Institute of Technology (MIT)
Nationales Meinungsforschungszentrum
Nationale Aktionsforschung über den militärisch/industriellen Komplex
NATO
Neue-Welt-Stiftung
New Yorker Rand-Institut
Orden des hl. Johannes von Jerusalem
Princeton-Universität
Rand Corporation
Research Triangle Institution
Round Tabie
Royal Dutch Shell Company
Royal Institute for International Affairs (RIIA)
Skull & Bones - Orden
Sozialistische Internationale
Stanford-Forschungsinstitut (SRI)
Sun-Yat-Sen-Gesellschaft
Tavistock Institute of Human Relations
Tempelberg-Stiftung
The Hermetic Order of the Golden Dawn
Thule-Geselischaft
Trilaterale Kommission
US-Vereinigung des Club of Rome
UNITAR
Universale Freimaurerei
Universaler Zionismus
Warburg James P. und Familie
Wharton-Schule der Universität von Pennsylvania
Wong Hong Hon Company



> >Komitee der 300 > >12<<
Mitglieder aus Vergangenheit und Gegenwart<<


Adeane, Lord Michael
Agnelli Giovanni
Alba, Herzog von
Aldington, Lord
Aldridge, Edward C. Jr.
Allibone, Professor T. E.
Arlies, Lord
Asquith, Lord
Astor, John Jacob und Nachfolger Waldorf
Balogh, Lord
Bancroft, Baron Stormont
Barran, Sir John
Battenburg - Familienabg.; Titel verliehen durcti den Großfürsten von Saxen-Coburg
Baxendell, Sir Peter Beatrice von Savoyen,
Prinzessin Besant, Sir Walter Bethai, Lord Nicholas Bradshaw, Thornton
Braunschweig, Fürstin von Bulwer-Lytton,
Edward Bundy, McGeorge Bundy, William
Bush, George
Caccia, Baron Harald Anthony
Carrington, Lord
12 Dr. John Coleman: Komitee der 300
Carter, Edward
Catto, Lord
Cavendish, Victor C. W. Duke of Devonshire
Chamberlain, Houston Stewart
Chang, V. F.
Clark, Howard
Constantini, Haus von Oranien
Coudenhove-Kalergi, Graf
Cumming, Sir Mansfield
De Beneditti, Carlo
De Gunzberg, Baron Alain
De Lamater, Major General Walter
De Vries, Rimmer
De Zulueta, Sir Philip
Delano, Familienabgeordneter
Deterding, Sir Henry
D‘Aremberg, Marquis Charles Louis
Di Spadaforas, Graf Guitierez (Haus von Savoyen)
Diez-Hochleitner, Ricardo
Doria, Graf Andre und Erben
Douglas-Home, Sir Alec
Drake, Sir Eric
Du Pont
D‘Avignon, Graf Etienne
Edward, Herzog von Kent
Eisenberg, Shaul
Finck, Baron August von und Erben
Forbes, John M.
Fräser, Sir Hugh
Frederik IX, König von Dänemark - Familienabgeordneter
Fribourg, Michael
Gladstone, Lord
Gloucester, Herzog von
Haakon, König von Norwegen
Habsburg, Otto von - Haus von Habsburg-Lothringen
Haig, Sir Douglas
Harriman, Averill
Hartman, Arthur H.
Haus von Braganza
Haus von Hohenzollern
Haseltine, Sir William
Hesse, Nachkommen des Großfürsten - FamHienabgeordneter
Home of Hirsel, Lord
House, Colonel Mandel
Ihre Majestät Königin Elisabeth II.
Ihre Majestät Königin Juliana
Ihre Majestät Königin Sofia
Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Beatrix
Ihre Königliche Hoheit Königin Margreta
Japhet, Ernst Israel
Kaufman, Asher
Keswick, Sir William Johnston oder Keswick H. N. L.
Kimberly, Lord
Kissinger, Henry
Kitchener, Lord Horatio
Kohnstamm, Max
Lambert, Baron Pierre
Lehrman, Lewis
Lever, Sir Harald
Lewin, Dr. Kurt
Livingstone, Robert R. - Familienabgeordneter
Lockhart, Bruce
Lockhart, Gordon
Mackay, Lord, of Clasfem
Mackay-Tallack, Sir Hugh
Meyer Frank
Mitterand Francois .
Montague, Samuel
Montefiore, Lord Sebag oder Bischof Hugh
Morgan, John P. ,
Munthe, A. oder Familienabgeordneter
Nicols, Lord Nicholas, of Bethai
Okita, Saburo
Oldfield, Sir Morris
Oppenheimer, Sir Earnest und Nachfolger Ha rry
Ormsby Göre, David (Lord Harlech)
Ortolani, Umberto und Erben
O‘Brien of Lotherby, Lord
Palme, Olof
Peccei, Aurelio
Peek, SirEdmund
Pellegreno, Michael, Kardinal
Philip, Prinz, Herzog von Edinburgh
Prince Waterhouse, Abgeordneter
Rettinger, Joseph
Rockefeller, David
Role, Lord Eric of Ipsden
Rosenthal, Morton
Rothschild, Elie de oder Edmond de und/oder Baron Rothschild ;
Rüssel, Sir Bertrand ;
Samuel, Sir Marcus
Sandberg, M. G.
Schmidheiny, Stephan oder sonst Brüder Thomas, Alexander
Schneider, Bertrand
Schoenberg, Andrew
Schultz, George
Schwartzenburg, E.
Stramp, Lord - Familienabgeordneter
Steel, David
Swaythling, Lord
Temple, Sir R.
Thurn und Taxis, Max von
Thyssen-Bornemisza, Baron Hans Heinrich
Trevelyn, Lord Humphrey
Turner, Ted
Wallenberg, Peter oder Familienabgeordneter
Wang Kwan Cheng, Dr.
Warburg, S. C.
Warner Rawleigh
Warnke, Paul
Warren, Earl
Weinberger, Sir Caspar
Weizman, Chaim
Wheetman, Pearson (Lord Cowdray)
Wittelsbach
Young, Owen



>>Ränge des Illuminismus >>5<<

Obwohl Weishaupt dreizehn (13) Ränge bei seinen bayerischen Hluminati einführte, waren es nur die
oberen 9, aus denen die Hauptpersonen ausgewählt wurden. Freimaurer werden einige der folgenden
Ränge, die Weishaupt erfand, wiedererkennen:
Unterstufenränge: .. ..
1. Vorbereitung ,
2. Noviziat
3. Minerval
4. liluminatus Minor

Freimaurerränge: Symbolisch:
5.Lehrling ;
6. Geselle
7. Meister

Schottisch:
8. liluminatus Major oder Schottischer Novize
9. liluminatus Dirgens oder Schottischer Ritter

Mysterienränge:
Niedere:
10. Epopt o. Priester
11. Prinz o. Regent
Höhere:
12. Weiser / Philosoph
13. Rex, Königlicher oder Areopagite



>>Moderne Freimaurerbewegungen >>7<<

Reste von alten heidnischen Praktiken und Kulturen sind in den nordamerikanischen und europäischen

Freimaurerbewegungen immer noch vorhanden - wie einige der folgenden Namen zeigen:

1. Alt-Ägyptisch-Arabische Ordensadlige des mystischen Schreins, bestehend aus 30 000 Freimaurern der 32. Stufe

2. Alt-Ägyptischer Orden der Scioten, bestehend aus 3000 Freimaurern der Blauen Loge

3. Töchter des Nils, Höchster Tempel, bestehend aus 76 000 Frauen

4. Königlicher Rat des Alt-Arabischen Ordens der Adligen des Mystischen Schreins für Nordamerika.

5. Rotes Kreuz von Konstantin - Vereinter königlicher Rat, bestehend aus 5850 Mitgliedern

6. Höchster Rat, Mystischer Orden, Verschleierte Propheten des verzauberten Königreichs, bestehend aus 100 000 Freimaurern der Blauen Loge

7. Höchster Rat, Alter Anerkannter Schottischer Ritus des Freimaurertums, bestehend aus 511 369
Mitgliedern

8. Höchster Rat der 33. Stufe, Alter und Anerkannter Schottischer Ritus des Freimaurertums

9. Höchster Schrein des Ordens des Weißen Schreins von Jerusalem, bestehend aus 180 303
Freimaurermeistern und weiblichen Verwandten.




 
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Teilnehmerliste Bilderberg-Treffen 2009 in Griechenland (alles-schallundrauch 18.5.09) , 20 May. 2009 15:16


Montag, 18. Mai 2009

Liste der Teilnehmer Bilderberg 2009


aus alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/05/liste-der-teilnehmer-bilderberg-2009.html

Hier die vorläufige Einladungs/Teilnehmerliste des Bilderberg-Treffen in Vouliagmeni bei Athen Griechenland, zwischen dem 14. und 17. Mai 2009. Ich möchte klarstellen, es gibt zwei Listen, die Einladungsliste, wie veröffentlicht in der griechischen Zeitung To Vima und die endgültige Teilnehmerliste. Die welche eingeladen waren, aber nicht gekommen sind, habe ich mit einem Minus versehen, und die welche teilnahmen, aber nicht auf der Einladung standen, mit einem Plus:


Beatrix - Königin der Niederlande
Sofia - Königin von Spanien
Konstantin - ehemaliger König von Griechenland
Philipp - Prinz von Belgien, Mitglied des Club of Rome
Joseph Ackerman - Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank
Kieth Alexander - Direktor der US National Security Agency (NSA), grösster Geheimdienst der Welt
Georgios Alogoskoufis - ehemaliger Wirtschafts- und Finanzminister Griechenland
Roger Altman - Vizefinanzminister unter Präsident Clinton
Efstratios-Georgios A. Arapoglou - Zentralbankchef Griechenland
Ali Babacan - Aussenminister Türkei, Koordinator für die Beitrittsverhandlungen der Türkei mit der EU
Dora Bakoyannis - Aussenminister Griechenland
+Jon Frederik Baksaas - Chef von Telenor Norwegen
Francisco Pinto Balsemão - Portugisischer Ministerpräsident
Nicolas Baverez - Herausgeber Le Point Frankreich
Franco Bernabè - Chef von Telecom Italia, stellvertretender Vorsitzender von Rothschild Europe
-Xavier Bertrand - Generalsekretär der UMP Partei Frankreich
Nils Daniel Carl Bildt - Aussenminister Schweden
Jan Arne Björklund - Bildungsminister, Parteivorsitzenden der Folkpartiet liberalerna Schweden
Christoph Blocher - ehemaliger Bundesrat und ehemaliger Parteichef der SVP
Alexandre Bompard - Journalist Radio Europe 1 Frankreich
+Vendeline von Bredow - Wirtschaftsjournalist The Economist
+Oscar Bronner - Herausgeber Der Standard Österreich
+Max Boot - Autor, Berater, Historiker, Ober-Neocon und CFR Mitglied
-Ana Botín - Tochter des Präsidenten der Banco de Santander Emilio Botín
+Henri de Castries - Chef der AXA
Juan Luis Cebrián - Chef er PRISA Group of Media Spanien
-W. Edmund Clark - Chef Toronto-Dominion Bank Kanada
-Kenneth Harry Clarke - ex-Finanzminister Grossbritannien
Luc Coene - Chef der belgischen Nationalbank
+Timothy C. Collins - Chef von Ripplewood Holdings
George David - Präsident CocaCola Griechenland
Sir Richard Billing Dearlove - ex-Chef des britischen Geheimdienstes MI6
Anna Diamantopoulou - Parlamentsmitglied der PASOK Griechenland
Mario Draghi - Chef der italienischen Zentralbank
+Nicolas N. Eberstadt - American Enterprise Institute
Anders Eldrup - Chef und Präsident von DONG Energy Dänemark
John Jacob Philip Elkann - Vizepräsident des Fiat-Konzerns
Thomas Enders - Chef Airbus
José Manuel Entrecanales - Chef des Baukonzerns Acciona Spanien
+Werner Feymann - Bundesparteivorsitzender der SPÖ österreichischer Bundeskanzler
-Isidro Fainé Casas - Präsident der Caixa Bank und SEAT Berater
Niall Ferguson - Professor für Wirtschaft an der Havard Business School
-Timothy Franz Geithner - Finanzminister der USA
Dermot Gleeson - Berater der irischen Regierung und Geschäftsmann
Donald E. Graham - Chef der Washinton Post
-Alfred Gusenbauer - ex-Bundeskanzler Österreich
Victor Halberstadt - Professor für Wirtschaftswissenschaften Uni Leiden
Ernst Hirsch Ballin - Justizminister der Niederlande
Richard Holbrooke - Sonderbeauftragter für Pakistan und Afghanistan für Obama
+Jan H.M. Hommen - Vorsitzender ING Bank
Jaap de Hoop Scheffer - NATO-Generalsekretär
James Logan Jones Jr. - Sicherheitsberater von Präsident Obama
Vernon Eulion Jordan - ehemaliger Sicherheitsberater von Präsident Clinton
-Robert Kagan - US-Regierungsberater für Sicherheitspolitik, Terrorismus und den Balkan
Jyrki Katainen - Finanzminister Finnland
-Henry Alfred Kissinger - ex-US-Sicherheitsberater und US-Aussenminister, Chef von alles
+John M. Keane - SCP Partner, ex-US-General
+Muhtar Kent - Präsident der Coca Cola Company
+John Kerr - Mitglied des House of Lords, Vizevorsitzender Royal Dutch Shell
+Eckart von Klaeden - MdB, Aussenpolitischer Sprecher der CDU/CSU
+Klaus Kleinfed - Präsident von Alcoa Inc.
Mustafa Koç - Vorsitzender der Koç Holding der grösste türkische Mischkonzern
Roland Koch - hessischer Ministerpräsident
Sami Kohen - aussenpolitische Kolumnist der türkischen Zeitung Milliyet
Henry Kravis - Hudson Institute
Marie-Josee Kravis - Hudson Institute
Neelie Kroes - EU-Kommissar für Wettbewerb
Odysseas Kyriakopoulos - Präsident des Verbandes Griechischer Industrien
+Christine Lagarde - Ministerin für Wirtschaft, Industrie und Arbeit Frankreich
+Pascal Lamy - Generaldirektor Welthandelsorgansation WTO
Manuela Ferreira Leite - Chefin der portugiesischen Sozialdemokraten PSD
Bernardino León - spanische Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten
+Peter Löscher - Chef Siemens AG
+Peter Mandelson - Wirtschaftsminister GB
-Jessica Tuchman Mathews - Präsidentin der Carnegie Endowment for International Peace Denkfabrik
Philippe Maystadt - Präsident der Europäischen Investitionsbank (EIB)
+Edward McBride - Wirtschaftsredaktor The Economist
Frank McKenna - Vizevorsitzender der TD Bank Financial Group
John Micklethwait - Wirtschaftsredakteur The Economist
Thierry Montbrial - President des l‘Institut français des relations internationales
Mario Monti - Präsident der Wirtschaftsuniversität Luigi Bocconi
Miguel Ángel Moratinos - Aussenminister Spanien
Craig Mundie - Chefstratege Microsoft
Egil Myklebust - ex-Vorsitzender der SAS, Norsk Hydro ASA, Mitglied des Weltwirtschaftsrat für Nachhaltige Entwicklung
Matthias Nass - Stellvertretender Herausgeber "Die Zeit"
+Juan Maria Nin Génova - Präsident la Caixa Bank
Denis Olivennes - Direktor Nouvel Observateur Frankreich
+Jorma Ollila - Vorsitzender Royal Dutch Shell
+George Osboren - Schatzkanzler GB
Frederic Oudea - Chef Societe General Bank Frankreich
-Cem Özdemir - Bundesvorsitzender der Partei Bündnis 90/Die Grünen
Tommaso Padoa-Schioppa - ex-Finanzminister Italien
+Alexis Papahelas - Journalist Kathimerini
Dimitris Papalexopoulos - Chef Titan Cement Company S.A. Griechenland
Jannos Papathanasiou - Wirtschafts- und Finanzminister Griechenland
Richard Perle - Sicherheitsberater unter George W. Bush, Hauptverantwortliche für den Irakkrieg
-David Petraeus - US-Viersternegeneral, Kommandeur des US Central Command, zuständig für den Nahen Osten und Zentralasien
Manuel Pinho - Minister für Wirtschaft und Inovation Portugal
+Jean Pisani-Ferry - Direktor von Bruegel
Robert S. Prichard - Chef der Zeitung Toronto Star Kanada
Romano Prodi - ex-Ministerpräsident Italien, ex-Präsident der Europäischen Kommission
+Hanna Rajalahti - Chefredakteur Talouselämä
-Olli Rehn - EU-Erweiterungskommissar Finnland
Heather Reisman - Chefin Indigo Books & Music Inc Kanada
Eivind Reiten - Generaldirektor des Petroleumskonzerns Norsk Hydro
Michael Ringier - Verwaltungsratspräsident der Ringier Holding AG, grösster Verlag der Schweiz
David Rockefeller - Banker, Gründer der Council on Foreign Relations und Trilateralen Kommission, Capo di tutti Capi
-Dennis B. Ross - Direktor des Washington Institute for Near East Policy Denkfabrik
Barnett R. Rubin - Director of Studies and Senior Fellow Center of International Cooperation
-Alberto Ruiz-Gallardòn - Bürgermeister von Madrid
Suzan Sabancı Dinçer - Chefin der Akbank Türkei
Indira Samarasekera - Präsidentin der University of Alberta
Rudolf Scholten - Mitglied des Vorstandes Österreichische Kontrollbank AG
-Jürgen Schrempp - ex-Vorstandsvorsitzender der DaimlerChrysler AG
+Josette Sheeran - Diektor UNO Welternährungsprogramm
+Domenico Siniscalco - Vizevorsitzender Morgan Stanley Int.
Pedro Solbes Mira - ex-Wirtschafts- und Finanzminister Spanien
-Sampatzi Saraz - türkischer Banker
-Sanata Seketa - Kanada
+James B. Steinberg - US-Vizeaussenminister
+Björn Stigson - Präsident des Weltwirtschaftrats für Nachhaltige Entwicklung (WBCSD)
+Yannis Stournaras - Direktor bei der Foundation for Economic & Industrial Research (IOBE)
-Dominique Strauss-Kahn - Chef des Internationalen Währungsfonds
-Lawrence Summers - ex-Chefökonom der Weltbank, ex-Finanzminister unter Clinton, Wirtschaftsberater von Obama
Peter Denis Sutherland - ex-EU-Wettbewerbskommissar, Vorsitzender von BP and Goldman Sachs International
+Nobuo Tanaka - Direktor Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Martin Taylor - ex-Chef der Barclays Bank, Vorsitzender von Syngenta, ex-Generalsekretär der Bilderberg Group
Peter Thiel - ex-Chef PayPal, Clarium Capital Management
+Helle Thorning-Schmidt - Parteichef der Sozialdemokraten Dänemark
+Thomas Thune Andersen - Chef Maersk Oil Dänemark
+Andreas Treichl - Chef Erste Group Bank AG Österreich
Jean-Claude Trichet - Chef der Europäischen Zentralbank
+Loukas Tsoukalis - Sonderberater von Kommissionspräsident Barroso, Chef der ELIAMEP
Agah Ugur - Chef Borusan Holding Türkei
Matti Vanhanen - Premieminister Finnland
Daniel Vasella - Chef von Novartis
Jeroen van der Veer - Chef Royal Dutch Shell
-Guy Verhofstadt - ehemaliger Premierminister Belgien
Paul Volcker - ehemaliger Fed Chef, Wirtschaftsberater von Barack Obama
Jacob Wallenberg - Bankier und Grossindustrieller Schweden
Marcus Wallenberg - Bankier und Grossindustrieller Schweden
Nout Wellink - Chef der niederländischen Zentralbank, Mitglied der Europäischen Zentralbank
Gerardus Johannes Wijers - Chef von AkzoNobel, ex-Wirtschaftsminister der Niederlande
Martin Wolf - Journalist der Financial Times
James David Wolfensohn - ehemaliger Präsident der Weltbank
Paul Wolfowitz - ex-Präsident der Weltbank, Berater von George W. Bush, und stellvertretender ex-Verteidigungsminister der USA, Ober-Neocon und Hauptverantwortlicher für den Irakkrieg
-Fareed Zakaria - Chefredakteur von Newsweek International und politischer Kommentator bei ABC News, New York Times, Wall Street Journal, New Yorker und CNN
Robert Zoellick - Präsident der Weltbank




Es handelt sich um die Einladungsliste, ergänzt um bestätigte Teilnehmer mit ihrer Funktion, die ich aus dem Griechischen umwandeln musste, wo die Namen nicht richtig, sondern nur phonetisch stehen, da sie wahrscheinlich durch einen Insider telefonisch durchgegeben wurde. Danke an die welche geholfen haben die Namen mühsam zu entziffern.

Nicht alle die eingeladen wurden sind auch in Vouliagmeni erschienen und umgekehrt. Ich behaupte nicht die Liste stimmt, sondern gebe nur das wieder was die griechische Zeitung To Vima veröffentlicht hat. Die Skeptiker wollen doch immer Quellen aus der Mainstream-Presse ... hier ist sie, eine griechische landesweite seriöse Tageszeitung.

Wir sehen, niemand aus Russland oder China steht auf der Liste. Bilderberg ist ein exklusiver Club für Nordamerikaner und Europäer.

Was hier ganz klar hervorgeht, ein totaler Interessenskonflikt. Da treffen sich Konzernchefs mit Chefs von Ministerien und Behörden welche die Konzerne kontrollieren sollen, und mit Geheimdienstlern und Militärs, und mit Staatsführer und Politiker, aber gleichzeitig mit Medienbossen und Redakteuren, welche alle zusammen kontrollieren sollen. Das ist doch absurd. Wo ist da die Gewaltentrennung? Ein Gemauschel und eine Farce. Die stecken doch offensichtlich alle unter einer Decke. Wir werden ganz klar von allen Seiten verarscht.

Kein Wunder berichten die Medien nichts darüber und das Treffen wird totgeschwiegen. Die gehören ja dazu. Warum diese Geheimhaltung und Abschottung vor der Öffentlichkeit? Was haben sie zu verbergen? Diese 120 obersten Kader der Wirtschaft, Weltorganisationen, Militärs, Geheimdienste und Medien, plus noch der Blaublüter, treffen sich doch nicht zu einer Plauderstunde bei Kaffee und Kuchen. Da wird doch ganz sicher Weltpolitik abgesprochen, die uns alle früher oder später betrifft, und wir ein Recht haben zu erfahren.

Die Namen die mir besonders auffallen sind: Christoph Blocher (ehemaliger Bundesrat und ehemaliger Parteichef der SVP), Cem Özdemir (Bundesvorsitzender der Partei Bündnis 90/Die Grünen) und Roland Koch (hessischer Ministerpräsident CDU).

Egal ob sie dabei waren oder nicht, alleine die Einladung ist ein verdächtiges Zeichen.


 HomePage   http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/05/liste-der-teilnehmer-bilderberg-2009.html
 
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BZÖ-Strutz: Parlamentarische Anfrage an Faymann wegen Bilderberg-Konferenz Wien 2009-05-17 (OTS) , 21 May. 2009 19:09


Wie war das doch mit "und führe uns nicht in Versuchung..."
da gab es doch mal den Vorschlag: Und FÜHRE UNS IN DER VERSUCHUNG....
Immerhin, viele berechtigte Fragen... Gruß Evelyn



BZÖ-Strutz: Parlamentarische Anfrage an Faymann wegen Bilderberg-Konferenz
Wien 2009-05-17 (OTS)

Das BZÖ wird eine parlamentarische Anfrage an Bundeskanzler Faymann richten, um Aufklärung über seine mysteriöse Teilnahme an der Bilderberg-Konferenz in Athen zu erhalten. Die Bilderberg-Konferenz ist ein vor der Öffentlichkeit streng geheim gehaltenes Treffen von bis zu 140 Spitzenpolitikern und Superindustriellen, ergänzt durch meinungsmachende Wissenschaftler. Alle Bilderberger sind zu strengstem Stillschweigen verpflichtet. Die Finanzierung des Treffens erfolgte am Beginn durch die CIA, mittlerweile durch das Gastland und geheime Stiftungen. BZÖ-Generalsekretär Dr. Martin Strutz verlangt jetzt mittels parlamentarischer Anfrage Aufklärung von Bundeskanzler Faymann über seine Teilnahme am Geheimtreffen der Mächtigen.


"Was hat ein österreichischer Bundeskanzler auf einem solchen Geheimtreffen verloren und anschließend zu verbergen, wenn keine Informationen an die Öffentlichkeit gelangen dürfen? Wer finanziert Faymanns Teilnahme, der Steuerzahler oder private Sponsoren? Wieviel kostet das dreitägige Treffen? Ist dies eine offizielle Dienstreise? Warum ist Faymann als österreichischer Bundeskanzler, wie übrigens auch sein Vorgänger Gusenbauer, Mitglied dieses Geheimbundes, um den sich unzählige Verschwörungstheorien ranken? Was sind die konkreten Ergebnisse dieses Treffens für Österreich und seine Bürger? Ist es demokratisch, versteckt und über die Köpfe der Menschen hinweg, als selbsternannte Elite über das Schicksal der Welt zu beraten. Sind die Bilderberger mit einer Freimaurerloge vergleichbar und ist eine solche geheime Mitgliedschaft mit der Position eines österreichischen Bundeskanzlers vereinbar?", sind nur einige der Fragen, die Strutz an Faymann richten wird. "Mit der Machtergreifung der Sozialisten sitzen offenbar wieder die Freimaurer an Schlüsselstellen der Republik. In einer Demokratie müssen Entscheidungen transparent und öffentlich getroffen werden. Vom Steuerzahler finanzierte Geheimtreffen selbsternannter Eliten, wie Faymanns Bilderberg-Konferenz, lehnen wir als BZÖ ab und werden hier mittels parlamentarischer Anfrage Aufklärung erzwingen", so Strutz abschließend. z

Rückfragehinweis: Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS – www.OTS.AT ***

select.cms.apa.at/cms/bzoe/einzel.html?channel=CH0038&doc=CMS1242545781852




i
Hallo liebe Evelyn,
dies hier hab ich grad von Johanna bekommen mit der Anmerkung:
"Es wird Zeit, daß Evelyn wieder sendet, denn das Treffen von diesen Herrschaften und deren Beschlüsse die dort gefaßt wurden werden nicht in die Tat umgesetzt werden können! Bingo!
Recht hat sie, diese Dinge müssten irgendwie unterbunden werden...!
LG ILSE






________________________________________
Von: Johanna Daniel [info@johanna-daniel.de]
Gesendet: Sonntag, 17. Mai 2009 10:46

Hier die Übersetzung des Textes von der Homepage des holländischen Parlamentariers H. v. Bommel, durch schall und rauch:

Der holländische Parlamentarier der SP Harry van Bommel stellt der Regierung knall harte Fragen über das Bilderberg – Treffen und ihre Teilnahme dort, wie auf seinem Blog zu lesen ist.

Fragen des Mitglieds Van Bommel (SP) an den Ministerpräsident und den Staatssekretär des Auswärtigen hinsichtlich der kommenden Bilderberg-Konferenz:

1. Ist es Ihnen bekannt dass vom 14. bis zum 17. Mai 2009 in Vouliagmeni, Griechenland, die Bilderberg-Konferenz sich treffen wird?

2. Stimmt es das Königin Beatrix an dieser Konferenz teilnehmen wird?

3. Gibt es Kabinettsmitglieder die an dieser Konferenz teilnehmen werden? Wenn ja, um wen geht es dabei?

4. Wird im Kabinett abgestimmt wer an dieser Konferenz teilnehmen wird oder wird dies den individuellen Mitgliedern überlassen? Beratschlagen der Ministerpräsident und die Königin über Teilnahme an der Konferenz?

5. Können Sie, wie im Jahre 2008, bekannt geben welche Themen besprochen werden, und können Sie eine Liste der Teilnehmer erteilen? Wenn nicht, warum nicht?

6. Stimmt es, dass der Vertrag von Lissabon auf der Tagesordnung dieser Bilderberg-Konferenz eine prominente Stelle einnimmt?

7. Ist Ihnen die Nachricht bekannt, dass bei dieser Bilderberg-Konferenz gesprochen wird über die Unschädlichmachung der Anti-Lissabon-Bewegung "Libertas" mit Hilfe einer Verleumdungskampagne gegen Declan Ganley, den Leiter dieser Bewegung? Sind Sie bereit Königin Beatrix oder eventuelle politische Teilnehmer aus den Niederlanden zu bitten sich dagegen zu widersetzen?





Johanna K. Daniel
Astrologin
Schloßtreppe 1
35037 Marburg an der Lahn
Tel. 06421 /12715



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Diese Nachricht wurde von Evelyn Kümmerle verfasst.

 
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Jede Menge ungebetener Besuch für die Bilderberger! (Kopp-Verlag 15.5.09), 23 May. 2009 17:09



ANM. future_is_now:
Es ist eine Freude zu sehen, wieviel Publizität
das so „geheime Treffen“ der Bilderberger heuer hat!






Freitag, 15. Mai 2009
Kategorie: Geostrategie, Wirtschaft & Finanzen, Politik
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Informationen, die Ihnen die Augen öffnen ...








Zweiter Tag der Konferenz:
Jede Menge ungebetener Besuch für die Bilderberger!


Gerhard Wisnewski



Mit einer handstreichartigen Aktion heizte die Kommunistische Partei Griechenlands den Bilderbergern ordentlich ein. Mit etwa acht Bussen fuhren rund 300 mit roten Fahnen und Lautsprechern ausgerüstete Demonstranten direkt vor das »Nafsik Astir Palace« in Vouliagmeni bei Athen und errangen für etwa eine Stunde die akustische Lufthoheit über den Hügel der Bilderberger.

Die Nerven liegen blank bei den griechischen Polizeibeamten an der letzten Kreuzung vor dem Bilderberger-Hotel in Vouliagmeni.
Ob Köpfe rollen werden, ist nicht die Frage, sondern nur wann. Seit Tagen kontrollieren sie jeden kleinen Smart, der die Uferstraße von Vouliagmeni in Richtung Nafsik Astir Palace hinauffahren will, und nun das. Soeben sind acht große Reisebusse voller kommunistischer Demonstranten an ihnen vorbeigerauscht, um vor dem Nafsik Astir Palace zu stoppen und ihre lautstarken Insassen zu entlassen. Wie das möglich war, ist noch nicht ganz klar, nur geplant und genehmigt war das sicher nicht.

Das sieht man daran, dass die düpierten Beamten nun an der Kreuzung jeden Autofahrer zusammenstauchen, der ihnen in die Quere kommt. Zu spät, denn die Busse sind schon durch. Ob hier Köpfe rollen werden, ist nicht die Frage, sondern nur wann. Die Polizisten schreien, pfeifen und fuchteln wild mit den Armen herum. Die Staatsmacht hat völlig die Nerven verloren; dass kein Unfall passiert, liegt allein an der Besonnenheit der Autofahrer. Ein Fahrzeuglenker lässt aus Protest mitten auf der Kreuzung sein Auto stehen und will zu Fuß weiter die Uferstraße hinauf. »Verhaftet mich doch!«, antwortet der Mann, als die Ordnungshüter ihn zurückpfeifen wollen und hält einigen schwarz gekleideten Anti-Terror-Beamten seine gekreuzten Unterarme hin.

Die reagieren jedoch gar nicht. Anders als die normalen
Streifenpolizisten sind sie auf Schlachtenlärm trainiert wie
Militärpferde auf Geschützdonner. Äußerlich steht die im letzten
Anti-Terror-Chic gekleidete Staatsmacht gelassen da, innerlich dürfte es jedoch kochen angesichts dieser herben Niederlage lässig zur Schau getragener Überlegenheit. Wie es aussieht, setzte die Polizei an diesem Kontrollpunkt allein auf die abschreckende Wirkung gegenüber Hausfrauen, Pendlern und Touristen in ihren Personenwagen. Für den Fall, dass jemand einfach duchfahren würde, gab es offenbar keinen Plan B. Tatsächlich zeigt die Aktion die totale Ohnmacht der Staatsgewalt. Denn auf Busse mit Zivilisten zu schießen, dürfte im Umfeld der Konferenz, die es ja gar nicht geben darf, wohl kaum in Frage kommen.

Im Unterschied zu versprengten Protestierern und Grüppchen, die dem
Treiben der globalen Negativ-Eliten hilflos zusehen, demonstrierten die
Kommunisten, was möglich ist, wenn man weiß, was man will, einen Plan und auch genaue Kenntnisse über den Veranstaltungsort hat.

Nachdem ich genügend staatlichen Nervenzusammenbrüchen gelauscht hatte, drückte ich mich an den desolaten Ordnungshütern vorbei, um oben vor dem Bilderberger-Hotel die Demo zu beobachten. Hören Sie hier den Telefonbericht frisch von der Bilderberger-Konferenz (im Gespräch mit Schall und Rauch-blogspot).



Freitag, 15.05.2009
Kategorie: Geostrategie, Wirtschaft & Finanzen, Politik
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Geändert von futureisnow am 23.May.2009 17:18

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Das gläserne Wespennest der Bilderberger (Kopp-Verlag 18.5.09), 23 May. 2009 17:12



Informationen, die Ihnen die Augen öffnen ...

Montag, 18. Mai 2009
Kategorie: Geostrategie, Politik






Das gläserne Wespennest der Bilderberger

Gerhard Wisnewski


Bei den griechischen Sicherheitsbehörden liegen die Nerven blank. Am Rande der Proteste in Vougliameni wurden erneut Reporter und private Beobachter festgenommen, Berichten zufolge Journalisten-Handys abgehört. Die Bilderberger verschanzen sich hinter einer fast unsichtbaren, aber allgegenwärtigen Sicherheitskette und machen alles um sich herum gläsern.


16. Mai. Das Polizeirevier von Vouliagmeni ist ein flaches, weißes Gebäude. Das Grundstück ist von einem grünen Metallgitterzaun umgeben, dessen Tor von einem griechischen Polizisten mit Maschinenpistole bewacht wird. Drinnen tummeln sich zwei Dutzend Streifenpolizisten, Bereitschaftpolizisten, Geheimdienstler und Security-Leute. Und unser Freund Richard Toibin aus Irland. Und genau das ist das Problem.

Richard kam aus Interesse an dem Bilderberg-Phänomen mit seiner Freundin aus Irland nach Vouliagmeni. Und nun wurde er schon zum zweiten Mal festgenommen. Und Richard kommt und kommt nicht wieder aus dem Polizeirevier heraus. Gemeinsam mit meinem Kollegen Giorgio aus Brüssel berate ich, was zu tun ist. Wir überlegen, ob ich mit dem mit seiner Kamera verbundenen Funkmikrophon am Hemdkragen in das Polizeirevier gehen soll, während er von der anderen Straßenseite aus die Kamera draufhält. Wir verwerfen die Idee jedoch; wahrscheinlich wäre es besser, »unbewaffnet« zu kommen. Die Beamten könnten sich durch den »Lauschangriff« provoziert fühlen. Also ziehe ich den Sender aus der Innentasche meines Sakkos und fummele das kleine Funkmikrophon von meinem Hemdkragen. Stattdessen hole ich meinen Presseausweis heraus und halte ihn in der rechten Hand hoch. Dann gehe ich betont langsam über die Straße und melde mich bei dem Mann mit der Maschinenpistole mit einem freundlichen »Hi« an. »Does somebody speak english?«, frage ich. Er überlegt einen Moment, dann nickt er und öffnet das quietschende Tor. Betont gelassen gehe ich das halbe Dutzend Stufen bis zur Eingangstür hinauf. Sie steht offen, denn es geht zu wie in einem Taubenschlag. Hinter der Tür blicke ich in total gestreßte Gesichter. Es ist heiß, sehr heiß. Manchen Beamten läuft der Schweiß in Strömen von der Stirn: »Is this your press ID?«, fragt mich einer. »Yes«, antworte ich, gebe ihm aber statt des Presseausweises die Hand. Lächeln ist angesagt; Kontakt aufbauen, die Leute als Menschen und vor allem als einzelne Persönlichkeiten zu behandeln, ist wichtig. Ich stelle mich ganz freundlich vor.

Das Polizeirevier ist ein Nest voller aufgeregter Wespen; dass sie stechen, kann nun wirklich niemand wollen. Langsam, den Presseausweis immer in der rechten Hand erhoben, gehe ich durch den Flur und schaue beiläufig in die Räume. Überall aufgeregt diskutierende und verschwitzte Gesichter. Sämtliche griechischen Polizeiuniformen sind hier zu besichtigen. Angefangen bei der blauen Kombination der regulären Streifenpolizei über die dunklen bis schwarzen Uniformen der Bereitschaftspolizei und der Anti-Terror-Einsatzgruppen, vergleichbar der deutschen GSG 9. Dazwischen elegant in schwarz gekleidete Sicherheitsleute mit irgendwelchen Symbolen am Hemdkragen. Wahrscheinlich Geheimdienst.

Doch geheim ist hier zur Zeit verdammt wenig, am allerwenigsten das bescheidene Kaffeekränzchen von über 100 globalen Führungsfiguren im Luxushotel Nafsik Astir Palace – angefangen bei David Rockefeller und Henry Kissinger über NATO-Generalsekretäre, Parteivorsitzende, Konzernchefs bis hin zu Medienmogulen wie Mathias Döpfner und Hubert Burda, die jedenfalls in den vergangenen Jahren dabei waren. Nur erzählen wollen sie nichts über die Konferenz. Klammheimlich stehlen sich daheim im Rampenlicht stehende Politiker davon, um drei Tage lang beim Geheimtreffen der Bilderberger im schwarzen publizistischen Loch zu verschwinden. Während Bundeskanzler und Präsidenten beim G8-Zirkus nur allzugern im Blitzlichtgewitter stehen, reisen die Mitglieder und Gäste der Bilderberger lieber mitten in der Nacht an – mit Polizeieskorte und hinter schwarzen Autoscheiben. Während beim G8-Gipfel die Zirkuspferde tagen, treffen sich beim Bilderberger-Gipfel die Zirkusdirektoren. Und wie im richtigen Zirkus auch, tagen die natürlich nicht in der öffentlichen Arena.

Die Stimmung ist nicht gut im Polizeirevier. Es ist eben so einiges schief gegangen in den letzten Tagen. Die größte Pleite und auch Kränkung bestand wohl in der handstreichartigen Aktion der Kommunistischen Partei, die einfach in Bussen an dem Polizei-Kontrollpunkt vor dem Bilderberger-Hotel vorbeifuhr und die Bilderberger vor Ort lautstark zusammenstauchte. Wie die hysterischen Reaktionen zeigten, wurden die Beamten davon kalt erwischt. Auch der Umstand, dass bei der heutigen Demonstration der griechischen Nationalisten die Straßen schon zwei KIlometer vor dem ursprünglichen Checkpoint abgesperrt wurden zeigt, dass es sich bei dem gestrigen Vorfall um ein Polizei-Versagen handelte.

Am Ende des Flurs, im letzten Zimmer rechts, finde ich Richard. Er sitzt mit dem Rücken zum Erdgeschossbalkon am Fenster. Senkrecht zu ihm steht ein Schreibtisch, um den Polizeibeamte herumwuseln. Ich grüße freundlich und sage, ich wollte nur mal nach Richard sehen. Er ist ziemlich geschockt und reibt sich ständig die Hände. Wir können kurz reden. Ich frage ihn, was los war. Er meinte, er hätte Polizeibeamte fotografiert und daraufhin hätten sie ihn festgenommen. Ich frage den Wortführer der Beamten, was gegen Richard vorliegt. Er sagt, Richard habe Beamte fotografiert, daraufhin habe man Richard kontrollieren wollen, er habe aber keinen Ausweis dabeigehabt. Deshalb habe man ihn mit auf die Wache genommen. Schließlich wisse man nicht, wer er sei. Beamte zu fotografieren sei nicht erlaubt.

Bis auf das geschockte Gesicht ist der Junge wohlauf. Ich wende mich wieder an den Wortführer der Beamten. Ich hätte vorhin bei der Demo ebenfalls Beamte fotografiert, sage ich. Das passt dem Mann in der blauen Uniform nicht. Sie würden hier nur ihre Arbeit tun, weicht er aus. Offenbar gibt es keine wirkliche Handhabe, jemanden wegen Fotografierens von Polizeibeamten festzunehmen. Ich antworte, auch ich würde hier nur meine Arbeit tun. Ja, ja, meint er und winkt ab. Dann fängt er an zu schreien: »Get out of here! Get out of here!« Ich schaue ihn an. Er ist definitiv nicht gut drauf. »I will also do my Job«, betone ich erneut mit einem Blick auf Richard. Deutlichere Drohungen sind hier derzeit eindeutig nicht hilfreich. »Take care«, sage ich zu Richard. Dann verlasse ich das Zimmer und gehe ebenso langsam zurück zum Ausgang wie ich gekommen bin.

Auf der anderen Straßenseite warten schon die Kollegen. So gut es eben ging, haben sie von draußen mitgefilmt.

Wenig später ist Richards Freundin auch mit seinem Ausweis da. Kurz darauf ist er frei. Allerdings hat er seinen Schock weg. Er habe gehört, wie die Beamten griechische »Insassen« des Polizeireviers in die Mangel genommen und angeschrieen hätten. Dabei sei immer wieder das Wort »Bilderberger« gefallen. Währenddessen seien unsere Handygepräche die ganze Zeit glasklar aus irgendwelchen Lautsprechern gedrungen. Die Polizei habe offenbar den ganzen Tag unsere Handykonversationen mitgehört.

Die Demo der Nationalisten ist vorüber; wir gehen unbehelligt zum Hotel zurück. Jedenfalls scheinbar. Von der metergenauen Ortung der Handys über das Mitschneiden jedes Telefongesprächs bis hin zu jeder SMS ist schließlich alles möglich.


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Bilderberger - Die Jagd nach Rockefellers Badehose (Kopp-Verlag 23.5.09), 02 Jun. 2009 16:50



Bilderberger: Die Jagd nach Rockefellers Badehose

Gerhard Wisnewski



Fast hätte ich‘s vergessen: Auch vom Meer aus versuchten wir, dem Bilderberger-Hotel zu Leibe zu rücken. Mit einer Zehn-Meter-Yacht machten wir uns auf den Weg von Athen nach Vouliagmeni, um wenigstens einen Schnappschuss von Rockefeller in der Badehose zu bekommen. Hier der Bericht von einer Bootsfahrt in die seltsame Welt der Bilderberger ...


Um zehn scheint in Vouliagmeni bereits eine sehr warme Sonne vom Himmel; während Salam aus Deutschland, Bernie und Peter aus den USA und ich auf ein Taxi warten, lasse ich den Plan, mir hier demnächst ein ruhiges Domizil zum Schreiben zu mieten, schleunigst fallen. Denn jetzt ist es erst Mitte Mai. Im Juni, Juli und August wird es in Athen und Umgebung schlicht unerträglich.

Wir nennen die Taxis hier »Cab«, und tatsächlich sind sie genauso knallgelb wie in New York. Wir steigen ein und fahren los. Unser Ziel: Irgendein »Marina« (Yachthafen) in Richtung Athen, wo wir ein Boot mieten können, um den Bilderberger-Hotel-Bunker von See aus unter die Lupe zu nehmen, vielleicht auch das eine oder andere Foto von den Mächtigen zu knipsen. Denn der Hotelkomplex der Bilderberger liegt zum Meer hin abfallend am Westhang der Halbinsel von Vouliagmeni, ist also nur von See aus einzusehen.





Das Hotel Nafsik Astir Palace
liegt am Westhang der kleinen Halbinsel von Vouliagmeni
und ist nur vom Meer aus einzusehen. Foto: Google




Doch je länger wir mit dem Taxi durch die Mastenwälder der Yachthäfen kreuzen, umso schwieriger gestaltet sich das Vorhaben. Schnittige Motoryachten sind ab 1.200 Euro pro Tag zu haben, aber so viel wollen wir nun doch nicht in einen Schnappschuss von David Rockefeller in der Badehose investieren. Nach etwa zwei Stunden Irrfahrt treffen wir weit oben bei Piräus, in einem der größten Yachthafen Griechenlands, auf Antonis. Er sitzt auf ein paar Sperrmüllmöbeln unter einem zerfledderten Sonnenschirm am Wasser. Auf den ersten Blick wirkt er in seinen zerschlissenen Klamotten nicht vertrauenerweckend. Sein langes, gelblich-graues Haar hat er hinten zu einem Zopf geknotet, oben drauf sitzt eine Schirmmütze. Über den dicken Bauch spannt sich ein zu kleines rotes T-Shirt. Da Peter ursprünglich aus Griechenland stammt, übernimmt er die Verhandlungen. Nach etwa einer halben Stunde sind wir uns einig: 160 Euro pro Tag für das Segelboot, 140 Euro für Antonis. Denn zwar besitzt Bernie jede Menge Kapitänspatente, trotzdem müsste er sich mit dem unbekannten Boot in der unbekannten Umgebung erst einmal zurechtfinden. Antonis dagegen kann zu unserem Ziel schippern, wie andere Leute mit dem Auto zum nächsten Getränkemarkt.

In einem Supermarkt kaufen wir noch etwas Wasser, Bier, Sandwiches und Schokolade ein, dann geht es los. Die Yacht liegt mit dem Heck zum Pier. Die schmale Planke vom Pier zum Heck wird hoffentlich das gefährlichste an dem Unternehmen bleiben. Wir verstauen den Proviant im Bordkühlschrank, dann legt Antonis mit wenigen geübten Griffen ab. Ein schönes Boot: Etwa zehn Meter lang, mit Faltdächern über dem Cockpit. Besonders aber haben es mir das Rollsegel und die Rollfock angetan – so ein Ding kann man glatt alleine segeln. Aber segeln wollen wir an dem Tag natürlich gar nicht – viel zu aufwändig und schwer zu manövrieren. Stattdessen lässt Antonis nach dem Verlassen des Yachthafens den Diesel weitertuckern. Ein perfekter Tag: Der Bug plätschert leise durch das Wasser, die Yacht schaukelt nur sanft. Ich frage mich wirklich, was ich hier mache. Ständig drohen sich das nur leicht gekräuselte blaue Meer, die Sonne und die Yacht meiner zu bemächtigen und meine Arbeitsmotivation zu untergraben. Mehrmals kämpfe ich dagegen an, die Kamera wegzulegen und es mir an Deck einfach bequem zu machen.

Doch wir haben ja etwas vor. Antonis tuckert schnurstracks nach Süden am Festland entlang Richtung Vouliagmeni, also dieselbe Route, die wir an Land mit dem Taxi nach Athen »hochgefahren« sind. Nach etwa einer dreiviertel Stunde Fahrt, etwa zwei bis drei Seemeilen von unserem Ziel entfernt, bekommen wir den ersten dezenten Hinweis. Wie aus dem Nichts fährt plötzlich ein Marine-Schlauchboot neben uns her. Diese Bote sind sehr schnell, und aufgrund der eigenen Fahrgeräusche hört man sie kaum kommen. Die dunkel gekleidete Besatzung redet gestenreich auf Antonis ein.




Ein freundlicher Fingerzeig von der griechischen Marine:
hier geht’s nicht weiter.
Foto: Wisnewski



Anschließend lässt sich das Boot zu unserem Heck abfallen und jagt zu einem weiteren Segelboot davon. Da man ja nicht bei jedem Behördenwink schon spuren muss, schippern wir einfach Richtung Vouliagmeni und Nafsik Astir Palace weiter. Doch schon eine Viertelstunde später ahnen wir, dass aus dem Schnappschuss von Rockefeller in der Badehose wohl nichts werden könnte. Am Horizont tauchen im Dunst plötzlich bedrohliche Silhouetten auf: Kriegsschiffe. Nicht groß vielleicht, aber gegenüber einer Segelyacht doch von beeindruckender Statur. Still und scheinbar regungslos liegen die schnittigen Rümpfe wie graue Haie vor der Küste der Vouliagmeni-Halbinsel. Dahinter tafeln Josef Ackermann, Roland Koch und Siemens-Vorstandschef Peter Löscher mit 125 Finanz- und Industrie-Kapitänen aus ganz Europa und vor allem aus den USA. Und auch die Geheimdienste sitzen mit am Tisch. Mit dabei: Keith D. Alexander, Direktor der amerikanischen National Security Agency (NSA), des mächtigsten Geheimdienstes der Welt.
Durch unsere Zooms erkennen wir regungslose Gestalten auf der Brücke des grauen Marineschiffes. Dass auch sie uns im Auge haben, ist wohl keine Frage. Und tatsächlich: Während die grauen Rümpfe langsam näherrücken, kriegen wir erneut Besuch von »unserem Schlauchboot«. Mit diesmal deutlichem Drohgehabe rast es auf uns zu, um uns zu umkreisen. Zwischen der Besatzung und Antonis gibt es einen lauten Wortwechsel auf griechisch. Dann verschwindet das Boot wieder. Antonis grummelt irgendetwas, dass wir hier nicht weiterdürfen. Aber sein Kurswechsel scheint die Wächter der Bilderberger nicht zu befriedigen. Mit lauten Hornsignalen kommt als nächstes ein größeres Schnellboot der griechischen Küstenwache auf uns zugerast. Das große Boot neben unserer Yacht macht schon etwas mehr Eindruck. »No Kameras!«, schallt es gleich herüber. Diesmal scheint es ernst zu werden. Sofort verschwinde ich mit der Kamera unter Deck, nehme die Speicherkarte heraus und lasse die winzige »Tablette« irgendwo verschwinden. Die Bilder zu retten, hat für mich erste Priorität, eine Einstellung, die sich angesichts der bevorstehenden Festnahmen der nächsten Tage noch als durchaus adäquat erweisen sollte.





Marine und Küstenwache vor dem »Bilderberger-Wohnsitz«.
Foto: Wisnewski



Wenn wir keine Festnahme und Antonis keine gesalzene Strafe riskieren wollen, gibt es diesmal keine Alternative zum Abdrehen. Wir geben auf. Dem Bilderberger-Hotel konnten wir uns höchstens auf zwei Meilen Entfernung nähern. Antonis schippert uns zum Ausspannen in die Bucht einer nahegelegenen ehemaligen griechischen Gefängnisinsel, die heute nur noch von Möwen bewohnt wird. Dort gehen wir vor Anker und genehmigen uns erst mal ein Bier, noch etwas schockiert von dem martialischen Aufgebot. Wir sind uns einig: Für einen Gipfel, den es eigentlich gar nicht gibt, werden hier doch beträchtliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen.


Samstag, 23.05.2009
Kategorie: Geostrategie, Wirtschaft & Finanzen, Politik
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Grafik der Verflechtungen der Bilderberger (blogpoliteia), 02 Jun. 2009 18:12


aus Rundschreiben Politik/Wirtschaft Nr. 143 von Dasgibtsdochnicht vom 1.6.09:


Karte der Bilderbergteilnehmer mitsamt ihren Verbindungen zu Politik, Wirtschaft, Militär und Presse


Die Netzseite Politeia hat in einer eindrucksvollen, hoch auflösenden Grafik [zur Großansicht auf obiges Bild klicken] die Vielzahl der Verbindungen der Besucher der diesjährigen Bilderbergkonferenz kartografiert. Es wurde dabei versucht, möglichst viele der Besucher abzubilden. Die Tafel ist zwar nicht vollständig, jedoch sollten die einflussreicheren Personen darunter sein. Man erkennt schnell die immense Verflechtung von Politik, Wirtschaft, Think Tanks, Presse und Militär auf globaler Ebene.

deutschlandpolitik.wordpress.com/2009/05/22/verbindungen-der-bilderbergteilnehmer-2009/

Auch bei den nächsten beiden Links kann man eindrucksvoll die Verflechtungen erkennen:

powerstructureresearch.files.wordpress.com/2009/05/exxon-mobile.jpg

blogpoliteia.files.wordpress.com/2009/03/bilderberg2009karte1.jpg



 HomePage   http://www.das-gibts-doch-nicht.info
 
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Neues aus der Illusionswelt - Oder auch: "Geld oder Wahrheit, denn an beides gleichzeitig zu glauben, ist nicht möglich." (MmgZ 30.6.09), 02 Jun. 2009 19:17




mmgz.de/ newsletter 30.5.2009



Neues aus der Illusionswelt
- Oder auch:
"Geld oder Wahrheit, denn an beides gleichzeitig zu glauben, ist nicht möglich."




....Übrigens: "Die Bilderberger" schreibt sich hebräisch: h-b-j-l-d-r-b-j-r-g-r
in Zahlen: 5+2+10+30+4+200+2+10+200+3+200 = 666 !!!



Liebe Mitmenschen! Unlängst erhielt ich Post aus Neuseeland. Von Freunden, die auch mein Buch GELDGEHEIMNIS WELTGEHEIMNIS gelesen hatten. Sie gaben mir darin einen Hinweis auf eine Bewegung in ihrem Land, die von Robert Scheinfelds Buch RAUS AUS DEM GELDSPIEL ausgegangen ist. In seinem Buch beschreibt der Autor die Wirklichkeit als ein Spiel. Wobei es zunächst darauf ankommt, dieses Spiel als solches zu erkennen, insbesondere das, was mit dem Thema "Geld" zutun hat. Und dann, als "Phase 2", geht es schließlich darum, selber zu einem Spieler zu werden. Das heißt, daß man irgendwann beginnt, statt weiterhin bloß Figur auf dem Schachfeld in den Händen jener "unbekannten Mächte" zu sein, aus dem Spiel auszuscheren, und die Regeln fortan selber zu bestimmen.

Dieses "Geh-in-Phase-2"-Szenario ist also derzeit südöstlich von Australien der große Renner. Und ich war erfreut, zu hören, daß somit überall auf der Welt die Menschen von den gleichen Prinzipien fasziniert sind, wie ich sie beispielsweise anhand der verborgenen Chiffren-Rollen, etwa im Subtext der Tora, herausarbeiten durfte. Und das, ohne womöglich die jüdische Kabbala zu kennen oder islamische Mystik oder gar die geheimen Entschlüsselungs-Techniken, wie sie mir aufgrund meines Studiums im Laufe der Jahre zuteil geworden sind. Nur daß die Menschen diese Loslösung aus der Illusionswelt (arabisch: dunya) - deren Wirkungsweise sie, nach Robert Scheinfeld, "Phase 1" nennen, und ich "die Welt der ayin" - nicht mit einer hebräischen Chiffre bezeichnen, sondern eben "Phase 2", während sie laut der in meinem Buch vorgestellten Methode (m-th-o-d), "Rückkehr zur Welt der aleph" bezeichnet wird. Oder auch: "Gelt statt Geld - orientieren wir uns doch einfach wieder an der Ebene d! er Werte-an-sich!"

Kurzum: Wir können auch den direkten Weg gehen und sagen: "Liebe dort, wo vorher Angst herrschte. Wo vorher die Illusion des Geldes war - denn Geld ist nichts anderes, als das Mittel der Illusionswelt, den Traum für möglichst viele für möglichst lange aufrechtzuhalten." Oder auch: "Geld oder Wahrheit, denn an beides gleichzeitig zu glauben, ist nicht möglich." Dann lieber das Spiel als solches erkennen und aussteigen. Denn es ist wie in Las Vegas: Die einzige, die gewinnt, ist die Bank. Und die einzige Möglichkeit, diesen Zustand zu ändern, ist, das Spiel zu beenden. Und zwar jetzt, hier, auf der Stelle.

Das ist also der direkte Weg. Und er betrifft nicht nur das Pekuniäre (von lateinisch: pecunia "Rind", als "Goldenes Kalb" hebräisiert auch: ay-g-l "das Runde", das angebetet wird.). Denn das Geldgeheimnis ist gleichzeitig ein Weltgeheimnis, so wie die Münze als Abbild des Himmels und der Kaiser darauf als Abbild Gottes verehrt wurden ("Kasier Nero" q-s-r n-r-w-n in Zahlen: 666).

Oder, anders gesagt: Wenn Geld, wie im Konzept HuMan-Wirtschaft von Hans-Jürgen Klaussner beschrieben, der Mittler ist, zwischen Geist und Gewalt, dann haben wir jetzt unsere Realität, so wie unser limitierter Geist sie hervorgebracht hat.

Und solche Beschränkungen, wie sie durch Begriffe, wie "Kreditlinie", "Schuldlast", "Tilgungsrate", "Inflation", "Hyperinflation", "Steuerbescheid" oder "Staatsbankrott" Einzug in unsere Wirklichkeit gehalten haben, sind demnach alles nur Energiemuster, die von uns selbst kreiert wurden. Weil sie von allen anderen auch kreiert werden, tagtäglich und solange wir denken können. Und zwar "aus der Kombination von Vorlagen" (Scheinfeld) heraus aus etwas, was die Quantenphysiker "Nullpunkt-Feld" nennen - die ain suph, aus der ihrerseits die sphiroth des Kabbala-Baums hervorgegangen sind.

Das Entscheidende ist, daß wir selbst dort diese Begrenzungen inform solcher Begriffe angelegt haben, um sie dann mit Energie anzureichern. Energie, die uns den ganzen Film erst entstehen lassen, den wir "Wirklichkeit" nennen.

Und sobald wir die Energie lieber für etwas anderes verwenden - etwa für das, was in meinen Büchern "Schöpfungsprogramme" genannt wird - passiert es, daß diese "Wirklichkeits"-Felder, die eigentlich aus holografischen Projektionen bestehen, in sich zusammenbrechen und die Illusion kollabiert: etwas, was sich derzeit gerade am internationalen Immobilien-, Aktien- und vor allen Derivatemarkt abspielt. (Die hebräische Wort-Chiffre für diesen Zustand "kollabierender ‚Wirklichkeits‘-Felder" lautet übrigens: tohu wabohu, siehe auch: geldgeheimnis-saba.de

Die Zahlen-Chiffre für diesen Zusammenbruch einer Illusionswelt - auch die "Altäre der Verdrängung" genannt - lautet: 9-11. "Der Mensch, der nicht am Ursprung ‚1‘ orientiert ist, sondern der das Ego als Götzen verehrt bzw. die imitatio dei ‚11‘. Und die Kraft, die diesen Versuch, die Illusionswelt aufrechtzuerhalten forciert, trägt das Siegel "666": "das Geistige ‚6‘, das hinabgestiegen ist auf die Ebene des Physischen - der sechste Schöpfungstag - und Erfüllung in sich selbst findet". Der Träger dessen ist laut Offenbarung 13 das "Tier" (kh-j-h die "23" laut Gematria), wiederum identisch mit dem "Kleinen Rat" des Sanhedrin (s-n-h-d-r-i-n). Und der doch von dem, was beispielsweise Moshe a.s. via Gottesurteil aus dem Brennenden Dornbusch (s-n-h) offenbart worden war, nur noch eine Projektion in der Linearität widerspiegelt, also im weltlichen Sinne Recht spricht: Schuld(en) festlegt und Urteile fällt. Die Frage derzeit ist, was stärker ist: Die Kraft der Realität (thohu),! wie sie uns von der Ebene der Werte-an-sich als Schöpfungsprogramme eingegeben worden sind, oder der Sog des holografischen Universums (wabohu), das jener Geist kreierte, der schließlich auch das Geld hervorgebracht hat. Und das wir auch das "Tier" nennen (Gematria: 23), und wiederum das Siegel 666 trägt.



Übrigens: "Die Bilderberger" schreibt sich hebräisch: h-b-j-l-d-r-b-j-r-g-r
in Zahlen: 5+2+10+30+4+200+2+10+200+3+200 = 666



Doch wie jede Zahl, besteht auch die "666" aus lauter Einsen. So lasst uns "1" realisieren… Saba
geldgeheimnis-saba.de

www.newsmax.de/geldgeheimnis-weltgeheimnis--das-ebook-der-hintergruende-news71766.html

Ende des Berichtes

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Das schreibt MaxNews zur derzeitigen Situation

Die Wahlmänner-Demokratie muss abgeschafft werden.
Eine freie Gesellschaft entsteht nur durch Dezentralisierung der Macht,
Verlagerung der Geldkreierung unter das Volk und dessen Mitbestimmung.
Die Ziele einer freien souveränen Gesellschaft müssen beinhalten:

. Souveräne Erstellung eigener leistungsbasierter Währung des Volkes.
. Gemeinnützige Lehren, Gesetze und Handelsabkommen.
. Demokratie gegen Föderalismus tauschen - ähnl. Schweizer Model.
. Abschaffung der Parteien und ersetzen durch Volksabstimmungen.
. Finanzierung ist staatl. Dienstleistung mit kommunaler Absicherung.
. Importzoll auf Güter über den Wert lokaler Angebote.
. Waren-Kennzeichnung heimischen Arbeitskostanteils ähnl. Mwst. in %
. Sozialkostenumlage auf VK-Preis reziprok zu heimischem Lohnanteil
. Ehrenamtlich haftbare Politiker mit Aufwandsentschädigung.
. Nur privater ausländischer Besitz, an unseren Firmen und Immobilien.
. Öffentl. Dienste, Strom, Wasser, Post, Medien in kommunalen Besitz.
. Land und Rohstoffe unter kommunales Eigentum & individueller Nutzung.
. Natur-Raubbau ausbremsen durch werbefreie Medien ohne Konsumanreiz.
. Arzthonorare nur solange Patient gesund ist - altchinesisches System.
. Anwalt- und sonstige Beraterhonorare nur bei Erfolg.
. Autarkes Wirtschaftsmodell nach Friedrich List.
. Ersetzung von Beamtenstatus durch haftbaren Mitarbeiterstatus.
. Umwandlung von GmbHs und AGs in haftbare Personengesellschaften.
. Abschaffung der doppelten Buchführung & Buchführungspflicht
. Steuerfreiheit auf alle Arbeitsleistungen - für Firmen und Personen
. Export nur von Überkapazitäten und bei Tauschbedarf.
. Detaillierte Volksaufklärung über Geld und Wohlstandskreierung

Kommentar und Dialog willkommen.



Europa versagt weil die Mitglieder die Kontrolle über ihr Recht und
finanzielles Schicksal verloren haben.

Mehr unter mailstar.net/ziele.htm


 
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Deutsche Teilnehmer an Bilderberg-Treffen, 22 Sep. 2009 16:03


Beitrag von Maria

Extrem wichtig, bitte weiterleiten:


Deutsche Teilnehmer bei der Bilderberg Gruppe logisch sortiert

Mehr Info zu Bilderberg unter anderem auf

www.globalresearchproject.com








Deutsche Teilnehmer an Bilderberg-Treffen



Teilnehmerlisten über Bilderberg-Treffen finden sich häufig im Netz. Der Nachteil; sie listen auf, wer in einem bestimmten Jahr an deren Treffen teilgenommen hat. Dass die meisten dieser Listen alphabetisch geordnet sind, macht es schwierig, diejenigen zu finden, die aus dem eigenen Land an den Treffen teilgenommen haben. Deshalb habe ich einmal versucht, eine Liste der deutschen Teilnehmer an Bilderbergtreffen aufzustellen, beginnend mit dem ersten Treffen 1954 bis zum Treffen 2008. Hinter jedem Namen steht, in welchen Jahren der Teilnehmer oder die Teilnehmerin an den Treffen teilgenommen hat. Weil auch zumeist die Angabe der ausgeübten Funktionen in den üblichen Listen eher spärlich ist, habe ich versucht, alle mir wesentlich erscheinenden Funktionen dieser Personen aufzuführen, die sie im Laufe ihrer politischen oder wirtschaftlichen Aktivität ausübten. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und die ausgeübten Funktionen sind auch nicht immer chronologisch geordnet. Sie sollen nur aufzeigen, welche Machtpositionen die Teilnehmer im Laufe der Zeit bekleidet haben. Die Teilnehmer wurden als deutsche Funktionsträger aufgelistet, auch wenn sie, wie Ackermann, ursprünglich einer anderen Nation angehören.

Ich gehe davon aus, dass man die Personen die mehrfach an den Treffen teilgenommen haben, getrost als Bilderberger bezeichnen darf. Unter den Teilnehmern, die nur einmal teilgenommen haben, sind vermutlich einige Personen, die sich nicht unbedingt mit den Zielen der Bilderberger identifizieren, auch wenn sie sich über Inhalte nicht geäußert haben. Aber auch nicht jeder, der nur einmal an den Treffen teilgenommen hat, ist damit jemand, der sich nicht mit den Zielen der Bilderberger identifiziert, denn mancher von ihnen ist in anderen, mit den Bilderbergern in Verbindung stehenden Organisationen wie z. B. der Trilateralen Kommissione aktiv.

Gerne werden in der Öffentlichkeit die Bilderberg-Treffen als ein Treffen von Leuten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft dargestellt, die sich "zwanglos" und vor allem ohne Presse über politische Themen austauschen, also eine Art politischer Debattierclub. Alle gegen die Bilderberger geäußerten Aussagen werden als Verschwörungstheorien abgewertet. Das ist mit die beste Methode, Kritik zu diskreditieren, denn der Normalbürger winkt gleich ab, wenn er Verschwörungstheorie hört, so, als könne eine als Verschwörungstheorie bezeichnete Sache von vorneherein nicht eine wirkliche Verschwörung beinhalten. Stellt sich dann heraus, dass einer Verschwörungstheorie eine echte Verschwörung zugrunde lag, erinnert sich niemand mehr, dass er zuvor abgewunken hat, als man versuchte, ihn darauf aufmerksam zu machen.

Praktische Beispiele sind der Auslöser des Vietnam-Krieges oder Gladio. Die absolute Geheimhaltung der besprochenen Inhalte dieser Treffen sind mehr als ein bloßes Indiz, denn ein Gedankenaustausch zwischen derart hochrangigen Persönlichkeiten müsste in politischen Überlegungen münden, die der Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden dürften. Dass aktive politische Aktivitäten aus dem Kreise der Bilderberger initiiert werden, beweisen die römischen Verträge, die von den Bilderbergern ausgearbeitet wurden.

Alle Personen sind zu den Bilderberg-Treffen dabei als Privatpersonen eingeladen. Dagegen spricht nach meiner Kenntnis, dass deutsche Politiker auf Kosten des Steuerzahlers an den Treffen teilnehmen. Dagegen sprechen auch politische Schwenks, die unmittelbar nach Bilderbergtreffen politisch verwirklicht wurden.

Als Beispiel, auch wegen gewisser Ähnlichkeiten:

• 1982 waren Kohl und Lambsdorff auf dem Bilderbergtreffen und nachfolgend wurde mit dem so genannten Lambsdorff-Papier als Auslöser die sozial-liberale Koalition beendet und von einer schwarz-gelben Koalition mit Kohl als Kanzler abgelöst.

• 2005 waren Schröder und Merkel auf dem Bilderberg-Treffen (Schröder war offiziell nicht eingeladen und stand auch nicht auf der Teilnehmerliste). Unmittelbar nach dem Treffen verkündet Schröder, dass er über ein Misstrauensvotum gegen sich den Bundestag auflösen und Neuwahlen einleiten will. In der Folge wurde Merkel Bundeskanzlerin.

Die Bilderberg-Treffen sind nur eine von vielen Aktivitäten, die von Leuten ausgeführt werden, die hierfür nicht gewählt wurden. Dazu gehören die zahlreichen als Think Tanks oder Denkfabriken bezeichneten Organisationen, die in einem direkten oder indirekten Zusammenhang zu den Bilderbergern stehen, wie z. B. das Aspen Institut, die Atlantikbrücke und die Trilaterale Kommission, der Council on Foreign Relations, der Club of Rome und etliche weitere Institutionen und Stiftungen, die mit immensem politischen Einfluss ausgestattet sind. Ein direkter Zusammenhang besteht zu der ebenfalls von Rockefeller gegründeten Trilateralen Kommission, die auch wieder als harmloses Instrument politischen Austausches in der Öffentlichkeit ausgewiesen wird, während lt. Verschwörungstheorien ihr Einfluss größer als der westlicher Regierungen ist, einer Ansicht, der ich mich anschließe.

Einige Mitglieder der trilateralen Kommission:

Josef Ackermann,
Kurt Biedenkopf,
Zbigniew Brzezinski,
Dianne Feinstein,
Arkadiusz Górski,
Richard Holbrooke,
Henry Kissinger,
Horst Köhler,
Otto Graf Lambsdorff,
Joseph Nye,
Norbert Wieczorek,
Paul Wolfowitz,
Robert Zoellick,
George H. W. Bush,
Bill Clinton,
John McCain,
Robert McNamara,
David Rockefeller,
John D. Rockefeller III,
Edmund Rothschild,
Otto Wolff von Amerongen,
Kurt Birrenbach,
Horst Ehmke,
Hans Hartwig,
Dieter Hoffmann,
Ludwig Huber,
Horst Janott,
Karl Kaiser,
Norbert Kloten,
Erwin Kristoffersen,
Walther Leisler Kiep,
Hanns W. Maull,
Alwin Münchmeyer,
Friedrich Neumann,
Volker Rühe,
Hans Günther Sohl,
Theo Sommer,
Helmut Schmidt,
Ronaldo Schmidt,
Gerhard Schröder,
Heinz-Oskar Vetter,
Joachim Zahn.



Ab hier sollten Sie sich selbst Gedanken machen, was Sie glauben bzw. was Sie glauben wollen. Ich für meinen Teil glaube, Dass das Ziel dieser Organisationen und der Bilderberger eine NWO ist. So hat das Rockefeller einmal ausgedrückt:

"Wir sind der Washington Post, der New York Times, dem Time Magazine und anderen großen Medien dankbar, deren Direktoren unseren Treffen beiwohnten und sich an ihr Versprechen Diskretion zu wahren, beinahe vierzig Jahre lang gehalten haben. Es wäre uns unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, hätten wir all diese Jahre im hellen Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit gestanden. Aber die Welt ist jetzt entwickelter und vorbereitet, sich in Richtung auf eine Weltregierung zu bewegen, die niemals wieder Krieg kennen wird, sondern nichts als Frieden und Wohlstand für die ganze Menschheit. Die supranationale Souveränität einer intellektuellen Elite und der Bankiers der Welt ist der in den vergangenen Jahrhunderten praktizierten nationalen Selbstbestimmung sicherlich vorzuziehen."


Na, dann Prost, denn solch eine Welt wäre selbst im Suff kaum noch zu ertragen!



 
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Jagd auf die Bilderberger - Interview mit dem Autor Gerhard Wisnewski (kopp-verlag 4.3.10), 30 Mar. 2010 13:49



Drahtzieher der Macht
von Gerhard Wisnewski



Jagd auf die Bilderberger - Interview mit dem Autor Gerhard Wisnewski

Carola Kickers


Preisfrage:
Was ist das? Der Konferenzort wird von Polizei und Geheimdiensten abgeriegelt. Die Teilnehmer, darunter gewählte Regierungschefs, schweigen eisern. Die »Qualitätsmedien« verlieren über die Veranstaltung kein Wort. Demokratie? Richtig – aber genauer? Natürlich die Bilderberger-Konferenz, die alljährliche Versammlung von globalen Drahtziehern, die älter ist als die G8-Gipfel und sogar älter als die Europäische Union. In seinem neuen Buch »Drahtzieher der Macht« schaut Gerhard Wisnewski den Bilderbergern auf die Finger. Carola Kickers sprach mit dem Autor.

 HomePage   http://info.kopp-verlag.de/news/jagd-auf-die-bilderberger-interview-mit-dem-autor-gerhard-wisnewski.html
 
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Treffen der Trilateral Commission (TC) 6. - 9.5.10 in Dublin, 11 May. 2010 17:10




Donnerstag, 6. Mai 2010






Treffen der Trilateral Commission in Dublin





Heute beginnt das viertägige Treffen der Trilateral Commission (TC) im exklusiven Four Seasons Hotel in Dublin Irland. Etwa 300 Personen werden an der jährlichen geheimen Zusammenkunft teilnehmen, die immer einen Monat vor dem Bilderberg-Meeting stattfindet.

Wir mir aus Dublin berichtet wird, ist das Hotel hermetisch abgeriegelt und von Polizisten mit Wachhunden geschützt. Keiner kommt rein. Der Flughafen Dublin war bis gestern wegen der neuen Aschewolke geschlossen, aber heute wieder offen, damit die Bonzen mit ihren Privatjets einfliegen können. Ich werde versuchen die Namen einiger Teilnehmer am Treffen der Trilateral Commission herauszufinden. Was sicher feststeht, der Premierminister von Irland oder auch An Taoiseach genannt, Brian Cowen, wird die Eröffnungsrede halten.

Die TC entstand aus den Bilderbergern, als David Rockefeller mit Widerstand konfrontiert wurde, weil er auch Japaner in die Gruppe einführen wollte. Die versnobten „Weissen“ duldeten unter keinen Umständen, dass Asiaten in ihren Klub aufgenommen werden. Deshalb entschied er sich eine neue Dreieckgruppe zu gründen, welche Europa, Amerika und Asien verbindet, darum der Name „Trilateral“.

So beauftragte Rockefeller seinen Ziehsohn Zbigniew Brzezinski 1973 die Trilaterale Commission als Architekt mit Sitz in New York aufzubauen und finanzierte die Gründung. Die erste Versammlung fand dann auch symbolisch in Tokyo statt.

Insgesamt hat die TC als exklusiver Klub 390 Mitglieder, die alle führende Positionen in der Wirtschaft, den Medien, in Regierungen oder Weltorganisationen einnehmen. Davon kommen 160 aus Europa, 120 aus Nordamerika und 110 aus Asien und dem pazifischen Raum.

Die TC ist wie gesagt in drei Regionen aufgeteilt, mit jeweils einen Vorsitzenden. Chef der europäischen Gruppe ist Peter Sutherland, Vorstandsvorsitzender von BP, Vorstandsvorsitzender von Goldman Sachs, Vorstandsvorsitzender der London School of Economics, UNO Sonderbeauftragter für Migration und Entwicklung, ehemaliger Generaldirektor von GATT/WTO, ehemaliges Mitglied der Europäischen Kommission und ehemaliger Justizminister von Irland.

Wow, was für ein Kaliber, kann man da nur sagen, oder hier sehen wir einen der obersten Verbrecher, mit dem üblichen Verdächtigen Goldman Sachs auch dabei.

Der ehemalige Chef des europäischen Ablegers von TC war von 1992 bis 2001 der ehemalige deutsche Wirtschaftsminister und Parteivorsitzender der FDP Otto Graf Lambsdorff. Auch so einer der wegen Steuerhinterziehung rechtskräftig verurteilt wurde und in der "Flick-Affäre" beteiligt war.




Das Four Season Hotel in Dublin ist schwer bewacht


Laut eigenen Angaben besteht das Programm der jährlichen Treffen aus vier oder fünf Sessionen. Es gibt Vorträge über bestimmte Themen und anschliessenden Diskussionen, aber auch Mittag- und Abendessen in entsprechenden Rahmen. Meistens wird die Politik und Wirtschaft des Gastgeberlandes behandelt, aber hauptsächlich geht es um das volle Spektrum der globalen Themen. Aktuell setzt die TC den Schwerpunkt auf "die Tätigkeit der internationalen Institutionen und die Mechanismen der globalen Problemlösung."

So lautete es jedenfalls offiziell und verharmlosend, aber in anderen Worten, es geht um eine Weltregierung zu etablieren, welche für alles zuständig ist und alle globalen Probleme löst. Also eine Weltdiktatur.

Es gilt die strenge Regel, keine internen Vorgänge der TC dürfen ohne Erlaubnis an eine dritten Person mitgeteilt werden. Deshalb antworten auch Teilnehmer der Konferenzen auf die Frage, was dort besprochen und beschlossen wird, „es handelt sich nur um ein privates Treffen das völlig harmlos ist.“

Die gleiche Antwort bekommt man auch von den Bilderbergern, der noch exklusivere Klub mit ca. 120 Mitgliedern, es wäre nur ein Kaffeekränzchen. Die meinen auch wir sind blöd. Wie wenn die oberste Elite vier Tage aus ihrem vollen Terminkalender opfert, um die halbe Welt reist und sich trifft, nur um bei Kaffee und Kuchen über das Wetter zu reden. Lächerlich. Da geht es um wichtige Informationen, Absprachen und Entscheidungen der Weltpolitik, ist doch logisch.

Die einzelnen Mitglieder haben dann die Aufgabe, die gemeinsame Agenda und Beschlüsse, oder besser gesagt die Befehle, nach ihrer Rückkehr in ihren Ländern entsprechend umzusetzen und auszuführen.

Laut neusten Insiderwissen, welches von einem internationalen Finanzberater stammt, der persönlich mit einigen Mitgliedern zu tun hat, soll die Weltwirtschaftskrise für mindestens ein Jahr weiter fortgesetzt werden. Der Hauptgrund dafür ist, die Bilderberger wollen ein globales „Finanzministerium“ erschaffen, welches unter der Kontrolle der UNO steht. Diese Absicht wurde bereits beim letzten Treffen in Griechenland beschlossen und wir haben ja die Versuche in den vergangenen 12 Monaten gesehen, diese zentrale Finanzinstitution den Leuten schmackhaft zu machen.

Der Weg dort hin ist aber bisher auf Widerstand von „Nationalisten“ in Europa und den USA gestossen, ein Fluchwort übrigens unter den Bilderbergern, welche ihre Souveränität nicht an die UNO aushändigen wollen.

Aber der Oberverräter Nicolas Sarkozy, der Frankreich ausverkauft, genau wie die anderen Marionetten Merkel und Brown, die ihre Länder an die Globalisten verraten, hat bei seiner Ansprache vom 29. März an der Columbia Universität gesagt: „Wir sollten eine neue globale monetäre Ordnung erfinden“ und er hat sich für ein neues weltweites Finanzsystem ausgesprochen. Damit bezog er sich ganz klar auf dieses globale „Finanzministerium“ das alles zentral kontrollieren soll.

Die ganzen Finanzkrisen die wir erleben sind geplant und inszeniert, um Chaos und Not zu schaffen. Dann kann man den Menschen als „Rettung“ die globale „Lösung“ der Bilderberger ohne Widerstand verkaufen. Zuerst schafft man das Problem, um dann die Lösung durchdrücken zu können. Ein alter Trick der immer schon in der Politik angewendet wird.

Was wir also im Augenblick mit der Euro-Krise und den Ereignissen in Griechenland sehen und was demnächst in Spanien und Portugal passieren wird, ist alles mit Absicht gemacht und kein Zufall. Auch die Orte wo ihre Treffen stattfinden haben eine symbolische Bedeutung. Washington 2008, da wurde Obama als Präsident gekührt, Griechenland 2009, wir sehen was dort passiert, Spanien 2010, der nächste Krisenfall und Irland für die Trilateralen ist auch ein kranker Patient der vor der Pleite steht.

Das Ziel der Trilateralen, wie auch der Bilderberger als höchstes Gremium, ist die UNO in eine Weltregierung umzuwandeln, wo dann einzelne Länder keinerlei Bedeutung mehr haben, mit einer einheitlichen Weltwährung.

Aber diese undemokratische, menschenverachtende, ja faschistische Agenda der Bilderberger und Trilateralen ist durch die wachsende Wahrnehmung der Öffentlichkeit auf Widerstand gestossen. Dank den alternativen Medien sind ihre Treffen und Absichten ins Rampenlicht gerückt. Was hinter verschlossenen Türen abläuft, war bis vor wenigen Jahren völlig unbekannt.

Die etablierten Medien schweigen ja alles tot, berichten überhaupt nichts darüber. Wie denn auch? Die Verleger und Chefredakteure der wichtigsten Medien sind Mitglieder in diesen Vereinigungen und nehmen an den Treffen teil, versprechen die totale Geheimhaltung. Sie stecken alle unter einer Decke und sind Teil der Ausführung der Pläne mit ihrer Propaganda.

Nur als Beispiel, berichtet ein deutsches Medium jemals negativ über die EU oder wie gefährlich der Lissabon-Vertrag ist, die Vorstufe zur Weltregierung? Sicher nicht. Im Gegenteil, es werden nur Lobeshymnen verbreitet, wie gut doch die EU und der Euro wären und die Auflösung der Länder in diesem EU-Einheitsbrei. Und überhaupt, die ganze Zentralisierung der Macht in Brüssel und das Diktat von nicht gewählten Kommissaren und Bürokraten wäre ganz toll. Man muss dafür schon seine Souveränität aufgeben, sagen sie uns, denn Nationalstaaten wären ganz was schlechtes und sind überflüssig. Das verkaufen die Medien schon seit Jahrzehnten ohne Kritik.

Und über die Treffen der Trilateralen und der Bilderberger wird kein Wort verloren. Da kommen alljährlich die wichtigsten Entscheidungsträger der Welt zusammen und kein einziger sogenannter Journalist ist Vorort und berichtet darüber. So ein Stillschweigen kann nur von oben befohlen sein.

Das diesjährige Treffen der Bilderberger findet vom 6. bis 10 Juni in Sitges Spanien statt. Ich war bereits dort und hab mir die ganze Lage angeschaut, werde demnächst darüber berichten.

Verwandter Artikel: Bilderberg-Treffen 2010 in Spanien

Barack Obama wurde 2008 anlässlich ihres Treffens in Washington DC von Bilderberg ausgewählt und gegenüber Hillary Clinton vorgezogen, weil sie ihn für besser geeignet hielten ihre Agenda dem Publikum zu verkaufen. Er ist rundherum von Bilderbergern oder Mitgliedern der anderen beiden Eliteklubs in seiner Regierung umgeben. Hier der innere Kreis:

1. Tomothy Geithner – Finanzminister, Bilderberg, Council on Foreign Relations, Trilateral Commission

2. Paul Volcker – Wirtschaftsberater, Bilderberg, Council on Foreign Relations, Eherenvorsitzender der nordamerikanischen Gruppe der Trilateral Commission

3. Lawrence Summers – Wirtschaftsberater, Bilderberg, Council on Foreign Relations, Trilateral Commission

4. Hillary Clinton – Aussenministerin, Bilderberg, Council on Foreign Relations, Trilateral Commission

5. Joseph Biden - Vizepräsident, Bilderberg, Council on Foreign Relations

6. Bill Richardson – Wirtschaftsminister, Bilderberg, Council on Foreign Relations

7. Robert Gates - Verteidigungsminister, Bilderberg, Council on Foreign Relations

8. Tom Daschle Gesundheitsminister, Bilderberg, Council on Foreign Relations

9. Janet Napolitano - Heimatschutzminister, Council on Foreign Relations

10. General James L. Jones - Nationaler Sicherheitsberater, Bilderberg, Trilateral Commission

11. Susan Rice - UNO-Botschafterin, Council on Foreign Relations


Die US-Regierung ist komplett von Marionetten der wirklichen Besitzer der Welt besetzt. Und in Europa ist es genau so. Kein Politiker kommt in eine Führungsposition, ohne von Bilderberg ausgelesen und gefördert zu werden. Wer später nicht spurt verschwindet in der Versenkung. Der neue EU-Präsident Herman Van Rompuy wurde ja auch von Bilderberg genehmigt.

Siehe: Herman Van wer? Ach so, Van Bilderberg




UPDATE: Freitag 7.5.2010 - Die irischen Journalisten durften nur zur Eröffnungsrede von Brian Cowen kommen und mussten danach den Saal verlassen. Die Presse wurde aufgefordert keinen der Konferenzteilnehmer anzusprechen und Kopien des Veranstaltunsgprogramms wurden wieder konfiziert. Eine Teilnehmerliste wurde nicht an die Medien verteilt, wir mir ein Reporter der anwesend war berichtet hat. Die Geheimhaltung und Abschottung ist schon bemerkenswert.

Grosse Sorge macht den Trilateralen die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, für die BP verantwortlich ist, und noch nie war die Stimmung bei einem Treffen so getrübt. Das hat ihnen scheinbar pr-mässig und auch kostenmässig einen Strich durch die Rechnung gemacht. BP ist einer der Hauptkräfte hinter den Trilateralen und Bilderbergern.

Auf jeden Fall wollen sie den Benzinpreis erhöhen, damit die Konsumenten für den Schaden bezahlen, ist ja klar. Aber es geht ihnen hauptsächlich um eine künstliche Verknappung, denn die Welt schwimmt im Öl und die Raffinerien laufen nur mit 80 Prozent der Kapazität, wegen dem geringen Bedarf durch die Weltwirtschaftskrise.



Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Treffen der Trilateral Commission in Dublin
alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/05/treffen-der-trilateral-commission-in.html

 
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RE: Die Bilderberger - hinter den Kulissen der Macht (Fosar+Bludorf) , 20 May. 2010 19:46


KOPP AKTUELL 18. Mai 2010:




Bilderberg 2010 - Treffen in Spanien


Andreas von Rétyi


Nun ist es raus: Die mächtige Gruppe der Bilderberger wird sich dieses Jahr in Spanien treffen.
Die »Hohepriester der Globalisierung« wollen sich zwischen dem 3. und 6. Juni 2010
nahe Barcelona versammeln, um über das weitere Geschick dieser Welt zu entscheiden.






In zwei Wochen ist es wieder soweit. Dann nämlich konzentriert sich alle weltliche Macht wieder einmal auf einen einzigen Ort dieser Erde. Was für den einen allerdings der Blocksberg, das ist für den anderen der Bilderberg, auch wenn der jedes Jahr an einem anderen Ort vorzufinden ist. Und das seit 1954. Damals fand bekanntlich das erste Treffen hochrangiger Politiker und führender Wirtschaftsgrößen, gekrönter Häupter und prominenter Medienmagnaten statt, natürlich unter strengster Abschottung und dem Siegel der absoluten Verschwiegenheit. Zum Treffpunkt hatte man das niederländische Hotel de Bilderberg auserkoren, nach dem die jährliche Konferenz fortan auch benannt wird.

Nie zuvor hatte es eine derart geballte Ansammlung an Macht gegeben. Die diesseits und jenseits des Atlantiks alles bestimmenden Kräfte setzten sich nun an einen großen Tisch, um die Zukunft dieses Planeten für die kommenden Jahrzehnte zu planen. Die Europäische Union, der Euro, die Ölkrise, der Irakkrieg sowie viele Entwicklungen und Ereignisse der jüngeren Geschichte gehen auf das Konto jener Weltstrategen, ebenso wie das Kommen und Gehen so mancher Staatsoberhäupter. In den vergangenen Jahren konnten wir erleben, wie die aggressive Globalisierung mit entsprechendem Nachdruck vorangetrieben wurde und die Vereinten Nationen zum zunehmenden Machtfaktor heranwuchsen.

Insiderquellen decken die Vorgehens- und Denkweise der »Elitisten« auf. Aktuelle Beispiele: Schweinegrippe und Wirtschaftskrise. Die Panikmache um das Grippevirus ist ganz offenkundig. Erinnern wir uns nur, wie uns die Medienwelt geradezu mittelalterliche Schreckensszenarien pandemischer Vernichtung unterjubelte – und das in einer geradezu erbarmungslosen, umfassenden Gleichschaltung. Als schließlich die kostbaren Verträge für den Impfstoff unterzeichnet waren, gab es immerhin leichte Entwarnung. Ja, warum wohl?

Bald war ohnehin klar: Die große Epidemie blieb aus. Gott oder wem auch immer sei Dank! Alsbald hieß es dann, die eigentliche große Bedrohung stehe uns noch bevor, wir müssten im Herbst mit einer Rückkehr der Schweinegrippe rechnen. Das klang bald wie eine Drohung, bald wie der dritte Akt der berühmten Trilogie des George Lucas. Wie auch immer, die meisten Leute blieben verblüffenderweise recht gelassen und die düstere Programmvorschau bewahrheitete sich nicht.




Allmählich sickerte in bestimmten Kreisen der tatsächliche Hintergrund der ganzen »Schweinerei« durch. Unter Ausschluss aller Öffentlichkeit tagende Gruppen, allen voran die Bilderberger, beabsichtigten mit der Panikmache eine erhöhte Bereitschaft zur Einrichtung übergeordneter Instanzen, inbesondere eines Weltgesundheitsministeriums, repräsentiert durch die Weltgesundheitsbehörde WHO. Dies lässt auch der langjährige Bilderberger-Jäger James P. Tucker, Jr. von der American Free Press verlauten. Ähnlich soll auch eine neue, globale Geldordnung unter einem Weltfinanzministerium geschaffen werden – keine Frage, zur Neuen Weltordnung gehört auch eine Neue Geldordnung!

Um dieses Konzept ebenfalls allgemein »schmackhaft« zu machen und darüber hinaus seine absolute Notwendigkeit deutlich zu unterstreichen, kümmerten sich die elitären Kräfte sorgsam um eine umfassende globale Rezession. Nach dem Willen der Bilderberger soll diese Krise noch ein Jahr aufrecht erhalten werden, um das Verlangen nach einem solchen Über-Ministerium unter der Ägide der Vereinten Nationen zu stärken, während Nationalisten gegen eine Aufgabe der Souveränität einzelner Staaten kämpfen und den Erneuerern damit ein ziemlich spitzer Dorn im Auge sind. Der Trend geht eben in die Gegenrichtung – eine stufenweise erfolgende Umsetzung der Weltregierung, bei der die uns vertraute EU in eine Amerikanische Union und darauf schließlich in die Asiatisch-Pazifische Union übergehen soll. Natürlich sind sich auch die Bilderberger nicht allesamt über den weiteren Verlauf einig, denn manche unter ihnen befürchten einen weitreichenden Kontrollverlust. Die geschürte Krise könnte soweit eskalieren, dass sie auch den Mächtigsten selbst schadet. Wer anderen eine Grube gräbt …

Doch in diesem (tiefen) Fall würde eben der – nicht ganz unerhebliche – Rest der Welt mit in die Apokalypse gerissen.

Bald werden sich die Machthaber unseres Planeten wieder über die nach ihrer Auffassung gangbaren Wege der näheren und ferneren Zukunft beraten. Wenn hinter den gegenwärtigen Informationen nicht eines der zunehmenden Ablenkungsmanöver jener höchst einflussreichen Gruppe steht, so wird das nächste Treffen vom 3. bis zum 6. Juni 2010 in Sitges stattfinden, rund 30 Kilometer von Barcelona entfernt. Die eng mit Bilderberg verwandte Trilaterale Kommission gab sich bereits zwischen dem 6. und 10. Mai dieses Jahres ein Stelldichein im Hotel Vierjahreszeiten im irischen Dublin. Nun aber steht der Gipfel aller geheimen Gipfel bevor, der Bilderberg eben.





Dienstag, 18.05.2010
Kategorie: Geostrategie, Wirtschaft & Finanzen, Politik

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Bilderberg-Meeting 2010 Spanien (alles-schallundrauch.blogspot.com 3.6.10), 09 Jun. 2010 18:06



Video mit englischen Untertiteln der DEMO-Rede hier:
vodpod.com/watch/3768176-bilderberg-demo-sitges-spain



Donnerstag, 3. Juni 2010

Bilderberg-Meeting Spanien - Tag 2


Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Bilderberg-Meeting Spanien - Tag 2
alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/06/bilderberg-meeting-spanien-tag-2.html#ixzz0qN9YZURy




alles-schallundrauch.blogspot.com/2010/06/bilderberg-meeting-spanien-tag-2.html
 
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Bilderberger trauern über Wiedererstarken des Nationalismus in Europa, 08 Sep. 2010 22:48


Bilderberger trauern über Wiedererstarken des Nationalismus in Europa


James P. Tucker, Jr., American Free Press, Nr. 37, 13.09.2010

Ein führender Sprecher der Bilderberger trauerte, dass der “rechtsgerichtete Populismus einen Aufschwung” erfährt und die Hoffnungen auf eine Weltregierung aufgrund von „hartnäckigem Nationalismus“ wohlmöglich zerstört werden.

Charles Kupchan, hochrangiges Mitglied beim Council on Foreign Relations (CFR) und Professor an der Georgetown University in Washington, verfasste am 29.08.2010 eine Wehklage in der Bilderberg-kontrollierten Washington Post. Der CFR ist der Arm für Öffentlichkeitsarbeit der Bilderberger und der Trilateralen Kommission. Die Organisation erstellt „Strategiepapiere“, in denen sich die Autoren für Positionen aussprechen, die seitens der Bilderberger und ihrer Schwesterorganisation, der Trilateralen Kommission, auf ihren jedes Frühjahr stattfindenden geheimen Treffen festgelegt werden.

Kupchan gibt hier die Stimmung der Bilderberger und Trilateralen des vergangenen Frühjahrs wieder, wo die globale Elite bekümmert auf zahlreiche Rückschläge der vergangenen Jahre zurückblickte.

„Von London über Berlin bis nach Warschau, Europa erfährt gerade eine Renationalisierung des politischen Lebens, wo die Länder wieder Anspruch auf ihre Souveränität erheben, die sie einst willig zum Wohle eines kollektiven Ideals opferten. Für viele Europäer scheint dieses übergeordnete Wohl keine Rolle mehr zu spielen.“ so Kupchan in der Washington Post.

Diese Trends „könnten eines der bedeutendsten und merkwürdigsten Leistungen des 20. Jahrhunderts gefährden: Ein integriertes Europa“ schreibt Kupchan weiter.

„Das Ergebnis könnten einzelne Nationalstaaten sein…Deutschlands Verfolgung seiner eigenen nationalen Interessen verdrängt den Enthusiasmus für die EU…Selbst die deutschen Gerichte bremsen die EU aus und erließen im vergangenen Jahr eine Entscheidung, mit der die Macht des nationalen Parlaments gegenüber der europäischen Gesetzgebung gestärkt wurde.“

Diese „Renationalisierung der Politik hat überall in der gesamten EU stattgefunden“, erklärte er. „In Großbritannien kam bei den Wahlen im Mai eine von der Konservativen Partei beherrschte Koalition an die Macht, die für ihre Europhobie bekannt ist.“ „Rechtsgerichteter Populismus“ ist ein „Rückschlag gegen die Zuwanderung“, fügte er hinzu. Dieser „Nationalismus zielt nicht nur auf Minderheiten, sondern auf den Verlust der Autonomie ab, der mit der politischen Union einhergeht.“

Im Verlauf des Artikels zerbricht er sich den Kopf darüber, dass sich einige der europäischen Länder gegen die Zerstörung ihrer Kultur durch Horden von Immigranten aus der Dritten Welt aussprechen.


Lesen Sie mehr über Bilderberger trauern über Wiedererstarken des Nationalismus in Europa von www.propagandafront.de

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Bilderberg Publikation räumt ein: Ja, es gibt eine „globokratische“ Elite, welche die Weltereignisse steuert , 24 Jan. 2011 18:24


Die Agenda für ein globales und zentralisiertes Kontrollsystem hat sich mittlerweile in eine „offene Verschwörung“ verwandelt und ist weithin bekannt. Was von den Konzernmedien noch vor wenigen Jahren als „Verschwörungstheorie“ verrückter Vollidioten verspottet wurde, wird heutzutage als „hilfreiches“ Mittel zur Beförderung der globalen Verwaltung des Planeten gefeiert

Steve Watson, Prisonplanet.com, 21.01.2011

Bezüglich der Schritte in Richtung eines zentralisierten Kontrollsystems der Weltregierung sprachen wir in der Vergangenheit oftmals von einer „offenen Verschwörung“. Gruppen wie die Bilderberger, die Trilaterale Kommission und das Council on Foreign Relations gehören dabei zu den wichtigsten Advokaten dieser Agenda. Sie bestimmen die strategische Ausrichtung von Politikern und Entscheidungsträgern, deren Unterstützung sie sich auf effektive Art erkaufen.

Im Magazin The Economist ist heute ein eher bizarrer Artikel erschienen, worin man sich mit dieser Machtstruktur auseinandersetzt. Anstatt den Sachverhalt jedoch einfach als Verschwörungstheorie abzutun, räumt der Artikel die Tatsache ein, dass sich eine „kosmopolitische Elite“ tatsächlich auf derartigen Treffen und in nur schwer greifbaren Clubs „zusammenrottet“, um eine Welt zu schaffen, die sie „Superklasse“ genehm ist.

Natürlich ist The Economist das perfekte Medium, um dieser offenen Verschwörung die Bühne zu bereiten, da der Herausgeber des Magazins ein regelmäßiger Teilnehmer der Bilderberg-Konferenz ist, was in den einleitenden Absätzen des Artikels auch offen eingestanden wird.

In dem Bericht wird die Bilderberg-Gruppe auf ironische Art als „eine böse Verschwörung, die es auf die Weltherrschaft abgesehen“ hat, beschrieben, während im weiteren Verlauf des Textes dann eingeräumt wird, dass dieser Sachverhalt in der Tat richtig sei, und es wirklich Gruppen gibt, die hinter dem Weltgeschehen stehen.

Die Bilderberg-Gruppe war für die europäische Einheitswährung verantwortlich und fungiert als Gastgeber der einflussreichsten Aristokraten und Geschäftsleute auf dem Planeten. Ein kleiner Kader aus Journalisten, welche die größten globalen Medienkonzerne vertreten, gehört auch zu den Gästen bei den Bilderberg-Treffen. Sie haben geschworen, sich an die Chatham House Regeln zu halten, was bedeutet, dass keine der „großartigen Ideen“, die man auf den Bilderberg-Treffen ausbrütet, an die Öffentlichkeit gelangen darf. The Economist schreibt dazu:

.........weiter hier>

Lesen Sie mehr über Bilderberg-Publikation räumt ein: Ja, es gibt eine „globokratische“ Elite, welche die Weltereignisse steuert von www.propagandafront.de

www.propagandafront.de/160360/bilderberg-publikation-raumt-ein-ja-es-gibt-eine-globokratische-elite-welche-die-weltereignisse-steuert.html

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Bilderberg-Ableger - Trilaterale Kommission trifft sich in Washington (k.o. , 28 Jan. 2011 06:58


kopp online 18.01.2011




Bilderberg-Ableger:

Trilaterale Kommission trifft sich in Washington



Redaktion

Seit 2010 sorgt sich die Machtelite zunehmend um die Verwirklichung ihrer Ziele. Das vor einer Woche erschienene KOPP-Jahrbuch Unzensiert 2011 – Was die Massenmedien Ihnen verschweigen widmet sich neben so manchem Reizthema auch der ungewöhnlichen letzten Bilderberg-Konferenz und dem enormen Spannungsfeld, das sich gegenwärtig auf unserem Globus auftut. Die Machtelite kämpft verbissen um die Weltregierung. Es ist ein Kampf gegen die Bevölkerung, der mit immer drastischeren Mitteln von Zwang, Geheimhaltung, Unterdrückung und totaler Kontrolle gewonnen werden soll.

Zwischen dem 10. und 12. April 2011 werden sich Mitglieder der Trilateralen Kommission (TC) erneut an den großen runden Tisch setzen, um über die Rettung der Globalisierung zu beraten. Dieser zunächst noch geheim gehaltene Termin wird mittlerweile sogar auf der offiziellen TC-Homepage bekannt gegeben.


In wenigen Wochen wird sich die Trilaterale Kommission als mächtiger Ableger der Bilderberg-Gruppe in Washington D.C. treffen. Dabei gibt es im Vorfeld der möglicherweise dieses Jahr in Großbritannien stattfindenden Bilderberger-Konferenz sehr viel zu besprechen. Beschlossen werden sollen vor allem effektive Maßnahmen zur Gewährleistung einer totalen Kontrolle dieses Globus. Die Verwirklichung der beängstigenden Konzepte hinkt dem ursprünglichen Zeitplan jener Elite hinterher, was auch den unerwarteten Enthüllungen durch unabhängige Medien und Journalisten zu verdanken ist.

Bilderberg wird zunehmend dem Licht der Öffentlichkeit ausgesetzt, einer Öffentlichkeit, die deshalb mittlerweile eben doch mehr weiß als der Gruppe recht sein kann. Immerhin haben sich 2010 auch etliche Vertreter der großen Massenmedien in die Nähe des letzten Bilderberg-Treffens in Spanien gewagt. Die vermeintliche Verschwörungstheorie erweist sich allmählich auch für sie als Realität. Nie war die so unerwünschte Publicity für Bilderberg größer! Doch immer noch haftet dem Thema die Aura einer konspirativen Fiktion an. Überhaupt baut sich weltweit gegenwärtig ein gefährliches Spannungsfeld auf, um dessen elektrisierende Effekte es innerhalb eines breiten Themenspektrums auch im vor kurzem erschienenen KOPP-Jahrbuch geht: Unzensiert 2011 – Was die Massenmedien Ihnen verschweigen. Neben unerwarteten Neuigkeiten von Bilderberg und der besonderen Rolle des ersten EU-Ratspräsidenten Herman van Rompuy geht es vor allem auch um die Bestrebungen der Elite, immer härter zur Umsetzung des einen großen Ziels vorzugehen. Dabei zeigt sich für sie zunehmend die offenkundige Notwendigkeit einer vollständigen Kontrolle der Massen. Die Welt steht unter Starkstrom. Unsere Gesellschaft soll von allen Seiten in die Zange genommen, notfalls durch Sonderkommandos zur Räson gebracht und in immer engere Schranken gewiesen werden. Zeitgemäße CIA-Aktivitäten, der Einsatz von Aufklärungsdrohnen und die Anwendung nicht-lethaler Waffen ergänzen sich, um den modernen Menschen bei Bedarf auszuhorchen und ruhig zu stellen. Und alles unter dem seit Jahren gleichen Deckmantel von Sicherheit und Terrorbekämpfung.

Dass es sich bei diesen Aussagen um weit mehr als Spekulation handelt, ergibt sich aus sehr direkten Insider-Informationen, manchmal auch aus purem Zufall. So auch im Umfeld des letzten Treffens der Trilateralen Kommission in Dublin. Mikhail Slobodovsici, TC-Mitglied und führender russischer Regierungsberater, betonte dort gegenüber einem Gesprächspartner: »Wir entscheiden über die Zukunft der Welt, wir benötigen eine Weltregierung«. Er erklärte auch, wie notwendig es sei, das Iranproblem »loszuwerden«.

Zu spät erkannte Slobodovsici, dass er gar nicht mit einem TC-Kollegen sprach, denn plötzlich fiel ihm das abweichend gestaltete Namensschild seines Gegenübers auf. In diesem Augenblick erklärte er nur noch: »Ich kann nicht sprechen – wir handeln unter den Chatham-House-Regeln«, den Maßgaben der Machtelite also. Doch die Bestätigung ihres Hauptziels war nun explizit ausgesprochen. Slobodovsicis Gesprächspartner war übrigens der irische Aktivist Alan Keenan.

Der Vorfall könnte bei künftigen TC-Versammlungen für striktere Sicherheitsstandards sorgen, die bislang bei weitem nicht Bilderberg-Level erreichen. Wie der langjährige »Bilderberg-Jäger« Jim Tucker in Erfahrung bringen konnte, scheinen zumindest einige Repräsentanten der Elite angesichts des zunehmenden öffentlichen Widerstands beinahe schon zu resignieren. Ein ungenannter »Trilaterist« stellte demnach bereits die Frage, warum man überhaupt noch Treffen durchführe, worauf ein anderer stoisch erwiderte: »Wir können nicht einfach aufgeben – Bilderberg erwartet von uns einen Plan«.

Die Katerstimmung auf dem Olymp der Macht resultiert laut Tucker vor allem daraus, nicht schon bis zum Jahr 2000 eine vollständig operative Weltregierung geschaffen zu haben. Die »Hohepriester von Macht und Globalisierung« hinken bei ihrem Plan nunmehr über zehn Jahre hinterher und konnten auch die gesteuerte Wirtschaftskrise bisher nicht im gewünschten Ausmaß nutzen, um vor allem ein globales Finanzministerium zu schaffen.

Das letzte Jahr schloss eine spannungsgeladene Dekade ab und überraschte die Welt mit bizarren Ereignissen und brisanten Enthüllungen, im In- wie im Ausland. KOPP-Autor Andreas v. Rétyi lässt dieses außergewöhnliche Jahr in mehr als 30 Kapiteln noch einmal sehr lebendig werden, vom rasanten Abstieg Obamas über die Golf-Katastrophe und Milliardengeschäfte mit der Gesundheit bis hin zum WikiLeaks-Skandal. Ein stark nachwirkendes Jahr der weithin erfolgreich praktizierten Verschwörung und Vertuschung!

info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/redaktion/bilderberg-ableger-trilaterale-kommission-trifft-sich-in-washington.html










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Davos : Idee von Weltregierung geht den Bach runter?, 29 Jan. 2011 18:46


Davos : Idee von Weltregierung geht den Bach runter?

Von Cheffe | 29.Januar 2011

Kaum jemand – abgesehen von einigen Politikern – will sie wirklich, die schöne, neue Weltregierung. Während im mittleren Osten die Post abgeht, achtet kaum jemand auf das beschauliche Davos in der Schweiz, wo sich aktuell die wichtigsten Politiker der Welt treffen. Nicolas Sarkozy der in diesem Jahr die Leitung hat, bangt um seinen Plan einer Weltregierung, wäre das denn ein Verlust?


Während ein Großteil der Menschen schon begriffen hat, dass Globalisierung nicht wirklich funktionierende Grundstrukturen besitzt, versuchen einige Trotzköpfe – darunter an der Spitze Sarkozy und Merkel – weiterhin an einer Weltregierung zu basteln. Nicolas Sarcozy der stringent nach dem Motto “think big” neue Ziele definiert aber keine Konzepte bringt, möchte gleich den ganz großen Wurf probieren. Frau Merkel feiert sich im Gegensatz dazu erst mal auf kleinerer Bühne, in Europa und will hier eine Wirtschaftsregierung ans Laufen bringen.

Beides sind Konzepte die kein Mensch braucht oder möchte und doch schrauben die beiden wie besessen daran mit dem Hintergedanken : “Wenn es fertig ist wird es euch schon gefallen”. Wer die Vorgaben dieser beiden “Spitzenpolitiker” macht, darüber kann man spekulieren, allerdings wäre dieses wenig zielführend und würde den Blick vom wesentlichen ablenken, wie ich denke.

Werfen wir einen Blick in die FTD:


Weltregierung im Rumpelmodus Es wird hauptsächlich von Sarkozy abhängen, ob die G20 bei der Koordinierung der Welt vorankommen und die Gefahr von neuen Krisen, Klima- und Armutskatastrophen geringer wird. Oder ob die ganze schöne Idee von der Weltregierung in diesem Jahr den Bach runtergeht. [...] Womöglich hat die Welt Pech, dass ausgerechnet Sarkozy dieses Jahr die Verantwortung trägt. Denn Sarkozy hat zwar ehrgeizige Ziele, doch es fehlen ihm die politischen Konzepte, um sie umzusetzen.[1]


Die Trauer der Zeilen in der FTD kann ich nicht teilen und hoffe, dass Sarkozy den Stolperkurs beibehält und die ganze Bande auf dem Hintern landet. Sollte die Verblendete Machtelite irgendwann wirklich durch “echte demokratische Strukturen” abgelöst werden, gibt es einen Hoffnungsschimmer.

Auch der unglaubliche Schmerz, der mit dieser Bruchlandung für uns verbunden sein wird, ist ein Teil eines Heilungsprozesses. Menschen lernen nun Mal am besten, wenn sie leiden. Sollten am Ende des Weges die Tugenden : Mit- und füreinander wieder Gültigkeit besitzen, wird das Leben wieder ein besseres sein. Diesen Silberstreif am Horizont im Auge, werden wir weiterhin jeden Tag aufstehen und für echte Demokratie kämpfen.

Carpe diem

[1] www.ftd.de/politik/international/:davos-weltregierung-im-rumpelmodus/60003879.html

www.infokriegernews.de/wordpress/2011/01/29/davos-idee-von-weltregierung-geht-den-bach-runter/

"In Zeiten universalen Betruges ist es ein revolutionärer Akt, die Wahrheit zu sagen."
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Participants of the Bilderberg Meetings, 24 Feb. 2011 20:09


hier kann jeder ganz individuell nach Bilderbergern suchen

www.bilderbergips.org/

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Bilderberg-Meeting 2011 in der Schweiz, 19 Mar. 2011 10:09


Samstag, 19. März 2011 , von Freeman um 00:05

Wir wissen schon seit über zwei Monaten, das Meeting der Bilderberg-Group 2011 wird in der Schweiz stattfinden, wir wussten nur nicht wo. Es gibt gewisse Hinweise, die Bilderberger werden sich vom 9. bis 12. Juni in St. Moritz treffen. Das berichtet jedenfalls Jim Tucker in seiner neuesten Veröffentlichung, der die Bilderberger schon seit Jahrzehnten beobachtet, obwohl er auf eine definitive Bestätigung noch wartet.

Nach meinen Recherchen ist das Fünfsterne Kempinski Grand Hotel des Bains diesmal der Tagungsort. Aber wie gesagt, das ist nicht ganz sicher, denn es hüllt sich alles in Schweigen.

Sollte es so sein, dann werden die aktiven Gruppen der schweizer alternativen Medien diesmal ein Pressezentrum dort errichten, als Treffpunkt und Koordinationsstelle. Das haben wir als Fazit uns ausgedacht, nach der letztjährigen Berichterstattung aus Sitges Spanien, wo WeAreChange Switzerland und ASR vor Ort waren. Ziel ist es noch besser und umfangreicher zu berichten und eine gewisse Logistik für andere Kollegen aus dem Ausland zur Verfügung zu stellen.

Bei der Gelegenheit möchte ich auf die mit viel Fleiss zusammengetragenen Informationen über die Bilderberger hinweisen, die in Form einer Datenbank zur Verfügung steht. Auf der Seite von www.bilderbergips.org kann man nach verschiedenen Kriterien suchen und sich die Angabe über die Bilderberger anzeigen lassen.

Weitere Details werden folgen, wenn wir mehr wissen.

Siehe meine Reportage über Bilderberg 2010 und Bilderberg 2009.

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Bilderberg-Meeting 2011 in der Schweiz alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/03/bilderberg-meeting-2011-in-der-schweiz.html#ixzz1H2DvfAva


**Es gibt ebenso wenig hundertprozentige Wahrheit
wie hundertprozentigen Alkohol.**

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Bestätigt - Bilderberg-Treffen 2011 findet in CH-St.Moritz statt!, 19 Mar. 2011 20:14


Jim Tucker von American Free Press wird vom 09.06.2011 – 12.06.2011 im schweizerischen St. Moritz sein, um über das diesjährige Treffen der Bilderberger zu berichten:

James P. Tucker, American Free Press, 19.03.2011

Die geheime und aus dem Hintergrund heraus agierende Gruppe, die unter dem Namen Bilderberg bekannt ist, wird ihr alljährliches Treffen in 2011 in der Urlaubsstadt St. Moritz im Südosten der Schweiz abhalten. Das Treffen wird vom 09.06.2011 bis 12.06.2011 stattfinden, aber die Bilderberger werden auch diesmal viele zusätzliche Zaungäste haben.

St. Moritz befindet sich in der Nähe von Davos, dem Ort, wo regelmäßig die teuren Treffen des Weltwirtschaftsforums stattfinden und sich alljährlich tausende von Bankern, Politikern und anderen prominenten Leuten einfinden. Doch im Gegensatz zu Davos, wo die Presse immer gerngesehen ist, versucht die Bilderberg-Gruppe immer noch unter totaler Geheimhaltung zu operieren.

Die Bilderberg-Gruppe hatte sich in der Vergangenheit bereits vier Mal in der Schweiz getroffen, und zwar immer in einer anderen Stadt. Normalerweise trifft sich die Bilderberggruppe in Nordamerika, wenn sich ihre Schwesterorganisation, die Trilaterale Kommission, in demselben Jahr ebenfalls in Nordamerika einfindet. Das Treffen der Trilateralen Kommission wird vom 08.04.2011 bis 10.04.2011 in Washington abgehalten werden. Die Bilderberger scheinen die Vereinigten Staaten aktuell jedoch zu meiden, was ein Versuch sein könnte, die Presse an der Nase herumzuführen.

Die Bilderberg-Gruppe wird als der exklusivste und geheimste Club auf dem Planeten angesehen. Um als Gast an einer Bilderberg-Konferenz teilnehmen zu dürfen, muss man eine multinationale Bank, einen multinationalen Konzern oder ein Land steuern. Seit den ersten Begegnungen, die Bilderberg-Konferenz fand erstmalig im Jahre 1953 statt, haben die mächtigsten Akteure der Weltbühne, Finanzvertreter und Politiker an den Konferenzen teilgenommen.

Die Bilderberger hoffen, dass bis zum Zeitpunkt ihres diesjährigen Treffens ein Teil ihrer Agenda – die mit der Agenda der „Trilateralen“ deckungsgleich ist – erreicht sein wird: Eine US-Invasion in Libyen, um das Chaos im Nahen Osten weiter anzuheizen und einem amerikanischen Angriff auf den Iran zugunsten Israels den Boden zu bereiten.

Wie in den letzten paar Jahren werden die Bilderberger auch dieses Mal jammern und weinen, dass die „bösen Nationalisten“ ihre Bemühungen der Schaffung einer Weltregierung blockieren. Sie werden anordnen, dass der Ölpreis weiter steigt, so dass die hoffnungslosen Amerikaner in Zukunft gewillter sind, ihre Souveränität an eine Weltregierung abzutreten.

Sie fördern Kriege zum Zwecke der Gewinnmaximierung und treiben ihre Forderung nach der Schaffung einer Weltregierung voran. Dies tun sie unter dem Vorwand, auf diese Art einen weltweiten Frieden erzwingen zu können – so als könne Frieden erzwungen werden.

Es ist in der Tat eine Ironie, dass die Bilderberg-Teilnehmer eine so starke Zuneigung für die Schweiz verspüren, da die Bilderberg-Gruppe praktisch den politischen Gegenpol zur Schweiz darstellt, deren Bürger bereits vor Jahrhunderten eine isolationistische und neutrale Ausrichtung ihres Staates festlegten. Seitdem hat die Schweiz an keinem der blutigen Kriege dieser Welt teilgenommen.

Die Bilderberger können davon ausgehen, von American Free Press und den europäischen Medien sowie einigen unabhängigen US-amerikanischen Medien lautstark begrüßt zu werden. In Europa wird in den großen Tageszeitungen von Paris, London und anderen Städten über die Bilderberger berichtet. Die Washington Post, die New York Times und die Los Angeles Times sowie ihre zahlreichen Tochterfirmen werden jedoch mundtot gemacht, da ihre Spitzenvertreter selbst Mitglieder der Bilderberg-Konferenz sind.


Lesen Sie mehr über Bestätigt: Bilderberg-Treffen 2011 findet in der Schweiz statt von www.propagandafront.de






__________________
ANM. future_is_now:


siehe auch kopp online 05.05.2011:

Bilderberg 2011: Jetzt ist es raus!

Andreas von Rétyi


info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/andreas-von-r-tyi/bilderberg-2-11-jetzt-ist-es-raus-.html





**Es gibt ebenso wenig hundertprozentige Wahrheit
wie hundertprozentigen Alkohol.**

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Geändert von futureisnow am 5.May.2011 17:51



 HomePage   Andreas von Rétyi: "Bilderberger - Das geheime Zentrum der Macht" kopp verlag
 
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»…Oder wie läuft des?« (k.o.20.3.11), 21 Mar. 2011 17:48


kopp online 20.03.2011:



»…Oder wie läuft des?«


Niki Vogt

Seit die Weltfinanzkrise in fast allen Ländern wütet und dem »kleinen Mann von der Straße« immer größere Zumutungen auferlegt werden, fängt eben jener kleine Mann an, darüber nachzudenken, was »die da oben« denn eigentlich treiben, wer an der Misere schuld ist und wohin es denn geht. Plötzlich ist das »die da oben – wir hier unten«-Gefühl wieder ganz präsent. Ob Bilderberger, Council on Foreign Relations, Young Leaders, das Bertelsmann-Netzwerk oder die Similauner – immer wieder dieselben Namen, irgendwie »kungeln die alle zusammen«. Doch auf die exklusiven Netzwerke der Eliten richtet sich immer mehr Aufmerksamkeit.


info.kopp-verlag.de/hintergruende/wirtschaft-und-finanzen/niki-vogt/-oder-wie-laeuft-des-.html







Geändert von futureisnow am 21.Mar.2011 18:02



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Christine Lagarde ist auch eine Bilderbergerin, 28 May. 2011 08:26


Ich lach mich immer krumm, wie durchsichtig die NWO manchmal operiert. Jetzt wird fieberhaft nach einem Nachfolger für den Serien- vergewaltiger Strauss-Kahn gesucht und in den Medien diskutiert. Der meistgenannte Name zurzeit ist die französische Finanzministerin Christine Largarde. Nur, wo ist da der Unterschied? Die von den Europäern gepushte Lagarde ist auch eine Bilderbergerin, wie Strauss-Kahn, und hat 2008 und 2009 teilgenommen. Na, klingelts?

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Christine Lagarde ist auch eine Bilderbergerin alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/05/christine-lagarde-ist-auch-eine.html#ixzz1NcrCLDf4


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Bilderberg-News 1

Ab Heute gibt es die Bilderberg-News, mit allen Informationen was vor und während des Bilderberg-Treffens passiert. Sie werden in Form von einer PDF-Datei zusammengefasst, damit sie jeder ausdrucken und verteilen kann.

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Bilderberg-News 1 alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/05/bilderberg-news-1.html#ixzz1NcrPiqlv

 
 
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